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30 Fragen an Grüne

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Welfenprinz » So Okt 14, 2012 15:47

Ja, sicher. :(
Mal abgesehen davon, dass dieser Klimawandel sowieso nur für unseren Staatshaushalt existiert um uns besser melken zu können, hat Sorgenvolle Baumrinde Latif bei der Erläuterung des Globalen Wasserhaushaltes noch nie vor der Kamera erklärt, dass nach Auftauen von Frostgebieten nicht nur mehr Wasser(flüssig) ins System kommt sondern, dass der aufgetaute Boden Wasser absorbiert und das darauf entstehende pflanzenwachstum ebenfalls Wasser bindet. Der Austausch zwischen Pflanze und Atmosphäre ebenfalls. Je nachdem wie viel auftaut und wie tief darunter die nächste wasserundurchdringliche Schicht ist dürfte durch das Auftauen dieser Gebiete der (Welt)meeresspiegel eher sinken als steigen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon H.B. » So Okt 14, 2012 16:14

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Und Holland wären wir auch los. :mrgreen: :mrgreen:


Ne du. Die Landwirtschaft VERbraucht soviel Wasser, daß die Holländer bald mal zum Hochgebirge zählen :roll:
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon H.B. » So Okt 14, 2012 16:18

automatix hat geschrieben:
vorsicht, du darfst doch nichts gegen die heilige Partei sagen - alles, was von den schwarzen kommt ist gut.

Kritik am Einen ist noch lange kein Lob für die anderen. Auch da laufen mehr als genug Vollpfosten rum.
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon xyxy » So Okt 14, 2012 17:58

meistens haben eh Randgruppen den LW- Minister gestellt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ ... gsminister :prost:
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Manfred » So Okt 14, 2012 18:00

H.B. hat geschrieben:Ne du. Die Landwirtschaft VERbraucht soviel Wasser, daß die Holländer bald mal zum Hochgebirge zählen :roll:


:prost:
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Manfred » So Okt 14, 2012 18:06

Das schönste an den Antworten ist, das sie zum Teil massiv den sofortigen Stopp von Maßnahmen forden, die sie zwecks Weltverbesserung selbst auf den Weg gebracht haben. Siehe E10 und Einspeisevergütung für Biogas.
Schöner kann man nicht festhalten, welche planlosen Pfuscher da zugange sind.
Es war vorher völlig klar, welche Auswirkungen das haben wird, hat sie aber im Wahlkampf und bei der Umsetzung nie gestört.
Und genau so machen sie weiter.
Erst hat Künast lauthals verkündet, dass die Ost-Großbetriege genauso sauberes "Bio" produzieren und die Betriebsgrößen den Grünen daher egal wären. Jetzt rufen sie nach bäuerlichen Familienbetrieben.
Weltweit wollen sie gegen die Landnahme vorgehen, im eigenen Land nimmt niemand mehr Land und zerstört damit mehr Höfe als der "Naturschutz".
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon julius » Mo Okt 15, 2012 8:43

Egal welche Partei. Es läuft bereits in die Richtung groß und immer größer.
Unter 500 Kühen+Nachzucht, über 1000 KW Biogas, oder um die 500 ha im reinen Ackerbau hat man langfristig ohnehin keine Überlebenschance mehr als Vollerwerbsbetrieb. Das dürfte mittlerweile jedem klar sein. Die Erzeugerpreise stagnieren seit 50 Jahren, inflationsbereinigt sind sie um mehr als - 50% gesunken. Die Ausgaben egal ob Energie, Pacht, Betriebsmittel steigen immer rasanter an. Die Uhr tickt unaufhaltsam, bis ein Liter Diesel 4 oder 5 Euro kostet. An dieser Entwicklung wird sich wenig ändern. Die Rettung liegt einzig im immer noch schnellerem Wachstum, denn ein Landwirt kann die steigenden Kosten nicht weiterreichen, wie das in der restlichen Wirtschaft der Fall ist.

