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Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Wini » Do Jun 07, 2012 20:59

Hier mal ein schöner Bio-Distelbestand:

Biodisteln.JPG
Biodisteln.JPG (138.63 KiB) 2724-mal betrachtet


Biodisteln mit Leguminosenuntersaat.JPG
Biodisteln mit Leguminosenuntersaat.JPG (140.98 KiB) 2719-mal betrachtet


Was würdet Ihr als Nachbar tun ?
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Nordhesse » Do Jun 07, 2012 21:00

Kannst du rechtlich nichts machen. Bio ist ordnungsgemäße Landwirtschaft.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Biohias » Do Jun 07, 2012 21:05

:shock:
@Nordhesse:
du weißt aber auch das sowas nicht die Regel ist oder :?:
sind das seine eigenen Flächen oder Pachtflächen :?:
wenns pachtflächen sind die verpächter davon in kenntnis setzen das der Acker nicht ordnungsgemäß bewirtschaftet wird,
und wenns sie überzeugt wurden den acker abstauben :wink:
Sowas geht echt nicht, hab einen konvi nachbar dessen acker auch nicht viel besser aussieht, kotzt mich auch voll an :twisted:
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Franzis1 » Do Jun 07, 2012 21:15

Wie bekämpfter der Biobauer sowas ? Disteln,ackerfuchsschwanz usw

LG Franz
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Biohias » Do Jun 07, 2012 21:17

durch ordentliche Bodenbearbeitung sollte es zu sowas gar nicht erst kommen :roll:
wir sind seit 97 bio und haben keine fläche die nur annähernd so aussieht :klug:
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Nordhesse » Do Jun 07, 2012 21:18

Ich habs ja auch nicht gewertet.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Franzis1 » Do Jun 07, 2012 21:18

auch bei Disteln geht das mit der Bodenbearbeitung ? wie
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Juwel » Do Jun 07, 2012 21:21

Die Distel kann man doch einfach abmähen das schadet doch der Untersaat nicht, und schon hat sich das Problem erledigt.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Biohias » Do Jun 07, 2012 21:24

Intensive Stoppelbearbeitung und unterdrückende Zwischenfrucht wie Wickengemenge z.b.
ausserdem lässt sich viel mit der Fruchtfolge regeln, die Sortenwahl mit z.b. schnellem Jugendwachstum zur Bodenbedeckung,
genauso wie mit konsequenten Pflugeinsatz, so oft wie möglich ZF um den Boden nicht ''offen'' zu lassen etc.....
Verstehe nicht warum einige Biobetriebe so an reduzierter Bodenbearbeitung bzw. manche sogar Pfluglos festhalten :?
wenn ich mir deren Bestände sowie Ertäge oft ansehe könnte ich auch drauf verzichten :roll:
klar gibts einige wo's einigermaßen klappt, aber da ists schon die ausnahme.....


hier mal als positives Beispiel ein TC von mir vom 16.05, heute war ich draussen und es steht da wie ne eins :D
geschätzte Ertragserwartung 65dt, letztes jahr nur 35dt ackerbohnen da überflutet, vor zwei jahren 60dt Weizen mit 14% Protein.
die schweine machen's möglich :D
die fläche ist auch seit 97 dabei, ist aber mit 52BP auch unsre beste :wink:
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon heico » Fr Jun 08, 2012 12:10

Das Bild mit den Disteln zeigt, dass bisher alles optimal läuft.
Denn die Disteln sollten kurz vor der Blüte möglichst nicht vor dem 20. Juni gemulcht werden, danach sind sie sehr geschwächt.
Beim 2. Schnitt werden sie weiter geschwächt.
Disteln sind ein Problem bei schweren Böden, auf Sandböden wollen sie nicht recht wachsen, dafür sind da die Quecken besser. :D
Wie Biohias schon schreibt, mit überlegten Maßnahmen und Zwischenfrucht bleibt die Distel im Griff.

