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Ackerbohnen Anbau

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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76 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Landwirt_R » Mi Jan 03, 2018 9:01

Ich "möchte" heuer auch das erste Mal Ackerbohnen anbauen wegen Greening. Bin neugierig welche Bodenbearbeitung am Besten passt, deshalb habe ich auf dem 2 ha Schlag verschiedene Sachen ausprobiert.

Vorfrucht Weizen
Komplette Fläche gegrubbert, anschließend

1: gepflügt, Zwischenfrucht gesät
2: Winterfurche im Spätherbst gepflügt
3: Zwischenfrucht gesät zum gleichen Zeitpunkt wie bei 1
4: nochmal im Spätherbst tief gegrubbert

Bodenbearbeitung vor der Saat habe ich überhaupt keine Ahnung was ich machen soll. Soll ich überhaupt was machen?! Wie ich 8cm tief säen soll ist mir auch ein Rätsel. Zur Verfügung steht eine Kverneland M-Drill. Also eine mechanische Anbau mit Einscheibenschare. Vom Gefühl her müsste die Winterfurche natürlich am Besten bzw. Einfachsten funktionieren.

:prost:

2017-12-27.jpg
Alle 4 Zahlen haben übrigens die gleiche Schriftgröße. Das täuscht schon enorm zwischen 1 und 4
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Pegasus_o » Mi Jan 03, 2018 10:12

Hallo Landwirt_R,

ich kann Dir zwar nicht weiterhelfen, will Dich aber motivieren, weiter von deinem kleinen Versuch zu berichten (Fotos Feldaufgang etc..)! Solche Erfahrungen aus der Praxis sind das, was mich am Landtreff letztlich interessiert!

Schon jetzt vielen Dank !

Gruß
Pegasus_o
 
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Marco K. » Mi Jan 03, 2018 13:08

Mache auch dieses jahr Ackerbohnen, Vorfrucht war Winterraps, Fläche ist momentan umgepflügt.
HOBBYlandwirt ,der Zierpflanzengärtner gelernt hat! Meine Wirtschaftsfläche ist 200m2 groß und ich baue für Mich interessante landwirtschaftliche Nutzpflanzen in kleinen Parzellen an :mrgreen:
Marco K.
 
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon countryman » Mi Jan 03, 2018 13:28

Sehr schöne kleine Versuchsanlage!
Bei viel organischer Masse kommen auch Scheiben-Drillschare an eine Grenze. 8cm wären pflanzenbaulich anzustreben, sind aber mit Drilltechnik selbst unter optimalen Bedingungen kaum machbar.
Ich reiße meine Bohnenschläge gern im Frühjahr mit der Großfederzinkegge (Kultivator) einmal auf wenn schönes Wetter angesagt ist und komme am nächsten Tag mit der Drillmaschine wieder. Dann ist die Oberfläche im Optimalfall abgetrocknet.
Mit organischer Masse obendrauf würde ich intensiver arbeiten, bei kleineren Flächen und wenn noch vorhanden wäre eine Fräse sehr schick zur Einarbeitung und intensiven Vermischung, sonst eine Scheibenegge. Für beides brauche ich aber schon ordentlich trockene Verhältnisse. Daher plane ich vor Bohnen keine Zwischenfrucht ein.
Mulchfähige Einzelkornsägeräte wären sicher optimal, sind nur leider fast nicht vorhanden.
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon hh85 » Mi Jan 03, 2018 18:20

Ich "möchte" heuer auch das erste Mal Ackerbohnen anbauen wegen Greening

Kurzer Hinweis, unabhängig des Versuchs: Man kann im Greening Ackerbohnen bspw. als 5. Frucht in der fünfgliedrigen Fruchtfolge aufführen. Wenn man Erbse, Soja Ackerbohne etc als ÖVF nutzen will, ist dies nur noch ohne Verwendung von Herbiziden möglich.
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Freakshow » Do Jan 04, 2018 10:56

... und ohne Fungizide, Insektizide oder sonstwas, das zum Gelingen der Kultur beitragen könnte.

Endlich ist der heimische Leguminosenanbau so richtig attraktiv geworden. Zumindest für die, die gern nix ernten aber dafür dann am Ende einen verunkrauteten Acker vorfinden möchten. Solls ja auch geben
Zuletzt geändert von Freakshow am Do Jan 04, 2018 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Meini » Do Jan 04, 2018 11:12

Freakshow hat geschrieben:... und ohne Fungizide, Insektizide oder sonstwas, das zum Geburtstag der Kultur beitragen könnte.

Endlich ist der heimische Leguminosenanbau so richtig attraktiv geworden. Zumindest für die, die gern nix ernten aber dafür dann am Ende einen verunkrauteten Acker vorfinden möchten. Solls ja auch geben


Sehe ich genauso ohne Herbizid gehts garnicht. Ich mache das im Rahmen der vielfätigen Fruchtfolge,mit bisher sehr guten Erfahrungen 50-63dt Ertrag. Allerdings kommt man irgendwann dahin Gerste nach Blattfrucht zu sähen, ärgert einen erst, aber Gerste nach Ackerbohnen waren absolut Spitze dieses Jahr 110 dt. Das Greening kann man weiter über die Z-Frucht machen dafür bedankt sich auch ne Ackerbohne in meinem Fall Rauhafer+Phacelia. Schließlich bekommt man dafür ja auch noch on Top 125€, statt 90 wenn es gleich als Greening dient. Ich habs bisher nicht bereut und kann es absolut empfehlen. selbst bei null Ertrag haste immer noch umgerechnet auf die 10% Ackerbohnen 1250€
das dürfte nicht das schlechteste sein.
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Freakshow » Do Jan 04, 2018 11:24

