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Zwischenfrüchte einarbeiten

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Markus Deere » Di Dez 12, 2017 17:27

Servus zusammen,

Mit welchem Gerät lässt sich ein "mastiger" abgefrorener Zwischenfruchtbestand im Frühjahr zur Mais-Mulchsaat verstopfungsfrei und flach einarbeiten, wenn keine Scheibenegge vorhanden ist? Der Boden soll dabei ganzflächig bearbeitet werden.
Wie eignen sich die Flügelschargrubber mit zwei Balken und weitem Strichabstand?
Kreiselegge?
Feingrubberkombination mit Fronwalze?
usw.

Ich hab das in der Praxis noch nie richtig beurteilen können, weil in unserer Region alles gepflügt wird - deshalb auch meine Frage.

Ich würde mich über eure Beiträge sehr freuen! :wink:
Zuletzt geändert von Markus Deere am Di Dez 12, 2017 21:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon OnkelHotte » Di Dez 12, 2017 17:31

Moin,

kommt drauf an, welche Zwischenfrüchte und wie stark verholzt.
Bei sonnigem Wetter gehts vielleicht sogar mit der Großfederzinkenegge.
Ein Grubber mit größerem Durchgang sollte aber grundsätzlich keine Probleme damit haben.
Richtig gut ging das seinerzeit bei uns mit dem Lemken Smaragd mit vorgebauten Sechen.
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Holmer 91 » Di Dez 12, 2017 21:50

Hallo,

gar nicht oder mit dem Strip-Till Gerät.
Für den (mehr als 2-Balkigen) Grubber muss es trocken sein, für die Großfederzinkenegge knackig trocken. Am besten Scheibenegge oder Messerwalze über den MR ausleihen.
Vor dem Winter walzen hilft angeblich auch was.

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Markus Deere » Di Dez 12, 2017 21:52

Holmer 91 hat geschrieben:Hallo,

gar nicht oder mit dem Strip-Till Gerät.


mfg, Holmer


Strip-Till ist bei uns noch nicht verbreitet, zumal hier auch noch keiner GPS-Ausrüstung hat.
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Lonar » Di Dez 12, 2017 22:15

Wenn es Richtig trocken ist kann man sogar mit der Weideschleppe die Zwischenfrucht pulverisieren. :mrgreen:
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Nick » Mi Dez 13, 2017 1:42

Oder wie der Senior von einem Meisteranwärter der Mulchsaat von Mais als Projektarbeit hatte. Mit der Schleifegge zusammenziehen und anzünden ;) ist schon über 30 Jahre her, wird aber immer wieder gern erzählt.

mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Family Guy » Mi Dez 13, 2017 8:59

Holmer 91 hat geschrieben:Hallo,

gar nicht oder mit dem Strip-Till Gerät.
Für den (mehr als 2-Balkigen) Grubber muss es trocken sein, für die Großfederzinkenegge knackig trocken. Am besten Scheibenegge oder Messerwalze über den MR ausleihen.
Vor dem Winter walzen hilft angeblich auch was.

mfg, Holmer


Strip Till stopft, wenn zuviel lange organische Masse oben liegt, genau wie jedes andere Grubbergrindel auch. Holmer 91 hat recht, Scheibenegge ausleihen, kostet nicht die Welt, dafür hat man hinterher einen ebenen Acker und die Mulchauflage ist zerkleinert.
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Mi Dez 13, 2017 9:47

Eine Kreiselegge reicht da völlig aus. Wird zumindest hier im östlichen Niederbayern seit nun fast 30 Jahren so praktiziert. Gülle wird auf die abgestorbenen Zwischenfrüchte (meist Senf) ausgebracht, dann mit Kreiselegge eingearbeitet und zeitnah Mais gesät. Bei nur einmaliger Bearbeitung mit Kreiselegge und vorher ein entsprechend starker ZWF Bestand hat man sogar noch eine gute und ausreichende erosionsmindernde Wirkung. Praktiziere das selbst so seit vielen Jahren. Wer natürlich keine Gülle hat, kann auch direkt in den stehenden ZWF Bestand säen.
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon xaver1 » Mi Dez 13, 2017 12:43

