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Agroplus 80

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Agroplus 80

Beitragvon Gast » Mi Dez 08, 2004 22:43

Hallo Kollegen,

ich spiele mit dem Gedanken mir einen neuen Deutz Agroplus 80 zuzulegen.Der gefällt mir vor allem deshalb, weil er in meinen Stall passt (2,54m Höhe) und mit 80PS auch genug Power hat.
Einsetzen würde ich ihn hauptsächlich mit der Kombination Mähwerk-Ladewagen. Eine Spritze und einen Schwader muss er auch ab und an verkraften.
Wegen der Spritze würde ich ihn wohl mit Pflegebereifung ordern.
Was haltet ihr von dem Traktor?
Gibt´s hier jemanden der vielleicht schon Erfahrungen damit gemacht hat?

Ich sag schonmal danke
Peter
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Beitragvon Thomas (echt) » Do Dez 09, 2004 2:27

Hi Peter,

ich beziehe mich auf die große Schlepperumfrage 2001 von Top-Agrar: Die großen Plusmodelle werden als brauchbar beschrieben (auf keinen Fall ein Sonderangebot vom 70 abwärts gegenzeichnen!). Vor allem das Modell 85A würden 100% der Fahrer erneut kaufen. Der Turbomotor gilt als sehr sparsam. Schwachpunkt beim 85A: Kuppl. Beim 75A ist es der Motor. Die Verarbeitung wird beim 85A mit 1,9 bewertet, bei Kabinen- und Fahrkomfort hat die Kurve einen Durchhänger (je 2,3), Preisleistungsverh. und Service werden wieder mit sehr gut (1,9 und 1,4) bewertet. Diese Werte lassen auf eine bessere Vertarbeitung schließen, als beim Same-Dorado, mit dem er annähernd baugleich ist (anderer Motor und auch sonst besser auf dt. Markt abgestimmt). Kritikwürdig finde ich nach dem Studium der OECD-Analyse die Klauenkuppl. im Allrad. Da gehört im Prinzip ne Lamelle rein, ist bei Grünlandeinsatz aber nicht ganz so wild, trotzdem ist die Schaltung natürlich tückisch. Du solltest außerdem Abstand vom 20/20-Getriebe nehmen. Ich kenne kein zweites Getriebe, dem soviele Gänge zur Verfügung stehen, das dabei aber so wenig darauß macht (eklatante Lücken!). Das 45/45 hat mit drei Gruppen zwar mind. eine Überflüssige (Superkriech), aber es ist dafür gut abgestuft und bietet LS-Komfort (trotzdem 3 Hebel). Kostet natürlich extra, aber mit dem 20/20 holst Du dir definitiv keinen Freund.
Um eine Alternative vorzuschlagen, rate ich dir noch, den neuen Steyr "Kompakt" gegenzutesten (der hat seinen Namen wirklich verdient). Der Fendt ist die wohl zu teuer, wie? :? MfG
Thomas (echt)
 
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Beitragvon Gast » Do Dez 09, 2004 15:10

Hallo nochmal,

hast recht, der Fend ist mir tatsächlich zu teuer. Den größeren Plus (75,85...) hab ich mir natürlich auch angeschaut, der ist mit über 2,60m Bauhöhe leider ein paar cm zu hoch.
Mitausschlagebend ist auch die echte 4-Rad Bremse des Deutz.
Ich hab nämlich viele Wiesen an z.T. sehr steilen Hängen, da bei feuchtem Wetter beladen runterzufahren ist gar nicht so ohne.
Außerdem hab ich noch 2 andere Traktoren dieser Marke und war damit immer sehr zufrieden.
Der ältere hat auch schon fast 12000h und läuft trotz Frontladerbetrieb noch tadellos. Bis auf Reifen,Bremsen,Radlager vorne und ein paar kleine Abdichtereien war bis jetzt nix hin. Und das kann er sich schon erlauben glaub ich.

