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Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Biohias » Fr Jun 08, 2012 18:30

PS-Randeintragung bei Bioflächen

da haben wir das Glück das fast alle Flächen entweder am Feldweg, Strasse, Wiese oder Wald angrenzen :wink:
Kenne einen Kollegen der jemanden deshalb verklagt hat, sie konnten sich dann doch noch aussergerichtlich einigen,
der Überspritzer musste über 1000€ zahlen wegen dem Mehraufwand und verdienstausfall, war aber auch ein krasser fall
wo man eigentlich nicht von einem Versehen ausgehen konnte, kein halber meter sondern eher 5 über eine ordentliche Länge :roll:
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon automatix » Fr Jun 08, 2012 19:10

Biohias hat geschrieben::shock:
@Nordhesse:
du weißt aber auch das sowas nicht die Regel ist oder :?:
sind das seine eigenen Flächen oder Pachtflächen :?:
wenns pachtflächen sind die verpächter davon in kenntnis setzen das der Acker nicht ordnungsgemäß bewirtschaftet wird,
und wenns sie überzeugt wurden den acker abstauben :wink:
Sowas geht echt nicht, hab einen konvi nachbar dessen acker auch nicht viel besser aussieht, kotzt mich auch voll an :twisted:


interessant ist folgendes:

wir hatten auch so einen Biokollegen, der seine Felder mehrere Ernten nicht bewirtschaftet hat und entsprechende Menge an Disteln drauf hatte - und entsprechend hatten die Nachbarschläge und einer meiner Schläge, der genau in Windrichtung lag immer Distelprobleme - eine kurze Anfrage beim Eigentümer, keine Woche später kam der mit dem Pflug und seitdem der seine Flächen wieder bewirtschaftet, obwohl Bio, sind sowohl bei ihm als auch bei mir und den angrenzenden die Disteln so gut wie weg.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon automatix » Fr Jun 08, 2012 19:12

heico hat geschrieben:Das Bild mit den Disteln zeigt, dass bisher alles optimal läuft.
Denn die Disteln sollten kurz vor der Blüte möglichst nicht vor dem 20. Juni gemulcht werden, danach sind sie sehr geschwächt.
Beim 2. Schnitt werden sie weiter geschwächt.
Disteln sind ein Problem bei schweren Böden, auf Sandböden wollen sie nicht recht wachsen, dafür sind da die Quecken besser. :D
Wie Biohias schon schreibt, mit überlegten Maßnahmen und Zwischenfrucht bleibt die Distel im Griff.

Warum konventionelle Nachbarn sich da groß Gedanken machen ist nicht klar, wird doch sowieso alle paar Tage gegen irgendwas gespritzt.

Zum Ackerfuchsschwanz ist nur soviel zu sagen, dass die konventionelle Betriebe große Probleme haben, weil sie dauernd Winterung anbauen und jegliches Ackerbauwissen ignorieren.
Logischweise kommt es mittlerweile zu Mittel-Resistenzen beim AF.

und das Distelmittel kostet nix oder wie?
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Biohias » Fr Jun 08, 2012 19:56

interessant ist folgendes:

wir hatten auch so einen Biokollegen, der seine Felder mehrere Ernten nicht bewirtschaftet hat und entsprechende Menge an Disteln drauf hatte - und entsprechend hatten die Nachbarschläge und einer meiner Schläge, der genau in Windrichtung lag immer Distelprobleme - eine kurze Anfrage beim Eigentümer, keine Woche später kam der mit dem Pflug und seitdem der seine Flächen wieder bewirtschaftet, obwohl Bio, sind sowohl bei ihm als auch bei mir und den angrenzenden die Disteln so gut wie weg.