Und noch was zum Thema: ich hab die Erbsen dieses Jahr einfach in die stehende Zwischenfrucht gesät. Ohne Mulchen, ohne Bodenbearbeitung. Und das war ein massiger zwischenfruchtbestand, vitamaxxTR von der DSV. Kreiselegge relativ tief damit die Fahrspuren vom abspritzen verschwinden, 5cm Ablagetiefe waren kein Problem. Sah aus wie Kraut und Rüben nach der Saat. Häme von allen Seiten. Das Übliche.
Ortiva, pirimor und Karate nach Bedarf. Zur Ernte war der Bestand 1,80 hoch, 6to warens auf jeden Fall.
Es gab einige Trockenperioden, die die direkt gesäten Erbsen deutlich besser überstanden haben als die Kollegen.
Einziger Nachteil: du kommst im Vergleich zur Winterfurche frühestens 2 Tage später rein. Und halbwegs trockene Aussatbedingungen sind das A und O, also Nerven behalten.
Mal schauen, vllt mach ich dieses Jahr Fotos.
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon countryman » Do Jan 04, 2018 12:43

Direktsaatmaschine?
Ich mein vom Prinzip her wird die Erbse oder Bohne es danken ein ungestörtes Gefüge vorzufinden.
Die Wirtschaftlichkeit der Leguminosen steht bei Nutzung der Förderprogramme außer Frage.

Zum Thema Ackerbohne noch was ganz anderes, ich wurde unlängst darauf aufmerksam gemacht, dass auf zahlreichen verpackten Brotsorten als Zutat "Ackerbohnenmehl" verzeichnet ist. Ich kann mir nur denken, dass das technologische Gründe hat, zB Wasserbindung oder Frischhaltung???
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Freakshow » Do Jan 04, 2018 16:58

countryman hat geschrieben:Direktsaatmaschine?


Nein gewöhnliche Solitair mit Doppelscheibenschaar und Kreiselegge. Gab trotzdem keine Verstopfungen, die Reste der Zwischenfrüchte sollten aber schon recht mürbe sein.

countryman hat geschrieben:Die Wirtschaftlichkeit der Leguminosen steht bei Nutzung der Förderprogramme außer Frage.


Vor Allem wenn man sie selbst ohne Umwege verfüttern kann. Erbsen in der Mittel- und Endmast funktionieren sehr gut.

Im Vergleich zu Raps setzen Erbsen nochmal ne ganze Schippe Vorfruchtwert drauf. Triticale nach Erbsen mit Minmalbodenbearbeitung ist ein Traum, da kann eigentlich nichts schief gehen.

Einen Teil der Erbsenfläche hab ich vor der Saat noch mit der Scheibenegge bearbeitet. Auf diesem Schlag waren die ZFs deutlich schwächer wie auf dem Rest, ebenso die Erbsen. Ca. 20% weniger wie bei der Direktsaat. Ob das nun an den schwächeren Zwischenfrüchten, der Bodenbearbeitung oder dem späteren Saattermin aufgrund der Bodenbearbeitung gelegen hat kann ich nicht abschließend sagen. Ich denke von Allem etwas.
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon allgaier81 » Mi Jan 10, 2018 13:42

Hallo,

ich will eventuell auch mal wieder Ackerbohnen anbauen (nach ca. 15 jähriger Pause) wenn unsere Genossenschaft die denn haben möchte.
Welche Sorten habt ihr für 2018 geplant?
Ich hab mir Fuego ausgeguckt.
Wann plant ihr zu säen (wenn man mal von einem normalen Frühjahr ausgeht...)?
Gruß, allgaier
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon countryman » Mi Jan 10, 2018 17:50

Fuego ist OK, säen kannst du nächste Woche - wenn dein Acker trocken genug ist.
Frühe Saat ist gut, aber natürlich darf es nicht schmieren. Oft wird es März darüber werden...
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon allgaier81 » Mo Jan 15, 2018 6:56

Moin,

ich denke Ende Februar wird es wohl werden...
Mit welcher Drilltechnik drillt ihr denn die Bohnen?

Wir haben die früher mit der Amazone D7-30 mit Schleppscharen gedrillt aber die Ablagetiefe reicht eigentlich nicht und viele Bohnen sind durch die Säräder auch beschädigt worden.
Jetzt haben wir eine D9-30, was ja prinzipiell am Problem nix ändert.

Unser Lohner mit einer Lemken Solitair kann das wohl, aber auch nur mit 3kmh weil sonst die Schläuche verstopfen.

Wie sind eure Erfahrungen?
Gruß, allgaier
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon countryman » Mo Jan 15, 2018 14:13

Accord DA mit CX Rollscharen.
Ich säe doppelten Abstand, die Federn der nicht benötigten Schare hänge ich zusätzlich auf die 2. Scharreihe. Trotzdem ist bei 5 cm Schluss.
Mit der Förderung des Saatguts durch die Schläuche gibt es wenig Probleme, es muss allerdings gereinigt sein. Stängel- und Hülsenteile führen zu Verstopfungen.
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon ropa_eurotiger » Mo Jan 15, 2018 17:42

Schau mal hier:

Ackerbohnensaat mit Lemken Saphir 7
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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