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Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Ob Biogas, Photovoltaik oder Windkraft, Regenerative Energien gewinnen immer mehr an Bedeutung in der Landwirtschaft.
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Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon Casedriver » So Feb 03, 2013 18:58

Hallo zusammen,

hab mal ne Frage an euch bezgl. Winrad. Es mag vielleicht etwas Naiv klingen aber das Lüftrrad an unserer ehemaligen Heubelüftung dreht sich doch sehr oft und sehr schnell. Jetzt ist mir so der Gedanke gekommen ich könnte doch damit irgendwie evtl. auch über Keilriemenscheiben, da es fest im Gebäude eingebaut ist, Strom erzeugen. Ist es aus eurer sicht ne Schwachsinnsidee oder machbar. Ob eigenverbrauch oder Einspeisung darüber hab ich noch nicht gedacht da ja erstmal ausprobiert werden sollte ob es Strom überhaupt erzeugt. Will damit kein Millionär werden bloß rein vom interesse her.

Hoff es gibt hier welche dir mir gedanklich folgen können bzw. hat es hier jemand damit schon probiert?

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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon amwald 51 » So Feb 03, 2013 19:15

servus mitanand
... im eingebauten zustand ist es nix anderes als eine schnapsidee. würde ja nur funktionieren, wenn der wind aus der richtigen richtung blasen würde und hinter dem "radl" kein luftstau entsteht. das "radl" müßtest schon auf einen mast vergleichbar den windrädern an den viehtränken in australien, texas oder sonstigen "prärien/pampas" montieren >> dann bringst vlt. genügend strom für deine märkliinmodellanlage mit sogar einer darin integrierten carrerabahn. 8)
grüße vom alpenrand
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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon VARIUS » So Feb 03, 2013 19:59

Da lieber sowas; http://www.youtube.com/watch?v=J1boENDHq9g
oder die neueste Designausführung; http://www.youtube.com/watch?v=ZDiMRUGVJnI
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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon Redriver » So Feb 03, 2013 20:44

Hallo,
las dich von amwald nicht entmutigen sondern denke erst mal darüber nach ob du selber dafür bereit bist Geld auszugeben und
wieviel es dir Wert wäre. Denn es wird ziemlich sicher eine Anlage für Forschung und Entwicklung werden bei der ein Finanzieller
Erfolg nicht an erster Stelle stehen sollte. Was aber nicht heisen soll es würde sich nicht rechnen. Aber in diesem Fall mußt du es auf einen
Versuch ankommen lassen bei dem dein Bastelgeschick entscheiden wird.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon Casedriver » So Feb 03, 2013 21:01

Hallo,

naja mir ist klar das ich da Geld in die Hand nehmen muß um etwas zu, sagen wir es mal so, erforschen. Was mich interessieren würde was ich für Motoren oder Generatoren oder Kondensatoren dazu brauche.

Wenn bein uns der Wind geht dann kommt er zu 90% aus Ost oder Süd. Und für beide Richtungen ist meine Belüftung ideal.

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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon Kormoran2 » Do Feb 07, 2013 0:24

Brauchst nicht mehr entwickeln und konstruieren. Guck einfach mal unter dem Stichwort "Kleinwindanlagen" bei Tante Google.
Die gibt es nämlich fix und fertig in allen Größen und Ausführungen. Sind auch langjährig erprobt. Technisch also alles ausgereift.

Wirtschaftlich sinnvoll sind die wenigsten.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon 15er » Do Feb 07, 2013 18:03

Redriver hat geschrieben:Hallo,
las dich von amwald nicht entmutigen sondern denke erst mal darüber nach ob du selber dafür bereit bist Geld auszugeben und
wieviel es dir Wert wäre. Denn es wird ziemlich sicher eine Anlage für Forschung und Entwicklung werden bei der ein Finanzieller
Erfolg nicht an erster Stelle stehen sollte. Was aber nicht heisen soll es würde sich nicht rechnen. Aber in diesem Fall mußt du es auf einen
Versuch ankommen lassen bei dem dein Bastelgeschick entscheiden wird.


:lol: kannst dich ja mit deiner Forschungsanlage bei "Jugend forscht" bewerben!
Bitte nicht zu ernst nehmen, aber den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen!

Lass dir von Redriver bitte keinen unnötigen Mut einreden!

Wie Kormoran schon schrieb, die Dinger gibts im gut sortierten Internethandel in allen Preis und Leistungsklassen.

