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Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Windenergie wird schon seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt.
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41 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Otto Mohl » Mi Aug 12, 2026 7:26

Die Rückbaukosten werden i.d.R. laufend angepasst.
Das sind zum einen Auflagen der Genehmigungsbehörden und zum anderen ist das natürlich auch Sache der Verpächter, die das in den Verträgen verlangen und höher ansetzen können.

Außerdem sind die WEA, die aktuell aus dem Verkehr gezogen werden noch etwas wert, sodass sich Abbau und Verkauf der Technik aufheben.

Der Abbau der WEA ist deutlich besser abgesichert als der mit Asbest eingedeckte alte Schweinestall des Altenteilers.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Otto Mohl » Mi Aug 12, 2026 7:29

Ein Hybrid-Turm ist sicher eher ne scheiß Angelegenheit, ein Stahlturm ist immer etwas Wert. Die Flügel sind Abfall, aber auch da gibt es schon interessante Ideen. Die Gondel ist immer viel wert.

Teuer ist nur der Kran.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Otto Mohl » Mi Aug 12, 2026 7:46

Grad mal in den Vertrag des aktuellsten Windparks im Dorf geschaut. Da werden die Rückbaukosten alle 5 Jahre durch Angebot einer Fachfirma oder Gutachten ermittelt und bei Bedarf angepasst.

Die Kosten sind durch Bankbürgschaft abgesichert.

Falls diese Kosten, die in der Baugenehmigung gegenüber dem Landkreis per Bankbürgschaft abgesicherten Kosten übersteigen, bekommt der Grundstückseigentümer den Differenzbetrag per Bürgschaft abgesichert.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon MikeW » Sa Sep 12, 2026 20:43

Befürworter und Beteiligte an WKA beschönigen hier so einiges.
Die Rotorblätter der WKA sind u.a. mit PFAS beschichtet. Diese Stoffe sind sehr wohl gesundheitsschädlich. In USA gibt es einige Prozesse die durch Geschädigte gewonnen wurden.
In Italien gab es glaub in 2025 einen Prozess gegen die Cheffs eine Fa von der PFAS in die Umwelt gelangte. Die wurden zu teils 17 Jahren verurteilt.
PFAS wurden in Tieren, Pflanzen und auch in Organen des Menschen nachgewießen.
Fehlbildungen, erhöhte Krebsraten und drastischerer Verlauf sind nachgewießen.
Diese Stoffe gelangen auch bei Wartung und Überholung in die Umwelt. "Fachfirmen" schleifen die Flügeloberflächen ab und beschichten jeu. Das Ganze ohne Absaugung. Videos darüber gab es vor Wochen koch im Netz.

Ich frag mich ernsthaft, warum das jemand bestreitet.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon T5060 » Sa Sep 12, 2026 21:25

Lieber MikeW und schon wieder diese plumpe AfD Rhetorik, die wir seit Jahrzehnten von den Grünen kennen und in den USA bei den Monsanto-Prozessen verfolgen konnten.
Was sind PFAS ? Wer von PFAS redet sollte wissen, dass es sich hier um eine Stoffgruppe von ca. 1.000 chemischen Verbindungen handelt die wenig stabil bis unzerstörbar sind.
Mit genau dem gleich DOOF-GESÜLZE hat man die AKW und die Kohle kaputtgeredet, die nun keine Alternative mehr sind. An PVA, WKA und Speicher kommen wir derzeit nicht mehr vorbei.
Mit verantwortungsvoller und staatstragender Politik hat das nichts mehr zu tun, was derzeit aus dem Munde aller Parteien kommt.
Entschuldigung damit kann man nichts mehr anfangen. Dieses Doofgelabber aller Parteien und gesellschaftlichen Kräfte läßt die nötige Investitionssicherheit für Investoren vermissen.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon MikeW » So Sep 13, 2026 10:55

