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Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon Baluba » Fr Mär 10, 2023 12:48

Liebe Forumsmitglieder,

es wird immer schwieriger, Unkraut auf befestigten Flächen im Griff zu behalten.

Seit längerem trage ich mich deshalb mit der Überlegung, eine Wildkrautbürste für unseren Hoflader anzuschaffen. (Bema Groby light o.ä.).

Mich würde einmal interessieren, ob es Erfahrungen mit diesen Geräten gibt. Bislang habe ich nur Erfahrungen mit entsprechendem Bürstenaufsatz auf der Motorsense, das ist auf Dauer ziemlich mühselig, der Effekt ist meist von kurzer Dauer und die Oberflächen der Pflastersteine leiden...

Ich würde mich freuen, falls es hier bereits Erfahrungswerte gibt. Vielen Dank im Voraus für die Beiträge!
Baluba
 
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon AEgro » Fr Mär 10, 2023 15:38

Das Ergebniss wird mit der Wildkrautbürste am Hoflader auch nicht besser sein.
Und wg. höherem Druck und stärkerer Borsten wird das Pflaster noch mehr angegriffen als mit Freischneiderdrahtbürste.
Ich setzte an meinem Arbeitsplatz im ö.D. eine Wima Widkrautbürste an einem Holder C 340 min der Fronthydraulik ein.
Ähnlich dieser https://www.jansen-versand.de/werkzeuge ... gLvrvD_BwE
Das ist selbst auf sehr ebenen, glatten Pflasterfächen ein sehr langwieriges Verfahren.
Und teuer noch dazu.
https://www.kosian-forsttechnik.de/Wild ... erste.html
Ein Satz Drahtbüschel kostet rd. 480 € und reicht max. für 800 bis 1000m² Pflasterfläche. Einmaliger Einsatz.
Inzw. setzte wir neben einer Kärcher Straßenkehrmaschine mit Kunststoffborsten gelegentlich eine Bema Dual
mit Kunstoffborsten ein, die eigentlich zum Winterdienst zum Schneeräumen angeschaft wurde.
https://www.kehrmaschine.de/produkte/ko ... -580-dual/
Wird regelmäßig gekehrt, hält kein sich Unkraut !
Auf Betontreppen und an starken Kanten, an denen die Kehrmaschinen nicht rankommen, setz ich Freischneider
mit handelsüblichen Fadenkopf ( 2,0 und 2,4 mmmm Kunststofffäden ) ein.
Das geht deutlich schneller und genau so gründlich wie Drahtbürsten am Freischneider, ist billiger und vor allem weniger unfallträchtig und leichtere Arbeit.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon langer711 » Sa Mär 11, 2023 8:47

Ich hätte vor allem Bauchweh wegen der Drahtreste.
Reiben die sich langsam ab, ist es noch in Ordnung.
Aber wenn so ein Stück Draht bricht?

Bei der Arbeit können sie weg geschleudert werden.
Später liegen sie rum, landen im Reifen oder gar auf dem Futtertisch.

Da wäre mir Kunstoff lieber.
Wie seht Ihr das?

Der Lange
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon Marian » Sa Mär 11, 2023 16:21

Ich habe es ehrlich gesagt noch nirgendwo gelesen.
Als ich meine Kehrmaschine gekauft habe bot der Händler Kunststoff Borsten und 50/50 Kunststoff/Stahl an.
Gefiel mir von der Aggressivität besonders weil viel Hof Fläche seinerzeit mit Restbeton hart gemacht wurde und der hier und da Auswaschungen hat.
Als ich die 50/50 wollte fragte: du hast doch QS, oder?
Auf mein ja sagte er dann dürfte ich wegen der Gefahr von Drahtborsten die ins Futter gelangen können nur die Kunststoff Bürste fahren.
Ich hab's noch nicht gelesen, aber auch nicht gesucht.
Klang aber nicht ausgedacht.
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon Ede75 » Sa Mär 11, 2023 16:50

Ich habe mir diesen Winter für meinen Seitenbesen an der Bema B25 einen Flachstahlbesen bestellt, um an der Scheune, an der Hauskante etc, wo sich schonmal Vegetation breit macht, dranlang zu fahren. Flachstahl eben wegen der Reifen und Futterproblematik, wobei da, wo der angewendet werden soll, eigentlich kein Futter ist. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Umgebaut von Kunststoff auf Draht ist er mit 3 Schrauben und dem Akku-Schlagschrauber in wenigen Minuten. Wenn das wirklich halbwegs klappt, ist das für mich die günstigste Lösung. Hatte auch schon länger über einen extra Besen nachgedacht, bis ich auf die Lösung mit dem Seitenbesen gekommen bin.