Anstatt dem Walzen oder Mulchen im Herbst wird auch der Kreiselheuer empfohlen :D
mfg
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon böser wolf » Mi Dez 13, 2017 12:49

Family Guy hat geschrieben:
Holmer 91 hat geschrieben:Hallo,

gar nicht oder mit dem Strip-Till Gerät.
Für den (mehr als 2-Balkigen) Grubber muss es trocken sein, für die Großfederzinkenegge knackig trocken. Am besten Scheibenegge oder Messerwalze über den MR ausleihen.
Vor dem Winter walzen hilft angeblich auch was.

mfg, Holmer


Strip Till stopft, wenn zuviel lange organische Masse oben liegt, genau wie jedes andere Grubbergrindel auch. Holmer 91 hat recht, Scheibenegge ausleihen, kostet nicht die Welt, dafür hat man hinterher einen ebenen Acker und die Mulchauflage ist zerkleinert.



erzähl doch nicht so etwas !
es kommt immer auf die werkzeuge an .
ich mache das schon seit zwei jahren und dazu bei 42 cm stripabstand direkt in die glyposierte zf-mischung oder grasnabe ohne haufen zusammen zu ziehen , allerdings nich eks sondern bandsaat !
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Max M » Mi Dez 13, 2017 13:37

Nick hat geschrieben:Oder wie der Senior von einem Meisteranwärter der Mulchsaat von Mais als Projektarbeit hatte. Mit der Schleifegge zusammenziehen und anzünden ;) ist schon über 30 Jahre her, wird aber immer wieder gern erzählt.

mfg

Ein Arbeitsgang mit Walze oder Wiesenschleppe bei Frost funktioniert hervorragend. Empfiehlt sich besonders, wenn Mischungspartner wie ölrettich/phacelia angebaut werden, die auch mal paar Grad Frost vertragen. Dann ist für die Bodenbearbeitung im Frühjahr alleine die zur Bodenfeuchtigkeit passende Strategie entscheidend.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Markus Deere » Mi Dez 13, 2017 16:58

Danke schon mal für die Beiträge!

Scheibeneggen läuft bei uns nur eine im Umkreis (Lemken Rubin 3m AB). Die würde mir meinem 956XL zu schwer werden.
Dann wird man um einen Mulchvorgang oder Ähnliches nicht drum rum kommen, wenn man mit dem Grubber arbeiten möchte.

Die Zwischenfrucht wäre irgendein Gemenge u.a. mit Phacelia und Ölrettich, welches nach dem Winter wie eine Matte am Boden liegt. Also nicht so einfach zu bearbeiten wie eine abgefrorene Senf-Reinsaat.
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon allgaier81 » Mi Dez 13, 2017 17:36

Die würde mir meinem 956XL zu schwer werden.


Moin,
die musst du doch mit dem Schlepper problemlos fahren können. Ich habe mit unserem DX4.31 eine 3m Kurzscheibbenegge gefahren und damit Grünroggen eingearbeitet.
Gruß, allgaier
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Mad » Mi Dez 13, 2017 17:57

allgaier81 hat geschrieben:
Die würde mir meinem 956XL zu schwer werden.


Moin,
die musst du doch mit dem Schlepper problemlos fahren können. Ich habe mit unserem DX4.31 eine 3m Kurzscheibbenegge gefahren und damit Grünroggen eingearbeitet.


Das war aber mit Sicherheit keine Rubin. :roll:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Zwischenfrüchte einarbeiten

Beitragvon Markus Deere » Mi Dez 13, 2017 18:00

Der Rubin ist ein ziemlich schweres Gerät. Vor allem wenn noch eine Tandemwalz dran ist.
Der Heliodor ist da wesentlich leichter...
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