Da verirrst Du Dich gerade etwas ... ich hab nichts mit AFD zu tun .
Das PFAS ein Sammelbegriff für mehrere Stoffe ist, sollte jedem klar sein ... allgemein steht er jedoch für Ewigkeitschemikalien. Und darum ging es hier. Die genannten Sachen kann jeder, der sich nicht nur informieren lassen möchte, selbst recherchieren. Die in USA beschriebenen Fälle sind nun mal Tatsache. Ebenso die gerichtlich erstrittenen Schadenersatzforderungen z.B. gegen DuPont (war das wenn ich mich richtig erinnere)
Dazu gehören auch die super Pfannenbeschichtungen ... und ja, das Zeug lagert sich in den Organen der Lebewesen an und ja, es hat gesundheitliche Folgen,
In Europa wurde in Italien der strafrechtliche Prozess geführt. Bitte selbst näheres aus dem www raussuchen, wenn es angezweifelt wird.
WKA Flügel Beschichtungen enthalten PFAS, die durch Errosion auch abgetragen werden. In der ca 20 Jahre Nutzungsdauer werden diese Flügel ca 3 mal überholt. Das geschieht durch abschleifen von einer Gondel aus und Neuauftrag der Beschichtung. In unserer Nähe gibt es ein Unternehmen, das solche Arbeiten ausführt ... für die ist es ein "gutes" Geschäft.
Wer das immer wieder abstreitet, lebt in einer ideologisch geformten "grünen EE Blase" . Ja, einige Land und Wald Eigentümer können durch Verpachtung ein sehr gutes Zusatzeinkommen generieren. Aber die ökologischen Beeinträchtigungen werden dadurch nicht gemildert. So ehrlich sollte man sein, wenn man schon daran gut verdient.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon T5060 » So Sep 13, 2026 11:32

Was enthält kein PFAS, ihr Grünen ....?

Ich guck grad Babylon Berlin Staffel 5 Folge 6: Ein deutscher Polizist erledigt im Nahkampf noch 2 von der SA. Auch gut.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon MikeW » So Sep 13, 2026 15:05

Wen er damit wohl wieder meint ? Zum Glück sind hier im LT nicht all zu Viele von der Grünen Truppe unterwegs ... im echten Leben entlarven die sichcauch immer mehr selbst.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon T5060 » So Sep 13, 2026 16:06

Umwelttoxikologische Beurteilung von chemischen Verbindungen ist so ein Thema, zu mal ja auch viele Pflanzen eigene chemisch sehr komplexe und verdammt toxische PSM produzieren, wie auch jede Form vom Antibiotika und dem entsprechend auch resistente Keime im Boden ganz natürlich vorhanden sind. Wirklich doof ist jede Art von Mineral - und unvergänglicher Kunstfaser. Im Boden und im Wasser sind auch nicht wirklich ein Problem, nur dann wenn die oben auf dem Aufwuchs hängen bleiben, wird es kritisch. Und diese PFAS-Hysterie sehe ich insgesamt auch kritisch, weil sie wieder mal fernab jeder fachlichen Grundlage läuft.
Es geht nicht ohne PFAS. Und ich bin oft in einer Region zu Gange, wo PFAS ein wirklich extrem großes Problem.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon MikeW » Mo Sep 14, 2026 13:28

Einfach mal ansehen
https://www.facebook.com/photo/?fbid=10 ... 2489398877
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Altenteiler » Mo Sep 14, 2026 13:45

Ja, danke, war mir allerdings schon bekannt. Also.. :regen:
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon T5060 » Mo Sep 14, 2026 14:41

MikeW hat geschrieben:Einfach mal ansehen
https://www.facebook.com/photo/?fbid=10 ... 2489398877


Basierend auf der norwegischen Studie, die in dem von mir zitierten SPEKTRUM-Artikel allerdings als handwerklich fehlerhaft bezeichnet wird.
Und SPEKTRUM ist seriös und auch kritisch, vor allen Dingen bei Gericht auch zitierfähig.

*lach* dazu kommen jetzt die Schweizer mit dem Gummiabrieb von Melkmaschinen (aber auch Reifen) in der Milch.
Also melken wir jetzt wieder von Hand und fahren auf Holzrädern.

