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Windkraft in der Krise?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon unimogthorsten » Sa Jan 11, 2014 23:05

daß die Förderungen drastisch gekürzt werden wird schon lang Zeit. Wir Verbraucher zahlen das alles mit dem Strompreis mit. Was macht es denn für einen Sinn zu glauben daß die Energieversorger den Ökostrom für 40 Cent/kwh kaufen müssen und dann für 20-25 Cent/kwh verkaufen? Die schauen wo sie nur Kosten senken können, jammern- und machen immer noch Milliardengewinne. Aber eben nicht mehr aus dem Kerngeschäft Stromerzeugung. Den Ökostrom müssen die abnehmen, ob sie ihn brauchen oder nicht. Ist zuviel Strom am Markt treiben sie die Rotoren der WKA damit an, verschleudern ihn zu Dumpingpreisen an der Strombörse. Die Differenz zahlen wir mit der Stromrechnung.
Nix gegen die grünen Ökoterroristen die nur Ökostrom wollen. Ihre Versorgungsleitung wird gekappt, dafür bekommen sie Anschluß ans nächste Windrad. Weht der Wind gibts Strom, bei Windstille gibts eben keinen Strom. Außerdem kostet die kwh mind. 40 Cent, eben so viel wie die Einspeisevergütung beträgt. Wetten daß das Thema ganz schnell vom Tisch wäre?
Thema Folgekosten. Klar kostet uns der Atomstrom noch lange Geld- der Ökostrom aber auch. Die Solarmodule müssen irgendwann als Sondermüll entsorgt werden, die Windräder laufen auch nicht ewig. Also auch hier eine Milchmädchenrechnung, gesteuert von der mächtigen grün angehauchten Windkraftlobby
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon Ferengi » Sa Jan 11, 2014 23:08

Wenn du die 2€ Kw/h bezahlst die Atomstrom kostet, dann zahl ich auch die 40 Cent für Windstrom! :roll: :roll:
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon Todde » Sa Jan 11, 2014 23:12

Mit dem Stromaufschlag subventionierst Du eher die Industrie, weniger die Windräder.
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon automatix » Sa Jan 11, 2014 23:29

Ferengi hat geschrieben:Wenn du die 2€ Kw/h bezahlst die Atomstrom kostet, dann zahl ich auch die 40 Cent für Windstrom! :roll: :roll:


windstrom an Land wird mit 9 ct vergütet....
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon togra » Sa Jan 11, 2014 23:35

Für "Wind-Strom" gibt's aktuell knappe 9ct/Kwh, keine 40!!
Und die 9 gibt's auch nur die ersten 5 Jahre, danach gibt's nur noch knapp 5 :shock: :shock:

Nur mal so am Rande.....

Ferengi hat geschrieben:Wenn du die 2€ Kw/h bezahlst die Atomstrom kostet, dann zahl ich auch die 40 Cent für Windstrom!

Reicht nicht...!
Allein die Endlagerkosten für den Müll, die über tausende von Jahren anfallen, sind so hoch dass die Kwh eigentlich unbezahlbar ist.
Mit 2 €/Kwh bekommt man vielleicht gerade noch den Abbau des AKW finanziert.... :roll:
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon Max M » So Jan 12, 2014 0:38

CarpeDiem hat geschrieben:Immer wenn soetwas wie die "Energiewende", was das auch immer dies heissen mag, plötzlich aufgerufen wird und der Staat erst einmal mit Geld um sich wirft, wird doch eine Goldgräberstimmung erzeugt, in deren weiteren Verlauf auch viel schräges Personal angelockt wird. Dessen Ziel ist es nicht die Energiewende zu schaffen, sondern sich die eigenen Taschen voll zu stopfen. Bis die träge Masse der gutwilligen Zahler dies bemerkt, sind diese Leute über alle Berge.....! Der Vorgang wiederholt sich bei der nächsten Gelegenheit, mit anderen Vorzeichen, immer wieder......!