Hat die Politik dieses Ziel der zukunftsfähigen Betriebsgrößen erreicht, werden die Zuschüße wie Flächenprämien, Dieselvergünstigung sowie andere Vergünstigungen irgendwann ganz gestrichen, da bin ich mir sicher. Spätestens bei der nächsten GAP Reform in 9 Jahren. Denn welche Partei setzt sich in Zukunft noch groß für die wenigen verbleibenden Landwirte ( Wählerstimmen ) ein ? Und bei diesen Betriebsrößen gehts auch ohne Zuschüße vom Staat, auch wenn deren Einkommen dann auf einen Hilfsarbeiterlohn sinkt. Aber das interessiert keinen.
Mit dem Ergebnis das der zukünftige Landwirt mehr als genug Arbeit, Auflagen und Streß hat, aber beim Einkommen im Vergleich mit der Wirtschaft ganz unten anzusiedeln ist. Hier in der Umgebung sind die Psychatrien heute schon gut gefüllt mit Großbauern. Bei immer mehr Betrieben machen die Ehefrauen nicht mehr mit und haben das weite gesucht. Bin mal gespannt wie sich das alles weiterentwickelt.

Ich investiere wohl nicht mehr groß in den Betrieb, obwohl ich das mal ernsthaft vorhatte. Ich seh mir diese verrückte Entwicklung gemütlich von der Seitenlinie aus an, und kauf gelegentlich mal mal einen Acker oder Wiese um das verdiente Geld zu investieren. Denn Grundstücke könnte ich auch nach einer Betriebsaufgabe gut verwerten. Zudem würde ich jedem eventuellen Hofnachfolger heute raten, eine Hofübernahme sehr gut zu überlegen. Ich würde es heute als Schulabgänger mit 50 Jahren Berfufsleben vor mir, sicher nicht mehr machen.

Keine Ahnung ob die Landwirtschaft die immer gerne die "bauernfreundlichen" CDU CSU gewählt haben, sich diese Entwicklung so gewünscht hat. Denn die ehemaligen Regierungen sind schließlich an dieser Entwicklung mitverantwortlich.
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Cairon » Mo Okt 15, 2012 10:21

Die meisten hier wissen ja, in welche Partei ich tätig bin: Mal ganz ehrlich mal wählt doch eigentlich nur das kleinere Übel. Als mein Vater noch lebte meinte er immer: "Der deutschen Landwirtschaft ging es nie besser als unter Helmut Schmidt." Damals hatten die ja auch noch nicht die Grünen im Schlepptau. Der Lindemann versucht inzwischen die Grünen in Sachen Tierschutz zu überholen und den meisten Politikern geht es doch eh nur um den eigenen Machterhalt. Ich wählen nicht die, die etwas für mich tun werden sondern die, von denen ich am wenigsten erwarte dass sie mir Schaden. Politiker egal welcher Farbe halten heute ihre Flagge in den Wind und wenn sich der Wind dreht..... Ist traurig, aber es ist so.

In der Politik ist es wie im Schweinestall, der Trog bleibt der gleiche, nur die Schweine wechseln.
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Welfenprinz » Mo Okt 15, 2012 11:37

julius hat geschrieben:Hat die Politik dieses Ziel der zukunftsfähigen Betriebsgrößen erreicht, werden die Zuschüße wie Flächenprämien, Dieselvergünstigung sowie andere Vergünstigungen irgendwann ganz gestrichen, .



