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Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Windenergie wird schon seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt.
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41 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Altenteiler » Do Aug 06, 2026 9:09

Wie soll man sich verhalten wenn demnächst ein Wind Industrie Gebiet in der Gemarkung in Betrieb geht und die angrenzenden LF mit dem Abrieb belastet werden.
Ich würde gern vorher Bodenproben von meinen LF ziehen und die dann aufbewahren, als Beweis für, viel, einen späteren Schadenall. Das Windkraftunternehmen antwortet nicht, will wohl keine Proben mit mir zusammen ziehen. Habt Ihr da Erfahrungen?
Gruß Altenteiler
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon allgaier81 » Do Aug 06, 2026 10:32

Moin,

gibt es dazu schon Nachweise das es wirklich passiert?

Hast du den Abrieb von Bremsen und Reifen in der Nähe von Straßen auch dokumentiert?

Ich kenne bisher nur Schadenfälle bei Havarien, also wenn ein Rotorblatt bricht und sich auf der Fläche verteilt.
Gruß, allgaier
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Otto Mohl » Do Aug 06, 2026 20:13

Ja, Abrieb ist die Regel. Verteilt sich aber auf einer riesen Fläche.

Windkraft-Gegner (erkennbar an Wind Industrie (sic!)-Schreibung) haben da nicht unrecht, behaupten, dass es uns Trinkwasser geht und ignorieren Reifen- und Schuhsohlenabrieb, beides viel größer als WEA-Abrieb.

Der Grund ist ja eh nur vorgeschoben, weil die Mühle beim Nachbarn steht und nicht auf dem eigenen Land.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Manfred » Do Aug 06, 2026 20:32

Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Reifen und Schuhsohlen idR keine Faserwerkstoffe enthalten.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon T5060 » Do Aug 06, 2026 20:52

Manfred hat geschrieben:Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Reifen und Schuhsohlen idR keine Faserwerkstoffe enthalten.


Ob sich Otto schon mal so bewegt hat, dass bei dem die Schuhsohlen Abrieb hatten oder qualmten ?

Halt die Frage was ist von dem Abrieb wurzelgängig und das nächste Problem ist, dass Basalt sehr asbesthaltig sein kann.
Eine oder 100 Bodenproben klären die Frage nicht, weil Fasern und bearbeiteter Boden sich halt mal anders verhalten als Organic oder Anorganic.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Otto Mohl » Fr Aug 07, 2026 18:54

Meine Birkenstock werden erst ersetzt, wenn die Sohle runter ist und der Oberbau vom nächsten Welpen zerkaut wurde.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon T5060 » Sa Aug 08, 2026 0:03

So ich habe Zahlen: Pro Rotorblatt und Jahr zwischen 30 und 540 g Mikroplastikabrieb, tendenziell am Meer, mehr wie auf Land.
aus dänische Studie TU Dänemark 2024

Die von Windkraftgegnern gern zitierte Studie von Solberg aus Norwegen und dem Jahre 2021, hat handwerkliche Fehler.

Quelle: Spektrum der Woche, Heft 27 2026 Ich bin da eben zufällig drüber gestolpert .....

Der Mikroplastik-Eintrag über Reifenabrieb und organische Dünger dürfte um einen mind. zweistelligen Faktor pro Jahr größer sein

Ob und welche Microplastik nun lebensmitteltoxisch und/oder aufwuchsdepressiv sind, ist auch noch nicht geklärt

Zur Frage der in den Rotorblättern enthaltenen Glasfasern gibt es gar keine Aussage bisher.

Mit einer chemischen Laboranalyse sind auch Glasfaser noch Asbest nicht feststellbar
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Altenteiler » Sa Aug 08, 2026 14:55

allgaier81 hat geschrieben:Moin,

gibt es dazu schon Nachweise das es wirklich passiert?

Hast du den Abrieb von Bremsen und Reifen in der Nähe von Straßen auch dokumentiert?

Ich kenne bisher nur Schadenfälle bei Havarien, also wenn ein Rotorblatt bricht und sich auf der Fläche verteilt.


Guten Tag,
usere Flurstücke liegen nicht an Straßen sondern in einer offenen Kulturlandschaft. Die Windräder stehen vermutlich über 20 Jahre. Die nächste Generation denkt, was haben 'die' sich alles gefallen lassen.
Weißt du, was demnächst noch alles kontrolliert wird wenn du Lebensmittel verkaufen möchtest?
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon xyz » Sa Aug 08, 2026 15:20

ja das ist das größte Problem, man kann einen Zuckerwürfel im Bodensee nachweisen, bei deutschen Lebensmitteln wird das gemacht steht da aber ein anderes Land drauf dann dürfen das unsere ... nicht zur untersuchung anstellen lassen!
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Altenteiler » Sa Aug 08, 2026 17:07

xyz hat geschrieben:ja das ist das größte Problem, man kann einen Zuckerwürfel im Bodensee nachweisen, bei deutschen Lebensmitteln wird das gemacht steht da aber ein anderes Land drauf dann dürfen das unsere ... nicht zur untersuchung anstellen lassen!


