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A36 und dann?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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A36 und dann?

Beitragvon os2205 » Do Jul 11, 2013 6:12

Hallo,

ich habe mehrere Flächen im Kulturlandschaftsschutzprogramm A36 Wildäcker, Blühflächen.
Zum Jahresende fällt die erste Fläche heraus.
D.h. zum 1.1.2014 darf ich die Fläche wieder bearbeiten

Aktuell ist die Fläche noch mit sehr starken Bewuchs von Gräsern, Blumen, etc. versehen.
Im Winter friert zwar einiges ab.
Trotzdem frage ich mich, wie ich die Fläche bearbeiten soll, um anschließend Getreide anbauen zu können.

Abmulchen und anschließend pflügen?

Wer hat hier Erfahrungen gemacht?


Vielen Dank
os2205
 
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Re: A36 und dann?

Beitragvon wetterauer » Do Jul 11, 2013 7:08

Ich würde da erstmal Mais drauf anbauen.
Abmulchen und dann Winterfurche Pflügen
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Re: A36 und dann?

Beitragvon NobbyNobbs » Do Jul 11, 2013 8:20

Ja, wahrscheinlich Mais. Auch in Frage käme die Saat einer geeigneten Zwischenfrucht, z.B. Phacelia. Das unterdrückt während des Sommers nochmals Unkraut und schafft dir eine gute Gare für den dann im Herbst folgenden Weizen. Wahrscheinlich würde ich abspritzen und grubbern. So lange du keine zähe Grasnarbe hast, musst du nicht zwangsläufig pflügen. Du hast dir ja auch- hier nach dem wie lange der Schlag da mit Kräutern bedeckt war- durch das Verzichten auf den Pflug positive Effekte gezüchtet. Das Problem beim Pflug ist, dass er dazu in der Lage ist, alles mit einem Arbeitsgang mehr oder weniger wieder zu vernichten.
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Re: A36 und dann?

Beitragvon Crazy Horse » Do Jul 11, 2013 9:00

Ich würde die Flächen zunächst im Herbst abmulchen und den erneuten Aufwuchs ein paar Wochen später abspritzen. Wenn sich dann im Januar oder Februar ne günstige Gelegenheit bietet, kannst Du dann die Äcker bei leichtem Frost grubbern (geht prima, wenn der Boden gut durchwurzelt ist).
Wenn Du dann vor der Maissaat noch mal grubberst, müssten die Äcker soweit sauber sein.

Der Mais nutzt die frei werdenden Nährstoffe sicher am besten aus. Mit dem Rapsanbau auf diesen Flächen würde ich noch 2-3 Jahre warten.
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Re: A36 und dann?

Beitragvon Mad » Do Jul 11, 2013 9:36

Da du ja erst ab dem 1.1. irgendwas an der Fläche machen darfst, würde ich einfach bis zum Frühjahr warten. Wenn die Vegetation gerade wieder einsetzt, würde ich die Fläche erstmal mit Glyphosat bearbeiten. Dann würde ich die Fläche vor der Maissaussaat in jedem Fall mulchen und dann nur grubbern.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: A36 und dann?

Beitragvon os2205 » Do Jul 11, 2013 10:02

Hallo,

danke für die Antworten.

Problem was ich habe:
Ich baue normalerweise keinen Mais an.
Habe hier selber keine Erfahrung.
Könnte zwar einen Nachbar fragen, ob er das für mich machen würde.

Ist Mais die einzige sinnvolle Frucht danach oder kann man evtl. doch Getreide als Sommerung (Sommergerste) bauen?
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Re: A36 und dann?

Beitragvon NobbyNobbs » Do Jul 11, 2013 10:13

Viele machen hier nach irgendwelchen Umbrüchen bevorzugt Hafer. Der ist unkompliziert und kommt mit Drahtwürmern ganz gut zurecht. Sollten da nicht irgendwelche unerwartet hohen Mengen an Stickstoff mineralisiert werden, kannst du das machen.
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Re: A36 und dann?

Beitragvon Tobi. » Do Jul 11, 2013 14:55

Habe auch so eine geförderte 5-jährige Blühmischung.
Da darf man nach der Saat fünf Jahre garnix dran machen.
Ist jetzt im 3 Jahr.
Sehr interessant, was sich da so entwickelt/durchsetzt und so an Getier drin rumfaunert. Wer da an nem Flughafen wohnt und sich über den Fluglärm beschwert sollte sich das da mal anhören... :mrgreen:

Werde danach wohl auch Hafer nehmen. Evtl. Zwerghafer; der sollte auch bei hoher N-Nachlieferung funzen...
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Re: A36 und dann?

