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20KV Leitung durch den Acker

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon westfale2030 » So Feb 19, 2012 9:20

Die Eon Edis möchte eine 20KV Leitung auf 259m auch durch meinen Acker legen. Sie schickt mir schon vorgefertigte Vertragstexte zur Dienstbarkeitsbewilligung, die von einem Notar meiner Wahl beglaubigt werden soll und Gebühr selbstverständlich Eon Edis beglichen wird. Die Eon Edis hat vorher nie mit mir über dieses Vorhaben gesprochen und tritt mit einer unglaublichen Dreistigkeit auf. Als einmalige Ausgleichszahlung bietet sie mir 0,77€/m an, also eine Gesamtsumme von 199,43€.
Habt ihr Erfahrungen in solchen Angelegenheiten ?
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon oberländer » So Feb 19, 2012 9:31

das ist wirklich dreist.
nem nachbarn von mir wurden für die nachträgliche Eintragung einer Grunddienstbarkeit für eine Thermalwasserleitung ein hundertfacher Eurobetrag deines Angebotes für den lfd Meter geboten, ebenfalls mit evu hintergrund
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon [H]MEN » So Feb 19, 2012 9:58

Da muß ja erst mal ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet um überhaupt solch eine Trasse verlegen zu dürfen.
Dies beinhaltet selbstverständlich auch die Möglichkeit der Plan Einsicht und die Möglichkeit Widerspruch einzulegen.
Bei uns wird im Laufe dieses Jahres eine 600KV Gleichstromleitung durch den Acker gelegt, da sind die Ausgleichszahlungen aber um einiges höher.


MfG


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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon meyer wie mueller » So Feb 19, 2012 10:06

Hallo

ich würde versuchen, eine jährliche Pacht/Ausgleichzahlung gekoppelt an die Inflationsrate, zu vereinbaren. Bei dem vorgeschlagenen Modell einer einmaligen Abschlagszahlung hast Du eine ewige Dienstbarkeit für ein paar "Glasperlen" eingehandelt.

Gruß
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon Cairon » So Feb 19, 2012 10:20

Habt ihr keinen Fachanwalt beim Landvolk oder so? Das riecht ja nach einem Überfallkommando, nach dem Motto wir überrumpeln den mal eben.
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon Djup-i-sverige » So Feb 19, 2012 10:55

Eon is ja ein privater Verein, bei mir ist eine Dienstbarkeit wegen einer Wasserleitung eingetragen. Auf meherern Flurstücken. Hab mich lange dagegen gewehrt, weil ich der Meinung war, das die auch einfach fragen können, wenn da was ist, und die da hinmüssen. Geht ja nicht darum, das ich der Gemeinde was verweigern will, aber eine eingetragene Diensrbarkeit verleitet so ein bißchen zu tun was man will, ohne Rücksicht. Hab da so meine Erfahrungen mit den Rändern Bachläufen.



Das schreibst du jetzt, aber was wenn dir die Gemeinde wegen irgendetwas ans Bein pisst, und du Groll hegst?Wasserrohrbruch, und du lässt sie nicht hin, und ne ganze Siedlung hat kein Wasser mehr?Also so doof wäre weder der öffentliche, noch der private Leitungsleger .
Man sieht ja hier auch immer mal wieder, das es anscheinden selbst bei kleinsten zwischenmenschlichen Interaktionen, der Schriftform bedarf..
Allerdings finde ich auch Pacht+Inflationsausgleich gerechter als diese (sehr mickrige) Einmalzahlung.Der "Nutzer" verdient ja auch laufend Geld mit so einer Leitung...
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon Djup-i-sverige » So Feb 19, 2012 11:17

Es ging die letzten fünfzig Jahre, solange ungefähr liegt da schon eine Leitung.... und bis zur BRD ist keiner auf die Idee gekommen sowas als dauerhafte Dienstbarkeit einzutragen. Ich hätte dann übrigens auch kein Wasser
Es gehen auch Telefonleitungen und Stromleitungen über meine Flurstücke... auch dafür gibts keine eingetragende Dienstbarkeit. Man hat sich bisher immer geeinigt.


Tja, dann bist du eine löbliche Ausnahme, wobei ich auch eher den Weg den Unkomplizierten gehe, also bei mir wäre das auch kein Problem, nur kannst du nicht davon ausgehen das Jeder so ist, ich hab schon so manchen Querolanten zuhören müssen, der freiwillig oder nur aus gutem Willen, nichts zugelassen hätte...Sogar Welche die einen eigenen Vorteil von der Sache zu erwarten hätten, bzw. bei bestimmten Massnahmen, wenn sie nicht durchgeführt werden, eigene Nachteile zu erwarten haben.
Also es gibt Solche und Solche.. und wegen der bestimmten Solchen müssen die anderen Solchen eine Verkomplizierung ihres Lebens in Kauf nehmen.
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon Schrat » So Feb 19, 2012 11:48

Einen Beitrag habe ich dazu gefunden. Der geschätzte User ihc833 hatte meiner Erinnerung nach auch mal ein paar Beträge veröffentlicht. Leider wurden seine wertvollen Ergüsse alle aus dem Forum gelöscht. Nehme mal an, er lebt jetzt in einem Kloster und wollte mit seiner Vergangenheit brechen. :mrgreen:
Wenn ich mich recht erinnere gingen ihc's Beträge hoch bis ca. 50 € wobei er den höchsten Betrag nicht genannt hatte. Also das hundertfache deines Betrages, was Oberländer schreibt, scheint realistisch.

