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ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon Alla gut » So Nov 17, 2019 7:13

Guten Morgen
Ich überlege gerade wegen flottmachen alter Anhänger für land und forstwirtschaftlichen Zweck .
Eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder nennt sich das Betriebserlaubnis (BE)muß es heutzutage ja eigentlich schon sein .

Habt Ihr das die letzte Zeit mal machen lassen vom Tüv ?

Wie hat es geklappt ,was hat es gekostet ?

Wie geht es bei :
alten "Gummiwägen " ?
alten gewerblichen Schnellläuferanhängern mit Brief ?
und ganz speziell die alten Einachsdreiseitenkippern die früher mal ein LKW Motorwagen waren ?

Danke Gruß und schönen Sonntag
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon Zettel » So Nov 17, 2019 8:12

Bei meinem Welger 8 t Anhänger ging es ganz einfach. Beim TÜV vorstellen, um festzustellen, dass der Anhänger in Ordnung ist und die Fahrgestellnummer zugeordnet werden kann. Dann an Firma Lely als Patentinhaber schreiben mit dem beigefügten TÜV-Ergebnis. Paar Tage später hatte ich die BE in der Hand.

Beim Tieflader als Schnelläufer war es ähnlich. Erst TÜV, dann Zulassungsstelle, dort wird das ganze auf 25 kmh gestempelt(bei mir gleichzeitig Ablastung auf 16 t gg) , fertig.

Für den abgesägten LKW sehe ich wenig Aussicht, mit vertretbarem Aufwand legal zu fahren.
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon countryman » So Nov 17, 2019 8:46

Ohne alte Papiere oder vorhandenen Herstellersupport wird es -mindestens- schwierig. Allenfalls kann ein sehr williger Fahrzeugbaubetrieb helfen.
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon SchaeferSteinhof » So Nov 17, 2019 9:35

Wenn der selbstgebaute Anhänger vor dem 01.07.1961 in Betrieb genommen wurde, ist keine BE erforderlich.
Wie der Nachweis dieses Datums in der Praxis überprüft wird, ist mir aber nicht bekannt.
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon Alla gut » So Nov 17, 2019 10:43

SchaeferSteinhof hat geschrieben:Wenn der selbstgebaute Anhänger vor dem 01.07.1961 in Betrieb genommen wurde, ist keine BE erforderlich.
Wie der Nachweis dieses Datums in der Praxis überprüft wird, ist mir aber nicht bekannt.


Das wäre ja dann die letzte Notlüge im Konfliktfall ,es dürfen halt auf den Achsen oder so nirgends Typenschilder sein .
Nach dem Krieg haben sie auch aus allem möglichem Wehrmachts oder Armygeraffel noch Anhänger gebaut . :)
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon Obelix » So Nov 17, 2019 11:54

SchaeferSteinhof hat geschrieben:Wenn der selbstgebaute Anhänger vor dem 01.07.1961 in Betrieb genommen wurde, ist keine BE erforderlich …

Wo steht das denn bitte?

M.E. benötigen Anhänger, die sich im Originalzustand befinden und vor dem 01.07.1961 in Betrieb genommen wurden, keine BE.
Das jegliche Selbstbauten von vor dem 01.07.1961 legalisiert sind, ist mir neu.
Ist ja auch letztendlich egal. Der Landwirt haftet für einen verkehrssicheren Zustand, den diese Geräte i.d.R. nicht haben.

SchaeferSteinhof hat geschrieben: … Wie der Nachweis dieses Datums in der Praxis überprüft wird, ist mir aber nicht bekannt.

M.E. muss der Eigentümer das Baujahr nachweisen und nicht die Polizei.
Wenn das Ding keine Typenschilder mehr hat, muss man zur TÜV-Einzelabnahme.

Das Thema haben wir schon öfters und sehr ausführlich hier im Forum diskutiert.
Zuletzt geändert von Obelix am So Nov 17, 2019 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon Obelix » So Nov 17, 2019 11:58

Alla gut hat geschrieben: … Das wäre ja dann die letzte Notlüge im Konfliktfall …

Leute, wenn mit den Dingern etwas passiert (Unfall, Personenschäden), seit Ihr die Dummen.
Selbst wenn Ihr den Unfall nicht selbst verursacht habt.
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon langholzbauer » So Nov 17, 2019 12:30

Nicht ganz...
Im Schadensfall ist das (fehlende)Papier egal.
Entscheidend ist der technische Zustand des Fahrzeuges.
Leider wird zu oft davon aus gegangen,daß eine gültige BE einen verkehrssicheren Zustand des Anhängers ergibt. :roll:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon SchaeferSteinhof » So Nov 17, 2019 14:44

Das man die Anhänger in einem verkehrssicheren Zustand hält, sollte selbstverständlich sein.
Muss man nicht drüber diskutieren.
Die selbstgebauten von früher, die ich kenne sind alle in einem TOP Zustand.
Die haben überwiegend eine Zuladung von 4-6 to, Achsen/Bremsen und Unterbauten die meistens für das doppelte ausgelegt sind (bei 80km/h). Wenn die Beleuchtung noch entsprechend in der Reihe ist, ist an denen eigentlich auch nix auszusetzen.
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon Falke » So Nov 17, 2019 14:51

Geht es hier wirklich um LOV Anhänger https://creative-beads.de/anhaenger-her ... 6x18mm-lov ?
... oder sollte das nicht eher LoF Anhänger heißen (in Ö. gerne auch LuF Anhänger)?!

