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Wolvo/Wolagri Ballenwickler FW12

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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7 Beiträge • Seite 1 von 1
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Wolvo/Wolagri Ballenwickler FW12

Beitragvon JohnDeere21 » Di Mär 05, 2024 13:14

Hallo,
ich habe so einen Wickler ins Auge gefasst. Doch bevor ich ihn kaufe möchte ich mal das Forum fragen ob es hierzu Erfahrungen bzw. Schwachstellen etc. bei diesem Wickler gibt.
Er hat ja schließlich schon ein paar Jahre auf dem Buckel.
Auf was soll man beim Kauf achten ?
Gibt es für diesen Wickler noch Ersatzteile falls mal was kaputt geht ?

Danke im Voraus!
JohnDeere21
 
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Re: Wolvo/Wolagri Ballenwickler FW12

Beitragvon keinbauer » Mi Mär 06, 2024 9:09

Viel kann ich dazu nicht schreiben, aber ein Bekannter hatte sich so einen vor Zeiten mal ausgeliehen und schnell wieder zurück gegeben, weil wenn ich mich richtig erinnere der Ballen gegenüber anderen Wicklern sehr weit hinten aufgenommen und gewickelt wird und sein Schlepper dann zu leicht war, um während des Wickelns schon zum Abladeplatz zu fahren (der legt seine gewickelten Ballen immer gleich gesammelt an einer Stelle ab).
keinbauer
 
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Re: Wolvo/Wolagri Ballenwickler FW12

Beitragvon JohnDeere21 » Do Mär 07, 2024 11:30

Hallo Kleinbauer,
danke für diese Information.
Da ich den Ballen auch während des Wickelvorgangs gleich an den Rand der Weise fahren möchte ist der Hinweis für mich
sehr hilfreich.
Naja, viel Alternativen gibt es aber auch nicht mehr. Dann nur noch einen Tanco.
Oder ein neuer Vielitz, laut Test sollen diese ja gar nicht soo schlecht sein.
Hier die manuelle Version und man ist preislich nicht höher als ein 20Jahre alter Tanco oder Wolvo.

Gibt es hierzu Erfahrungen im Forum ?

Gruß
JohnDeere21
 
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Re: Wolvo/Wolagri Ballenwickler FW12

Beitragvon Bernhard B. » Do Mär 07, 2024 11:55

Mein Lohnunternehmer hat Ende der 1990er bis ca. 2010 mit so einen Wolvo Wickler gearbeitet. Funktionierte ganz gut. Der Wickler lief überwiegend am 312er, zur Not aber auch am 306er. Am 306er ohne Frontballast und Frontlader blieb man beim wickeln besser stehen.

Die Wolvos waren bei uns stark verbreitet. In meiner Gegend liefen glaub 5 Stück. Mittlerweile durch Press-Wickel-Kombis oder Anhängewickler ersetzt worden. Aktuell läuft noch ein solches Gerät an einen 100er John Deere und eins an nen 120er Deutz. Wir haben hier relativ hügeliges Gelände mit Hängen, und im Schnitt wurden die Wolvos so mit 100 PS und mehr gefahren.

Das Vielitz hat ein Bekannter von mir. Läuft gut, hatte aber diverse Schwachpunkte. So musste der Wicklerarm mehrmals schon geschweißt werden und wurde entsprechend verstärkt.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Wolvo/Wolagri Ballenwickler FW12

Beitragvon U406MZ » Fr Mär 08, 2024 8:29

Hatte eine Zeit lang auch na einen FW12, Schwachstele sind die Bowdenzüge aus meiner Sicht, darauf also explizit achten ob die Funktionen sauber auf voller Geschwindigkeit laufen.

Als Alternative kannst du nach einem gebrauchten Gemelli Ausschau halten.
Der baut näher am Schlepper und hat durch den Mehrfach Rollenhalter (bis zu 3 breiten Gleichzeitig) eine höhere Geschwindigkeit als der Wolvo.

Ich fahre den am 308er - ohne Probleme auch während der Fahrt zu wickeln. Robustes Teil, bin zufrieden. Mit dem Arm können die Ballen auch bequem vorsichtig abgelegt aufgerichtet werden. Durch die Bedingung über die Schlepperhydraulik sind 2xDW erforderlich idealerweise als Kreuzhebel
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Re: Wolvo/Wolagri Ballenwickler FW12

Beitragvon rottweilerfan » Fr Mär 08, 2024 11:22

wir haben einen vielitz automatik,läuft problemlos,hat jetzt ca. 2000 ballen.
am anfang hatten wir ihn an einem maxxum hängen,inzwischen nur noch an einem steyr mt,die ölleistung vom mt ist dürftig aber vom gewicht her kein problem.
Deutschland,ein Paradies für Schmarotzer und Taugenichtse...
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Re: Wolvo/Wolagri Ballenwickler FW12

Beitragvon langholzbauer » Fr Mär 08, 2024 12:33

Naja,
Die Wolvo/ Wolagri Wickler laufen zu Tausenden in ganz Europa.
Ich hätte auch eins gekauft, wenn mir nicht ein Göweil vorher günstiger innerhalb meines Budgets zugelaufen wäre.
In Summe ist der Hersteller fast egal.
Bei ordentlich fest gepresster Silage und unebenem Gelände braucht es da zum sicheren Fahren Traktoren ab ca. 7 Tonnen zGG aufwärts mit ausreichend Frontballast dran.
Ob das nun ein FL oder FKH mit entsprechender Ballenaufnahme ist, sei dahin gestellt.
Die Physik der Massen lässt sich nicht leugnen. :wink:
Deshalb steigen vermutlich auch nicht wenige Gewerbliche mit vielen Ballen bei Erneuerung der Wickeltechnik entweder gleich auf Presswickel- Kombi oder auf gezogen Wickler um. :?:

Bei der Wahl der Steuerung muss man sich gebraucht am Angebot orientieren.
Wer nur wenige Ballen/a wickeln will ist sicher ohne Elektronik besser bedient.
Was nicht dran ist, kann nicht streiken.
Und die Geräte mit Bowdenzug -Bedienung haben meist am Gerät außen noch die mechanische Betätigung, mit der im Falle eines defekten B.-Zuges noch weiter gearbeitet werden kann.
Alle meine Kollegen mit elektronischer Steuerung hatten schon mal Stress, weil die Steuerung ausgestiegen ist.
Der mit dem Wolvo hatte auch schon massive Probleme mit Ballen, die sich wegen Setzungen dann beim Wickeln nicht mehr drehten.
Das lag aber überwiegend am Management, wo schlecht geschwadet und lange Ballenliegezeiten zusammen kamen...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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