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Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon 210ponys » So Feb 04, 2018 22:36

der Arbeitnehmer wird doch auch nicht entlastetet und muss fürs alter Vorsorgen, warum soll es bei einem Landwirt anders sein.
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon Fassi » So Feb 04, 2018 23:33

Weil er Selbstständiger ist. Wobei die Landwirte meines Wissens die Einzigen sind, die sich als Selbstständige zwangsversichern (Rente und Krankenkasse) müssen und sich das gefallen lassen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon bauer hans » Mo Feb 05, 2018 7:25

Fassi hat geschrieben:Weil er Selbstständiger ist. Wobei die Landwirte meines Wissens die Einzigen sind, die sich als Selbstständige zwangsversichern (Rente und Krankenkasse) müssen und sich das gefallen lassen.

Gruß

nicht vergessen,dass das sehr günstig geschieht.
rente nur bei hofabgabe ist dabei ärgerlich.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon Eicher1950 » Mo Feb 05, 2018 8:28

bauer hans hat geschrieben:rente nur bei hofabgabe ist dabei ärgerlich.



DAS gehört schon lange abgeschafft, schon allein weil viele einfach keinen Nachfolger mehr haben..
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon 210ponys » Mo Feb 05, 2018 9:08

Fassi hat geschrieben:Weil er Selbstständiger ist. Wobei die Landwirte meines Wissens die Einzigen sind, die sich als Selbstständige zwangsversichern (Rente und Krankenkasse) müssen und sich das gefallen lassen.

Gruß


kannst ja mal versuchen mit 25 ha besitz und Haus und Hof Harz 4 zu beantragen.
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon Qtreiber » Mo Feb 05, 2018 10:47

Fassi hat geschrieben: Wobei die Landwirte meines Wissens die Einzigen sind, die sich als Selbstständige zwangsversichern (Rente und Krankenkasse) müssen und sich das gefallen lassen.

Gruß

Das ist nicht richtig.
https://www.friseur-unternehmer.de/vers ... andwerker/
und jede Menge anderer Quellen.
Was das anbetrifft:
bauer hans hat geschrieben:rente nur bei hofabgabe ist dabei ärgerlich.

Die sog. "Bauernrente" wird ja genau deshalb so subventioniert, um den Generationenwechsel zu fördern.
Dabei ist es unerheblich, ob der einzelne Landwirt einen Nachfolger in der eigenen Familie hat, oder Jemand von "außen" die Flächen übernimmt.
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon Otto Mohl » Mo Feb 05, 2018 14:10

Fendt 308ci hat geschrieben:Abschaffung der Ganzen FAKT, MEKA und KULAP Geschichte, bei der nur irgendwelche Prämienhaie und nicht die Kulturlandschaft gefördert werden

Die Prämienhaie sorgen doch für die Kulturlandschaft und nicht die Biogaser und Großbauern.

Die erste Säule gehört komplett abgeschafft. Das ist doch nur eine Subventionierung der eh schon Reichen. Das derzeitige Pachtniveau führt doch die Basisprämie ad absurdum.

Zahlungen sollten nur noch in benachtteiligten Gebieten und bei gedeckelter Schlaggröße getätigt werden. FAKT, MEKA und KULAP müssen dringend weiter ausgebaut und weiter gedacht werden.

Grünland muss stärker gefördert werden und das dann auch nur abhängig von GVE und Weidegang.

Hecken müssen angelegt und vor allem wieder gepflegt werden.
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon T5060 » Mo Feb 05, 2018 14:29

Hecken und Wälder müssen weg, weil wir davon viel zu viel haben.
Wir brauchen sich erwärmende vegetationsarme Kahlstellen mit mineralischem Untergrund.
Davon profitieren besonders Kleinreptilien.

Der Kiebitz hat sich den Maisanbau in frühen Lagen besonders zu Nutze gemacht im Raum Nürnberg/Fürth.
Die Hochzeit des Maisanbaus war übrigens von 1980 - 84, mittlerweile liegen wir 15 % drunter,
das liegt nämlich an dem starken Rückgang der Rindviehhaltung.

Lieber Herr Mohl bevor man anfängt wie Sie Mist zu reden, sollte man auch darauf achten, dass der auch durchs Streuwerk passt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon vinz » Mo Feb 05, 2018 15:41

Zuerst legt die CDU den deutschen Bauern ein ordentliches Ei und jetzt auch noch den Europäischen. Von mir aus kann man ja -10% kürzen, aber dann sollte auch der Verwaltungsapparat um -10% gekürzt werden.
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon wastl90 » Mo Feb 05, 2018 17:37

vinz hat geschrieben:Zuerst legt die CDU den deutschen Bauern ein ordentliches Ei und jetzt auch noch den Europäischen. Von mir aus kann man ja -10% kürzen, aber dann sollte auch der Verwaltungsapparat um -10% gekürzt werden.

Mit der Forderung kommst du sicherlich sehr weit
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon Otto Mohl » Mo Feb 05, 2018 18:23

T5060 hat geschrieben:Hecken und Wälder müssen weg, weil wir davon viel zu viel haben.
Wir brauchen sich erwärmende vegetationsarme Kahlstellen mit mineralischem Untergrund.
Davon profitieren besonders Kleinreptilien.