Peter
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Beitragvon Favorit » Do Dez 09, 2004 16:34

Hi.
ich bins nochmal. Um Gottes willen, Jetzt kapier ich´s erst: Der 80 gehört auch zu den Kleinen! Es gibt beim Plus 60, 70 und 80 einerseits und 75, 85, 95 und 100 andererseits.
Peter, tu dir selbst einen großen Gefallen und vergiß den Kleinen! Die Umfrage trennt ganz klar zwischen den Beiden und an der Verarbeitung der Kleinen wird kein gutes Haar gelassen. Das steht sogar im zusammenfassenden Text zu Deutz. Die Nuller machen dauern Probleme: 4,3 Rep./1000Std. bei 2,6 Jahren Durchschnittsalter. Der Saugmotor wird beim 70er (er ist der Einzige der Kleinen, der getestet wurde) für seine mangelnde Durchzugskraft kritisiert und geht oft kaputt (60%). Kraftheber(30%), Vorderachse(20%) und elektrische Anl. (40%) sind auch sehr häufig Alle. Der Kraftheber ist außerdem langsam und hebt so gut wie Nichts: 2850daN im Gegensatz zu 4900daN bei den "Fünfern". 10% der Fahrer hatten desweiteren schon das zweite(!) Mal Ärger mit der Zapfwelle (heißt Jeder hatte schon mind. einmal ein Problem damit) und jeder zweite Fahrer hatte den Schrotteimer schon ein zweites Mal wegen Sonstigem (was auch immer das hier noch sein soll) in die Werkstatt bringen müssen. 23% der Fahrer distanzieren sich ganz klar von dem Auto und räumen ein, daß es ein Fehlkauf war. Das sind mithin ziemlich Viele im Durchschnitt der Umfrage (ist schließlich auch schwer, sowas offen zuzugeben). So wie es mir scheint, ist der kleine Plus baugleich mit dem Dorado und Same schlampt unterhalb des Rubin ja ziemlich rum: Die kleineren Same wie Dorado und Silver werden in der Umfrage alle scharf kritisiert.
Sicher, Du brauchst eine niedrige Kab., aber dann solltest Du prüfen, ob Du für den 85/95/100 nicht auch eine Niedrigkab. kriegen kannst (sollte klar gehen). Ansonsten wirklich andere Marke ins Auge fassen. Der Plus hat nämlich noch eine Schwäche, die ich ganz vergessen habe: Der Hydraulikhaushalt ist nicht getrennt. Es müssen in diesem Bereich 70(!) Liter hochwertigstes Getriebeöl gewechselt werden. Der Witz ist: Für die externen Steuergeräte sind aber nur 18L abrufbar. Trotzdem läuft natürlich bei Rohrbruch die ganze Soße aus und das ist ne ganze Badewanne voll fossiles Öl, das den Boden verseucht. Über externe Verbraucher eingebrachter Schmutz kann ferner das Getriebe angreifen und umgekehrt kann der Getriebeabrieb die Ölstecker verstopfen. Außerdem ist das Getriebeöl für externe Geräte nicht optimal (Viskositätsklasse), weshalb es kurze Wechselintervalle geben muß. Andere Hersteller (z.B. auch Steyr) konnten duch Trennung des Ölhaushaltes die Wechselintervalle im Getriebe auf bis zu 2000 Std. ausdehnen und darüberhinaus den Ölstand im Getriebe deutlich absenken, während zudem im Zusatzgerätebereich Bioöl genutzt werden kann. 70L sind heute in einem Kleintraktor ziemlich viel Wechselmenge! Auf diesen Umstand hin würde ich dann lieber neben dem Steyr Kompakt auch noch mal den Lindner Geotrac überprüfen wollen. Der Steyr Kompakt hat auch Vorne im Allrad eine Lamelle und ein Selbstsperrdiff. (wenn´s noch so ist, beim alten M900 war es zumindest so; bei Lindner gibts diese Technik auf Option). MfG :wink:

P.S.: Pflegereifen sind im Grünland ungeeignet. Wenn der Schlepper hauptsächlich in der Wiese läuft, würde ich mir überlegen, sog. Terrareifen (breite Diagonalreifen mit niedrigem Innendruck) und zum Wechseln extra Pflegereifen geben zu lassen, bzw. in der Pflege kannst Du ja zur Not auch einen alten Hinterrad laufen lassen, das gilt dann auch für FL-Einsatz.
Zuletzt geändert von Favorit am Fr Dez 10, 2004 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Gast » Do Dez 09, 2004 22:49

