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Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon JohnDeere3040 » Sa Dez 08, 2012 19:51

Forstjunior hat geschrieben:Da ich mich für Lof Maschinen sehr interessiere, so kenne ich auch ungefähr deren Preise. Außerdem lässt sich dies leicht aus den Verkaufsbörsen herausfiltern.

Warum soll ein Schlepper den ständig defekt sein? Außerdem wie oft kann ein gebrauchter älterer Schlepper in der gleichen Leistungsklasse defekt sein bis er den Preis eines neuen erreicht hat?

Aber da braucht man nicht zu disskutieren weil es eh keiner zugeben wird. Aber dann braucht auch nicht ständig jemand jammern, dass es so schlecht gehen würde. So lange man sich immer noch Maschinen im Gegenwert von Eigentumswohnungen leisten kann, kanns nicht schlecht gehen.


Wie viele Stunden fährst du denn im Jahr? bei 100h oder so dauert es natürlich lange bis der Schlepper abgezahlt ist, um genau zu sein 100 Jahre, wenn man 10.000h als Verkaufsalter annimmt. bei 1000h sinds 10 Jahre, und bei 3000 3,3 Jahre. Wie viele Gebrauchtschlepper soll so ein Betrieb mit 2000h/Jahr/Schlepper im Jahr kaufen und verkaufen? Der ist ja mehr Händler. Die andere Frage ist wie lange sich Leute finden, die für wenig Geld 12-16h pro Tag auf einem 20 Jahre alten Schlepper hocken.
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon Forstjunior » Sa Dez 08, 2012 19:57

Diese Warte habe ich bisher nicht betrachtet, da es sich bei diesen Betrieben meiner Meinung nach um firmengleichen Betrieben handelt. Dass diese nur Neumaschinen haben und sich auch leisten können ist klar. Diese befinden sich aber hauptsächlich außerhalb Bayerns und diese werden auch nicht klagen.

Ich spreche von den normalen Familienbetrieben und da gibts seltenst Angestellte die 12-16 Stunden nur fahren......aber soweit so gut.
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon forenkobold » Sa Dez 08, 2012 20:06

Ja.. wo sind wir denn hingekommen. Da erdreisten sich solche Bäuerchen doch tatsächlich, Luxus wie Kabinen, Ergonomie, Klimaanlagen und gute Sitze zu fordern,
Wie alt sind eigentlich die durchschnittlichen LKW? Was ksotet eine CNC-fräsmaschine? Ist deshlab der Werktstattbetreiber "reich"?
Mann.. was für Neidhammel und Dumpfbacken in diesem forum aufschlagen. Nicht zu fassen
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon JohnDeere3040 » Sa Dez 08, 2012 20:08

Wieso muss die Familien-Ak auf Komfort verzichten, im Vergleich zu Angestellten? Ein Hofnachfolger ist heute nicht gezwungen den Betrieb seiner Eltern fortzuführen, um überleben zu können. Für die Bayrischen Betriebe muss der Traktor eventuell etwas kleiner sein, und rund ums Jahr ausgelastet sein, wirds den Luxus für jedes Anbaugerät einen Traktor zu haben :mrgreen: in der Form nicht mehr lange geben können in den kleineren Betrieben.
Läuft ein Schlepper nicht genug Stunden ist es in den meisten Fällen besser einen zu leihen für wenige Tage im Jahr Bodenbearbeitung z.B., oder jemanden mit der Arbeit zu beauftragen.
Die andere Alternative einen Traktor samt Fahrer auch für andere Betriebe einzusetzen erhöht die Wirtschaftilchkeit oft nur unwesentlich bis nicht, da die eigene Arbeitskraft für eine Arbeit von kalkulatorisch 10€/h eingesetzt wird, obwohl an anderer Stelle mehr zu verdienen wäre(z.B. im Stall).
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon Manfred » Sa Dez 08, 2012 20:18

"Grundlage der Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung der bäuerlichen Unternehmen sind 16.100 Buchführungsabschlüsse von landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerbs-betrieben im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2011/12, die vor allem von LAND-DATA asgewertet wurden."

