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Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon basti0072001 » Do Apr 11, 2013 18:45

Hallo,

wir wollen Acker verkaufen. Gibt es dafür ein spezielles Portal?

MFG
Sebastian
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon Nordhesse » Do Apr 11, 2013 19:23

PN an mich bitte :D
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon Manfred » Do Apr 11, 2013 19:25

Platzt die Ackerland-Preisblase langsam, weil in letzter Zeit so viele mit dem Zeug um sich werfen?
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon automatix » Do Apr 11, 2013 19:36

oder sie haben Angst, daß sie platzt und schauen, daß sie ihr Zeug noch zu guten Preisen loswerden.

ab 25 Euro gegen Rückpacht werde ich auch schwach, also wer 25 Euro je qm zahlen will, bitte melden ;)
Badaboom
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Apr 12, 2013 7:22

Da platzt nix. Von einer Blase würde ich sprechen, wenn das gekaufte Land finanziert wäre. Derzeit wird jedoch fast ausschließlich vorhandenes Erspartes verwendet.
Was man jedoch derzeit schon feststellt, sind Inserate die Angebote ab 10€ aufwärts wünschen.
Das heißt aber aus meiner Sicht nur, dass sich halt jetzt schon rumgesprochen hat, was derzeit ein realistischer Preis für Ackerland in Teilen Deutschlands ist...

Angebot und Nachfrage!
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon Diamant » Fr Apr 12, 2013 8:36

Es gibt 2wichtige Argumente die denn Preis für Ackerland und Land allgemein in Höhe schiessen lassen haben.
Und das ist jetzt erstens die Steuergesetzeslage. Weil jetzt kann kein Veräußerungserlös aus Baugebieten mehr in Maschinen reinvestiert werden und es muss immer gleichertiger Ersatz angeschafft werden. Ich habe auch schon gehört das vielleicht sogar Gebäude aberkannt werden. Das wäre ein starker Dämpfer.
Und dann kommt noch als zweites hinzu, das Grund und Boden in den letzten Jahren immer gestiegen sind im Preis. Jetzt hat man da eine psychologische Schwelle, weil wer will den verkaufen wenn er nicht muss.
Und dann fällt mir noch ein Drittes Argument ein, nämlich die Währungs- und Schuldenkrise, weil wer weiss wie sich die Märkte noch entwickeln. Mit Land kann man mehr und besser Krisen überwinden als mit Bares!
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon automatix » Fr Apr 12, 2013 9:14

heute im Wochenblatt:
10 ha Acker Lkr. ED, Angebote ab 1.350,- €/ha unter Chiffre.....

ich glaub, langsam werde ich auch anfangen zu überlegen, ob ich nicht aufhöre.
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon Nordhesse » Fr Apr 12, 2013 10:38

1 m² für 0,135 € Kaufen ist doch prima :D
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon Nordhesse » Fr Apr 12, 2013 10:40

In Dänemark sind die Kaufpreise für Ackerland in den letzten 3 Jahren auf Grund einer neuen Umweltgesetzgebung stark rückläufig
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon automatix » Fr Apr 12, 2013 18:03

Nordhesse hat geschrieben:1 m² für 0,135 € Kaufen ist doch prima :D


ja, kaufen schon, ist aber leider ein Pachtangebot....
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon fedorow » So Apr 14, 2013 9:12

Kreuzschiene hat geschrieben:Da platzt nix. Von einer Blase würde ich sprechen, wenn das gekaufte Land finanziert wäre. Derzeit wird jedoch fast ausschließlich vorhandenes Erspartes verwendet.

Angebot und Nachfrage!


Das seh ich etwas anders.
Ich sehe gebietsweise Blasenpreise begünstigt durch die Politik : Förderung Biogas, Flächenprämien oder steuerliche Anreize ( Reinvestition ) oder andere finanziellen Vorteile in der Landwirtschaft wie Investitionszuschuß, Zinszuschuß die gestrichen werden könnten.
Das begünstigt derzeit alles den Preis, auch den Pachtpreis.

Auch kann der Staat eingreifen wie in Frankreich - staatliche Pachtpreisregulierung, keine Pachtrücknahme mehr durch den Verpächter. Oder es können per Gesetz irgendwann nur noch Landwirte landw. Grund kaufen.
In Ungarn wurde kürzlich Ackerland gar enteignet. Da ist vieles möglich, je nachdem was dem Staat gerade einfällt.