Hi,

danke für den ausführlichen Bericht, die Sache mit dem Hydrauliköl find ich auch besch......
Hab mich auf dein Anraten hin gleich nach dem Steyr erkundigt, denke aber, dass der auch einige Nachteile hat.
Der hat weniger Hubkraft als der Deutz (2670kg/1360kg zu 3600kg/1750kg), und die Pumpe bringt weniger Leistung (47l/min zu 48l/min).
Gibt zwar auch eine mit 64l/min kostet aber extra.
Außerdem hat auch der Motor weniger Drehmoment (220Nm zu 278Nm) und 3 Zylinder.
Die PS-Angabe ist ziemlich gleich, Steyr gibt aber ISO-Werte an, Deutz ECE glaub ich, was ja auch bisschen was ausmacht.
Die 1000er Zapfwelle gibt`s in Österreich auch nur gegen Bares.
Was bei mir wirklich sehr stark in`s Gewicht fällt, ist, wie bereits erwähnt, die echte Bremsanlage des Deutz. Wer beim Bremsen mit Ladewagen am Hang schonmal einen kräftigen Heckschwenk hingelegt hat, kann`s bestimmt nachvollziehen.
Mit der Pflegebereifung hast du recht, da würde ich wohl dickere Hinterräder mitbestellen.

Peter
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Beitragvon Favorit » Fr Dez 10, 2004 7:01

Hi,
mit der echten Vierradbremse hast Du recht. Den Sch... mit Kardanscheibe baute z.B. der Fendt eiskalt auch noch bei jenseits von 250PS ein. Bei Schleppern > 7,5to und > 40Km/h gehört meiner Meinung eh eine Zweikreis-DL-Bremse vorgeschrieben. Aber bei den Kleinen tut´s die Hydraulische schon, logo. Allerdings macht der Deutz nicht so richtig viel aus der Vierrad: 4,2m/s² sind kein berauschender Wert, da ist selbst die Opti-Stop (Kardanzuschaltung) vom Steyr M900 (Vorgänger vom Kompakt) noch besser: 6,8m/s³ (beides OECD-Angaben). Die Hydraulik vom großen Plus ist schon stark (4900daN an der Ackersch., allerdings bei nem halben Meter nur 4Tsd und bei 200mm nur ca.3200daN), liefert allerdings auch "nur" 56l/min an den Steckern (53l/min laut OECD). Zudem ist es ein offenes System, also kein "loadsensing"-Ventil vorhanden. Der Steyr (und auch der Lindner Geo) hat diese Sache ->Fendtentwicklung. Dabei wird für die Lenkung nur bei realen Lenkbewegungen was abgezweigt, und der Ölstrom bleibt bei Geradeausfahrt sehr hart. Die Tandempumpe vom Steyr (haben sie auch bei Fendt gekupfert) kostet zwar Aufpreis, da haddu recht, aber die 64l/h sind noch besser und außerdem ökonomischer: Die zweite Pumpe versorgt die Lenkung (nur bei Bedarf), während sie zudem den ersten Kreis unterstützt, wenn es notwendig wird. Wird sie hingegen nicht gebraucht, schält sie ab. Das schont Material und Sprit. Eine geniale Technik. Desweiteren gibt es bei Steyr jetzt auch einen achsgeführten FKH (neue Technik, anders als EHR). Das sieht mit auch sehr praktikabel für Grünland aus (kenn´s aber nur aus der Werbung).
Na ja, wenn Du Power benötigst, dann ist der große Plus (85/95) mit 350Nm und Vierzylinder-Turbo schon deine erste Wahl. Der hebt auch Was aus (wichtig auch für Bestellung). Er bietet im Bereich der Zapfwelle mit serienmäßigen vier U/min schon das Maximale. 430U/min ist typisch Österreich, aber z.B. sehr gut für leichte Brennholzgeräte wie Spalter und Sägen geeignet. So ne Drehzahl erreicht man aber auch mit der 540er bei red. Motorleistung. Die kombinierte 750er/1400er bei Deutz strahlt natürlich, ganz klar. Auf Wunsch gibt es bei Deutz auch "ASM". Das heißt andernorts Fendt-Tronik und regelt Allrad (Lamelle) und Diff. (Selbstsperr) elektron. und automatisch. Eine sehr gute Sache. Das offene Hydrauliksystem ist wirklich steinzeitlich, dafür gehört ihnen eigentlich der A.... versohlt ( :? ). Deswegen solltest Du handeln und mind. eine Niedrigkab rausholen. Das Wechselöl im Getriebe kostet dich lifetime immer wieder ne ganz schöne Stange, es sind übrigens 73l. Keinesfalls den kleinen Plus kaufen!
Ich denke, der Plus 85/95 mit optionalem 45/45-LS-Getriebe (3 Gruppen, 5 Gänge, 3 LS, 3 Hebel und zwei Schalter), optional ASM, FKH, FZW, Niedrigdach und Terrabereifung könnte, abgesehen von der Hydraulik, ein zukunftssicherer Bulldog sein und vielleicht zu dir passen (Achtung: Kein Gewehr von mir, ich bin der Hase und weiß von Nix). Der kostet auch nur ungef. die Hälfte vom neuen Farmer 200. Vielleicht läßt sich ja auch noch was mit einem zusätzlichen Öltank machen. Ich würde dann auch mal abchecken, wieweit man den Ölstand im Getriebe dann absenken darf. Das Ganze würde für mich jetzt sehr stark vom Entgegenkommen des Händlers abhängen, z.B. auch ob der eine andere Kab. besorgen kann, wenn es sie ab Werk nicht gibt. MfG

