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5-gliedrige Fruchtfolge - Welche Fruchtarten sind sinnvoll?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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5-gliedrige Fruchtfolge - Welche Fruchtarten sind sinnvoll?

Beitragvon bona terra » So Nov 16, 2008 20:32

Habe vor mich am Kulap-Programm "5-gliedrige Fruchtfolge" zu beteiligen, und will dabei alle Fläche gleichmäßig durchrotieren lassen.

Angebaut werden sollen: Raps, Weizen, Mais, Hafer (oder Gerste bzw. eine andere Getreideart) und Erbsen (bzw. eine andere Leguminosenart). Denke dabei auch an die angeführte Reihenfolge der einzelnen Arten.

Welche Probleme können auftreten, z. B. Raps nach Erbsen, Hafer nach Mais (Fusarium?). Was haltet Ihr davon?
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Beitragvon hans g » So Nov 16, 2008 20:48

raps--weizen--gerste-zwischenfrucht-mais--weizen--hafer
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Beitragvon Mr.T. » So Nov 16, 2008 22:09

wichtig ist, Raps höchstens alle 5 Jahre, kein Weizen nach Gerste ( evtl. Fußkrankheiten ), Maisrückstände am besten immer gut einarbeiten falls danach Weizen angebaut wird ( außer entsprechende Sorte, Fusarium ) sollte aber eh gemacht werden :arrow: Maiszünsler, ansonsten Hack, Blattfrucht gleichmäßig verteilen ( siehe Hans )
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Beitragvon Mister M » Mo Nov 17, 2008 8:20

Darf es auch der Fruchtarten mehr sein oder müssen es genau 5 sein ?
Wenn du auf die Erbsen nicht verzichten willst dann hätte ich folgenden Vorschlag:

Erbsen- Wgerste oder Triticale - ZWF möglich - SGerste- Wraps- WW- MAIS

du hast zwar dann alle drei Jahre einen Wechsel von Raps und Erbse, das ist aber erträglicher als Raps nach Raps in drei Jahren.

Raps zu Raps liegen dann 6 Jahre auseinander genau wie die Erbse nach Erbse, sollte eigentlich passend sein.

Wenn du nur 5 Glieder haben darfst gibts noch folgende Möglichkeit:

Erbse - WW - SG oder Hafer - Wraps - Mais (wobei hier sag ich mal ist Raps vor Mais wie Perlen vor die Säue da würde ich auf jeden Fall ein WW nach Raps vorziehen und danach den Mais setzen) hier liegen allerdings die Glieder enger beisammen als in der oberen Frufo, aber machbar ist das natürlich auch.

Zu deiner Frage Erbse nach Raps oder umgekehrt : Raps und die Erbse werden alle beiden von Botrytis und Sclerotinia befallen also nicht gerade eine gute Wahl, das sollte man nicht unbedingt machen.

Grüße MM
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Beitragvon Desperado » Mo Nov 17, 2008 9:48

Wenn Du Mais und Erbsen in der Fruchtfolge haben willst, dann macht es wenig Sinn auch noch Sommergetreide wie Sommergerste oder hafer mitreinzunehmen.
Ich geh mal davon aus, dass Du einen Veredelungsbetrieb hast und nur den Raps und den Weizen verkaufen willst.

Meine Fruchtfolge sähe wie folgt aus:

Raps - Winterweizen - ZwF - Mais - Triticale - ZwF - Erbsen - Wintergerste
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Beitragvon bona terra » Mo Nov 17, 2008 11:04

@all: Erst mal vielen Dank für die schnellen Antworten.

Zum Kulap-Programm selber: Förderung mit 100 €/ha. Erbsen oder eine andere Leguminosenart müssen mit min. 5 % in der Fruchtfolge vertreten sein. Intensivfrüchte wie Mais oder Weizen dürfen pro Art nicht mit mehr als 30 % vorkommen. Insgesamt müssen mindestens 5 Arten angebaut werden.

Ich selber habe leider keinen Veredelungsbetrieb sondern betreibe nur im Nebenerwerb Getreidebau. Absatz ist aber grundsätzlich kein Problem.

Anstelle von Hafer ist auch Wintergerte oder Tritikale denkbar, es ginge aber auch Sommerweizen! Von der Anzahl der Schläge würde ich gut hinkommen.