Warum konventionelle Nachbarn sich da groß Gedanken machen ist nicht klar, wird doch sowieso alle paar Tage gegen irgendwas gespritzt.

Zum Ackerfuchsschwanz ist nur soviel zu sagen, dass die konventionelle Betriebe große Probleme haben, weil sie dauernd Winterung anbauen und jegliches Ackerbauwissen ignorieren.
Logischweise kommt es mittlerweile zu Mittel-Resistenzen beim AF.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Nordhesse » Fr Jun 08, 2012 12:42

heico hat geschrieben:Das Bild mit den Disteln zeigt, dass bisher alles optimal läuft.
Denn die Disteln sollten kurz vor der Blüte möglichst nicht vor dem 20. Juni gemulcht werden, danach sind sie sehr geschwächt.
Beim 2. Schnitt werden sie weiter geschwächt.
Disteln sind ein Problem bei schweren Böden, auf Sandböden wollen sie nicht recht wachsen, dafür sind da die Quecken besser. :D
Wie Biohias schon schreibt, mit überlegten Maßnahmen und Zwischenfrucht bleibt die Distel im Griff.

Warum konventionelle Nachbarn sich da groß Gedanken machen ist nicht klar, wird doch sowieso alle paar Tage gegen irgendwas gespritzt.

Zum Ackerfuchsschwanz ist nur soviel zu sagen, dass die konventionelle Betriebe große Probleme haben, weil sie dauernd Winterung anbauen und jegliches Ackerbauwissen ignorieren.
Logischweise kommt es mittlerweile zu Mittel-Resistenzen beim AF.


Warum schon wieder diese Meinung und Pauschalierung. Unwahres wird durch häufige wiederholung nicht wahrer.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Meini » Fr Jun 08, 2012 13:01

heico hat geschrieben:Das Bild mit den Disteln zeigt, dass bisher alles optimal läuft.
Denn die Disteln sollten kurz vor der Blüte möglichst nicht vor dem 20. Juni gemulcht werden, danach sind sie sehr geschwächt.
Beim 2. Schnitt werden sie weiter geschwächt.
Disteln sind ein Problem bei schweren Böden, auf Sandböden wollen sie nicht recht wachsen, dafür sind da die Quecken besser. :D
Wie Biohias schon schreibt, mit überlegten Maßnahmen und Zwischenfrucht bleibt die Distel im Griff.

Warum konventionelle Nachbarn sich da groß Gedanken machen ist nicht klar, wird doch sowieso alle paar Tage gegen irgendwas gespritzt.

Zum Ackerfuchsschwanz ist nur soviel zu sagen, dass die konventionelle Betriebe große Probleme haben, weil sie dauernd Winterung anbauen und jegliches Ackerbauwissen ignorieren.
Logischweise kommt es mittlerweile zu Mittel-Resistenzen beim AF.


Also wenn ich mir das Foto anschaue sollte das Raps sein, den wird er sicher Mulchen :roll: Diestelbekämpfung ist sicher im Getreide recht günstig und einfach zu lösen , bedeutet aber eine Extramasnahme und du wirst es nicht glauben auch Konventionelle Landwirte legen da drauf keinen Wert und im Grünland wird es teuer bzw. dauert 4 Wochen bis du wieder Weiden lassen darfst.

@ Biohias dein Triticale sieht sehr gut aus, leider kenne ich nicht einen Biobetrieb bei dem es so gut aussieht wie deine, aber wie du schon schreibst, Schwein sei dank ;-) nur seit wann lohnt sich Bioschweinhaltung, leider nicht:-(. Und wie die ökobilanz gegenüber einem Konventionellen Pfluglosbetrieb aussieht und wie Positiv ständig wendende Bodenbearbeitung durzuführen ist ??? Die Regenwürmer wird es zumindest nicht freuen.