P.S.: Der Geotrac hat ganz viele Gleichteile mit dem Steyr, z.B. auch die Hydraulik mit der geringen Hubkraft. Der Motor ist allerdings auch ein starker 4-Zyl-Turbo von Perkins.

Beim Bremsverhalten kommt es auch sehr auf den Ladewagen an. Eine DL-Bremse bei deinem nächsten Wagen ist Pflicht. :wink:
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Beitragvon Gast » Fr Dez 10, 2004 13:12

Hi,

Der große Plus hat mir natürlich auch besser gefallen, aber die scheinen das mit der Höhe nicht hinzubekommen, da müsste ich nochmal nachhaken. Außerdem kostet der gleich ein paar Steine mehr und ich hab da wirklich ein super Angebot für den Kleinen. Da ist man natürlich geneigt, ein Auge zuzudrücken.
Die Hydraulik mit Schwimmstellung hat der Deutz auch, der verschwendet auch keine Leistung an die Lenkung.
Das Loadsensing brauch ich nicht, hab eh kein Gerät mit Steuergerät dafür.
Der Schlepper ist nicht für den großen Ackereinsatz gedacht, da hab ich einen anderen führ.
Mein Ladewagen hat eine extra Bremse, die ich vom Schlepper aus steuern kann, sonst ginge da eh nix.

Peter
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Beitragvon Gast » Fr Dez 10, 2004 15:09

Hi

glaubts Du, es ist Zufall, daß dir für den Kleinen ein super Angebot gemacht wird? Das Geld, das Du da sparst, wirst Du mit Reperaturen wieder los, hast ja gesehen, was an Dem alles verreckt. Und dann hast Du gleich viele Mäuse investiert und doch keinen Bulldog. Mach von mir aus was Du willst, aber "ein Auge zudrücken" sieht normalerweise anders aus. Vergleich nochmal: 77% Kundenzufriedenheit zu 100% Kundenzufriedenheit. Schau dir ruhig auch mal die Fotos von der Kab. auf www.deutz-fahr.de an. Die Kab. vom Großen sieht aufgeräumt auf, während die vom Kleinen ziemlich dürftig ist (die Ganghebel sehen aus, als wenn sie umfallen, wenn man sie berührt und auch alle anderen Bedieneinrichtungen sehen viel billiger aus).
Sicher: Bauhöhe. Aber ich würde mir nur wegen diesem Kriterium keinen Schlepper holen, von dem alle sagen, daß er ein farblich aufgewerteter Schrotthaufen mit 4 Rädern ist.
Wenn Du also die Hydraulik doch nicht brauchst, kommt doch auch wieder der Kompakt oder der Geo mit ihren 2to Hubkraft in Betracht. 73l Wechselmenge für ne Hydraulik, die nicht genutzt wird?
Sozusagen so zuverlässig wie der kleine Plus sind ansonsten auch die Renault Ceres/Cergos (die sind postwendend aus dem Programm geflogen, seit "Claas" auf den Orangenen steht) oder die kleinen NH (die saufen zwar Sprit, aber sind mit 20-30.000 Eier im Preis unschlagbar und fahren auch). Ich würde natürlich keinen von Denen nehmen, ich will nur zeigen, wie groß meine Reserviertheit gerade auch gegenüber dem kleinen Plus ist. Der Unterschied zwischen "Nuller" und "Fünfer" ist ein bißchen so, wie zwischen Fiat Fiesta und VW Golf.
Mach was Du willst, aber ich kenn z.B. einen Fahrer persönlich, der den kleinen Plus noch während der Garantiezeit wieder abgestoßen hat, nachdem ihm die Allradschaltung verreckt ist - natürlich mit Verlust. Der sagt auch, daß die Schaltung für den A.... ist (20/20): Hakelig und schwabbelig. Nach eigenem Bekunden kauft er nie wieder einen Deutz. Bisschen übertrieben, aber Du siehst: Er ist regelrecht traumatisiert. MfG