Der Witz ist doch aber, dass gerde die Grossbetriebe auf die Subventionen angewiesen sind. Wenn mir meine paar Penunzchen noch gestrichen werden........ nun ja, is scheisse. Aber das Leben geht auch dann als Bauer weiter. Aber der 300ha Betrieb auf mittlerem oder schlechtem Boden mit dem ganzen dazugehörigen Festkostenblock und wenn der WEizen wieder 10€ kostet? Gute Nacht Marie.

ich werde nie vergeassen wie während der BSE "Krise" ein Rindviehhalter aus,, ich glaube Sachsen-Anhalt, mit 2000 Mastbullen sich nicht genierte den REportern zu Protokoll zu geben "ohne Subventionen können wir nciht leben".
Ja hallo, wieso dann überhaupt die ganze Strukturwandelsideologie? Dann kann man doch auch 50 Betrieben mit 40 Bullen das Überleben ermöglichen. Ist volkswirtschaftlich sinnvoller.
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Cairon » Mo Okt 15, 2012 12:01

Welfenprinz hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Hat die Politik dieses Ziel der zukunftsfähigen Betriebsgrößen erreicht, werden die Zuschüße wie Flächenprämien, Dieselvergünstigung sowie andere Vergünstigungen irgendwann ganz gestrichen, .



Der Witz ist doch aber, dass gerde die Grossbetriebe auf die Subventionen angewiesen sind. Wenn mir meine paar Penunzchen noch gestrichen werden........ nun ja, is scheisse. Aber das Leben geht auch dann als Bauer weiter. Aber der 300ha Betrieb auf mittlerem oder schlechtem Boden mit dem ganzen dazugehörigen Festkostenblock und wenn der WEizen wieder 10€ kostet? Gute Nacht Marie.

ich werde nie vergeassen wie während der BSE "Krise" ein Rindviehhalter aus,, ich glaube Sachsen-Anhalt, mit 2000 Mastbullen sich nicht genierte den REportern zu Protokoll zu geben "ohne Subventionen können wir nciht leben".
Ja hallo, wieso dann überhaupt die ganze Strukturwandelsideologie? Dann kann man doch auch 50 Betrieben mit 40 Bullen das Überleben ermöglichen. Ist volkswirtschaftlich sinnvoller.


Das erschließt sich mir jetzt nicht ganz, ein großer Betrieb geht kaputt während ein kleiner Betrieb überlebt. In der gleiche Situation? das mag stimmen, wenn der große Betrieb mit hohen Anteilen an Fremdkapital belastet ist und der kleine Betrieb abgeschrieben Ställe hat und die Frau nebenher arbeiten geht. Die angesprochenen Festkosten sind als absolute Summe im großen betrieb größer, auf das einzelne Tier gerechnet sind sie aber meist bei den kleinen Höfen höher. Das widerspricht jetzt allem was ich in der Schule gelernt habe und es wunder mich, dass hier die kleinen Betriebe dicht machen und die anderen wachsen.
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Schrat » Mo Okt 15, 2012 12:04

Cairon hat geschrieben:"Der deutschen Landwirtschaft ging es nie besser als unter Helmut Schmidt."


Und diese Zeiten werden auch nie wieder kommen. Es ziehen eben immer mehr Leute in die Stadt und dem entsprechend ändern sich die Schwerpunkte der Politik. Schließlich will man wieder gewählt werden. Denke mir, dass wird sich am deutlichsten in den nächsten Jahrzehnten in Bayern zeigen. Dort wird es in Zukunft immer schwerer werden für die CSU sich zu behaupten.
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon schweinefreund » Mo Okt 15, 2012 16:17

Hobbit-Hunter hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Die meisten hier wissen ja, in welche Partei ich tätig bin: Mal ganz ehrlich mal wählt doch eigentlich nur das kleinere Übel.


Eigentlich kann man sich das wählen ganz sparen.
Vor der Wahl wird man eh nach Strich und Faden belogen, und nach der Wahl nach Strich und Faden abgezockt.

Egal wer drann kommt.

Wenn ein Hersteller mit einer bestimmt Eigenschaft seines Produktes wirbt, es diese Eigenschaft aber nicht besitzt, dann ist das Betrug.
Wenn aber Politiker & Partein sowas machen, dann passiert gar nix.

