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109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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36 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon Zement » Mo Mär 29, 2021 10:08

Isarland hat geschrieben:Nichts mehr essen, trinken und atmen....aus basta

Dann kannst du ja dein Lachen essen. :roll:
.
Das Problem ist doch, das was gefunden wurde, ob es gesundheitsgefährdend ist, sei mal dahin gestellt.
Was ist aber, wenn zum Beispiel beim Trinkwasser die Rückstände von irgendwelche Medikamente/Hormone sich immer mehr anreichert?

Ja mir ist bewusst, das so einiges nur panikmacherei ist, aber trotzdem gehört Industriechemikalien nicht im Blut vom Neugeboren. :!:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon Englberger » Mo Mär 29, 2021 10:09

Hallo,
zur Empfindlichkeit von Embryonen fiel mir gestern folgender Vergleich ein:

wenn bei der Herstellung eines Schleppers die CNC Maschinen nur minimal beeinflusst werden, (z.B. Fehlerströme, Sensoren etc) stimmt hinterher die Qualität nicht und die fertige Maschine wird gar nicht laufen(ist behindert) oder wird nicht alt.

Dagegen hält eine perfekt gebaute Maschine im Arbeitsleben einiges aus (z.B. Deutz 8006) und wird uralt bei leichter Arthrose.
Gruss Christian
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon egnaz » Mo Mär 29, 2021 13:23

Neuland79 hat geschrieben:erschreckend
https://www.scinexx.de/news/medizin/109 ... geborener/

Wenn ich mir in den Supermärkten die Drogerieabteilung im Verhältnis zur Lebensmittelabteilung anschaue, wundert mich das nicht.
Nach der Studie müssten auch nur noch missgeblidete Kinder auf die Welt kommen.
Gruß Eckhard
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon Englberger » Mo Mär 29, 2021 14:20

egnaz hat geschrieben:Nach der Studie müssten auch nur noch missgeblidete Kinder auf die Welt kommen.

Hallo,
vieles wird man nicht sofort als Behinderung sehen, sondern als kleines "Handicap" was auf die Lebensdauer und Qualität geht.Wenn du Leute von 60- 80 Jahren ankuckst, dann siehst du wo der Bauplan, bzw Fertigung nicht perfekt waren.( Herz Hüfte Gewicht,Darm, etc)
Nur mal mit einem Mediziner sprechen.
Nur geringer Alkoholkonsum in der entscheidenden Schwangerschaftsphase, und es wird mit Sicherheit keine Heidi Klum oder Markus Söder.
Auch bei Alphastrahlern ist ein Atom u.U.eins zuviel.
Die meisten Krebserkrankungen finden auf Grund von Fehlern in der Zellteilung statt. Also ein "Softwareproblem", da sollten alle Programmzeilen fehlerfrei sein.
Gruss Christian
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon Isarland » Mo Mär 29, 2021 15:10

Englberger hat geschrieben:
egnaz hat geschrieben:Nach der Studie müssten auch nur noch missgeblidete Kinder auf die Welt kommen.

Hallo,
vieles wird man nicht sofort als Behinderung sehen, sondern als kleines "Handicap" was auf die Lebensdauer und Qualität geht.Wenn du Leute von 60- 80 Jahren ankuckst, dann siehst du wo der Bauplan, bzw Fertigung nicht perfekt waren.( Herz Hüfte Gewicht,Darm, etc)
Nur mal mit einem Mediziner sprechen.
Nur geringer Alkoholkonsum in der entscheidenden Schwangerschaftsphase, und es wird mit Sicherheit keine Heidi Klum oder Markus Söder.
Auch bei Alphastrahlern ist ein Atom u.U.eins zuviel.
Die meisten Krebserkrankungen finden auf Grund von Fehlern in der Zellteilung statt. Also ein "Softwareproblem", da sollten alle Programmzeilen fehlerfrei sein.
Gruss Christian

Um Himmels Willen.....lauter Söder und Klum`s ......wo ist der Strick?
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon Englberger » Mo Mär 29, 2021 15:54

Isarland hat geschrieben:Um Himmels Willen.....lauter Söder und Klum`s ......wo ist der Strick?
Hallo,
jetzt sag grad du findest die Angela hübscher
Gruss Christian
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon Isarland » Mo Mär 29, 2021 16:19

Englberger hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Um Himmels Willen.....lauter Söder und Klum`s ......wo ist der Strick?
Hallo,
jetzt sag grad du findest die Angela hübscher
Gruss Christian


Die gehn mir alle auf den Wecker.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon Lonar » Mo Mär 29, 2021 16:31

Englberger hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Um Himmels Willen.....lauter Söder und Klum`s ......wo ist der Strick?
Hallo,
jetzt sag grad du findest die Angela hübscher
Gruss Christian

Hübsch ist sie schon, aber ob das das Optimum ist muss ja jeder selbst wissen ;-)
https://youtu.be/lwUiJsY7spc
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Belege

Beitragvon adefrankl » Do Apr 01, 2021 23:16

Zement hat geschrieben:Adefrankl schrieb:
. Und oft wirken da z.B. Fungizide oder Herbizide effektiv sogar stark schützend, ähnliches gilt oft auch für Konservierungsmittel)

Gibt es Studien darüber?