P.S.: Hast Du gesehen: 2005 wird der große Plus neu gemacht (75er fliegt raus). Jede Wette also, im Jan./Feb. gibts auch gute Angebote für die "Alten". Würde mich nicht wundern, wenn die Nuller dann aus dem Programm verschwinden. Dein "Supersonderangebot" hat doch bestimmt das Sch...getriebe und auch sonst kein einziges Extra (->also auch Klaue im Allrad und im Diff.)...
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Beitragvon Favorit » Fr Dez 10, 2004 15:11

Ups,
das war mein Beitrag.
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Beitragvon Gast » Fr Dez 10, 2004 21:45

Hi,

immer locker bleiben, hab das Teil doch gar nicht gekauft. Ohne Vorführer im Frühling läuft da sowieso nix.
Bin grade mal dabei Erkundigungen einzuholen und da stach der Plus halt in`s Auge.
Die Einfahrtbreite von etwas über 2,30m ist übrigens auch eines meiner Probleme, da meine Vorfahren beim Stallbau nicht wirklich mit der Größe heutiger Traktoren gerechnet haben.
Da den Ladewagen rückwärts mit Frontmähwerk reinzuschieben ist selbst mit einem schmalen Traktor nicht immer einfach und ich muss da jeden Tag durch.Genau dafür brauch ich die Kiste hauptsächlich.
Da hat der große Plus mit über 2,06m nicht mehr viel Platz.
Viel Auswahl bleibt mir also nicht.
Ich weiß nicht recht, was an einer Klauenschaltung so extrem schlimm ist. Ich kenne sehr viele Leute die sowas auch Ihr Eigen nennen, und keiner davon hatte jemals Probleme damit. Außerdem ist der Wirkungsgrad einer Lamellenkupplung sog. schlechter, wenn man`s ganz pingelig betrachtet.
(So schlecht kann diese Entwicklung nicht sein, schließlich schließlich haben 95% aller geschalten Getriebe im Kfz und Nfz sowas eingebaut und dort werden sie auch nicht geschont.)
Bei der Hydrauliksache hab ich dich vorhin missverstanden glaube ich. Ich meinte nicht, dass ich die Hubkraft nicht brauche. Ich dachte du sprichst von externen Geräten welche die Schlepperpumpe direkt nutzen.

Peter
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Beitragvon Favorit » Sa Dez 11, 2004 0:33

