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2 Batterien parallel sinnvoll?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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2 Batterien parallel sinnvoll?

Beitragvon a2plusb2 » Mi Aug 08, 2007 23:02

Die alten MF haben ja 2 Stellplätze für Batterien, meistens waren 2 6V Batterien "umgedreht" angeschlossen, so daß 12 V draus wurde um das mal einfach auszudrücken. Fast immer wurde später auf eine 12V-Batterie umgerüstet so dass ein Stellplatz frei wurde, direkt am Achstrichter wo der Beifahrer seine Füße abstellt. Damit meine Kinder eine Fußablage haben, habe ich da nun wieder eine Batterie reingestellt. Wenn sie drin steht und auch noch recht neu ist, kann man sie auch parallel zu der vorhandenen anschließen habe ich mir gedacht.

Frage an die unter Euch, die in Physik aufgepaßt haben: Bringt das etwas? Ich denke ja, denn beim Überbrücken ist die Batterie vom helfenden Fahrzeug ja auch parallel angeschlossen. Aber schafft die Lima beide aufzuladen? Was ist wenn die Batterien unterschiedlich alt sind und eine dann irgendwann schwächelt, was ja evtl. nicht auffällt, weil die andere da ist, wird dadurch die jüngere Batterie stärker geschwächt als wenn sie alleine dran wäre? Ebenso wenn die Batterien unterschiedliche Amperestunden haben, gibt es daraus irgendwelche Folgen?

Jens
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Beitragvon zt303 » Do Aug 09, 2007 7:47

Bei meinem ZT sind standardmäßig zwei Batterien verbaut, diese sind im Betrieb auch parallel geschaltet (nur zum Anlassen in Serie, wegen 24V Anlasser). Vorteil von Parallelschaltung, die Kapazitäten addieren sich. So kannst du zum Beispiel, (wenn beide die gleiche Kapazität haben) doppeltr so lang das Licht anlassen, ohne das der Motor läuft.

Zum Laden mußt du prinzipiell nur eine auseichende Spannung haben (normalerweise 14,4Volt). Um die beiden Batterien zu laden benötigt es halt nur auch doppelt so lange, wie bei nur einer. (Jeweils wenn man für alle die gleiche Kapazität voraussetzt)
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Beitragvon countryman » Do Aug 09, 2007 7:52

hier und da findet man auch bei Transportern (alte Ford Transit) Parallelschaltungen. Sinn macht das aber m.E. nur wenn konsequent identische gleich alte Batterien verwendet werden. Sonst saugt die schwächere die gute mit leer, und zerstört diese unter Umständen, weil sie nie mehr richtig voll geladen bleibt. Wenns nur als Fußstütze ist reicht doch auch ein Holzklotz :-)
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Beitragvon Tiros02 » Do Aug 09, 2007 8:40

Mit "umgekehrt" meinst Du wohl in Reihe geschaltet.
Mit "zusätzlich" meinst Du wohl parallel geschaltet.

"Bringt das was?"
Was sollte es denn bringen, wenn Du jetzt keine Probleme hast!?! :? Soll der Anlasser schönere Töne ausspucken beim starten? :roll:

- Der Innenwiderstand halbiert sich
- Die Spannung bleibt gleich
- Der Strom verdoppelt sich
- Die Ladezeit verdoppelt sich
- Die Belastung der Lichtmaschine verdoppelt sich

Ich würd es gar nicht machen, wenn aber dann nur mit identischen Batterietypen. Bei unterschiedlichen Batteriekapazitäten kann die kleinere überladen werden und fängt dann zu "kochen" an, was Wasserverlust und kürzere Lebensdauer zur Folge hat.
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Beitragvon FendtEicher » Do Aug 09, 2007 8:56

Musst halt mal anschliesen, aber nicht in Reihe, sonst hast du 24 V
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Beitragvon sKarle » Do Aug 09, 2007 9:11

Wenn er im Winter schlecht anläuft kann das helfen. Aber sonst macht das nicht viel sinn. Wie geschrieben geht das auf die LiMa, rein theoretisch bräuchtest du dickere, dei gefahr dass der Ablasser mal durchbrennt steigt.

Abgesehen davon würde ich die Batterie nicht in der Kabine haben wollen, es passiert zwar äuserst selten dass eine Batterie explodiert aber es kann vorkommen.
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Beitragvon 2810 » Do Aug 09, 2007 9:40

Das muß mir mal jemand erklären, wie die kleinere Batterie überladen werden kann !!
Beide haben 12 V Nennspannung, wenn die kleinere früher geladen wäre
würde die Differenz zur LiMa-spannung sinken >>>>Ladestrom geht gegen O .
Wenn die Batterie kocht, dann stimmt was mit dem Regler nicht .

Die Belastung der LiMa soll sich verdoppeln ??? Na wie denn das ?
Sehe ich nicht so.Für den Startvorgang braucht er eine bestimmte Energiemenge , die holt er sich dann aus zwei Batterien aber sie ist gleich groß .Und diese Energie lädt die LiMa wieder nach, da ist doch kein Unterschied in der Arbeit für die LiMa !

Ich fahr 10 h mit dem Mähdrescher oder Traktor (tagsüber) ohne Stromverbrauch , und die Batterie kocht nicht und die LiMa hat Pause (nachdem sie die Starenergie nachgeladen hat ) .
Das geschieht doch millionenfach täglich in allen LKW und PKW ohne daß die LiMa oder Batterie Schaden nehmen, wozu ist denn der Regler serienmäßig da, habt ihr keinen mehr in euren FZ ?

