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Abwickeln des Netzes beim Rundballen

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Abwickeln des Netzes beim Rundballen

Beitragvon Farmerbasti » Mi Sep 12, 2018 21:37

Hallo liebe Kollegen,

Ich bin auf der Suche nach einer Idee wie ich schneller und einfacher das Netz von meinen Rundballen bekomme.
Ich verfüttere jeden Winter ca. 1500-1800 Rundballen und das Abwickeln des Netzes nimmt die meiste Zeit in Anspruch, schon das ständige Ein- und Aussteigen.
Ich hatte schon überlegt mal solch einen Ballenschneider zu probieren der das Netz und die Folie festhält aber bin mir nicht ganz sicher wie gut das funktioniert.
Vllt hat ja noch einer nen Tipp für mich.

Beste Grüße
Farmerbasti
 
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Re: Abwickeln des Netzes beim Rundballen

Beitragvon cerebro » Do Sep 13, 2018 9:56

Bei der Menge wäre doch Mantelfolie anstatt Netz eine option...zwar etwas Teurer aber du sparst Zeit.

Habe solch ein Ballenteilgerät schon mal angeschaut....da fliegen oft Netz oder Folienreste mit in den Mischwagen / Futterwagen / Futtertisch was alles anderes als optimal ist.

Was machst du denn mit den Ballen nach dem Auspacken ? da ich nicht denke das du die Menge mit der Gabel fütterst wirds wohl maschinell weiter gehn oder ?
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Re: Abwickeln des Netzes beim Rundballen

Beitragvon MF4355 » Do Sep 13, 2018 14:56

Ich füttere ungefähr 800 Ballen im Jahr aus raufen, deshalb kann ich dir da nicht weiterhelfen. Die Mantelfolie hat meine Futterqualität unheimlich verbessert, die Ballen sind antig und sehr formstabil. Man hat beim automatischen teilen aber das gleiche Problem wie mit Netz. Zum starten wird die Folie als langer Zopf eingezogen, teilt man den, fällt er mit in den Mischwagen.
Ich habe mal eine art Messer an der Oberkante des Mischwagens gesehen, aber auch da muss man absteigen.
Alle technischen Lösungen haben doch gemein, dass sie mehr oder weniger viel Futter mit der Folie zusammen greifen. Diese "Verschwendung" ginge mir erstens auf den Keks, zweitens Verursacht das bei der Entsorgung hohe Kosten.
Später, nach dem Füttern in der Folie wühlen um sie von Futterresten zu befreien macht jedenfalls keinen Spaß, erts recht nicht, wenn es von der Seite regnet oder bei Schneetreiben.
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Re: Abwickeln des Netzes beim Rundballen

Beitragvon Einhorn64 » Fr Sep 14, 2018 8:52

Nicht die Mantelfolie allein verbessert die Qualität, eine Presse der neuesten Generation hat perse eine höhere verdichtung als ein altes schätzchen, egal ob Netz oder mantelfolie.
Bei Temperaturen >25° können eh fast alle nur noch mit Netz arbeiten.
Der Ballenschneider muss ja nicht unbedingt direkt zum Mischwagen befüllen gebraucht werden-
ich bevorzuge den Ballen vor einer Silowand zu schneiden, und dann noch 2-3 mal zerteilen, geladen wird meist eh mit der Greifschaufel(Mais lastige Ration).
Durch das zerteilen werden die Ballen bedeutend schneller aufgelöst, besser dosiert, und evtl. Folien oder Netzreste liegen nicht direkt im Mischer-
wenn der Ballen mal schimmelige Ecken hat ist es auch möglich diese zu entfernen.
Stroh und Heuballen lassen sich bei max 1,4m durchmesser auch öffnen, wobei da das Netz auch eine Rolle spielt.
Die Tanco/Stoll Zange hat eine relativ schmale Klammer, die kaum Futter mit aufnimmt, gerade bei geschnittenen Ballen.
Vor allem bei Coveredge Netzen und wenig formstabilen Ballen(Herbstgras mit 20-25%TS) ist die Zange eine spürbare Erleichterung, die man so schnell nicht mehr missen möchte.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Abwickeln des Netzes beim Rundballen

Beitragvon Müller-U » Sa Sep 15, 2018 19:44

Ich habe auch einen Tanco Ballenschneider, verfüttere ca. 550 Rundballen pro Winter. Es verbleiben immer mal wieder abgeschnittene Reste vom Netz am zerteilen Ballen, für mich nicht so ein Problem, da ich von Hand füttere und die Netzreste obenauf liegen. Direkt in den Mischwagen schneiden würde ich nicht anraten.
Die Handhabung des Gerätes ist einfach, ich habe es schon 6 Jahre und freue mich gerade bei schlechtem Wetter immer wieder darüber, dass ich beim Futterreinholen nicht vom Schlepper und ab kommenden Winter nicht vom Teleskoplader absteigen muß.
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Re: Abwickeln des Netzes beim Rundballen

Beitragvon Bergwanger » Di Sep 18, 2018 22:34

Servus,

verfüttere gut 500 Ballen/Jahr.
Das mit dem Ballenteiler klingt ganz nett, jedoch hat man die Futterreste, den Kauf des Geräts, wenn man nicht nur Silageballen füttert muss man nach dem Laden der Silage die Greifschaufel anbauen...
Alles in allem keine runde Sache.

Ich packe die Silageballen mit der Greifschaufel in der Mantelfläche. Diesen hebe ich ca. 1.3m über den Boden. Der erste Schnitt mit dem Cuttermesser erfolgt direkt unter dem Schaufelboden. Die nächsten beiden dann entlang der Kanten. Die Folie klappt herunter und man kann durch etwas zurückfahren und ablassen den Ballen teilen. Die "Verpackung" liegt nun oben auf und ich kann zuerst die Folie entfernen und danach das Netz. Die Verpackung leg ich unter den Arm des Teleladers und entsorg sie dann im Big Bag am Stellplatz. Dann noch schnell etwas verschimmeltes Futter entfernen (das wir natürlich alle nicht haben :) ). Mit der Greifschaufel schüttel ich den Ballen noch kurz um in zu Lockern und dann ab in den Futtermischwagen.

Durch den Telelader muss ich auch nicht auf und absteigen. Das wichtigste dabei ist ein scharfe Klinge im Cuttermesser zu haben. Diese muss 3-4cm ins Futter schneiden, so dass auch wirklich das ganze Netz durchschnitten ist. Mit einer scharfen Klinge kann man auch kleine Schimmelnester von Vogellöchern einfach "freischneiden".


Hoffe das war einigermaßen Nachvollziehbar wie ich den Ballen öffne.


MfG
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Re: Abwickeln des Netzes beim Rundballen

Beitragvon Spessartbauer » Sa Sep 22, 2018 19:36

Ich habe da vor kurzem eine Ballenzange gesehen, die das kann - müsste in der neuen Profi gewesen sein.
Einfach mal Googlen.
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