Ich glaube die bekanntesten sind die "Blackreihe" beispielsweise das "Black300" kostete als ich mich mit dem Thema beschäftigte um die 1500€ glaube ich, hacken an der Sache ist der Wind, das läuft zwar bei 1m/s an, änlich wie dein "Rotor", kann aber erst bei 9 m/s seine 300 Watt bringen! Und wenn man mal umrechnet und bei dieser Windgeschwindikeit seinen Kopf aus dem Auto hält wird man feststellen dass solche Windstärken beispielsweise bei uns in OBB nur sehr selten vorherschen.

Jetzt ist diese Technik ausgereift, und ja mit unter2000€ sehr günstig! Wo soll denn da bitte der Antrieb sein dass forschen zu beginnen!

Wenn du das nicht glauben möchtest und viel Zeit hast, bau einfach mal einen kleinen Wiederstand drann den du mit dem vorhandenen Rad überwinden willst, der muss garnicht gross sein, du wirst feststellen dass sich dein Rad wohl nur noch sehr selten drehen wird, ausser du wohnst an der Küste oder einem wirklich guten Standort!
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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon Kormoran2 » Do Feb 07, 2013 18:13

Es gibt ja den Spruch, daß man jeden Tag ein Stückchen schlauer wird, und das ist ja auch nicht böse gemeint.

Ich war vor Jahren auch etwas naiv, als ich meinen kleinen Söhnen erklärte, daß der Papa jetzt mit dem Bachwasser am Haus Strom erzeugen wird. Hatte damals ein solide gezimmertes ca. 80 cm hohes oberschlächtiges Wasserrad gebaut mit verlängerter Welle. Wasser kam über ein 50 m langes Rohr.
Das Rad allein lief wunderbar (und bestimmt noch 10 Jahre lang), aber sobald ich den Radnaben-Dynamo dazuschaltete blieb das Rad stehen. Die Kraft reichte also nicht mal für ein schwaches Glimmen einer Glühlampe.
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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon 15er » Do Feb 07, 2013 19:30

Ja genau das meinte ich, gerade bei Windrädern verschätzt man sich da um Welten!

Wenn man ein Rad lagert, wie beispielsweise ein Lüfterrad, hat es halt sehr sehr wenig wiederstand zu überwinden und so kommt mit wenig Wind, viel Geschwindigkeit zusammen, das Rad läuft ja auch ewig nach wenn es keinen Wiederstand hat.

Tauch das Lüfterrad mit einem Finger an, schau wie lang es nachläuft, dann überleg wieviel Kraft du da reingesteckt hast, zieh mal eniges für den WG ab und überleg was du da rausbringst, das mit dem Dynamo ist ein sehr guter vergleich!
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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon Redriver » Do Feb 07, 2013 21:01

Hallo,
ich habe nur geschrieben das es Funktionieren kann und das man für eine Aussagekräftige Antwort einen Versuch braucht.
Das man solche Sachen auch am Reisbrett totreden kann ist genauso möglich wie schönrechnen.
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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon Casedriver » Sa Feb 09, 2013 10:27

Hallo,

habe aber von den Kleinwindkraftanlagedingens schon gehört das sie nicht wirklich rentabe laufen sollen. Wie gesagt streitet euch doch nicht es war halt nur mein interesse.

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Re: Windkraftanlage Eigenbau aus ehem. Heubelüftung

Beitragvon Windspot » Sa Mär 16, 2013 4:41

Hallo Casedriver,

also die Idee an sich ist ja nicht schlecht... aber... und... Lösungen...

Wie oben schon von anderen erwähnt, gibt es ein paar Hindernisse. Z.B. muss der Wind dahinter weiter strömen können, sonst kann das Windrad nicht mit Energie angetrieben werden bzw. einen Generator mit antreiben. Jetzt läuft das Windrad ohne Last. D.h. einfach nur der Widerstand des Lagers und der Aufhängung. Wenn aber ein Generator zur Stromerzeugung dran hängt, sieht das alles anders aus. Deshalb liest man bei richtigen Windrädern immer zwei Werte: Anlaufgeschwindgkeit und cut-in. D.h. viele Windräder laufen 0,5-2m/s früher an, als sie dann wirklich Strom erzeugen. Weil der Anlaufwind z.B. 2m/s nicht ausreichen würde, um den Generator anzutreiben. Erst bei 2,5 oder gar 4m/s kann der Generator als Last dazu geschaltet werden, damit das Windrad durch die Last nicht sofort wieder zum stillstand gebracht wird.
Damit ein Windrad sehr früh einen cut-in hat, muss es schon sehr sehr gut sein. Damit ist es dann schwierig dieses Hobbymässig nach zu bauen. Bzw. Leistungsstark nach zu bauen. Aber Windenergie macht Spaß und als Hobby - warum nicht.
Einfach mal schauen, wie groß das Lüfterrrad ist und welche Energie theoretisch da raus kommen könnte und danach einen kleinen billigen gebrauchten Generator dran hängen... falls sich das errechnete lohnt.

