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Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon Hobbywaldbauer » Di Sep 28, 2010 10:50

Da ich an eine alte Kreissäge mit elektroantrieb noch einen Zapfwellenantrieb anbauen möchte, muss ich vor der Berechnung der Rienemscheine wissen wie schnell eine 540er Zapfwelle Standgas läuft. Wenn ich das richtig verstanden habe, macht die Zapfwelle meines Traktors bei 2700 Motorumdrehungen 540 u/min an der Zapfwelle. Um Sprit zu sparen möchte ich die Säge jedoch in Standgas oder nur mit wenig Gas betreiben. Weis jemand zufällig wie viel u/min eine Zapfwelle in Standgas macht?
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon Holzwurm 68 » Di Sep 28, 2010 10:56

Lieber Hobbywaldbauer, sicher ist Dir auch noch aus der Schulzeit der Dreisatz geläufig. Damit kannst Du das schnell errechnen. Musst nur wissen wie hoch die Standgasdrehzahl vom Schlepper ist.

Bitte bedenke aber:
-Reicht die Leistung im Standgas wirklich um die Säge ausreichend kraftvoll zu betreiben?
-hier schon oft diskutiert - Motoren lieben es nicht im Standgas lange Zeit zu laufen (nutz mal die Suche)
-stimmt die angegebene Lastdrehzahl? 2700 rpm scheinen mir efür einen Traktor doch eher sehr hoch für 540 rpm an der Zapfwelle.... .

Viel Erfolg bei Deinem Projekt!
Ex-Hobby-Holzer mit viel zu viel Ausrüstung und noch mehr Spass an der 'Arbeit' im Wald und (nicht nur ...) mit dem Brennholz ...sondern inzwischen auch mit dem Grünfutter und "Wertholz".
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon Hobbywaldbauer » Di Sep 28, 2010 11:37

@ Holzwurm 68
Du hast recht 2700 ist ein bischen viel, dies war ein Tippfehler. Es sind 2070 u/min. Für meinen 60 Ps Traktor kann ich, wie du geschrieben hast die Drehzahl mit schulmathe berechen ( wieso bin ich da nicht alleine draufgekommen :?: ). Das ich den Traktor nur mit Standgas nicht betreiben kann, sonderen besser ein bischen Gas gebe ist mir auch einleuchtend. Wenn ich die Rienenscheibe so groß mache, dass die Säge am 60 Ps Traktor gut läuft, müsste sie doch eigentlich auch an meinem kleinen Traktor mit 20 Ps gut laufen, bei annäherd gleichem Standgas, oder gibt es dort große Unterschiede? Desweiteren beschäftigt mich die Frage, ob es spritsparender ist die Säge an dem kleine Traktor mit 540er Welle zu betreiben, oder die Riemenscheibe besser so auszulegen, dass ich sie am großen Traktor an der 1000er Welle betreiben kann ? Ich glaube ja dass der kleine weniger schluckt, da 40 Ps weniger, aber vieleicht kennt sich einer besser aus.

Ich freu mich über eure Antworten.
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon zupi » Di Sep 28, 2010 11:51

Hallo,

ich würde erstmal grob den Leistungsbedarf bestimmen. Je nachdem was du machen willst würde ich sagen, zwischen ca. 4 und 10 PS sollten es sein. Je nachdem ob du Brennholzscheite sägen willst oder auch mal nen Eichenbalken der Länge nach trennen willst etc.

Dann würde den Antrieb etwa so auslegen das der schwächere Schlepper es schafft die Säge mit der 540er Zapfwelle anzutreiben. Zum Beispiel bei halber Nenndrehzahl, also vielleicht zwischen 250 und 300 Upm an der Zapfwelle.
Dann könntest du den größeren Schlepper wohl auch etwas über Standgas mit der 1000er Zapfwelle laufen lassen.

So in der Art habe ich es auch bei unserer Trommelsäge ausgelegt. Die schafft mein 12 PS Porsche/Allgaier auch noch grad so (etwa 3/4 Nenndrehzahl).

Gruß Zupi
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon Markus K. » Di Sep 28, 2010 11:56

der kleine reicht in jeden Fall aus, wird auch in der 540er weniger Diesel saufen wie der Große auf der 1000er: Denn die Leistung bleibt ja gleich! Du hast nur die Übersetzung der Scheiben und den Ort der Untersetzung geändert. Wenn du die Säge auf 1000er ZW ausrichtest, musst du auch immer mit der 1000 ZW ran.

Sägeblattdrehzahl würde ich so mit 1500 Umdrehungen festlegen, Motor auf leicht erhöhtes Standgas. 1500 : ZW-Drehzahl bei erhöten Standgas = Übersetzungsverhältnis.

gruß
Markus
Gruß Markus

ein Schlepper kann nicht rot genug sein!
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon Hobbywaldbauer » Di Sep 28, 2010 12:39

Danke für die Tipps.
Als Sägengeschwindigkeit habe ich so 1400 u/min gedacht. Bei halber Drehzahl (270 u/min) werde ich also so grob eine Übersetung von 1:5 brauchen. Dazu brauche in in etwa eine 50 cm große Riemenscheibe. Da dies ein bischen groß ist werde ich das ganze wohl zweimal mit kleineren Scheiben übersetzen. Jetzt frage ich mich nur noch ob ich die Kraft mit einem Keilriemen übertragen kann, oder besser eine doppelte Rienenscheibe und zwei Keilriehmen nehmen soll ?
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon Fadinger » Di Sep 28, 2010 20:15

Hallo Hobbywaldbauer!