Damit ist klar: Die Daten sind für den Durchschnitt der landwirtschaftliche Betriebe ohne Aussagekraft.
Die meisten Betriebe sind ja nicht mal buchführungspflichtig, sondern machen nur eine EÜR oder lassen sich gleich nach 13 a schätzen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon mf4255 » Sa Dez 08, 2012 20:38

Wie viele Stunden arbeiten manche Landwirte am Tag? 14? 16? Da wird dem armen Mann noch nicht einmal ein neuer Schlepper gegönnt, an dem er Spaß haben darf? In Welcher Welt leben wir eigentlich :?:
Ich finde jeder sollte sein Lage für sich bewerten. Eine immer gewartete und gepflegte Gebrauchtmaschine ist mit Sicherheit zuverlässiger als ein Neuer an dem nichts getan wird.

Mfg MF4255
Immer weiter.
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon 4:4 » Sa Dez 08, 2012 20:40

Forstjunior hat geschrieben: Aber dann braucht auch nicht ständig jemand jammern, dass es so schlecht gehen würde. So lange man sich immer noch Maschinen im Gegenwert von Eigentumswohnungen leisten kann, kanns nicht schlecht gehen.

Jo klar, viele können sich einen neuen Schlepper leisten. Die Frage ist aber die, was von dem Geld, dem gebundenen Kapital im Schlepper, Jahre oder Jahrzehnte später übrig ist.
Da ist die angesprochene Eigentumswohnung oft die bessere Investition.
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon JohnDeere3040 » Sa Dez 08, 2012 20:43

Jupp1303 hat geschrieben:Früher war mal Zielsetzung, dass in der Landwirtschaft ( ohne Baugelände ) der gewerbl. Vergleichslohn zzgl. Inflationsausgleich und 3 % Wachstum verdient wird ..... achso die grünen Mafiabanken wollen ja auch noch haben !

Warum sollte das heute keine Zielsetzung mehr sein? Natürlich kann es mal schlechte Preisphasen geben, aber im Schnitt der Jahre muss es passen, wie auch im Gewerbe mal Arbeitlosigkeit/Schlechte Geschäftslage drohen können.
Nur um das zu erreichen kann man auch an den Kostenschrauben drehen, wenn man den Markt nicht beeinflussen kann, wie wir es bei den landwirtschaftlichen Produkten nunmal haben. Nur Kosteneinsparungen durch Einsatz alter Traktoren zu erreichen halte ich für viele Betriebe für den falschen Weg.
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon rägemoli » Sa Dez 08, 2012 20:56

Ha :D ,viele Schlepper und viele moderne Schepper Ps wirken sich doch positiv auf die Lebensdauer aus ...........man braucht auch weniger umhängen.......
Die Lebensdauer nicht auf die Schlepper ,aber auf den Opa :wink:
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon rägemoli » Sa Dez 08, 2012 21:08

So muss das sein .Und der Bauer geht seinem Job nach woh er Geld verdient .
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon 4:4 » Sa Dez 08, 2012 21:29

Macht euch nicht so über die rüstigen Altenteiler lustig.
Wo wären den viele ohne diese?
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon automatix » Sa Dez 08, 2012 22:04

4:4 hat geschrieben:Macht euch nicht so über die rüstigen Altenteiler lustig.
Wo wären den viele ohne diese?


tja, die würden halt ein paar Jahre her ihre Fehlplanung in sachen Betriebsentwicklung merken....
Badaboom
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon Frankenbauer » Sa Dez 08, 2012 22:09

Forstjunior hat geschrieben:also wenn es der Landwirtschaft sooo schlecht gehen würde, dann frag ich mich wem die Händler auf dem Zlf wieder die ganzen neuen Maschinen verkauft haben. Und wenn ich mir selbst in meiner klein strukturierten Oberpfalz umschaue sehe ich überall nur neue Varios, große Ladewagen, neue Sähmaschinen ect...