Wie war das noch mit der Mehrwertsteuererhöhung?
Einer wollte sie um 2% erhöhen, der Andere gar nicht.
Getroffen hat man sich "in der Mitte," bei 3%. :roll: :roll:

Wenn du erstmal am Trog dran bist, dann kannste machen was du willst.
Siehe z.B. die Wulff-Affaire.

Hobbit kennts du doch oder? Wann wird am meisten gelogen! Vor der Wahl ,während des Krieges und nach der Jagd ! Ist glaub ich von Bismarck !! :mrgreen:
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Kyoho » Di Okt 16, 2012 17:04

Cairon hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Hat die Politik dieses Ziel der zukunftsfähigen Betriebsgrößen erreicht, werden die Zuschüße wie Flächenprämien, Dieselvergünstigung sowie andere Vergünstigungen irgendwann ganz gestrichen, .



Der Witz ist doch aber, dass gerde die Grossbetriebe auf die Subventionen angewiesen sind. Wenn mir meine paar Penunzchen noch gestrichen werden........ nun ja, is scheisse. Aber das Leben geht auch dann als Bauer weiter. Aber der 300ha Betrieb auf mittlerem oder schlechtem Boden mit dem ganzen dazugehörigen Festkostenblock und wenn der WEizen wieder 10€ kostet? Gute Nacht Marie.

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Das erschließt sich mir jetzt nicht ganz, ein großer Betrieb geht kaputt während ein kleiner Betrieb überlebt. In der gleiche Situation? das mag stimmen, wenn der große Betrieb mit hohen Anteilen an Fremdkapital belastet ist und der kleine Betrieb abgeschrieben Ställe hat und die Frau nebenher arbeiten geht. Die angesprochenen Festkosten sind als absolute Summe im großen betrieb größer, auf das einzelne Tier gerechnet sind sie aber meist bei den kleinen Höfen höher. Das widerspricht jetzt allem was ich in der Schule gelernt habe und es wunder mich, dass hier die kleinen Betriebe dicht machen und die anderen wachsen.

Es geht nicht darum, ob ein Betrieb groß oder klein ist, sondern ob er eine gute Eigenkapitaldecke hat und wenig feste Angestellte, die bezahlt werden müssen. Darum sind Betriebe, wo der Chef selbst anpackt eben krisenfester, hier lässt sich auch mal finanzell zurückstecken. Betriebe mit vielen Fremdarbeitskräften gelangen schnell an ihre Liquiditätsgrenze, sind also nach einigen Monaten Verlusten weg vom Fenster. Da gerade größere Betriebe meist viel investierten und so einen hohen Kaptaldienst haben, fallen sie recht schnell um. Ein Betrieb der gute Rücklagen gebildet hat, ist da robuster.
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Re: 30 Fragen an Grüne

Beitragvon Welfenprinz » Mi Okt 17, 2012 8:36

@cairon: julius hatte sinngemäss geschrieben, dass wenn durch den Strukturwandel nur noch grosse Betriebe da sind die Subventionen gestrichen werden.
Also muss Du deine durchaus richtigen BWL-Erkenntnisse auf diese Situation anwenden...... ohne Subventionen. Da kannst Du einmal in die Historie gehen. In der Agrarkrise der zwanziger wurde wer zum Naziwähler durch das Versprechen der Entschuldung? Der süddeutsche Kleinbauer oder der ostelbische Grossagrarier?
Was passierte mit den Flächen in den USA,Argentinien(im wesentlichen subventionsffreie Landwirtschaft) während der niedrigen GEtreidepreise in den 90ern..... sie wurden liegen gelassen.

Ganz konkret kannst Du auch ganz einfach wie schon gesagt, die Ausgleichsprämie aus einem Kleinbetrieb , der über irgendwelche despektierlich "Nischen" genannten Betriebszweige überlebt und aus einem 500 ha -Betrieb mit ein oder zwei FEstangesellten und entsprechendem Maschinenpark rausrechenen.
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