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John Deere Lanz 300

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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103 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Beitragvon Kawasaki » Di Aug 14, 2007 15:06

Hallo,

die Kotflügel die da hinten drauf sind sind ein Eigenbau. Das sind verzinkte LKW Kotflügel auf nem Gestell mit Alu Innenblech....
Die Originalen waren leider total verrottet...

Also Blechteile kann ich am ehesten gebrauchen.

Ich werd mir wahrscheinlich nen Deutz Motor reinhängen, klappt schon irgendwie. Ein Verwandter hat damals einen Mercedes /8 Motor eingebaut, dann rannte er 45 Km/h, ging ganz gut dann :D

Naja die Originalität leidet dann zwar etwas aber ich versuche ihn äußerlich soweit Original zu lassen wie möglich.

Gruß

Christoph
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Beitragvon Agroprima » So Aug 19, 2007 16:53

Hallo,

war gestern bei einer Fa. Fröschlin (Schrotthändler) in Reilingen (bei Heidelberg). Dort stand ein halb ausgeschlachteter 300/500 mit guten Kotflügeln. Anbeiteile waren alle weg. Motorblock, Getriebe, Hydraulik, Amaturenbrett mit Instrumenten und Lenkrad war noch vorhanden.

Grüße
Agroprima
 
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Motorteile JDL 300 bei JD Parts

Beitragvon Forest » Do Aug 23, 2007 11:21

Hallo Freunde,
bei John Deere (siehe im Internetportal JD Parts) gibts doch noch alle Teile für den 300er Motor
Buchsenplatte AT 15761 615,25 Euro
Dichtung unter Buchsenplatte L167775 ersetzt L18415 22,71 Euro
Dichtringe darunter T12457 3,05 Euro pro Stück
Zylinderkopfdichtung AL 14409 44,28 (also deutlich billiger als bei ebay!!)
Kolben T19061 149,50
Kolbenringe T17693 96,60 für 3Nutkolben
Kolbenringe T14702 92,00 für 4Nutkolben
Es gibt weiterhin noch Bremslamellen, Lager, Dichtungen usw.
Also: ET-Liste raus, Fahrgestellnummer wissen und Internet an (JD Parts bei Google eingeben, dann kommt man schon an oder direkt zum freundlichen JD-Händler).

Grüsse aus dem nassen Sauerland
Forest
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Beitragvon ALLDOG » Do Aug 23, 2007 14:23

Hallo Forest,

na da lacht doch das Schrauberherz :D
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Re: Motorteile JDL 300 bei JD Parts

Beitragvon pacini » Do Aug 23, 2007 17:00

Forest hat geschrieben:Hallo Freunde,
bei John Deere (siehe im Internetportal JD Parts) gibts doch noch alle Teile für den 300er Motor
Buchsenplatte AT 15761 615,25 Euro
Dichtung unter Buchsenplatte L167775 ersetzt L18415 22,71 Euro
Dichtringe darunter T12457 3,05 Euro pro Stück
Zylinderkopfdichtung AL 14409 44,28 (also deutlich billiger als bei ebay!!)
Kolben T19061 149,50
Kolbenringe T17693 96,60 für 3Nutkolben
Kolbenringe T14702 92,00 für 4Nutkolben
Es gibt weiterhin noch Bremslamellen, Lager, Dichtungen usw.
Also: ET-Liste raus, Fahrgestellnummer wissen und Internet an (JD Parts bei Google eingeben, dann kommt man schon an oder direkt zum freundlichen JD-Händler).

Grüsse aus dem nassen Sauerland
Forest


Hey,

überrascht mich jetzt aber echt !! :roll:

Sind die gelisteten Teile denn auch lieferbar !?

Frag mal an und meld Dich, interessiert mich nu aber wirklich !! :shock:

Gruß Pacini
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Teile JDL 300

Beitragvon JDL » Do Aug 23, 2007 19:26

Hallo,
Die Teilenummern der Dichtungen stimmen, Dichtungen sind noch lieferbar.
Habe selbst erst im Mai 2007 diese bestellt!
Ps: gabs sogar noch Prozente :lol:
Bei den Laufbuchsen und Kolben Vorsicht, es gibt verschiedene, Kolben sind auf der Kolbenfläche mit A oder B gekennzeichnet.
Bei den Lagerschalen fürs Pleul gibt es nicht mehr alle Größen.
Viel Spaß beim schrauben :wink:
Gruß JDL
Nichts hält so lange wie ein Provisorium.
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Beitragvon Kawasaki » Do Aug 23, 2007 20:08

Hallo,

ja, danke für die Tipps. War auch schon bei JD Parts angemeldet, habe mir die Teile auch rausgesucht, für den John Deere 1010. (USA Modell, gleicher Motor)
Die Laufbüchsen sind zur Zeit nicht lieferbar, hab die schon angefragt, habe aber keinen Liefertermin bekommen...

Am WOchenende nehm ich den Motor auseinander und schau mal was alles neu muss.
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Beitragvon pacini » Do Aug 23, 2007 21:31

pacini hat geschrieben:Hallo,

das war der Grund, warum ich meinen 300er verkauft hab - no Chance - Teile herzubekommen !! Hab sogar in den USA gesucht !!