Tja und irgendwie fehlen da doch die Beikräuter die ja so wichtig sind gelle :mrgreen:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Zwack » Fr Jun 08, 2012 15:10

heico hat geschrieben:

Warum konventionelle Nachbarn sich da groß Gedanken machen ist nicht klar, wird doch sowieso alle paar Tage gegen irgendwas gespritzt.

.

bestimmt kannst mir dann auch sagen welches dieser mittel ich am besten in meinem kartoffenlbestand anwenden soll.

ich hatte neben meinen schlag einen acker der in etwa auch so aussah. als die disteln dann blühten sah es aus als würde es im sommer schneien. der wind wehte dann eine stattliche anzahl des sommerschnees in mein feld in dem ich das folgejahr kartoffeln anbauen musste. da kann mir jetzt keiner erzählen dass mich das nicht stören soll.
ich habe ganz bestimmt nichts gegen bio, ganz im gegenteil, aber man muss seine kulturen schon deutlich besser im griff haben denn die möglichkeiten zum gegensteuern sind halt wesentlich begrenzter. der biobauer mit dem ich es zu tun hatte ist inzwischen insolvent.
mir erscheint es auch recht sinnfrei, dass ich platzenschutzmittel verwenden muss nur weil der nachbar keine benützen will und seine fliegenden samen bei mir ausbrüten will.

aber hier noch mal zur eingangs gestellten frage. deinem forenbild nach zu urteilen wohnst du in bayern. vermutlich hat dein nachbar als biobauer auch einen antrag auf kulap gestellt. dem zu folge muss er so weit ich weiss seine flächen in einem vernünftigen zustand halten. ich hatte mich damals an das zuständige afl gewandt und die sind ihm dann aufs dach gestiegen. anschliessend liess er seine flächen mulchen. somit konnte ich das wintermärchen dann nach halber zeit wenigstens noch stoppen.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Biohias » Fr Jun 08, 2012 17:39

@ Biohias dein Triticale sieht sehr gut aus, leider kenne ich nicht einen Biobetrieb bei dem es so gut aussieht wie deine, aber wie du schon schreibst, Schwein sei dank ;-) nur seit wann lohnt sich Bioschweinhaltung, leider nicht:-(. Und wie die ökobilanz gegenüber einem Konventionellen Pfluglosbetrieb aussieht und wie Positiv ständig wendende Bodenbearbeitung durzuführen ist ??? Die Regenwürmer wird es zumindest nicht freuen.

Tja und irgendwie fehlen da doch die Beikräuter die ja so wichtig sind gelle :mrgreen:

Danke Danke :mrgreen:
Wir haben letztes jahr übrigens nicht einen neuen Stall gebaut weil sichs nicht lohnt :wink:
Bei meinen Durchschnittserträgen komme ich im Endeffekt auf Futterkosten von unter 35€ pro dt Brutto,
heißt gleichzeitig ca. 8 € unter dem Durchschnitt bei Berechnung aller Nebenkosten
Außerdem erreiche ich mit dem Wirtschaftsdünger sehr gute Qualitäten und Mengenerträge beim Konsumgetreide
und habe gleichzeitig noch die Möglichkeit nicht Konsumfähige Ware selbst zu verfüttern....
d.h. alles in allem kommt unser Betrieb die letzten zehn Jahre mit unter 100ha im schnitt auf einen Reingewinn von 12tsd ۟ber
dem Schnitt eines Betriebs unserer Größe :D
Und das bei im schnitt 38er Böden.
Das Gesamtkonzept passt und das ist es woraufs im Endeffekt ankommt :klug:
Bei uns gabs in jüngster Zeit drei Pfluglose betriebe von denen Zwei wieder zurückgerudert sind :roll:
Bei uns gibt es noch viele Hecken und an Wald angrenzende Felder, die werden mit den Wühlmäusen und Feldhamstern nicht Fertig :?
Außerdem haben zumindest die zwei die wieder aufgehört haben gemeint das sie wesentlich mehr PSM gebraucht haben :klug:
Ich habe erst vor ein paar Wochen eine Spatenprobe durchgeführt, als Übung für die Meisterschule, und ich kann dir sagen das
der Boden sehr lebendig ist, liegt wohl an dem häufigen Zwischenfruchtanbau, was ja auch organische Substanz bedeutet,
dem einsatz von Festmist sowie der vielfältigen Fruchtfolge und humusmehrenden Leguminosen.
Außerdem baun wir keine Starkzerrer wie Mais oder ZR an.