Reden hilft manchmal, meistens Sogar wenn man vernünftig miteinander redet :wink:
das mit den Disteln ist schon ein Phänomen, das die so einfach wieder weg sind wundert mich schon.....
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon automatix » Fr Jun 08, 2012 21:23

ich muß dir ehrlich sagen, so wie die Felder ausgeschaut haben, ich hab mir nicht vorstellen können, daß der da ohne PSM noch jemals wieder was ernten wird - aber die letzten Jahre sahs gar nicht so schlecht aus, was er da hatte.

Ich muß echt sagen, da hab ich Respekt, das hat er super hinbekommen.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Moorfee » Fr Jun 08, 2012 21:59

Wini hat geschrieben:Was würdet Ihr als Nachbar tun ?


Hm...*scherz* selber auch schweineteures Bio-Distelöl produzieren?! :mrgreen:
Lever dot as slav!!!
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Meini » Sa Jun 09, 2012 16:50

@ Biohias ,gratuliere dazu das du so Fleisig bist :mrgreen: :mrgreen:

Spaß bei Seite, ich bin vor Zwölf Jahren mit Pfluglos angefangen und seit 2005 komplett umgestiegen, kann zum PSM Einsatz nur sagen das er nicht mehr aber auch nicht weniger geworden ist. Mir ist klar das Pfluglos und Bio zusammen passen wie Arsch auf Eimer. Mäuse hatten wir vorher auch, vielleicht etwas mehr heute .
Ertraglich ist es dadurch etwas besser geworden gerade in den letzten Jahren wo wir extreme Frühsommertrockenheit hatten, halten schlechtere Standort länger durch was oft sehr entscheidend ist,in der Kornfüllung. Ist wohl wie mit den Bioschweinen, der eine kanns der andere nicht und wenn man nicht wirklich dahinter steht geht es sowieso nicht.
Auch wenn es der eine oder andere nicht glaubt, der Trend geht weiter zur Mulch oder Direktsaat,ich war letzte Woche gerade bei der Saatenunion die meinten das 80% des Winterraps mitlerweile Pfluglos gesäht würden,was auch äußerst sinnvoll ist, zumal ja gerade im August häufig sehr starke Niederschläge zur Saat fallen können. Wir hatten das vor 2 Jahren ende August 145mm in 24 Stunden die die Gepflügt hatten, haben alle 2 mal gesäht und trotzdem ne beschissen Ernte,mein Raps war sehr gut, die mit unrgelmässiger Mulchsaat sahen erheblich besser aus und die mit Konsquenter waren in Ordnung .

Sicher ist das einsparpotential für kleine und mitlere Betriebe eher als gering einzustufen,aber unter Erosions Gesichtspunkten sehr sinnvoll.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Forchhammer » Sa Jun 09, 2012 17:15

Das Distelzeugs geht aber auch sehr schwer weg. Seit wir vor 3 Jahren wegen unseres supertoll zuverlässigen Spritzers die Wintergerste nicht gegen Unkraut spritzen konnten, haben wir sie auch im Feld. Letztes jahr konnten wir bei Sommerweizen spritzen ( bei "nur" eingegrubberter Phazelia(kei Pflug)) ,aber im Auflauf nach der Ernte kam sie wieder- heuer haben wir sie bei Kartoffeln an den sandigen Stellen- auch in Massen. Wenns wieder trocken muss ich hald wieder zur Hacke greifen- mein Rücken freut sich :D .

So Distelzeugs kann man aber denke ich auch schön per Motorsense abmähen, wenns nicht zu viel ist. Ich würd aber auf jeden Fall schauen das das Zeugs niedergemäht wird, da es ohne Hardcorespritzmitteleinsatz schwer wird sie loszubekommen.

mfg
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon heico » Sa Jun 09, 2012 19:48

537B6363b.jpg
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Meini hat geschrieben:@ Biohias ,gratuliere dazu das du so Fleisig bist :mrgreen: :mrgreen:

Spaß bei Seite, ich bin vor Zwölf Jahren mit Pfluglos angefangen und seit 2005 komplett umgestiegen, kann zum PSM Einsatz nur sagen das er nicht mehr aber auch nicht weniger geworden ist. Mir ist klar das Pfluglos und Bio zusammen passen wie Arsch auf Eimer. Mäuse hatten wir vorher auch, vielleicht etwas mehr heute .
...................................................