Also das ist eine so allgemeine Fragestellung, dass sich Studien stets nur auf Teilaspekte beziehen können. Fangen wir mal bei den Herbiziden an. Klar, ohne entsprechend schädliche Unkräuter bringen diese auch keinen gesundheitlichen Nutzen. Aber ein ziemlich offensichtliches Beispiel für deren Nutzen ist die Balkan-Nephropathie. Deren Ursache ist letztendlich das Biberkraut, dass dort häufig als Unkraut auf den Feldern wächst. Dort heißt es selbst bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Balkan-Nephropathie): "Die Verunreinigung des Getreides rührt von Samen der Gewöhnlichen Osterluzei (Aristolochia clematitis, auch Biberkraut genannt) her, einem in dieser Region nicht seltenen Ackerunkraut. Die relativ armen Bauern in dieser Region konnten das Unkraut in den Getreidefeldern bisher nicht dezimieren, da sie sich keine teuren Herbizide leisten können."
Ein anderes Beispiel sind die Pyrrolizidinalkaloide die man gerade häufiger in Bio-Hirsebreie für Säuglinge und ähnlichen gar nicht so selten fand. Diese stammen von Greiskräutern vgl. z.B. https://lua.rlp.de/de/unsere-themen/lex ... alkaloide/ dort heißt es "Tropanalkaloide sind natürlich vorkommende Pflanzengiftstoffe. Sie können in Bio-Getreideprodukte aus Hirse, Mais oder Buchweizen geraten, wenn während oder nach der Ernte die Samen von Nachtschattengewächsen wie Bilsenkraut oder Stechapfel nicht sorgfältig genug entfernt werden. Diese Beikräuter wachsen auf allen Getreideanbauflächen und werden im konventionellen Ackerbau durch Herbizideinsatz verhindert."
Zu den Fungiziden. Durch Fungizide lässt sich z.B. der Gehalt an Fusariumsgiften deutlich senken (das ist nicht der einzige Faktor). Das sollte hier bei Landtreff Grundwissen sein. Und derartige, und andere Mykotoxine sind eben gesundheitlich teilweise ziemlich schädlich (giftig, hormonell wirksam, krebserregend, teratogen ...). Dazu gibt es umfangreiche Studien(diese bitte selber suchen)
Und Fungizide sind ein wichtiger Baustein (aber längst nicht der einzige) um da die Belastung zu senken. Und an dieser Stelle ist ihre Anwendung klar gut für die Gesundheit.

Zement hat geschrieben:.......

Welche Auswirkungen auf Menschen es hat, sollte nicht gefragt werden, sondern wie verhindern wir es, das wir die Industriechemikalie durch essen,trinken, oder durch die Luft auf nehmen?

Wie schon geschrieben. Industriechemikalie sagt absolut nichts über ihre Giftigkeit aus. Es gilt Chemikalien, egal ob natürlich oder künstlichen Ursprungs, anhand ihres Schädigungspotentials betrachten (und da ist die Konzentration ein wichtiger Aspekt) und nicht danach, ob etwas als Industriechemikalie eingestuft wird. Übrigens, Vitamine sind auch Chemikalien haben auch ein Schädigungspotential. Die sind dann auch alle komplett verboten, wenn man Chemikalien pauschal als gefährlich ansieht (und damit meine ich nicht nur künstlich produzierte).
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon T5060 » Fr Apr 02, 2021 0:27

Rd. 50% der Belastung aus Herbiziden und Fungiziden kommt aus dem Verputzmaterial von Hausfassaden.
Eine weitere Quelle, die stetig dementiert oder verschwiegen wird sind PSM Wirkstoffe,
die mit den achso stylischen Klamotten oder importierten Holzprodukten eingeschleppt und verteilt werden.
Siehe hierzu bereits genannte Quellen. Dann dürfen wir auch nicht vergessen, dass selbst die natürlichste Natur auch nicht frei ist von Chemie.
Selbst in der Natur, synthetisieren sich toxische Stoffe.