Der TE kann den Thementitel ausbessern, indem er den ersten Beitrag <ändert> und die Betreff-Zeile editiert.
Abschließen mit <Absenden>.

Zum Thema LuF-Anhänger: in Ö. gibt es die Besonderheit der 10 km/h Anhänger. Zulassungs-, Versicherungs- und TÜV-frei.
Ich hab' nur solche ...


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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon Alla gut » So Nov 17, 2019 15:11

Danke für die Beiträge ,ich glaub ich hol mir doch keinen alten Krempel mehr auf den Hof .
Ich kauf neue Kipper ,man braucht ja ab und zu etwas zum abschreiben .
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon 038Magnum » So Nov 17, 2019 15:23

SchaeferSteinhof hat geschrieben:Die selbstgebauten von früher, die ich kenne sind alle in einem TOP Zustand.
Die haben überwiegend eine Zuladung von 4-6 to, Achsen/Bremsen und Unterbauten die meistens für das doppelte ausgelegt sind (bei 80km/h). Wenn die Beleuchtung noch entsprechend in der Reihe ist, ist an denen eigentlich auch nix auszusetzen.


Dem würde ich vehemnt widersprechen. Die wirklich allermeisten Eigenbauten sind relativ dürftig zusammengebastelt und vom Unterbau meilenweit davon entfernt, jemals für 80kmh oder die doppelte Zuladung gedacht gewesen zu sein.
Die abgeschnittenen ehemaligen LKW sind ebenfalls sehr schwierig zuzulassen bzw. überhaupt nur bedingt BE-fähig.

Ich habe das jetzt zwei Mal hinter mich bringen müssen, für einen älteren Kipper eine BE zu erlangen. Dieser Aufwand muss beim Gebrauchtkauf einen erheblichen Preisabschlag mit sich bringen. Bei manchen Herstellern geht es problemloser als bei anderen. Bei Mengele hatte ich da relativ gute Erfahrungen gemacht, Unsinn ging auch noch. Bei Herstellern, die bereits in den 70ern vom Markt verschwunden sind, dürfte das bedeutend schwieriger werden. Ganz dankbar ist hingegen alte DDR-Technik.

besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon Nick » So Nov 17, 2019 15:41

Unsinn würde mich interessieren weil da hab ich auch noch einen im Einsatz. Die Firma gibts jetzt ja auch schon länger nimmer.

Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon countryman » So Nov 17, 2019 16:03

Unsinn gibts noch und baut keinen Unsinn, sondern PKW Anhänger.
Wenn nicht Insolvenzen und Misswirtschaft dazwischen kamen, sollten noch existente Firmen mit Unterlagen aushelfen können.
Bei DDR Fahrzeugen ist in der Tat manches einfacher, weil alles in staatlichen Archiven lagert, die auch nach Flensburg transferiert wurden. BRD Anmeldeunterlagen werden nach ein paar Jahren gelöscht, zumindest über Einzelbetriebserlaubnisse gibt es dann NICHTS mehr.
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Re: ABE /BE ausstellen lassen für alte LOV Anhänger

Beitragvon GüldnerG50 » So Nov 17, 2019 16:39

Hallo.

Unsinn gibt´s noch ja, aber wie viel die mit Seb. Unsinn aus Aichach zu tun haben, von wo die ganzen alten Kipper her sind kann ich nicht sagen. Ich denke da wirst nicht mehr viel bekommen.

Mein Vater hat damals nen UKA 3-120 neu gekauft, mit BE. Den Kipper fährt mein Opa heute noch, leider ging die BE verloren. Da der Kipper eine FIN und alle Typenschilder hatte, war das beim Tüv kein Problem ne BE dafür zu bekommen. Nein, ich verschicke davon keine Fotos usw :!:

Allgemein mit dem ganzen BE Zeug:

Schreibt alles auf was ihr am Wagen findet. Typenschilder von der Deichsel (Auflaufeinrichtung und Zuggabel), Typenschilder von den Achsen, Fahrgestellnummer suchen! Dann Typenschild von Wagen, Prüfnummer/Schild vom Zugmaul hinten nicht vergessen! Fotos machen, alles zusammenschreiben was vorhanden ist und dann zum Tüv des Vertrauens. Wenn sich der quer stellt, oder überfordert wirkt (mit dem alten Glump will sich nicht jeder befassen) dann schaut mal welchen Tüvler bei der Landmaschinenwerkstatt kommt, die kennen sich mit dem Zeug meist ganz gut aus. Wenn man da mal mit Zahlen, Daten, Fakten ankommt und freundlich frägt geht da meist so einiges. Fragen kost nix. Dann sollte das Fahrzeug noch in einem annehmbaren Zustand sein. Doof ist halt, wenn nix mehr da ist.... Hatte ich auch schon, hatte aber nen sehr guten Tüv Mann, der hat sich sehr viel mit so LoF Zeug rumgeärgert und da ging auch viel mit gut Augenmaß. Was ein Bauer in 50 Jahren nicht kaputt bekommen hat, ist wohl stabil genug... :mrgreen: Aber das war halt Glück...

Grüße
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