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Beitragvon sKarle » Do Aug 09, 2007 10:33

Da ist was wahres dran aber wie schon geschrieben haben 2 Batterien paralell --> halber Innenwiederstand, daraus folgt doppelter Ladestrom. Die LiMa bringt aber den doppelten Ladestrom gar nicht und läuft deshalb eher am maximum als mit einer Batterie und eine LiMa kann wie ein Motor auch durchbrennen.
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Beitragvon Tiros02 » Do Aug 09, 2007 13:17

@2810
So lange beide Batterien in Ordnung sind, sollte auch eine kleinere nicht überladen werden, da hast Du recht. Wenn eine Batterie defekt ist, wird die andere aber auch recht schnell das Zeitliche segnen.

Die Belastung der Lichtmaschine ist schon höher, Du siehst es von der falschen Seite her. Nur insgesamt bleibt diese gleich und auch nur so lange die Selbstentladung keine wesentliche Rolle spielt. Und wenn beide Batterien leer sind (nicht jeder fährt 10 h am Tag, und der mit seinem alten Gefährt wohl schon gleich gar nicht!), was auch durch lange Stillstandszeiten und damit verbundener Selbstentladung passieren kann, dann müßte ja die LiMa entweder das Doppelte in gleicher Zeit leisten oder sie braucht eben doppelt so lange für eine Vollladung. Logisch.

Also warum sollte man es machen wenn man keine Startprobleme o. ä. hat? Und wenn man welche hat ist man mit sowas z. B.: http://www.optimabatteries.se auch besser bedient.

Gruß, Tiros02
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Beitragvon sKarle » Do Aug 09, 2007 13:41

Au ja. Die Optimabatteries sollen da ja super sein, nur die niederigen Kapazitäten lassen mich immer zurückschrecken.
Hat da einer erfahrungen damit?
Bei mir ist es im Winter oft so dass die (alten) Batterien nicht genügend Kaltstartleistung haben das klingt dann immer so ärmlich und laufen tut er erst nicht. Bisher klemme ich immer eine Halbe Stunde vorher das Ladegerät an dadurch wird die Batterie ein bisschen wärmer und er läuft gut an.
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Beitragvon Tiros02 » Do Aug 09, 2007 14:04

Da ich einen älteren Same habe und die ja generell im Winter bockig sind, hab ich mir so eine rote Optima gegönnt. Ein großer Vorteil ist der niedrige Innenwiderstand und der damit verbundene hohe Startstrom auch bei tiefen Temperaturen. Nun war aber der letzte Winter ja keiner und ich konnt es gar nicht so richtig ausprobieren. Muß wohl auf den nächsten warten.

Der Meister der benachbarten Landmaschinenwerkstätte hier schwört jedenfalls auf die Optima.
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Beitragvon sj413 » Do Aug 09, 2007 14:40

s'Karle hat geschrieben:halber Innenwiederstand, daraus folgt doppelter Ladestrom.


Hi

Ist so nicht richtig. Der Innenwiderstand entsteht durch die Wanderung der Ionen und besagt, dass in dem Falle, wenn die Batterie Strom liefert ein Teil der Spannung in der Batterie abfaellt. (Daher unterscheidet man auch Leerlaufspannung und die Spannung, die ich dann letztendlich unter Last habe).

Beim Aufladen trifft der Innenwiderstand nicht zu und der Ladestrom muss durch den Regler begrenzt werden (Ansonsten wuerde die Lichtmaschine sofort durchschmoren, da der Ladestrom viel zu gross werden wuerde). Ist ja das gleiche, warum es Schnell-Ladegeraete zu kaufen gibt und langsamere...der regler des Ladegeraets bestimmt, wie schnell aufgeladen wird.

Daher brauchst auch bei Parallel geschalteten Batterien dann laenger bis sie voll sind, da Du ja mit dem gleichen Ladestrom die doppelte Kapazitaet befuellen musst.

LG

Andy
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Varta

Beitragvon a2plusb2 » Mi Aug 15, 2007 11:38

Habe eine Mail an Varta geschickt und danach gefragt, hier die Antwort "...grundsätzlich dürfen Sie nur gleiche Batterien, d.h. gleichen Typs, gleichen Alters und gleichen Ladezustandes zusammenschalten.
Alles andere ist nicht zulässig und kann zur Schädigung der Batterien oder der elektrischen Anlage führen. Des Weiteren ist nicht sichergestellt, das bei der Zusammenschaltung unterschiedlicher Battetrien diese durch die Lichtmaschine vollgeladen werden können." Naja, dann lasse ich das mal und stelle einfach eine alte unbenutzte Batterie rein.

Jens
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Beitragvon 2810 » Mi Aug 15, 2007 12:09

Na typisch , Auskunft vom Pförtner . wenn ich so was Ernst nehmen würde, dann dürfte niemand Starthife geben : es sei denn seine Batterie ist gleich leer :D :D hat das gleiche Alter und die gleiche Größe :!: :!:
Man riecht ja förmlich , daß die zwei neue verkaufen wollen.
Nun fahre ich 33 Jahre Schlepper mit zwei Batterien, aber so was !!

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Beitragvon countryman » Mi Aug 15, 2007 13:05

Es geht nicht ums Überbrücken sondern um das dauerhafte Parallelschalten. Insofern deckt sich die Auskunft von Varta mit meinem Beitrag irgendwo weiter oben im Ast...
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