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Abwassergebühren für Regenwasser

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon Timo.P » Do Dez 17, 2009 9:41

Moin, moin,
wollte mich auch mal zum Thema melden,
Ich arbeite auf einem Großklärwerk in S-H.
Regenwasser das ins Abwasser gelangt ist ein großes Problem.
Jede Stadt oder Gemeinde hat irgendwo eine Übergabestation für Abwasser.
In diesen Stationen sind IDM´s (Mengenmessungen) nach denen die Abwasserabgabe berechnet wird die an die Klärwerke abgegeben werden müssen.Unabhängig vom Wasserverbrauch der einzelnen Haushalte. Wird jetzt Regenwasser eingeleitet steigt die Abwassermenge natürlich stark an.Die kosten trägt die Stadt oder Gemeinde.
Außerdem wird der Reinigungsprozess des Abwassers komplizierter da die Biologie das stark verdünnte Abwasser nicht "mag".
Der Preis für Abwasser ist eigendlich ziemlich niedrig.Bei uns um und bei 1 € pro m3.Die Gemeinden und Städte schlagen nochmal was auf so 100-300 %.
Gruß aus dem schönen S-H
Timo.P
 
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon Woldbua61 » Sa Dez 19, 2009 16:49

Vielleicht kann man eine Bodenauffangrinne auf die schnelle installieren,und das Wasser ableiten auf nicht versiegelte Flächen !

Gruß Woldbua61
Ist der Jäger alt und grau trifft er keine alte Sau,ist er jung und frisch kommt das Wildbret auf den Tisch !Woldbua61
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon amwald 51 » Sa Dez 19, 2009 18:14

servus mitanand
jetzt muß man zahlen, wenn der regen, der auf sog. versiegelte flächen gefallen ist, abgeleitet wird. wartet ab, wenn uns änschie aus kopenhagen zurück ist, welche ideen ihr dort gekommen sein könnten.
würd' mich nicht wundern, wenn es zukünftig eine abgabe darauf geben wird, dass regen auf feld, wald und wiese zum warmen regen für die staatskassee umfunktioniert wird.
grüße vom alpenrand
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon CarpeDiem » Sa Dez 19, 2009 18:52

Verstehe die ganze Aufregung eigentlich nicht ganz. Bei uns muss seit urdenklichen Zeiten aufgrund einer Satzung für Dächer + alle versiegelten Flächen eine sog. "Oberflächenwassereinleitungsgebühr" bezahlt werden. Dies unabhängig ob eine Anbindung an die Kanalisation erfolgt ist oder nicht. Offenbar gibt es aber in der BRD noch Gebiete wo diesbezüglich traumhafte Zustände herrschen???
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon amwald 51 » Sa Dez 19, 2009 19:24

servus mitanand
CarpeDiem hat geschrieben:...... Bei uns muss seit urdenklichen Zeiten aufgrund einer Satzung für Dächer + alle versiegelten Flächen eine sog. "Oberflächenwassereinleitungsgebühr" bezahlt werden. Dies unabhängig ob eine Anbindung an die Kanalisation erfolgt ist oder nicht. Offenbar gibt es aber in der BRD noch Gebiete wo diesbezüglich traumhafte Zustände herrschen???

solange das oberflächenwasser von versiegelten flächen auf meinem eigenen grundstück versickert wird, d.h. keinerlei ableitung in einen kanal, oder ein oberflächengewässer wie graben, bach etc. hat jede gebebührensatzung keine geschäftsbasis / rechtsgrundlage !!!! ooder gabs in deiner gemeinde schon vor x jahren den änschie vorauseilenden gehorsam :mrgreen: :mrgreen: .
siehe mein vorheriger beitrag :D :D :D
grüße vom alpenrand
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon CarpeDiem » Sa Dez 19, 2009 19:42

Besteht denn bei euch kein Anschlusszwang für jedes Grundstück mit Bauten und/oder versiegelten Flächen an die Kanalisation???? Das ganze natürlich getrennt in Schmutz- und Oberflächenwasser. Dieser Grundsatz ist bei den alten Kanälen noch nicht überall verwirklicht, aber die werden sukzessive auf diesen Stand gebracht.
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon amwald 51 » Sa Dez 19, 2009 21:12

servus mitanand
gibt's bei uns auch seit ca. 5 jahren, wird aber nur berechnet wenn's regenwasser via mischkanal zur kläranlage fließt. weils ja die kläranlage in ihrer leistung belastet und der liebe herrgott nichts zahlt. alle flächen die nicht in den kanal entwässern, eben auf eigenem grundstück versickert werden sind beitragsfrei. haben auch gebiete mit trennsyetem, weiß jetzt nicht wie's da geregelt ist. trennsysteme werden heutzutage nur noch in ausnahmefällen neu gebaut, zu teuer und wer von den fleißigen häuslebauern, die ihren kanal selbst graben weiß schon wo er sein regenwasser und wo er schmutzwasser anschließen soll. kam häufist zu falschanschlüssen, die fische in den einleitungsgewässern der regenwasserkanaäle waren da echt sauer darüber :D :D :D .
wer bis zum erlass einer solchen raubrittersatzung wie von mir beschrieben autark war, genießt m.e. bestandschutz. bevor der bestandsschutz der überhöhten politrenten nicht fällt, würde ich für meinen bestandsschutz bis nach karlsruhe ziehen (nicht dorthin umziehen natürlich). kenne natürlich nicht die zwingenden einzelumstände deines wohnortes.
grüße vom alpenrand
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon H.B. » Sa Dez 19, 2009 21:30

Haben Dächer "offiziell" keine Dachrinne und befestigte Flächen keine Entwässerung, fällt nach meiner Kenntnis keine Gebühr an.
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon maexchen » Sa Dez 19, 2009 21:39

Kommt ganz auf die Kommune an. Die stellt es uU dem Grundstückseigentümer "frei" einen Nachweis über die Versickerung zu erbringen ....
maexchen
 
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Re: Abwassergebühren für Regenwasser

Beitragvon hans g » Sa Dez 19, 2009 21:48

thema hatten wir doch schon---wenn man EINleitet,zahlt man---auch fürs einleiten in den wegeseitengraben,wenn dieser zum ABWASSERWERK der gemeinde gehört,formell umgewidtmet worden ist.
hans g
 
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