Wie weiß ich wie viel Leistung im Wind ist?
Die Windgeschwindigkeit sagt mir, wie viel Energie drin steckt. Mit der Windgeschwindigkeit steigt auch der Energiegehalt (hoch3) an.
D.h. doppelte Windgeschwindigkeit, theoretisch ca. 8facher Energiegehalt.

Bei einer Kreisförmigen Fläche kann man die Leistung wie folgt berechnen:

P=1/2 *rho*A*v3 (hoch3 - bekomme das auf der Tastatur des Mac´s nicht hin)

Die Windleistung in Watt ist dabei P
Die Dichte der Luft ist rho = 1,22kg/m3 bei 15°C in Meereshöhe
Die runde Fläche die von den Flügeln überstrichen wird ist A
Die Windgeschwindigkeit in m/s ist v

Hier ein Beispiel für ein Windrad mit 2m Durchmesser bei 10m/s Wind

P=1/2*1,22kg/m2*3,14m2*1000m/s= 1915 Watt

STOP NICHT ZU FRÜH FREUEN!!!

Rechnen wir das ganze mal in Watt pro m2 Flügelfläche um:

P/m2=1/2*1,22*v3
P/m2=0,61*1000=610 Watt/m2

Das ist die theoretisch vorhandene Leistung im Wind, wenn er zu 100% abgebremst wird.
Da dies ja nicht geht... denn dann würde kein weiterer Wind nachschieben und weitere Leistung bringen können...muss man einen Teil der Leistung durchströmen lassen. Dies sollte mindestens 1/3 des Windes sein.
Nach dem deutschen Physiker Albert Betz, wird das Betzsche Gesetz angewendet, wonach maximal 59% der theoretischen Energie im Wind durch optimalste Flügel genutzt werden kann!
Das heißt, zu optimalsten Flügeln, kommt Generator Widerstand, eventuell Betrieb usw. bis dann ein Wirkungsgrad von 5-40% heraus kommt. Hier steckt nun die Kunst des Windrad Baues.

Das denke ich war genug hier, um klar zu machen, dass es ein spannendes Projekt ist aber man sich nicht viel Hoffnung machen darf.
Die optimale Windrichtung fehlt, das freie Abströmen dahinter fehlt, Die richtigen Teile in bester Qualität und möglichst geringen Widerstand zu finden ist schwierig und dazu sind die Flügel nicht als Windrad ausgelegt. Wie hoch soll da der Ertrag werden?

Eine tolle Austauschseite für Bastler ist die Seite http://www.kleinwindanlagen.de
Hier sind einige Bastle und Experten (Vorsicht auch gerne mal Möchtegernexperten) da. Hier findet man alles was man zum Basteln braucht. Der Forumsbesitzer vertreibt auch alle möglichen Teile zum Selbstbau. Tolle Seite und viel Hilfe.

Ansonsten wenn man ein ausgereiftes Profiwindrad sucht, findet man dies auf meiner Seite.
Z.B. die Windspot 1,5KW, 3,5KW oder 7,5 KW von Sonkyo Energy. Der Hersteller hat über 39 Jahre Erfahrungen und hat extrem hohe Leistung und das auch unabhängig zertifiziert - was selten am Markt ist (nur ca. 5-7 von 120 Anbietern).
Oder die zertifizierten Hochleistungs Windräder von C&F Green Energy in 6KW, 11KW, 15KW, 20KW, 50KW, 75KW oder 100KW.

Einfach mal reinschauen unter http://www.rs-energietechnik.de

Vom 21-24.03.2013 stellen wir auf einer der größten Kleinwindmessen in Husum aus.
Wir haben auf der Messe 5 Windspot 1,5-3,5 KW stehen. Davon eine auf einem Energiecontainer in Betrieb. Zu dem eine CF20 KW Anlage offen zum rein schauen.
Wir sind in Halle 3 und man kann uns nicht verfehlen. Eine Windspot 3,5 KW hängt an einem neuen Steel-Root Masten aus der Serie Mammut Fundamente von BFTec. Dies sind Fundamente, die nur noch eingegraben werden. Kein Beton, keine Aushärtezeit. Hierzu vielleicht auch noch ein Video:

http://youtu.be/LzWQBmo0OAU

Mit sonnigen und windreichen Grüßen, Roger Schneider
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