Hi,
ja, Altbau-Ställe. Haben deine Vorfahren wenigstens so gebaut, daß Du ne Außenfütterung anbringen kannst? Ansonsten: 2,30 ist schon sehr schmal, aber das 45/45 vom Plus hat auch eine Superkriechganggruppe...einfach gut zielen (Strich auf die Bahn machen) und durch. Ich nehme mal an, Umhängen ist dir zuviel Arbeit?! Schlepper unter 2m Breite wirst Du heute kaum noch Einen finden und für FL-Einsatz ist ein alter Hinterrad eh besser (braucht weniger Gummi und wenn dem die Achse runtergeht, kannst Du immer noch den Neuen nehmen. Höhe mußt Du ja nur 10cm gut machen. Da hast Du nicht die schwierigste Ausgangslage. Wir hatte hier im Forum nämlich auch schon Ställe mit 2,30m.
Re.: Schaltungen. Bin ich nicht deiner Meinung. Es stimmt zwar, daß die Klaue drin ist, wenn sie drin ist. Aber bis sie drin ist, kann viel Verschleiß auftreten. Es gibt keine kritischere Verbindung, als eine Klaue. Besonders schwer wiegt der Umstand, daß sie nicht unter Last geschaltet werden kann (machen welche Hersteller mit Elektrohydraulik trotzdem, ich weiß. Ist aber vom technischen Standpkt. aus absolut sträflich). Die Modulation ist nämlich genau die Stärke der Lamelle: Es kommt zu einem sanften Kraftschluß. Dieser kann außerdem bei Überlastung schnell gelöst werden: Rutscheffekt. Das hört man auch und es wirkt unheimlich pädagogisch. Nächstes Mal läßt Du nämlich das kritische Manöver. Bei einer Automatik wie ASM oder Fendt-Tronik muß wegen der häufigen Schaltung zwingend eine Lamelle benutzt werden und automatische Schaltung ist besser als 1000%er Wirkungsgrad aber Vergessen, auszumachen.
Allrad und Diff. bei LKW und PKW: Der LKW muß nur beim Wechsel von der Baustelle auf die Straße raus, bzw. umgekehrt rein. Diffsperre im LKW ist eine ausgesprochene Ergänzung für Baustellen-LKW, die nur im Notfall benutzt wird. Dabei muß außerdem die BA beachtet werden. Oft muß man anhalten, oder wenigstens die Last weitestgehend rausnehmen, was anderes als der 1. Gang ist meist nicht genehmigt (1.Gang im LKW ist der absolute Crawler, dabei schläfst Du ein). Bei LKW ist das Allradabgelege auch in einem extra Gehäuse in der Mitte der Heck-Kardan, also schnelle Reperatur. Allrad auch nur im ersten Gang und auf der Straße gleich raus. Im Schlepper hast Du aber hingegen einen viel intensiveren Umgang mit dem Allrad und den Diff.sperren. Der LKW muß ja kein einziges Vorgewende bestehen, sondern nur vorwärts oder rückwärts rein und raus aus dem Matsch. Der hat auch gar keine Zapfwelle und die Doppelfahrkupplung wechseln sie im Baustellenbereich je nach Auslastung so ungef. so oft, wie die Reifen: Also bis zu 4mal/Jahr! Sonst im Kommunalbereich haben sie immer die Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler.
PKW: Hat überhaupt nicht das Drehmoment und ist eh "billig". Sozusagen der PKW ist ein Konsumgut, ein ausgesprochenes Jedermannfahrzeug und da wurde noch nie was Hochwertiges eingebaut, sondern die müssen auch vom Preis her den Rahmen eines Arbeitnehmereinkommens treffen (na ja). Weil er aber deshalb auch idiotensicher sein muß, sind die Getriebe in jedem Fall synchronisiert. Und hier hast Du es ja auch: Wann wurde bitte zuletzt ein Getriebe als Klauengetriebe ausgeführt (ich spreche jetzt nicht von chinesischen LKW)? Also: Klaue ist ein alter Sch... In der heutigen Fahrschule lernst Du nicht mal mehr, wie Zwischenkuppeln geht. Die Youngsters wollen dauernd, daß ich es ihnen erkläre, aber ich bin ja selbst noch nie so nen ollen Bock von Vorkriegs-LKW gefahren, was soll ich denen da dann erklären? Im Ernstfall kommt es also nicht so sehr auf die absolute Traktion an (das auch), sondern auf Materialschonung. Was denkst Du, warum der Plus in der Fahrkupplung ne Lamelle hat? Also: Lamelle=Materialschonung, Synchronisierung=weiches Schalten. Wenn z.B. an der Allradklaue nur die pobelige Klauengabel bricht, oder der Führungsstift entzweit, kann man gleich das ganz Getriebe zerlegen, Diffgehäuse ist der gleiche Sch... Das ist sehr ärgerlich und je älter (abgenutzter) deine Klaue ist, desto kritischer wird es mit der Verzahnung. Du kennst also lauter Leute, die alles OK haben mit ihren Klauen!? Gut, ich kenne lauter Leute, die mir sagen: "Mein Allrad geht gar nicht mehr rein! Woran liegt das denn?", oder "Bei meiner Diffsperre klemmt irgendwas".
Hydraulik: Wir hatten uns da schon richtig verstanden. Nur: Ich dachte, wenn Du keine Geräte mit Ölsteckerbedarf hast, werden sie auch nicht so schwer sein. Bzw. oft braucht man die Stecker ja auch für Angehängtes: Hänger, Ladewagen, Rundballenpressen, oder Aushebung von leichten Geräten wie Mähwerken etc. Da dachte ich kurz, Du müssest gar nichts Schweres lupfen, weil das dein anderer Schlepper macht. :oops:
MfG
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Beitragvon bluecar » Sa Dez 11, 2004 18:32