Viele Deiner Kollegen jammern auch über zu geringe Einkommen und trotzdem fahren die immer, wenn ich denen begegne neue Fahrzeuge. Warum? Weil ihr Chef der Meinung ist, dass sie so viel "Luxus" brauchen und der Chef auf dem Hof entscheidet eben auch, dass vernünftige Technik nötig ist zur Arbeitserledigung.
Auf unserem Betrieb wurden jahrzehntelang nur Gebrauchtschlepper gefahren, bis vor zwei Jahren eine Reparatur anstand, die den Wert des damaligen Schleppers überstiegen hätte und trotz intensiver Suche war in der gesuchten PS- Klasse nur Kernschrott zu bekommen war. Nachdem ich jetzt zwei Ernten und Aussaten mit dem Neuen hinter mir habe könnte ich mir in den A... beißen, dass wir nicht schon viel eher wieder einmal einen Neuschlepper gekauft haben. Kein ständiges Schrauben, kein Ärger mit der "Rennleitung" wegen irgendwelcher Mängel, usw., vom Komfortgewinn und weniger schmerzenden Knochen ganz zu schweigen.
Der Betrieb läuft im Nebenerwerb, wenn ich von der Arbeit komme muss was vorwärts gehen, da ist wenn Wetterkapriolen drohen keine Zeit für geselliges Schrauben.
Wenn ich mir dann die Rechnungen für die Reparaturen der vergangenen Jahre mit der Abschreibung des Neuen und den Servicekosten vergleiche, dann fahre ich jetzt billiger.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon Cairon » Sa Dez 08, 2012 22:15

Es ist doch ganz einfach, spätestens wenn die jährlichen Reparaturkosten die Abschreibung überschreiten muss eine Schlepper vom Hof. Und den größten Verlust macht man wenn man das gute Wetter nutzen möchte und man nicht ernten kann, weil einem der alte Schrott um die Ohren fliegt. Es kommt nicht darauf an, ob eine Maschine alt oder neu ist, es kommt darauf an dass die Maschine zu ihren Aufgaben passt und mehr einbringt als sie kostet. Wenn man 1200 h im Jahr Transporte macht, dann ist ein guter neuer Schlepper schon sinnvoll, für 3 ha Kartoffeln braucht man keinen TECTRON. Die Maschinen müssen einfach zu ihren Aufgaben passen und wie groß ist denn die Quengelei wenn man als Lohner mit alter Technik vor der Tür steht?

Meine Schlepper sind Baujahr 1978 bis 2012 und sie passen zu ihren Aufgaben und ich denke eine Menge dieser wer hat den neusten Trecker-Disskusion ist doch blanker Neid.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Aktuelle Einkommenslage in der Landwirtschaft

Beitragvon JohnDeere3040 » Sa Dez 08, 2012 22:53

Jupp1303 hat geschrieben:Das nennt sich Ersatzwertverfahren. Bezieht sich vergleichend auf die Vorzüglichkeit von zwei oder mehr Varianten. Kann man wunderbar mit betriebsspezifischen Daten Gebrauchtkauf, Neukauf oder Reparatur bei Maschinen, Gebäuden und sogar ganzen Betrieben darstellen. Wird leider an Deutschlands Landwirtschaftsschulen und Uni´s nicht gelehrt, obwohl es eigentlich vom Ansatz her, den Kern jeder Bewertung oder Kaufentscheidung trifft. Den Agrarbetriebswirten ist es zu altbacken und es erfordert - halt eben - praktische Erfahrung um zu einer abgesicherten Aussage zu gelangen. Ich nehme es gerne.

Also an der Uni lernt man es zumindest im Wahlpflichtfach...
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