Da hätte ich noch einen Spezialtip für Dich.
Bei manchen alten Opeln mit Hinterradantrieb (C-Kadett und ähnliche) hat die Hinterachse an den Radnaben genau jenes Profil, welches bei den Zapfwellenstummeln üblich ist. Und Triebling/Tellerrad ist bei diesen Achsen ungefähr 1:5 übersetzt. Obendrein hat man damit ein Winkelgetriebe, welches eine bessere Arbeitsposition (von hinten) ermöglicht.
Man muß dazu nur das Differential blockeieren, die zweite Halbachse aubauen (würde hinten rausstehen und stören), anstelle der Kardanwelle die Riemenscheibe montieren, und an der verbliebenen Steckachse die Kerbe für den Sicherungsstift der Zapfwelle anfertigen (geht zur Not russisch mit der Flex :mrgreen: ). Halterungen müssen natürlich auch gemacht werden.
Ist aber alles relativ einfach durchführbar und funktioniert prima. Bei uns hat ein Bastler viele solcher Traktorkreissägen gebaut, von denen die meisten sicher noch im Einsatz sind. Teilweise schon seit über zwanzig Jahren. Damals war es auch noch einfacher, an die benötigten Autoachsen zu kommen.

Gruß F
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon stulli » Di Sep 28, 2010 21:00

Hallo, betreiben auch eine Wippsäge mit einem DX 65 mit der 1000er Zapfwelle. Wir haben ein Winkelgetriebe von einer Welger AP 12 genommen und diev orhandene Flachriemenscheibe als Antrieb für die Säge genommen. DX läuft auch etwas im erhöhten Standgas, sodas sich die Säge mit ca 1400U/min läuft. Mfg<stulli
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon Hobbywaldbauer » Di Sep 28, 2010 21:25

Das mit der Autoachse ist ja eine gute idee. Jedoch habe ich noch eine 50 cm lange Welle mit Zapfwellenstummel, an der ich eine Riemenscheibe anbauen könnte. Da ich auf der Säge ab und zu auch mal ein Brett zurecht schneiden möchte und sie deshalb quer zum Traktor schneiden soll, scheidet der Einsatz eines Winkelgetriebes aus. So werde ich die Übersetzung wohl durch Keilriemen verwirklichen.

An der Säge ist im Original ein Flachriemen montiert. Nun bin ich am Überlegen, ob ich diesen durch einen Keilriemen ersetzen soll? Wie viele Riemen sollte ich denn verwenden um eine Säge mit 70 cm Blatt betreiben zu können ? 1, 2 oder besser 3 ? Reichen die 13 mm breiten, oder besser die in 17 mm? Oder ist es doch besser den Flachriemen einzukürzen und wieder zu verwenden ?

Was meint ihr? :?:
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon Fadinger » Di Sep 28, 2010 22:03

Hallo!

Aus der Lauffläche eines alten Autoreifens läßt sich ein prima kurzer Flachriemen machen. Einfach die Flanken wegschneiden, auflegen, und los geht´s ...

Gruß F
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon KarlGustav » Mi Sep 29, 2010 9:51

Hallo Fadinger,

Deine Tips finde ich Klasse!
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon eifelwurm » Do Sep 30, 2010 20:45

@Hobbywaldbauer,
3x13 oder2x17 könten schon reichen, habe selber 2x13 verbaut bei 60cm. Bei einer Übersetzung von1:5 liegt nicht mehr viel K-riemen an der kleinen Scheibe an,
ggf mit Umlenkrolle den K-riemen mehr um die kleine Scheibe lenken. Das durchrutchen der Keilriemen beim klemmen des Sägeblattes ist aber nützlich :wink: .
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon eifelwurm » Do Sep 30, 2010 20:46

KarlGustav hat geschrieben:Hallo Fadinger,

Deine Tips finde ich Klasse!



Dem schließ ich mich an!
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Re: Zapfwellengeschwindigkeit im Standgas

Beitragvon abu_Moritz » Fr Okt 01, 2010 6:58

Hobbywaldbauer hat geschrieben:An der Säge ist im Original ein Flachriemen montiert. Nun bin ich am Überlegen, ob ich diesen durch einen Keilriemen ersetzen soll? Wie viele Riemen sollte ich denn verwenden um eine Säge mit 70 cm Blatt betreiben zu können ? 1, 2 oder besser 3 ? Reichen die 13 mm breiten, oder besser die in 17 mm? Oder ist es doch besser den Flachriemen einzukürzen und wieder zu verwenden ?

Was meint ihr? :?:



3x13 sieht schon geil aus und reicht natürlich dicke,
aber ich habe trotzdem den Flachriemenantrieb an meiner Säge gelassen,
denn lieber rutsch mir der Flachiemen durch, wenn was klemmt, als das was Anderes kaputt geht ;-)

Ixus_9204a.jpg
(99.32 KiB) Noch nie heruntergeladen


im Vordergrund der Flachriemen, im Hintergrund 3x13mm Keilriemen (da war nur einer montiert)
Gruß Jo


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wir sind ganz normale Menschen, haben nur ein paar mehr Kettensägen...
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