hallo

ich bin auch ein nicht stolzer besitzer eines agroplus 70

bin früher auch immer gut gefahren mit deutz aber diese krankeit

spottet jeder beschreibung

zweimal gewandelt, immer die selben krankheiten die heizung kannste gleich

ausbauen und wegschmeissen und der kundendienst lässt einen hängen

die schalthebel des tollen 45/45 klappern um die wette also radio

brauchste da nicht bestellen, davon hörst du nichts mehr

kraftstoffverbrauch ohha mehr sag ich nicht

usw....

nie wieder deutz fahr (erst wenn sie wieder in köln baun)

schau dich mal bei deere um die haben auch was niedriges

und der kundendienst erste sahne die versuchen einem wirklich zu helfen

gruss karsten
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Beitragvon Favorit » Sa Dez 11, 2004 20:25

Hi Bluecar,

In Köln ist nur die Deutz-AG. Das ist ein großer Konzern, zu dem Deutz-Fahr früher mal gehört hat (Klöckner-Humbold-Deutz/KHD). Das Werk von Deutz-Fahr ist in Lauingen (an der Donau). Es gehört heute zu Same (Same-Deutz-Group), denen auch Hürlimann und Lamborghini gehören. Same hält auch große Anteile an der Deutz-AG. Deutz-Fahr hat mit dem kölner Konzern aber nichts mehr zu tun. Der Agrotron ist ein deutscher Bulldog, der nur in Lauingen gebaut wird. Same hat in dem Segment den Rubin (die beiden Kisten haben aber viele Gleichteile = Synergien). Der kleine Plus ist komplett baugleich mit dem Dorado (und wird wahrscheinlich in Italien hellgrün angemalt, so wie die Verarbeitung ist). Der große Plus hat aber schon wieder mehr mit Lauingen zu tun. MfG

P.S.: Die Kab. und die Ganghebel sind im großen Plus besser.
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Beitragvon bluecar » So Dez 12, 2004 9:53

hallo

@Favorit

das ist mir schon alles klar
:D

die pruduktion wird nie wieder in Köln sein das weiss ich!!!

das war ja auch ironisch gemeint

das heisst für mich kommt nie wieder ein deutz in frage!!!!

ich fühle mich immer noch verarscht ein mafia fahrrad zum deutzpreis???

ich traure nur der guten alten zeit nach wo noch super schlepper den namen

deutz fahr trugen, die kamen aus Köln

g :D

gruss karsten
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Beitragvon Gast » So Dez 12, 2004 19:06

Hi,

viele Leute scheint`s ja nicht zu geben, die mit dem kleinen Plus glücklich sind.
Vielleicht sollte ich mich doch auf dem Gebrauchtmarkt umschauen. Ein neuer JD oder Fendt wirkt in meiner alte Hütte wohl fehl am Platz :wink:
und bisschen teuer ist er auch.
Die Sache mit der Klaue war mir schon klar, aber so oft schalt ich da dran auch nicht rum, dass mich die Bedienung stören könnte. Naja, zugegeben bin`s auch gewöhnt.
Die NH-Schlepper kommen wahrscheinlich auch nicht so gut weg, oder?
Das man die nicht mit JD und Fendt vergleicht, ist klar. Aber der Preis lockt natürlich schon, grade weil ein gebrauchter Hochpreisschlepper sich auch da in der Gegend rumtreibt (wenn überhaupt).
Man darf nicht vergessen, dass ich, was Viehaltung betrifft, keinen Großetrieb habe, und zum rumstehenlassen sind die "Edelteile" schon zu schade.

Peter
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