Der Kiebitz hat sich den Maisanbau in frühen Lagen besonders zu Nutze gemacht im Raum Nürnberg/Fürth.
Die Hochzeit des Maisanbaus war übrigens von 1980 - 84, mittlerweile liegen wir 15 % drunter,
das liegt nämlich an dem starken Rückgang der Rindviehhaltung.

Lieber Herr Mohl bevor man anfängt wie Sie Mist zu reden, sollte man auch darauf achten, dass der auch durchs Streuwerk passt.

Nur weil es dir nicht gefällt, ist das doch nicht gleich Mist.
Vom Maisanbau profitieren nur die Wildschweine, die Erosion und der Strukturwandel, nicht der Kibitz.
Wälder gibt es zu viel, da hast du recht. Aber Hecken gibt es keine mehr. Die werden alle zu Baumreihen. Der Bauhof fährt einmal mit dem Mulcher an den Kanten lang und die Bauern haben entweder alles beseitigt oder lässen hohe Bäume statt strukturierter Hecken wachsen. Hecken müssen alle paar Jahre auf den Stock gesetzt werden. Das macht Arbeit und muss honriert werden.
Mit den Kahrstellen hast du recht, aber das ist weg von Landwirtschaft und hin zu komplett anderer Landnutzung. Aber klar, das muss auch gefördert werden.
Rindviehhaltung und Milchviehhaltung ja, aber dann mit Weidegang oder ohne staatliche Kohle.
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon Manfred » Mo Feb 05, 2018 18:45

Was die "Hecken" angeht:
Durch den "Hecken"- und Alleebaum-Pflanzwahn sind regionenweise viele Habitate für Offenlandarten zerstört worden. Wenn die undiffernzierte Gehölz-Lobhudelei kein Ende findet, wird dieser Schaden noch weiter zunehmen.

Hecken habe ich bewußt in Anführungstriche gesetzt, weil die älteren ja meist keine Hecken mehr sind, sondern durchgewachsen und (besonders schlimm für den Bodenbrüterschutz!) mit diversen Ansitzbäumen als Ansitzwarten versehen, welche in machen Heckenpflegeprogrammen auch noch zwingend erhalten werden müssen.

Für den Artenschutz braucht nicht mehr mehr Mittel für die Heckenpflege, sondern auch den Abschied vom Heckenpflege-Einheitsbrei und vom pauscheln Gehölzschutz, und das immer in Kombination mit einer deutlich intensivierten Prädatorenbejagung (Noch so eine heilige Kuh...).
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon Zement » Mo Feb 05, 2018 19:02

Die Landwirtschaft wird schon bei der LKK , AK und LBG entlastet !.
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon T5060 » Mo Feb 05, 2018 19:12

Ja sollen den Zuschuß zur LAK verdreifachen und was fürs Grünland, vielleicht noch was als Risikoausgleich - mehr Staat brauchen wir wirklich nicht.
Der Rest soll bzw. muss der markt bringen, wenn am Ende der Fraß nicht reicht, dann soll der Staat in den Markt eingreifen,
aber soll um Himmelswillen sein Ökofaschismus mit Reichsnährstand-Methoden sein lassen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Ab 2021: Bauern bekommen 5 - 10 % weniger

Beitragvon Fendt 308ci » Mo Feb 05, 2018 20:22

Zement hat geschrieben:Die Landwirtschaft wird schon bei der LKK , AK und LBG entlastet !.


Und das ist auch gut so! Damit werden nämlich die aktiven Landwirte gefördert und nicht die MEKA und KULAP - Abschöpfer.
Vom immensen Verwaltungs- und Kontrollaufwand für diese Pseudo-Landschaftspflegeprogramme ganz abgesehen.

Otto Mohl hat geschrieben:(.......)
Vom Maisanbau profitieren nur die Wildschweine, die Erosion und der Strukturwandel, nicht der Kibitz.
Wälder gibt es zu viel, da hast du recht. Aber Hecken gibt es keine mehr. Die werden alle zu Baumreihen. Der Bauhof fährt einmal mit dem Mulcher an den Kanten lang und die Bauern haben entweder alles beseitigt oder lässen hohe Bäume statt strukturierter Hecken wachsen. Hecken müssen alle paar Jahre auf den Stock gesetzt werden. Das macht Arbeit und muss honriert werden.
(.......)


Vom Maisanbau profitiert in Erster Linie der Landwirt, der es anbaut, sonst würde er es nicht tun. Falls es Erosion gibt, liegt es am Landwirt und nicht an der Kultur.
Unsere Region ist eine traditionelle Körnermaisregion und mit Sorten, mit Reifezahlen um 300, lässt sich nunmal ein besserer Deckungsbeitrag erzielen, als mit Weizen oder Wintergerste. Da ist bei mir der Kiebitz erstmal zweitrangig.
Wer pauschal behauptet, es gäbe keine Hecken mehr, der sollte vielleicht mal über seinen Tellerrand hinausschauen, denn das gilt sicher nicht für alle Regionen in Deutschland.
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