So siehts aus.
Als ich mich mit diesem Vorschlag (Bodenproben vor Inbetriebnahme) bei unserer zuständigen LK Aufsichtsbehörde Abt. Boden, Wasser und Umwelt vorstellte, empfahl man mir, ich sollte mich an die zuständigen Behörde wenden, die sonst den Boden auf N, P, und K untersucht. Alles klar?
:lol:
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon T5060 » Sa Aug 08, 2026 19:29

Erzähl mir mal was ihr untersuchen wollt und wie ihr die Bodenproben nehmen wollt?

Ein Hektar Land hat ungefähr 6.000 - 7.000 to Oberboden, dem gegenüber stehen max. 1,5 kg wasser - und fettunlösliches Mikroplastik und Faserpartikel, was nicht mal von Pflanzen aufgenommen wird,
sondern bestenfalls Pflanzen anhaftet. Und wenn hier jemand glaubt, dass man was findet, dann findet man auch den Abrieb von Zitzengummies und Milchschläuchen,
die über die Gülle auf die Fläche geraten sind. Über die Faser- und Mikroplastikanteile von Kompost und Klärschlamm rede ich mal gar nicht, die liegen im Bereich von 0,1 - 1 % des Volumens, beim Kompost ist sogar noch mehr erlaubt.

Juristisch muss dann eine Kausalität zwischen dem Plastik bzw. den Fasern und der WKA hergestellt werden und auch ausgeschlossen werden, dass das Zeugs in der Art und Menge nicht von wo anders kommt.
Das scheitert in jedem Planfeststellungs - und Gerichtsverfahren.

PSM sind anders: Die sind pflanzengängig und liegen schon breitflächig im ersten cm des Oberbodens mit einer klaren HPL fähigen Charakteristika.

Nächstes Prob: Du brauchst ein auf diese Stoffe akkreditiertes Labor und Probenehmer. Kosten von 5.000 - 10.000 € - für nix und gar nichts.

Den Beweis kann man hier erst führen wenn die WKA steht und mit einer nach Prüfprotokoll zerfizierten Probenahmevorrichtung, diese Partikel aus der Luft ansauge.
Jede andere Methode ist schlicht großer Quatsch. Wissen wir ja auch aus der Staubmessung im Umfeld von Schweine - und Geflügelstellen.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Otto Mohl » Mo Aug 10, 2026 19:08

Ist halt scheiße, wenn der Nachbar die ganze Kohle bekommt. Da hättet ihr euch vorher als Grundeigentümer zusammen schließen sollen.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Altenteiler » Mo Aug 10, 2026 20:40

Ist halt scheiße, wenn der Nachbar die ganze Kohle bekommt. Da hättet ihr euch vorher als Grundeigentümer zusammen schließen sollen

Hä, es gibt auch vernünftige Menschen/Landwirte die mit diesem Zirkus nichts zu tun haben wollen. Wir wollen die Flächen auch in 20 Jahren so vorfinden wie sie heute sind, von den 100 bis 150 kg jährlichen Abrieb / Giftmüll wollen wir nichts auf unseren Flächen haben.
Bei uns in der Gemarkung haben übrigens einige abgewuncken (gehen Sie bitte weiter, hier gibt nichts ...)
und zur Kohle ?! , abgerechnet wird am Schluß. 8)
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Otto Mohl » Di Aug 11, 2026 16:25

Wahrscheinlich erlebt ein Altenteiler den Schluss nicht mehr.

Jährliche Pachten von um die 100.000 Euro pro Mühle.... gesicherter Rückbau... gut, der Baugrund braucht dann ein bisschen Liebe und Dünger, aber das wird schon.
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Re: Ablagerungen von Flügelpartikel auf Nachbarflächen

Beitragvon Altenteiler » Mi Aug 12, 2026 6:22

Dem Altenteiler interessiert das dann nicht mehr, richtig, aber das Leben geht weiter. Der Ackerboden wird belastet und die Folgen?
Die jährlichen Pachten, wo kommen die her? Die höchsten Energiepreise in der Welt, die Wirtschaft geht baden. Das Volk muss den Spaß bezahlen. Mal sehen, wie lange noch.
Und, gesicherter Rücklauf? Wenn die tatsächlichen Rückbaukosten jährlich neu bewertet würden, so wie das in Unternehmen üblich ist, wär die Aktion schneller beendet wie sie angefangen hat.
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