Danach hab ich aus durchgeglühtem ( sehr weichem ) Kupferblech und viel Curil C, meine Dichtung selbst gebastelt !!

Kolben - Büchsen - Ringe ... evtl. Zeichnung mit Bemaßung bei JD besorgen und per Einzelfertigung herstellen lassen ! Mahle in Stuttgart, oder googeln, gibt da einige Firmen ... rechne mal mit 500 - 700€ pro Zylinder, das war so die Hausnummer, die ich bekommen hab !

Na ja - ich geb Dir nen Tip ... verkaufen !!

Gruß Pacini


Nur zur Erinnerung !!

@Kawasaki

Glaub mir ... ich hab ALLES versucht UND ... ich meine ALLES !!

Kann sein, das irgendwo auf dieser Welt noch jemand einen Satz im Schrank hat, aber das ist nichts Offizielles !!

Dennoch ... ich drück Dir die Daumen das Du was findest !!

Genauso mit Blechteilen ==> NADA - NICHTS - NOTHING - ...

Pacini
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Beitragvon Kawasaki » Do Aug 23, 2007 21:35

Also ich kenn jemanden der hat neue Büchsen aus den USA bekommen, die extra gebaut wurden.
Naja ich werd mal sehen, bekomm das schon hin :-)

Bleche sind bei mir gut, nur hinten sind keine Originalen Kotlfügel drauf...naja egal, sonst ist er technisch Top, viel zu Schade zum verkaufen.

Habe sogar die Achsschenkel vorne abdrehen lassen und neue Messingbüchsen drehen lassen, damit die gefederte Achse drin bleiben kann....insgesamt steckt schon zu viel Arbeit drin, die einem eh niemand bezahlt.
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Beitragvon pacini » Do Aug 23, 2007 21:42

Ich wollte Meinen eben originalgetreu restaurieren, eben weil alle nur Lanz, Güldner & Co. restaurieren ...

Ist mir aber nicht gelungen, mir Kotflügel machen zu lassen ( etwa 2500€ das Stück ) überstieg einfach meine finanzielle Möglichkeiten und auch die Akzeptanzgrenze !!

Ansonsten ... ist der 300er ein echt guter, zuverlässiger Schlepper !


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Nun man nicht zu sehr glorifizieren,denn,,,

Beitragvon Fortschritt » Fr Aug 24, 2007 9:52

den 300 er als zuverlässigen Schlepper herauszustellen ist schon ein Witz,denn Deere Mannheim legte schnell die 10er serie nach,die meines Wissens viel zuverlässiger waren,bis auf die Probleme mit dem Wasser im Öl,was ja bei den 0er schlimm war,wir mussten alle 1000 Betriebsstunden seinerzeit den Motor auseinander bauen!! Da mein Vater im Winter den Schlepper vor einem Buschhacker hatte wurde er schon gut ausgelastet,aber was die Zugkraft anbetraf war er Schleppern wie Deutz D40 ,Hanomag Brilliant,Güldner G35 UNTERLEGEN;auch die Zapfwellenleistung war "bescheiden";WAS ich 1970merkte,als wir den D 40 vom Nachbarn vorm Bergmann Miststreuer hatten,der hatte weniger Mühe beim Ausstreuen ,als unser 500er Deere. Ausgefallen ist der 500er oft,sei es im Winter auf Frost ,gebrochene Achsschenkel,ausgeschlagene Gummis kardanwelle,oder der Motor kochte ,mal wieder die Kopfdichtung hin,wobei denn meistens der ganze Motor zerlegt wurde,kolben und Zylinder waren nach 2500 std. hin,die Zylinderfuß- Dichtung war oft porös,so das Kühlwasser ins Motoröl gelangen konnte. Ja es war damals so bei uns inder Gegend das die Bauern zu mir als 15jähigen sagten ,wir sollten mal einen Griff an den Schlepper schweißen,und in die WESER schmeißen,sorry wenn ich soviel negatives schreiben muss,aber die Deutz und IHC Schlepper waren damals viel ausgereifter und zuverlässiger,was mir der Lama Klempner damals sagte ich sollte doch endlich den US -kRÜPPEL VERkaufen,all das ist mir natürlich als Erinnerung aus meiner Jungbauerzeit hängengeblieben bzgl des 500er deere,der hohe Getriebtunnel beim Aufsteigen auch nicht so toll,,usw,usw,,wenn Leute heute den Schlepper als zuverlässig bezeichnen,dann wohl deshalb,weil der rauhe Arbeitseinsatz schon Jahrzehnte zurückliegt,er nur noch pflegeleichte Oldtimerdienste verichten muss,,,so dass musste ich zu den 300,500er loswerden,Mfg Hermann..........
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Beitragvon pacini » Fr Aug 24, 2007 11:15

Möglich ... das Du nen Montagsschlepper erwischt hattest - aber auch möglich ... das ich ein Wunder der Technik bekommen hatte !!

Mein 300er hatte ich von einem Aussiedlerhof gekauft, wo er seit 1961 täglich seinen Dienst verrichtete, mit erstem Kolben/Buchsensatz ...