Man wird also jeden gefundenen Stoff einzeln hinsichtlich seiner Herkunft und seiner Toxizität beurteilen müssen.
Kritisch sind ohnehin nur die fettlöslichen Stoffe, die wasserlöslichen verlassen den Körper ja wieder beim Pippimachen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon elchtestversagt » Fr Apr 02, 2021 7:05

Wo ist eigentlich das Problem?
Nehmen wir mal "Wasser". Im Zuge der Nitratdiskussionen haben wir lange mit Wissenschaftlern zusammen gesessen.
Es gibt im Wasser über 1000 Substanzen, die dort gefunden werden. Grenzwerte gibt es idR. nur da, wo man der Ldw an den Karren pi...en kann, ansonsten gibt es keine Grenzwerte. Und was es nicht gibt, kann man auch nicht anprangern. Nochmal, wenn alle Chemischen Produkte des täglichen Bedarfs incl. Antibiotika und sonstiges die Anforderungen erfüllen müssen, die Chemische Pflanzenschutzmittel für die Ldw erfüllen müssen, dann würde es keine dieser Substanzen mehr geben, so der Tenor der Akademiker...
Nur als Beispiel, das Wasser in und um Ballungsräume ist "hochgradig" mit Nikotin verseucht. NUr es gibt keinen Grenzwert. Da ist es für Neugeborene auch egal, ob Mami in der Schwangerschaft raucht oder nicht.
Dies Diskussionen sind auch im Netz verfügbar, wenn man danach sucht....
Von daher, nichts neues.
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Re: Belege

Beitragvon germane » So Apr 04, 2021 12:03

adefrankl hat geschrieben:Zu den Fungiziden. Durch Fungizide lässt sich z.B. der Gehalt an Fusariumsgiften deutlich senken (das ist nicht der einzige Faktor). Das sollte hier bei Landtreff Grundwissen sein. Und derartige, und andere Mykotoxine sind eben gesundheitlich teilweise ziemlich schädlich (giftig, hormonell wirksam, krebserregend, teratogen ...). Dazu gibt es umfangreiche Studien(diese bitte selber suchen)
Und Fungizide sind ein wichtiger Baustein (aber längst nicht der einzige) um da die Belastung zu senken. Und an dieser Stelle ist ihre Anwendung klar gut für die Gesundheit.





Ich denke ein größeres Problem als die Pestizide ist heute die Pflanzenzüchtung. Da züchtet man natürliche Gifte hoch, um die Pflanzen für Pilze und Insekten giftiger (unbekömmlicher) zu machen. Das Problem dabei:

Wenn die Pflanzen für Insekten und Pilze unbekömmlicher werden, werden sie wohl auch für die Menschen unbekömmlicher.

Das könnte auch eine Ursache für das Insektensterben sein. Obwohl es ja seit Jahrzehnten immer mehr Bio-Landbau gibt, sterben die Insekten. Gerade bei Bio werden ja immer die am giftigsten gezüchteten Sorten angebaut, da man angeblich nicht spritzen darf.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Belege

Beitragvon Zement » So Apr 04, 2021 12:11

germane hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:Zu den Fungiziden. Durch Fungizide lässt sich z.B. der Gehalt an Fusariumsgiften deutlich senken (das ist nicht der einzige Faktor). Das sollte hier bei Landtreff Grundwissen sein. Und derartige, und andere Mykotoxine sind eben gesundheitlich teilweise ziemlich schädlich (giftig, hormonell wirksam, krebserregend, teratogen ...). Dazu gibt es umfangreiche Studien(diese bitte selber suchen)
Und Fungizide sind ein wichtiger Baustein (aber längst nicht der einzige) um da die Belastung zu senken. Und an dieser Stelle ist ihre Anwendung klar gut für die Gesundheit.





Ich denke ein größeres Problem als die Pestizide ist heute die Pflanzenzüchtung. Da züchtet man natürliche Gifte hoch, um die Pflanzen für Pilze und Insekten giftiger (unbekömmlicher) zu machen. Das Problem dabei:

Wenn die Pflanzen für Insekten und Pilze unbekömmlicher werden, werden sie wohl auch für die Menschen unbekömmlicher.

Das könnte auch eine Ursache für das Insektensterben sein. Obwohl es ja seit Jahrzehnten immer mehr Bio-Landbau gibt, sterben die Insekten. Gerade bei Bio werden ja immer die am giftigsten gezüchteten Sorten angebaut, da man angeblich nicht spritzen darf.

Das ist der eine Grund, der andere die Herbizide in der Landwirtschaft, dann die "Monokulture" in Anbau. Die Städte und Dörfer mit den "sauberen" Flächen und Garten.
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Nein - falscher Grund!

