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Ackerbohnen Anbau

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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76 Beiträge • Seite 1 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Deere bernie » So Mär 12, 2017 17:22

Hallo liebe Gemeinde

Ich möchte in diesem Jahr zum ersten mal Ackerbohnen anbauen.
Saatgut habe ich mir schon im Herbst beschafft.
Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich diese zum Dreschen anbaue, oder lieber irgendwann einfach mulchen soll???
Man kann ja auch noch nicht so genau vorhersagen, wie sich das Frühjahr und die Abreife entwickelt.
Mit den Leguminosen ist das ja immer so ein Lotteriespiel.
Als Saatstärke würde ich mal so 250 kg / ha wählen.
Nun stellt sich die Frage, was man an Herbizid und Pestizid Einsatz macht???
Am besten wäre wohl der Herbizid Einsatz im Vorauflauf, Stomp oder Boxer soll da wohl gehen.
Welche Erfahrungen und Ratschläge könnte ihr mir hier geben.
Vielen Dank schon mal für Eure Beiträge.
Deere bernie
 
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Grenzwächter » So Mär 12, 2017 17:35

Wenn du schon über mulchen nachdenkst mach doch lieber gleich das Greening über Stillegung.

Mfg
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Farmer79 » So Mär 12, 2017 17:42

Deere bernie hat geschrieben:Mit den Leguminosen ist das ja immer so ein Lotteriespiel.


Kann ich nicht bestätigen, klar ist jedes Jahr anders und der Ertrag schwankt, aber das ist überall so.

Warum willst überhaupt ABohnen bauen wenn Du die ggf wieder mulchen willst?
Farmer...ehemals >Deutz-Fan<
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Deere bernie » So Mär 12, 2017 18:10

Greening und Stillegung brauche ich nicht zu machen, da ich unter 15 ha bin.
Ich möchte einfach einen schnellen Wechsel in meine Fruchtfolge bekommen, da bei uns hier am besten das Wintergetreide funktioniert.
Klee habe ich schon angebaut, den sollte man aber schon mal 2 Jahre stehen lassen, damit es sich lohnt.
Ausserdem benötige ich viel Hafer und da ist es am besten min 3- 4 Jahre zu warten bis man wieder anbauen sollte.
Deere bernie
 
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Pegasus_o » So Mär 12, 2017 22:06

Ich habe die gleich Voraussetzung. Keine Greening Pflicht und brauche Hafer und Weizen-Stroh für meine Pferde. Meine Fruchtfolge: W-Weizen, Hafer, W-Weizen, W-Raps. Leguminosen tue ich mir nicht an, von einer kleinen Fläche Luzerne abgesehen.

Gruß
Pegasus_o
 
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon farmer_81 » So Mär 19, 2017 15:12

Hallo Leute! Weiß jemand mehr über diesen nanovirus, der sich ja bekanntlich über Läuse ausbreitet bescheid? Läusebekämpfung per Schmierseife zielführend? Wirtschafte biologisch, deshalb die Schmierseife ;)

Danke u. LG.
farmer_81
 
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon MF 5465 » Mo Mär 20, 2017 14:34

Drei Fragen:
Wo hast du deine Ausbildung gemacht?
Warum willst du Bohnen spritzen und anschließend mulchen?
Warum differenzierst du zwischen Herbizid und Pestizid?
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
MF 5465
 
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon obschtbauer » Mo Mär 20, 2017 15:31

Wie wäre es statt Ackerbohne mit der Erbse?
Funktioniert wunderbar bauen dieses Jahr fast die Hälfte unserer Flächen damit an. Ist auch sehr gefragt in unserer Gegend.

Gruß
obschtbauer
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Juwel » Mo Mär 20, 2017 23:19

obschtbauer hat geschrieben:Wie wäre es statt Ackerbohne mit der Erbse?
Funktioniert wunderbar bauen dieses Jahr fast die Hälfte unserer Flächen damit an. Ist auch sehr gefragt in unserer Gegend.

Gruß
obschtbauer


Und wo ist deine Gegend????? :roll:
Juwel
 
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon countryman » Mi Mär 22, 2017 9:25

dem Mulcher ist es ziemlich egal ob es Erbsen oder Bohnen sind und ob ein Herbizid oder ein Pestizid eingesetzt wurde.
Ts, Leute gibts...
Bohnen brauchen gute wasserführende Standorte, bei Trockengefahr eher auf Erbse ausweichen. Die Verwertung ist vorab zu klären! Übliche Erträge sind 4-5 t/ha, Totalausfälle eher selten.
Die Aussaatstärke beträgt 40-45 Pflanzen pro m², da das TKG und die KF stark schwankt können das gern 200-250 kg/ha sein (vorher messen und wiegen!).
Gespritzt wird konv. mit Bandur oder/und Stomp im Vorauflauf (meist 1 Woche nach Saat, der Keimling muss noch sicher bedeckt sein!).
Das Nanovirus ist letztjährig erstmals beobachtet worden. Eine Verbreitung über Läuse ist wahrscheinlich, aber wie sie genau passiert ist unbekannt. Frühe Spritzungen werden nicht empfohlen.
Ob in der Blüte die schwarze Bohnenlaus bekämpfungswürdig ist muss jedes Jahr entschieden werden.
Gleichzeitig kann in einzelnen Befallsjahren ein Fungizid wirtschaftlich sein (Schokoladenflecken/Blattflecken aus dem Fusariumkomplex).
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Crazy Horse » Mi Mär 22, 2017 11:24