Einzige Bedenken sind eben, ob ich bei den Erbsen Pilzkrankheiten auf den Raps verschleppen kann und ob Hafer nach Mais bezüglich Fusarium problematisch wäre.
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Beitragvon Mister M » Mo Nov 17, 2008 12:25

Letztendlich kannst du alle Varianten wählen aber nur ein Jahr Pause zwischen Erbsen und Raps das ist nicht sinnvoll, Herr Kollege Desperado. Denn wie auch bei den Erbsen spielt Botrytis und Sclerotinia bei Raps ne wichtige Rolle. Ein jahr Pause zwischen den beiden ist eindeutig zu wenig.

Wenn du nach Mais Triticale setzten willst musst schauen das du mit dem Saattermin der Triticale nicht zu weit nach hinten raus kommst.

Was Hafer nach Mais betrifft, hast du dies genauso zu behandeln wie beim WW, Fusarium spielt bei allen beiden ne Rolle, aber machen kannst du es natürlich wichtig ist eben das du die Erntereste vom Mais gut runter bekommst, also Mulchen flach einarbeiten damit die Rotte vom Maisstoh anläuft (kommt dann drauf an wie lange der Mais stand mit der Rotte) im zeitigen Frühjahr dann umdrehen und dann den Hafer so früh wie möglich reinsäen .

Grüße MM
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Beitragvon Meini » Di Nov 18, 2008 14:06

Nur 30% Weizen ist doch irgendwie dooooooof bei soviel Raps ,Hafer, Erbsen ,Mais :shock: mach von den Schei... Ebsen blos nicht mehr als unbedingt nötig :wink: da könnte man doch locker 50 % Weizen ohne Folgeweizen machen :roll:
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Beitragvon Mister M » Di Nov 18, 2008 14:11

hehe das haben diese Programme leider so an sich , sie schauen nicht drauf was wirtschaftlich sinnvoll ist sondern beschränken eigentlich wo immer es nur geht, ich erinnere mal diverse Meka und Schalvo Geschichten, zu dem haben wir noch einen Versuch hier laufen, wenn der mal richtig ausgewertet wird werden sich sicher einige wundern LOL.

Aber nuja, vielleicht hilfts ja in irgendeiner Weise.

Grüße MM
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Beitragvon CarpeDiem » Di Nov 18, 2008 14:35

Einige scheinen das nicht begreifen zu wollen. Der Sinn solcher Programme ist keinesfalls dem Lw Kohle in die Kasse zu bringen, sonder zu beweisen was die Lw für toll Umweltfreaks sind.
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Beitragvon Meini » Di Nov 18, 2008 15:52

Logo, aber nicht logisch :lol:
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Beitragvon Mister M » Di Nov 18, 2008 17:36

Vielleicht erbarmt sich ja mal ein Dokorand hier und wertet den Meka Schalvo Versuch aus, wenn nicht muss ich vielleicht doch noch mal ne Doktorarbeit anstrengen LOL, mir brennt es quasie auf der Zunge :D

Vielleicht mal soviel gesagt: Es gibt derzeit keinen nennenswerten Unterschied zwischen Programm und der fachlichen Praxis, außer das der Landwirt mehr Aufwand treibt der ihm aber nicht bezahlt wird :( von daher liegt Carpe Diem goldrichtig :D
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Beitragvon hans g » Di Nov 18, 2008 18:38

CarpeDiem hat geschrieben:Einige scheinen das nicht begreifen zu wollen. Der Sinn solcher Programme ist keinesfalls dem Lw Kohle in die Kasse zu bringen, sonder zu beweisen was die Lw für toll Umweltfreaks sind.

richtiger ist: was die typen vom zuständigen ministerium doch für dolle typen sind,die die bauern auf (umwelt)linie bringen :idea:
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Beitragvon countryman » So Nov 23, 2008 12:02

Über den Sinn kann man trefflich streiten...dem Landwirt bleibt nur Rechnen und Prämie optimieren, so blöd es klingt.
Ich habe meine 5 Jahre NRW-Fruchtfolgeprogramm (ebenfalls 5-gliedrig) rum und habe nicht verlängert, da die Förderung nur noch 40€ beträgt, auch hoffte man zur Zeit der Antragstellung noch auf gute Produktpreise...
Für mich hat es sich gerechnet den Weizenanteil runterzufahren, ich hatte mir vorher ein massives Halmbruchproblem aufgebaut, das ich nun erstmal los bin.
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Beitragvon Ackerparty » Mo Nov 24, 2008 22:00

wir haben Zuckerrüben, weizen, raps, gerste, Süße Blaue Lupinen

wobei nicht immer in der reihenfolge.
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Endecke die Möglichkeiten.
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