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John Deere Lanz 300

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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103 Beiträge • Seite 6 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Beitragvon pacini » Mo Aug 27, 2007 20:52

Hallo Kawasaki,

Ich schreib Dir mal was ich machen würde ...

Laufbuchsen - säubern, evtl außen Glasperlenstrahlen und verchromen lassen, so is wenigstens Schluss mit der Kavitation, sollte so um die 50€ kosten, muss ja optisch nichts hermachen.

Kurbelwelle schleifen lassen, Pleuellager sollen in Übergrößen noch lieferbar sein von JD, aber vorher fragen. Ich denke da passen auch Welche von nem anderen JD.

Nockenwelle ... Hmmm, gute Frage vermutlich ersetzen, bzw. wenn Du nicht soviel Stunden bekommst, erst Mal lassen und eben öffters Ventile einstellen :roll: :shock: - Mal sehen was die Profis hier sagen !?

Gruß Pacini
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Beitragvon ALLDOG » Fr Aug 31, 2007 8:50

Hallo,

die Nockenwelle würde ich polieren lassen, evtl. Lagerflächen schleifen und

Untermaßlager einsetzen!

Ansonsten so, wie pacini es geschrieben hat :wink:

Gruß Alldog
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Beitragvon Kawasaki » Fr Aug 31, 2007 10:11

Hallo,

also die Kurbelwelle wird vom FAchbetrieb poliert und ausgemessen, dann muss man mal schauen ob neue Lager notwendig sind.

Für die Nockenwelle und Stößel habe ich bereits Ersatz gefunden.

Die Laufbuchsen werde ich sandstrahlen und dann mit temperaturbeständigem Lack lackieren, denke das hält dann eine Zeit lang.

Ansonsten werde ich mal schaun, was der Motorinstandsetzer zur Kurbelwelle sagt, danach bestell ich dann mal die Dichtungen etc.

Gruß

Christoph
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Beitragvon jonny500 » Fr Aug 31, 2007 10:40

Hallo Kawasaki,
ich habe in ähnlichem Treat schon mal über die Instandsetzung meines 500er berichtet. In diesem Zusammenhang sei erwähnt: Achte auf alle Dichtungen innerhalb des Zylinderkopfes und der Düsenstöcke sowie Vorkammern. Die Vorkammern werden vom Kühlwasser umspült. Hier kann Kavitation vorliegen, am besten alle Vorkammern demontieren, säubern und kpt. neue Dichtungen einsetzen. Nimm die Zylinderplatte genauestens unter die Lupe. Es kam des öfteren vor, dass ein oder mehrere Zylinder an ihren Lötstellen an der Platte gerissen waren. Das ist nicht immer mit bloßem Auge erkennbar, weil das Material im kalten Zustand sich ja zusammenzieht. Um dies einfach zu erkennen, gibt es div. Sprays zur Materialprüfung.
Jetzt hast Du alles auseinander - also alles prüfen, nicht nur die offensichtlichen Dinge behandeln. Nimm Dir die Zeit und Du wirst es nicht bereuen. :wink:
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Beitragvon Kawasaki » Mo Okt 08, 2007 19:39

Hallo Leute,

habe den Johnny fertig. Er hat jetzt einen komplett überholten neuwertigen Motor, der schon seine ersten Stunden gearbeitet hat und völlig dicht ist und keinen Ölverbrauch hat. Die Leistung ist ebenfalls enorm gestiegen.
Alles was auch nur in irgendeiner Weise verschlissen war, wurde erneuert bzw. ersetzt. Hier eine Liste mit Neu- bzw. Austauschteilen:

-5 Kurbelwellenhauptlager
-4 Pleuellager
-4 Kolbenringsätze
-Nockenwelle
-8 Tassenstößel
-Kupplungsausrücker, Ausrücklager
-Kupplungsbeläge
-2 Ausgangswellenlager+Simmerringe
-2 KW Simmerringe
-Einspritzpumpe
-sämtliche Dichtungen
-Ölfilter, Öl etc.
-Kühlerschläuche

Das ganze ist enorm ins Geld gegangen, weil man fast nur Originalteile verwenden konnte (und meiner Meinung nach aus sollte), aber das Ergebnis ist sehr schön und hat sich meiner Meinung nach gelohnt.

Danke für eure Mithilfe und Tipps.