Wie jetzt, Bio ohne Pflug und ohne Disteln - bitte Bilder zeigen - ich glaub das sonst nicht.
Ich zeig euch mal ein Bild mit 3 Jahren pfluglos auf schwerem Boden bei Bioanbau.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon heico » Sa Jun 09, 2012 19:51

537B6363b.jpg
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Das Bild ist leider nicht geladen ich versuch es noch mal - sollte jetzt da sein.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon SHierling » Sa Jun 09, 2012 19:52

heico hat geschrieben:
537B6363b.jpg


Wie jetzt, Bio ohne Pflug und ohne Disteln - bitte Bilder zeigen - ich glaub das sonst nicht.
Ich zeig euch mal ein Bild mit 3 Jahren pfluglos auf schwerem Boden bei Bioanbau.


Oh, wohnst Du hier um die Ecke ... oder sieht das wirklich IMMER so aus ? 8)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Damhirsch » Sa Jun 09, 2012 19:59

Für ´nen Konvibetrieb sind Disteln nun wirklich ein marginales Problem.Konsequenz und Kenntnis ist allerdings Vorraussetzung. In Rübenfruchtfolgen mit Problemen bei Distel und Hundspetersilie muß eine Spritzung im Weizen mit zb MCPA oder Pointer oder Mischung aus beiden oder mit Starane XL bis Stadium 39 hinausgezögert aber durchgeführt werden. In Gerste kann sich das mit Fungizidterminen beißen, im Triticale geht es auch problemlos.
Sommergetreide läßt sich ebenfalls gut mit MCPA sauberhalten, Disteln incl. Auch auf der AStoppel gibt es genug Möglichkeiten. Auf jeden Fall ist das chemisch sehr gut und günstig zu kontrollieren, aber man muß halt dranbleiben.
Disteln beim Ackerbauern sind das gleiche wie Moderhinke bei Schafen: Faulkrankheit des Betreuers.
Ich habe 1990 den Pflug in die Ecke gestellt, keine Probleme mit Disteln und Quecken ein Pflanzenschutzkonto, das meinen Steuerberater immer vermuten läßt ich hätte sehr viel "Diverses" nicht angegeben und keiner meiner Feldnachbarn hat Grund zum Meckern.
Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch immer nicht Dasselbe.
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Biohias » Sa Jun 09, 2012 22:35

Wie jetzt, Bio ohne Pflug und ohne Disteln - bitte Bilder zeigen - ich glaub das sonst nicht.
Ich zeig euch mal ein Bild mit 3 Jahren pfluglos auf schwerem Boden bei Bioanbau.

Sagt ja keiner das Bio ohne Pflug keine Disteln haben, genau das gegenteil ist der fall :wink:
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon Wini » So Jun 24, 2012 21:00

Moin Moin,
hier mal ein Zwischenbericht von der Bio-Distel-Front.
Bin mal gespannt ob da noch gemulcht wird.
1 Woche geb ich ihm noch.

Kann mir jemand sagen, was hier eigentlich Sache ist. ?
Was baut der Mann eigentlich an ?
Raps und Disteln Mitte Juni.JPG
Raps und Disteln Mitte Juni.JPG (134.9 KiB) 2201-mal betrachtet
Biodisteln neben Raps.JPG
Biodisteln neben Raps.JPG (142.2 KiB) 2201-mal betrachtet
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Re: Mein Nachbar Biobauer und Distelzüchter

Beitragvon heico » So Jun 24, 2012 21:17

Die Disteln sollten sich verausgabt haben und dann gemulcht werden, damit sich geschwächt sind.
Eigentlich sollte das in der letzten Woche schon passiert sein.
Noch eine Woche und die Disteln werden nach dem Mulchen am Boden ausblühen und wegwehen.
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