Beitragvon adefrankl » Mo Apr 05, 2021 21:36

Zement hat geschrieben:
germane hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:Zu den Fungiziden. Durch Fungizide lässt sich z.B. der Gehalt an Fusariumsgiften deutlich senken (das ist nicht der einzige Faktor). Das sollte hier bei Landtreff Grundwissen sein. Und derartige, und andere Mykotoxine sind eben gesundheitlich teilweise ziemlich schädlich (giftig, hormonell wirksam, krebserregend, teratogen ...). Dazu gibt es umfangreiche Studien(diese bitte selber suchen)
Und Fungizide sind ein wichtiger Baustein (aber längst nicht der einzige) um da die Belastung zu senken. Und an dieser Stelle ist ihre Anwendung klar gut für die Gesundheit.





Ich denke ein größeres Problem als die Pestizide ist heute die Pflanzenzüchtung. Da züchtet man natürliche Gifte hoch, um die Pflanzen für Pilze und Insekten giftiger (unbekömmlicher) zu machen. Das Problem dabei:

Wenn die Pflanzen für Insekten und Pilze unbekömmlicher werden, werden sie wohl auch für die Menschen unbekömmlicher.

Das könnte auch eine Ursache für das Insektensterben sein. Obwohl es ja seit Jahrzehnten immer mehr Bio-Landbau gibt, sterben die Insekten. Gerade bei Bio werden ja immer die am giftigsten gezüchteten Sorten angebaut, da man angeblich nicht spritzen darf.

Das ist der eine Grund, der andere die Herbizide in der Landwirtschaft, dann die "Monokulture" in Anbau. Die Städte und Dörfer mit den "sauberen" Flächen und Garten.

Nein, diese Faktoren haben nur einen geringen Anteil am Insektensterben. Die wichtigsten Faktoren sind:
1. Lebensräume von Insekten wurden zerstört indem die entsprechenden Flächen unter Naturschutz gestellt wurden. Diese sind dann zugewachsen, wodurch die entsprechenden Biotope verschwanden. In die gleiche Richtung wirken die erwähnten sauberen Flächen in den Dörfern und Städten.
2. Durch Umweltschutzvorschriften gingen zusätzlich die Lebensräume für viele Insekten verloren. Keine offenen Misthaufen (insbesondere in der Landschaft) mehr, Gülle sofort einzuarbeiten ... Das nimmt alles Insekten wichtige Lebensräume. Die Regelungen mögen insgesamt aus Umweltsicht auch Sinn machen (wenn auch nicht jedes Detail). Aber man muss den dadurch hervorgerufenen Insektenrückgang dann den Umweltschutz zurechnen und nicht der Landwirtschaft, die an dieser Stelle einfach die Vorgaben umsetzt.
3. Geänderte Bewirtschaftung durch Betriebsaufgaben. So haben viele kleine Betriebe (meist mit Anbindehaltung) oft noch die tägliche Grünfütterung praktiziert. So gab es da dann z.B. oft über mehrere Monate ständig einen Streifen blühenden Klee. ... Ebenso sind die Pflanzenschutzvorschriften etc. nicht dazu angetan, Kulturen abweichend vom Standard anzulegen (da ist dann nichts zugelassen). Das hat insgesamt die Pflanzenvielfalt reduziert (insbesondere auch unter zeitlichen Aspekten - Blühzeitpunkt).
4. Auf den wenigsten Flächen wird ständig die gleiche Kultur angebaut, was der eigentlichen Defizition von Monokultur entspricht (Außer man sieht Grünland als Monokultur an). Und wenn man eine einheitliche Fruchtart bereits als Monokultur ansieht, dann hat man hat man schon seit vielen Jahrzehnten (Jahrhunderten?) Monokulturen und dies auch in vielen Ökobetrieben.
5. Wenn Pflanzen stärker von Insekten befallen werden, dann erhöht sich typischerweise der Gehalt an natürlichen Giftstoffen massiv. Das ist natürlich für den menschlichen Verbraucher nicht gesund. Aber für die Insekten sind die natürlichen Giftstoffe nicht wirklich was neues. Insofern stellt das sicherlich nicht eine bedeutende Ursache dar.
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Re: 109 Industriechemikalien schon im Blut Neugeborener

Beitragvon Englberger » Mo Apr 05, 2021 22:06

adefrankl hat geschrieben:(Außer man sieht Grünland als Monokultur an)

Hallo,
leider muss man das so sehen; Wenn man Grünland nur ein bisschen intensiviert und alle 3-4Jahre mit "Harmony" die Disteln rausspritzt, dann sind halt nur noch 2-3 standortypische Gräser zu finden.
Aber wenn du Geld verdienen willst, muss halt was wachsen, was die Kühe mögen und sie Milch geben davon.
Wenn der Bauer einen Stundensatz wie der Mediziner hätte, wäre vieles möglich. Aber leider haben wir keine Gebührenordnung und keinen Marktzugangsschutz und keine effiziente Berufsvertretung.
Gruss Christian
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