Die Kehrmaschine an sich hat einen Kunststoff-Spiralbesatz, für Futterreste, Stroh etc tiptop.

Gruß
Ede
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon Bonifaz » Sa Mär 11, 2023 17:55

Wir haben an unserer Kehrmaschine einen zusätzlichen Randbesen mit solchen Stahlborsten wie auf dem Link von Jansen zu sehen sind. SMB nennt diesen Wildkrautbesen. War mit Bedingung damit der Bauhof und damit die Gemeinde mit einem Drittel an den Anschaffungskosten beteiligt. Dieser Wildkrautbesen ist mit 3 Schrauben gegen den gewöhnlichen Randbesen gewechselt. Genommen hat den noch niemand.
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon 714er » Sa Mär 11, 2023 18:55

Marian hat geschrieben:Ich habe es ehrlich gesagt noch nirgendwo gelesen.
Als ich meine Kehrmaschine gekauft habe bot der Händler Kunststoff Borsten und 50/50 Kunststoff/Stahl an.
Gefiel mir von der Aggressivität besonders weil viel Hof Fläche seinerzeit mit Restbeton hart gemacht wurde und der hier und da Auswaschungen hat.
Als ich die 50/50 wollte fragte: du hast doch QS, oder?
Auf mein ja sagte er dann dürfte ich wegen der Gefahr von Drahtborsten die ins Futter gelangen können nur die Kunststoff Bürste fahren.
Ich hab's noch nicht gelesen, aber auch nicht gesucht.
Klang aber nicht ausgedacht.

So einen hatten wir mal, der hat mir gar nicht gefallen, das Unkraut hat es nicht gestört und Laub hat der Draht wieder mitgezogen und nicht so sauber gefegt.
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon aggergaul » Mo Mär 13, 2023 13:49

eine Wildkrautbürste auf dem Freischneider hatte ich auch schon auf ca. 200m² im Einsatz.
Meine Erfahrung: teuer, laut, begrenzter Nutzen, Verschleiss von Pflasteroberfläche und Freischneider...
Nachdem die erste Bürste verschlissen war, kaufte ich keine Weitere mehr.

Mein Bruder versuchte das Gleiche mit dem Kunststofffaden:
Preislich günstiger, schneller und weniger Verschleiss. Nachteil ist die große Menge an Plastik, welche letztendlich als Mikroplastik anfällt.

Mittlerweile benutzen wir einen Brenner. Das ist momentan das Schnellste und verursacht den wenigsten Abfall.

Grüße,
Gerhard
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon 714er » Mi Mär 15, 2023 3:54

Bloß keinen Brenner, damit brennen jedes Jahr Höfe ab. Damit kann man noch so vorsichtig sein, die Funken fliegen weit und überall rein.
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Re: Wildkrautbürsten: Was ist davon zu halten?

Beitragvon AEgro » Mi Mär 15, 2023 12:45

Abflammen hab ich intressehalber 2 x bei mir am Hof ausprobiert.
Schon weil ich im " Geschäft " des öffteren dazu gedrängt wurde und ich es nach Berichten anderer aus
Sicherheitsgründen/Brandgefahr und wegen wenig nachhaltiger Wirkung immer abgelehn t hatte.
Habe bei mit am Hof auf älterer Pflasterfäche, die fast ganztägig im Schatten liegt, mit Profi-Unkrautbrenner gründlich abgeflammt.
Stinkt erst mal , ist langwierig, nicht unerheblicher Gasverbrauch.
Am nächsten Tag trocken abgekehrt.
Nach dem nächsten Regen sind fast alle abgeflammten Unkräuter wieder ausgetrieben.
Nicht nur stark verwurzelte, sonder auch kleine einkeimblättrige.
Das Moos und Flechtenbelag wurde nur versengt, und ist nach dem Abbrennen gefühlt noch stärker gewachsen.
Abflammen ist die Zeit und das Gas nicht wert, das man dazu einsetzt.
Und vor allem gefährlich was die Brandgefahr angeht.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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