Geschätzte Stundenleistung vom Vorbesitzer Hans > 20.000 !!! :shock:

Buchsen in den gefederten Forderachse, waren eine Schwachstelle - O.K. !

Ob er stärker oder schwächer war als ein D40 - kann ich auch nicht sagen ...

Nur so schlecht wie Du den 300er machst, kann und will ich so nicht im Raum stehen lassen !! Ich hab mich ausführlichst mit der 300/500er Materie beschäftigt, kenne mittlerweile auch einige Besitzer, die nichts Schlechtes auf den Schlepper kommen lassen !!
Hab vom 300er jede Schraube einzeln auf der Werkbank liegen, laß mir also kein X für ein U vormachen !!

So wie Du den 300/500er hinstellst, war es ja nur Schrott !! Kannst gerne mal kommen, dann gehen wir gemeinsam zu Hans, der zählt mittlerweile an die 80 Lenze und hat 3 davon ausschließlich auf dem 300er verbracht, der erzählt Dir was vom 300er !!

Ich glaube, dass wir Beide diese Diskussion bereits in einem anderen Threat ausgetragen haben ... kann das sein !? :? Is schon einige Monate her !!

Vielleicht lag es ja auch am LaMa, der seine Unfähigkeiten an Pferdekutschen erlernt hatte !? Wer weis !??

Der 300er / 500er war eben damals die erste Schleppergeneration, wo man Zahnflankenspiele und andere Einbaumaße mit Messwerkzeug und nicht mit dem Fingernagel einstellen musste !!

Also - vermutlich fallen jetzt wieder Einige über mich her ... wie ich mich anmaßen kann so was zu schreiben ...
Möchte aber darum bitten, nur Kritik auf dieses Posting von Leuten zu bekommen, die selbst - eigenhändig - schon mal nen 300er / 500er Motor - samt Getriebe zerlegt haben und wieder fahrbereit zusammengebaut haben !!

Ich laß auf jeden Fall nichts auf den Schlepper kommen !!

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Beitragvon ALLDOG » Fr Aug 24, 2007 11:26

@ all

jeder hat sicherlich seine Erfahrungen mit der Baureihe T 300 / 500 gemacht!

Da ich diese Schlepper bei 2 JDL Händler repariert und gewartet habe,

gab es die genannten Probleme schon, nur wurden sie mit entsprechenden

Reparaturlösungen abgestellt!

Allerdings in den JDL- Vertragswerkstätten :idea:

Andere Werkstätten hatten nicht die Infos und die Werkzeuge dafür 8)
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Deere kam auch deshalb,,,

Beitragvon Fortschritt » Fr Aug 24, 2007 12:09

nicht mit den Verkäufen voran,weil sie sich mit der 0er serie einen Bock geleistet haben,der eben nicht so gut verkäuflich war,weil er 1.einen schwächlichen Kurzhubmotor hatte,der viel Diesel verbrauchte und rauchte,es war ein umgebauter us benziner gewesen. Vom hohen Getriebetunnel berichten noch heute ältere Leute ,als sehr umständlich zu besteigen,aber auch aus eigener Erfahrung. Der hohe verschleiß ergab sich auch aufgrund der Drehzahl von 2500-sprich höhere Kolbengeschwindigkeit.ES ist auch aus historischen Landtechniknachweisen -Firmenübernahme der Heinrich Lanz Ag belegt,das die ersten Deere Modelle nicht angekommen sind,und wertvolle Marktanteile bis in die 70er rein gekostet haben. Ferner waren die 300 und 500er weissgott keine technologie -Führer,die Güldner G serie war weiter,auch die IHC modelle mit der Agriomatik waren weiter,und Deutz allemal zuverlässiger,nur um ein paar Marken der Zeit zu nennen.Und alle genannten hatten ausgereifte konzepte-Motoren,also nochmal wenn ich behaupt was positives nennen kann,war es die Laufruhe der auf Gummigelagerten Motürchen,vielleicht noch das Amaturenbrett und der Schaumstoff bezogene Sitz,noch etwas negatives,die Hubkraft an der Heckhydraulik war höchstens bei 650kg an der Ackerschiene,auch da waren andere stärker,weiss wirklich nicht warum man diese Serie so vergöttern kann.Mfg HERMANN
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Beitragvon ALLDOG » Fr Aug 24, 2007 14:02

Ja, so am Rande des Teufelsmoor, zu der Zeit, Entwicklungsland mit dem

Schwerpunkt Pferdezug :wink:

Da tut man sich natürlich recht schwer und dann wird es schwierig, wenn auch

noch Mitwettbewerber genannt werden die auch noch Motoren zukauften :lol:

Hubkraft der Hydraulik beanstanden, nee, nee 8)

Haste mal Deinen Spezi gefragt, wie überhaupt die Hydraulik bei dem

T 300 / 500 / 700 eingestellt wird :oops:

Jedenfalls leichter als bei dem von Dir genannten D 40 :D

Ansonsten schreib weiter, passt gut in meine Memo übers :twisted: Moor!
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