Beitragvon os2205 » Fr Mär 07, 2014 13:46

Hallo,

ich habe mal ein Bild eingestellt.
Man erkennt den Bestand nach 5 Jahren.

Ein Bekannter hat vorgeschlagen, statt Mulchen und anschließender Winterfurche den Bestand mit Mulchen und anschließen mit einer Scheibenegge zu bearbeiten.
Was haltet Ihr davon?

Danke

os2205

PS: ist ja noch etwas hin. Die Maßnahme läuft jetzt bis Ende 2014.
Dateianhänge
A36_nach_fuenf_Jahren.jpg
Kulapmaßnahme A36 nach 5 Jahren
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Re: A36 und dann?

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Mär 07, 2014 14:35

os2205 hat geschrieben:Hallo,

ich habe mal ein Bild eingestellt.
Man erkennt den Bestand nach 5 Jahren.

Ein Bekannter hat vorgeschlagen, statt Mulchen und anschließender Winterfurche den Bestand mit Mulchen und anschließen mit einer Scheibenegge zu bearbeiten.
Was haltet Ihr davon?

Danke

os2205

PS: ist ja noch etwas hin. Die Maßnahme läuft jetzt bis Ende 2014.



Auf keinen Fall ackern oder sowas. In den fünf Jahren hat sich dort sicher einiges an positiven Eigenschaften aufgebaut, was du wunderbar durch den Pflug zerstören könntest. Mulchen ist definitiv sinnvoll, abspritzen auch. Ich würde da lediglich irgendwas rein schlitzen, nachdem es einige Woche gemulcht und "tot" durch das Abspritzen so dort gelegen hat. Und in so fern es sich nicht um 100 ha handelt, auch mal einen Nachmittag mit dem Azubi oder Angestellten mit der Legeflinte rausgehen um die Mäuse zu bekämpfen. Die sind erfahrungsgemäß nach sowas immer reichlich vorhanden.
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Re: A36 und dann?

Beitragvon Tobi. » Fr Mär 07, 2014 15:52

NobbyNobbs hat geschrieben:...In den fünf Jahren hat sich dort sicher einiges an positiven Eigenschaften aufgebaut, was du wunderbar durch den Pflug zerstören könntest. Mulchen ist definitiv sinnvoll, abspritzen auch. Ich würde da lediglich irgendwas rein schlitzen...


Seh ich genauso... Nur hab ich die Technik nicht dazu... :cry:
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Re: A36 und dann?

Beitragvon Tobi. » So Mär 09, 2014 19:11

Michael.stro hat geschrieben:wurde den da 5 Jahre überhaupt nicht gemäht??

meine jetzt 1 mall im herbst zum abfahren


Nein, da wir 5 Jahr garnix gemacht.
Einsäen und fertig.
Genau genommen darf man nichtmal drüber fahren.
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Re: A36 und dann?

Beitragvon Caramba » So Mär 09, 2014 19:57

I tät des Gälump ohbrönn! Nam a Strächholz, dös is di billigste Lösung.

Ich würde das Gelumpe anbrennen! Nimm ein Streichholz, das ist die billigste Lösung.
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Re: A36 und dann?

Beitragvon Tobi. » So Mär 09, 2014 20:23

Caramba hat geschrieben:I tät des Gälump ohbrönn! Nam a Strächholz, dös is di billigste Lösung.

Ich würde das Gelumpe anbrennen! Nimm ein Streichholz, das ist die billigste Lösung.


Weiß natürlich nicht wie es anderswo aussieht, aber bei mir ist das sicher nicht notwendig.
Hab Sa. das schöne Wetter genossen, indem ich ein wenig die Mäuse auf den Feldern gefüttert habe und bei der Gelegenheit auch gleich mal einen Rundgang über die Blühfläche gemacht habe (natürlich ohne Mäuse zu fütter, obwohl das da ne Menge Löcher waren).

Hab gestaunt, dass da kaum Masse auf dem Boden lag. Da scheinen Würmner und Co richtig gut aufgeräumt zu haben. Bis auf die paar mürben Stängel die halt noch rumstehen ist da nix gewesen. Und das bei dem Gestrüp das da über den Sommer stand....
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