Aber auch Kohlekraftwerke sind nicht ohne, da kommt trotz guter Filter immer noch Quecksilber, Cadmium usw. mit raus auf landw. Flächen
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon MikeW » Mo Sep 14, 2026 19:59

Wenn man es als o.K. ansieht, wenn eine Umweltbelastende Technologie durch eine Andere ersetzt wird, dann ist doch zumindest für diese Personen die Welt noch oder wieder in Ordnung.

Einfach weiter träumen. Spätestens wenn es diejenigen direkt betrifft wird man wach.

Warum verteidigt man solche Technologien so wehement ? Wirtschaftliche Interessen ? Anteile an WKA oder Aktien solcher Chemie Unternehmen ? PFOA sind verboten. Andere PFAS sind in Lacken und Beschichtungen der WKA Flügel enthalten.
Das läßt sich nicht relativieren.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon T5060 » Mo Sep 14, 2026 20:39

Ich bemühe mal den guten alten Herrn Paracelus, der einst sagte "die Dosis macht das Gift".

Drei Esslöffel Kochsalz und du bist tod, lebst du absolut kochsalzfrei stirbst auch. Oder nehmen wir das gute Kaliumchlorid: Intravenös nehmen es die USA gerne für die Giftspritze ... :lol:
Hältst du den Geigerzähler dran, dann bruzzelt es wunderbar hoch radioaktiv. Noch geiler ist der Kirschlorbeer, keine heimische Pflanze, eingeschleppt und in allen Pflanzenteilen extrem giftig.
In der Schweiz verboten und ihr noch von der deutschen Hausfrau gefeiert, weil drunter auch nicht wächst. Der Kirschlorbeer wird gerne verschleppt durch unsachgemäße Entsorgung und Vogelflug.

Mit Ausnahme von Faserflug, geht von WKA signifikant keine stoffliche Gefahr aus und taugt nicht als planungsrechtliches Argument.
Und wenn da wirklich was wäre, wüsste ich es. Und ich kenne auch keine Art der "sauberen Energieerzeugung".
Erinneren wir uns doch bitte an die heute noch existierende Bleiverunreinigung durch Ottokraftstoffe.

Sind jetzt die Alt-Narzies von den Grünen bei der Afd zu Hause und verbreiten dort ihre wirklichkeitsfremde Scheisse ?

Wenn der Schwachsinn so weiter geht, wird demnächst jeder Eimer Erdaushub zum Sondermüll.
Es ist heute bereits schon alles überzogen und nicht mehr praxisgerecht zu akzeptablen Kosten umsetzbar.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon MikeW » Mo Sep 14, 2026 23:14

Hm ... das sind Deine Argumente. Kann man so sehen.
Viele sehen es anders.
WKA /WEA sind nicht der richtige Weg, so meine Ansicht.
Stoffliche Gefahr ... nun ja, SF6 entweicht auch ... hab ich vor Monaten schon mal irgendwo im LT geschrieben. Damals hat es @langer kleingeredet bzw abgestritten
SF6 kennst Du und kannst das gegenüber CO2 einordnen.

Planungsrechtliche Argumente gegen WKA wirst Du bei der aktuellen Gesetzeslage pro WKA in D nicht finden.
Das ist seitens der poltischen Beführworter geregelt.
Das ändert aber nichts am Sachverhalt ...
Wir haben das u.a. hier in der Gegend. 10 WEA werden gerade im Wald errichtet. Bürger haben keine Chance und kein Mitspracherecht. Investoren sind von Außerhalb .. mit den Dingern leben müssen die Menschen hier.
Dafür wurden Adler vergrämt und Schaden für andere Tiere u.a. eine Fledermausart werden in Kauf genommen. Sehr viele Ha Wald wurden gerodet.
Unsere Landschaft wird nachhaltig verschandelt und die zu erwartenden Umweltbeladtungen sind nicht zu beziffern.

Warum bist Du pro WEA eingestellt. Bist Du an solchen beteiligt ?
Ich hab vor ca. 15 Jahren Land nicht für WKA verpachtet (mit Kormi hatte ich mal dazu geschrieben) und würde heut wieder so entscheiden.

Ich verstehe Andere die das für ihre Existenz machen müssen. Akzeptieren oder besser gut heißen muß ich es aber nicht.
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