Werden diese Punkte irgendwann geändert, brechen in bestimmten Hochpreisgebieten die Preise dramatisch ein.
Es kann nicht sein dass z.b. in Rumänien bester Ackerboden mit 70 BP, 100 ha am Stück nur 0,50 Euro pro m² kostet, während er in anderen Gebieten in D. das 20 fache und mehr bezahlt wird.
Da wächst überall nur Mais und Getreide zu Weltmarktpreisen und es sind keine Ölquellen.
Der einzige Nachteil im Osten ist immer noch die Infrastruktur. Wird dieses Problem irgendwann gelöst sehe ich keine gravierenden Preisunterschiede mehr. Dann wird sich der Preis nahezu anpassen müßen.
Deshalb befinden sich Bodenpreise oberhalb von 4-5 Euro klar in einer Blase, Preise von nur 0,50m² für Ackerland sind hingegen unterbewertet, egal wo.

Auch besteht die Gefahr, dass eine Vermögens/Reichensteuer eingeführt wird, und dann für diese bezahlten Horrorpreise nochmal eine Steuer obendrauf bezahlt werden muß. Denn die orientiert sich natürlich am Kaufpreis. Oder es wird die Erbschaftssteuer auch auf Grundstücke kräftig angehoben ( Verkehrswert oder Kaufpreis voll steuerpflichtig ) und man wird nochmal rasiert.

Die Blase in den Hochpreisgebieten platzt irgendwann, so wie noch jede Blase geplatzt ist und auch jede zukünftige Blase platzen wird. Besonders wenn die Politik sich einmischt wie es in der Landwirtschaft der Fall ist.
Viele waren übrigens der Meinung dass die Technologieblase 2000 keine Blase ist, sondern das die Preise gerechtfertigt sind. Aber auch diese Blase ist geplatzt und die Kurse brachen um 90-95 % ein.
Zuletzt geändert von fedorow am So Apr 14, 2013 9:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon 4 zu 4 » So Apr 14, 2013 9:56

Manfred hat geschrieben:Platzt die Ackerland-Preisblase langsam, weil in letzter Zeit so viele mit dem Zeug um sich werfen?

Jo die platzt !!
Alle wollen Euros, oder günstige Staatsanleihen, anstatt einen langweiligen Acker, der ja immer sooo dreckig ist :mrgreen:
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon fedorow » So Apr 14, 2013 10:02

4 zu 4 hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Platzt die Ackerland-Preisblase langsam, weil in letzter Zeit so viele mit dem Zeug um sich werfen?

Jo die platzt !!

Sicher wird sie platzen. Die Frage ist nur wann, nicht ob. Und natürlich nur in bestimmten Gebieten. In 95 % der Erde gibt es derzeit überhaupt keine Blasenpreise, dass beschränkt sich wie eben erläutert nur auf bestimmte Gebiete, wie v.a. in Deutschland, politisch begünstigt.
Aber es kann vorher im Preis noch weiter hochgehen. Keine Frage.

Im gesamten Osteuropa kann hingegen nichts platzen da es dort keine überhöhten Ackerpreise gibt. Dort sind die Preise mit 0,50 Euro/m² für bestes Ackerland sogar unterbewertet und werden langfristig sicher steigen.
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon 4 zu 4 » So Apr 14, 2013 10:19

Jo aber federow, ich habe das aus purer Ironie geschrieben.
Ackerland wird ja nicht gehandelt, wie Sauerbier auf dem Volksfest oder dem Oktoberfest. Das ist, zumindest in meiner Region, sehr selten das Land verkauft wird. Dies beschränkt sich lediglich auf Einzelfälle, meist sind es Erbgemeinschaften. Die meisten haben hier ihre Arbeit und damit ein ausreichendes Einkommen, das es auch erlaubt Rücklagen zu bilden. Da wird keiner wie ein Blinder mit dem Land, das schon seit Ur-zeiten in Familienbesitz war, um sich werfen. Also Land ist eher knapp und dementsprechend teuer.
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Re: Ackerland verkaufen, wo anbieten?

Beitragvon Stoapfälzer » So Apr 14, 2013 10:31

Im Wochenblatt könnt ich im 10 km Umkreis diese Woche von 2 Verkäufern 77ha kaufen bräucht ich nur noch nen Geldscheißer oder nen Lottogewinn der schnell mal gute 4 Mios abdrückt. :shock:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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