countryman hat geschrieben:dem Mulcher ist es ziemlich egal ob es Erbsen oder Bohnen sind und ob ein Herbizid oder ein Pestizid eingesetzt wurde.
Ts, Leute gibts...
Bohnen brauchen gute wasserführende Standorte, bei Trockengefahr eher auf Erbse ausweichen. Die Verwertung ist vorab zu klären! Übliche Erträge sind 4-5 t/ha, Totalausfälle eher selten.
Die Aussaatstärke beträgt 40-45 Pflanzen pro m², da das TKG und die KF stark schwankt können das gern 200-250 kg/ha sein (vorher messen und wiegen!).
Gespritzt wird konv. mit Bandur oder/und Stomp im Vorauflauf (meist 1 Woche nach Saat, der Keimling muss noch sicher bedeckt sein!).
Das Nanovirus ist letztjährig erstmals beobachtet worden. Eine Verbreitung über Läuse ist wahrscheinlich, aber wie sie genau passiert ist unbekannt. Frühe Spritzungen werden nicht empfohlen.
Ob in der Blüte die schwarze Bohnenlaus bekämpfungswürdig ist muss jedes Jahr entschieden werden.
Gleichzeitig kann in einzelnen Befallsjahren ein Fungizid wirtschaftlich sein (Schokoladenflecken/Blattflecken aus dem Fusariumkomplex).



Schokoladenflecken haben mit Fusarien nichts zu tun. Das ist eine Form von Botrytis. Dagegen kannst Du auch nur vorbeugend spritzen mit Ortiva (+Folicur)
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Terreblanche » So Mär 26, 2017 12:25

Crazy Horse hat geschrieben:
countryman hat geschrieben:dem Mulcher ist es ziemlich egal ob es Erbsen oder Bohnen sind und ob ein Herbizid oder ein Pestizid eingesetzt wurde.
Ts, Leute gibts...
Bohnen brauchen gute wasserführende Standorte, bei Trockengefahr eher auf Erbse ausweichen. Die Verwertung ist vorab zu klären! Übliche Erträge sind 4-5 t/ha, Totalausfälle eher selten.
Die Aussaatstärke beträgt 40-45 Pflanzen pro m², da das TKG und die KF stark schwankt können das gern 200-250 kg/ha sein (vorher messen und wiegen!).
Gespritzt wird konv. mit Bandur oder/und Stomp im Vorauflauf (meist 1 Woche nach Saat, der Keimling muss noch sicher bedeckt sein!).
Das Nanovirus ist letztjährig erstmals beobachtet worden. Eine Verbreitung über Läuse ist wahrscheinlich, aber wie sie genau passiert ist unbekannt. Frühe Spritzungen werden nicht empfohlen.
Ob in der Blüte die schwarze Bohnenlaus bekämpfungswürdig ist muss jedes Jahr entschieden werden.
Gleichzeitig kann in einzelnen Befallsjahren ein Fungizid wirtschaftlich sein (Schokoladenflecken/Blattflecken aus dem Fusariumkomplex).



Schokoladenflecken haben mit Fusarien nichts zu tun. Das ist eine Form von Botrytis. Dagegen kannst Du auch nur vorbeugend spritzen mit Ortiva (+Folicur)



Meine Ackerbohnen bekamen in den letzten Jahren regelmäßig Schokoladenflecken, dieses Jahr möchte ich zum ersten Mal spritzen dagegen, da die Ertragsverluste schon hoch waren. Hast du Erfahrung mit Fungiziden gegen Botrytis in Abohnen bezüglich Termin, Aufwandmenge, etc.. ?
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Jungspund » Do Aug 17, 2017 7:12

Hallo Miteinander,

jetzt ist das ja mit dem verbotenen Herbizideinsatz auf Greeningflächen durch.
Nun ist meine Überlegung (welche schon vorher da war) nur noch zu hacken/ striegeln. Wie schauts da aus? Welche Leguminose ist im Bioanbau leichter unkrautfrei zu halten?
Meine Tendenz geht dabei immernoch zu den Bohnen...
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon Lorch » Do Aug 17, 2017 18:38

Hallo Jungspund,
Ackerbohnen sind schon am "leichtesten" ohne Chemie anzubauen, man muß aber auch wissen, worauf es ankommt. Wenn du sonst konventionell wirtschaftest, ist der Unkrautdruck ja nicht so hoch u. du kannst mit der Hacke u. dem Striegel schon klar kommen.

Gruß
Echi
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Re: Ackerbohnen Anbau

Beitragvon countryman » Do Aug 17, 2017 19:01

Hier in NRW gibts mehr Geld vom Programm "vielfältige Fruchtfolge", wenn die Leguminosen nicht gleichzeitig Greening sind. Ich habe noch ein bisschen alte Dauerstilllegung und werde ansonsten Zwischenfrucht vor Mais machen. Kommt unterm Strich sogar mehr raus... war nur einfacher vorher.
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