Achja, die Beikräuter sind bei mir immer noch UNkräuter und ich find die einfach nicht Symphatisch :prost:

@Zwack
Winni kommt aus Franken, quasi ein Randbayer :mrgreen:
Aber de Franke sind nede Leud, zumindest die die ich kenn :wink:
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon heico » Fr Jun 08, 2012 18:23

Zwack hat geschrieben:
heico hat geschrieben:

Warum konventionelle Nachbarn sich da groß Gedanken machen ist nicht klar, wird doch sowieso alle paar Tage gegen irgendwas gespritzt.

.

bestimmt kannst mir dann auch sagen welches dieser mittel ich am besten in meinem kartoffenlbestand anwenden soll.

ich hatte neben meinen schlag einen acker der in etwa auch so aussah. als die disteln dann blühten sah es aus als würde es im sommer schneien. der wind wehte dann eine stattliche anzahl des sommerschnees in mein feld in dem ich das folgejahr kartoffeln anbauen musste. da kann mir jetzt keiner erzählen dass mich das nicht stören soll.
ich habe ganz bestimmt nichts gegen bio, ganz im gegenteil, aber man muss seine kulturen schon deutlich besser im griff haben denn die möglichkeiten zum gegensteuern sind halt wesentlich begrenzter. der biobauer mit dem ich es zu tun hatte ist inzwischen insolvent.
mir erscheint es auch recht sinnfrei, dass ich platzenschutzmittel verwenden muss nur weil der nachbar keine benützen will und seine fliegenden samen bei mir ausbrüten will.

aber hier noch mal zur eingangs gestellten frage. deinem forenbild nach zu urteilen wohnst du in bayern. vermutlich hat dein nachbar als biobauer auch einen antrag auf kulap gestellt. dem zu folge muss er so weit ich weiss seine flächen in einem vernünftigen zustand halten. ich hatte mich damals an das zuständige afl gewandt und die sind ihm dann aufs dach gestiegen. anschliessend liess er seine flächen mulchen. somit konnte ich das wintermärchen dann nach halber zeit wenigstens noch stoppen.


Nein, die Samen verbreiten die Disteln nicht so schnell. Oder wo sind die Disteln in den Kartoffeln?
Hormone in Getreide gibts schon ewig und damit waren die Disteln schon immer sehr einfach zu bekämpfen.
Wenn er jetzt pleite ist, dann ist es doch sowieso geregelt, oder treibt der Nachfolger jetzt das gleiche Spiel.
Dann wird er auch bald aufgeben. Wer seine Sachen nicht auf die Reihe bekommt, hat auf Dauer keine Chance und wird unweigerlich zum Verpächter wie es konventionell auch ist.

Umgekehrt zu dem was der Bioanbau für Probleme im konventionellen Anbau bringt, gibt es viel schlimmere Probleme
mit PS-Randeintragung bei Bioflächen, weil die Spritzspur nicht den geforderten Abstand zum Feldrand hat (ausser Saat mit GPS und 1 Düse zumachen)
Aber die Kontrolleure lassen das meistens durchgehen, bis auf NOP Kontrolle, die sofort eine neue Umstelung der Randflächen fordern.
Diese Randumstellung muss mit anderen Früchten als das Hauptfeld besät sein und hat damit einen hohen Aufwand zur Folge.
Die Zeiten wo das so hingenommen wurde sind vorbei, seit dem die Wirtschaftlichkeit des Bioanbaus durch ausländische Konkurrenz stark
in Mitleidenschaft gezogen wurde.
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