Gruß

Christoph
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Beitragvon Josch » Mo Okt 08, 2007 20:12

Nicht vergessen, die ersten 50 BS mit Einfahröl sauber einlaufen lassen. Auf keinen Fall gleich zu Beginn das gute Motoröl reinkippen.
Das wird von JD im Falle einer Überholung so vorgeschrieben.
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Beitragvon Kawasaki » Mo Okt 08, 2007 20:28

Ich fahr im Moment mit ganz normalen mineralischem Motoröl 15W40....Denke das werd ich dann nach dem Winter wechseln...

Hab den Motor wohl schon paarmal ausgedreht, aber das tut dem ja nix, oder?
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Beitragvon ALLDOG » Mo Okt 08, 2007 20:32

Josch hat geschrieben:Nicht vergessen, die ersten 50 BS mit Einfahröl sauber einlaufen lassen. Auf keinen Fall gleich zu Beginn das gute Motoröl reinkippen.
Das wird von JD im Falle einer Überholung so vorgeschrieben.


Hallo Josch,

biste Dir da sicher mit dem Einlauföl 8)

Wenn ich das so mit dem Alter sehe, war das vor Deiner Zeit :lol:

Gruß Alldog
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Beitragvon Josch » Mo Okt 08, 2007 22:11

Hab mir schon gedacht, daß mir das keiner glaubt .... schau her - ist ein Auszug aus der Reparaturanleitung für die JD-Motoren 300, 3179, 4239, 6359, 4276, und 6414.

Soll ich übersetzen?? :wink:
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Beitragvon ALLDOG » Di Okt 09, 2007 12:17

Josch hat geschrieben:Hab mir schon gedacht, daß mir das keiner glaubt .... schau her - ist ein Auszug aus der Reparaturanleitung für die JD-Motoren 300, 3179, 4239, 6359, 4276, und 6414.

Soll ich übersetzen?? :wink:


Also Josch,

wenn das Einlauföl nicht lieferbar ist, die beiden Alternativen nehmen!

Diese Öle gab es 1964 noch nicht :oops:

Ein Ölvorschlag damals Shell T 20 und je nach Umgebungstemperatur

SAE 10 / 20 / 30 Einbereichsöl.

Der Motor im T 300 war ein 401, im T 500 ein 402!

Alles klar 8)
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Beitragvon Josch » Di Okt 09, 2007 14:40

:lol: ja-ja :lol:
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Beitragvon Kawasaki » Di Okt 09, 2007 18:51

Aber die 300er/500er Motoren unterschieden sich nur durch eine anders eingestellte Gasanschlagschraube.
Meine alte Pumpe wurde derart modifiziert, das der Gasanschlag völlig wirkungslos war und der Motor Drehzahlen jenseits des Anzeigenbereiches des Traktometers (2500 U/min) möglich machte.
Nun habe ich eine Originalpumpe drauf die die Drehzahl unter Last auf 2400 U/min beschränkt und bergab maximal 2500 U/min zulässt. Damit läuft mein 300er gute 25-26 Km/h, das sollte reichen. Ist im Prinzip dann ein 500er mit Schnellgang.
Zur Hubkraft, ich habe mit dem Johnny letzte Woche eine 3,50m breite Saatbettkombination (Grubber) gehoben und auch gezogen bekommen....

Gruß

Christoph
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Beitragvon ALLDOG » Di Okt 09, 2007 19:45

Hallo Christoph,

die Motoren 402 = T 500 liefen mit 2400 U/min

in der Laderaupe 1010 (404) mit 2500 U/min

Gruß Alldog

PS. Die E.- Pumpen, M- Baureihe waren bis auf den jeweiligen Regler

identisch!
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Beitragvon Kawasaki » Di Okt 09, 2007 20:34

Weiß eigentlich jemand ob man bei den Schleppern eine hydraulische Lenkung nachrüsten kann? Ich habe das ältere Modell mit der gefederten Vorderachse...

Gruß Christoph
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Beitragvon ALLDOG » Mi Okt 10, 2007 7:21

Hallo Christoph,

sie hatten auch eine Lenkhilfe, dieser Zylinder wurde mit der Lenkschubstange

verbunden, das Steuerventil war im Zylinder vorn untergebracht und

als Kugelkopf mit dem Lenkhebel der VA verbunden.

Schau im Netz mal unter Calzoni nach, das sind die Nachrüster am

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