Ich interessiere mich auch für die gezahlten Beträge da auf meinen Flächen auch ein paar Gasleitungen liegen die ins Grundbuch eingetragen wurden. Bin da etwas nachlässig damit und habe das noch nicht weiter verfolgt. Aber mal ehrlich, wem interessiert schon Geld... :mrgreen:

Ozzyoil hat geschrieben:Die bauen hier natürlich auch laufend neue Leitungen und da werden für Dienstbarkeiten einmalig 28,25€/m² gezahlt. Entschädigung kommt noch dazu, bei Eigentum letztes Jahr 5,50€/m². Und Flächen, die dem Salzwerk gehören, werden auch je nach Aufwuchs 2-4€/m² gezahlt. Manche Bauern hier verdienen mehr an der Leitung als am Ackerbau 8)
Zuletzt geändert von Schrat am So Feb 19, 2012 17:09, insgesamt 2-mal geändert.
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon westfale2030 » So Feb 19, 2012 12:00

Vielleicht noch zur Ergänzung:
Die Leitungsverlegung erfolgt in ein Meter Tiefe.
Kopfschmerzen bereitet mir außerdem die mögliche Zerstörung von Drainageleitungen.Da hab ich so meine Erfahrungen mit der Telecom gemacht.
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon 2810 » So Feb 19, 2012 12:02

@ westfale 2030 .Habe schon einiges erlebt bez . vorhandener oder neuer Dienstbarkeiten .Zum letzteren : Preisangebot der RWE
wegen Überspannung . Angebot für den Schutzstreifen : 1,- DM / m² . Ich unterschreibe ; Wochen später kommt ein auf 3,- DM /m²
erhöhtes freiwilliges Angebot . Hintergrund war wohl ein Betroffener mit harten "Argumenten "

Ein weiterer Fall betraf eine Wasserleitung , die zusätzlich zu einer bestehenden Altleitung gelegt werden sollte. Da es sich bei dieser Ltg um Wasser für fremde Gemeinden handelte und wir mit dieser "mafiösen " Truppe schlechte Erfahrungen ( zerstören von Dräns , Unterschriften von verstorbenen Eigentümern )machten , hat keiner der Landwirte mehr unterschrieben .Die Folge nach einigen Jahren :Leitung liegt nun in FW.

Bei der technischen Realisierung solltest Du folgendes beachten . Die oben benannte "Mafia -truppe "mußte bei einem Grundstück meines Vaters durch. Das dadurch entstehende Problem habe ich später bitter zur Kenntnis nehmen müssen: Leitung und Steuerkabel wurden in Sand verlegt . Das Grundstück des Vaters war unten an einem leichten Hang . Durch den Sand entstand eine ungewollte Dränage , die jedoch keinen Ablauf hatte . In der Folge wurde das Grundstück immer nässer Ich habe es dräniert ; Lagepläne der Leitung besorgt und gebaggert . Steuerkabel abgerissen , weil Lagepläne nicht stimmten :mrgreen: Meine Versicherung durfte der Wassermafia den Schaden bezahlen , obwohl sie die Ursache waren .

Fazit : Bauausführung streng beobachten . Die Erde deckt gnädig alle Schlampereien zu.
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon xyxy » So Feb 19, 2012 12:29

Schrat hat geschrieben:Einen Beitrag habe ich dazu gefunden. Der geschätzte User ihc833

Der "Geschätzte" hat aber ein Büro, sicher auch Telefon, möglichweise auch eine Gebührenordnung. 8)
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Re: 20KV Leitung durch den Acker

Beitragvon 2810 » So Feb 19, 2012 12:34

westfale2030 hat geschrieben:Vielleicht noch zur Ergänzung:
Die Leitungsverlegung erfolgt in ein Meter Tiefe.
Kopfschmerzen bereitet mir außerdem die mögliche Zerstörung von Drainageleitungen.Da hab ich so meine Erfahrungen mit der Telecom gemacht.


Die Sorgen sind berechtig , auch nach meiner schmerzhaften Erfahrung . Bei vorhandenen Dränagen wird am Meisten gepfuscht .
Vorsicht bei gleicher Sohlenhöhe von Drän und neuer Ltg .
Auch bei tiefer liegenden Stromleitung liegen die Gefahren in der Sackung von Dränsträngen . Notwendig wäre ein Fundament für den Drän durch aufmauern :idea:
Aber das macht keiner mehr , es sei denn Du kannst es in den Vertrag schreiben und überwachst es . Zudecken erst nach Deinem Ok.
Zuletzt geändert von 2810 am So Feb 19, 2012 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
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