Paradox an der Energiewende ist, dass die Bundesregierung nach wie vor den Bau von Atomkraftwerken im Ausland(Indien, China, Rumänien, Finnland usw) über Exportkreditversicherungen, besser bekannt als Hermesbürgschaften, absichert. Das ist auch nix anderes, als die kritisierte "Stützung". Und die "Kreativität" der Unternehmen sich hier die Taschen vollzustopfen, ist auch nicht weniger schräg....
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon filou » So Jan 12, 2014 8:53

Jo ...Windstrom bringt dem Betreiber 9 Cent/kwh... :!: Aber wo kann der Verbraucher den Windstrom für 14Cent/kwh + Steuern frei Steckdose kaufen :?: :?:
Für 14 Cent bekommt er den Solarstrom vom eigenen Dach direkt an den Ort des Verbrauchs.
Windstrom muß erst teuer transportiert und herunter transformiert werden.Abgesehen von dem enormen Landschaftsverbrauch,den enormen Instandhaltungs-,Wartungs-,Pacht und Verwaltungskosten.
Min.80 %der Windparks laufen unterhalb ihrer Ertragsprognosen.Bisher wurde leider nur an ihrem Bau und nicht an ihrem Betrieb Geld verdient. :oops:
Gruß
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon LilaWolken2002 » Sa Feb 08, 2014 13:40

Das mit Prokon hat mich jetzt auch tagelang beschäftigt, da ich in meinem Bekanntenkreis auch Freunde habe, die bei Prokon investiert haben. Ein Gutes hat die Prokon-Krise aber bewirkt: dass potenzielle Anleger jetzt vorsichtiger sein werden bei Anlagen im Allgemeinen und bei Anlagen in Erneuerbare Energien im Speziellen. Wie hier richtig steht, sollte man ökologische Kapitalanlagen von nun an sehr kritisch prüfen, bevor man mehrere tausend Euro investiert. Dass es gute und lukrative Geldanlagen gibt, sollte man nicht vergessen.

Generell ist der Handel mit Genussscheinen sehr riskant. Entweder waren viele Prokon-Anleger sehr risikobewusst, oder sie haben einfach nicht genug recherchiert und nicht wirklich gewusst, was es mit Genussscheinen eigentlich auf sich hat. Nicht jedes ökologisches Finanzprodukt basiert auf hohem Risiko oder Genussrechten.
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon Todde » Sa Feb 08, 2014 23:20

Ob Prokon nun alleine da steht...
Einige Windrradhersteller haben auf Kurzarbeit umgestellt, so rund läuft die Energiewende wohl nicht, wenn dann auch schon Gemeinden pleite sind, weil die ihre Stromnetze wieder selbst betreiben.
Ich habe mein Geld aus den regionalen Windparks rausgezogen, da sind Invests in rumänische AKWs auf Dauer profitabler - mM.
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon LilaWolken2002 » So Feb 09, 2014 12:14

Der Trend wird wahrscheinlich wieder eher weg von ökologischen Kapitalanlagen und hin zu Immobilien-Fonds gehen, denke ich. Ganz abschreiben würde ich Investments in Erneuerbare Energien aber dennoch nicht. Solange der Staat hinter der Energiewende steht, was er wohl noch tut.
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon filou » Do Feb 27, 2014 21:15

Todde hat geschrieben:Ob Prokon nun alleine da steht...
Einige Windrradhersteller haben auf Kurzarbeit umgestellt, so rund läuft die Energiewende wohl nicht, wenn dann auch schon Gemeinden pleite sind, weil die ihre Stromnetze wieder selbst betreiben.
Ich habe mein Geld aus den regionalen Windparks rausgezogen, da sind Invests in rumänische AKWs auf Dauer profitabler - mM.


Welche Hersteller haben denn auf Kurzarbeit umgestellt?
Gruß
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon freddy55 » Do Feb 27, 2014 21:26

Falke hat geschrieben:Jede Unternehmung, die nur durch Stützungen existieren kann, wird irgendeinmal stürzen.

meint
Adi



Bei dem Satz hast jetzt aber auch nicht richtig nachgedacht, oder?
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon xyxy » Di Jun 09, 2015 5:13

https://www.gls.de/soziale-und-bildungs ... bw-retten/
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Re: Windkraft in der Krise?

Beitragvon borger » Di Jun 09, 2015 16:21

Das Angebot von EnBW, Prokon für 550 Millionen Euro zu kaufen, unterstreicht die Werthaltigkeit und Zukunftsfähigkeit des Windparkbetreibers. Fragwürdig ist allerdings, wie die EnBW das Genossenschaftsmodell öffentlich zu diskreditieren versucht.


Was steht bei Prokon an realen Werten? Ausgerechnet der hauseigene Stromerzeuger des grünen Kretschmann macht ein Angebot über 550 Mio. – um die grünen Gläubiger vor größeren Verlusten zu bewahren?
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