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Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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23 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Beitragvon Obelix » Do Okt 22, 2009 9:04

Oberpfälzer hat geschrieben: ... Es ist aber asozial, was bei Amazone in den Lagern abgeht. Dumpinglöhne, Arbeiten wie ein Verrückter und null Arbeitnehmerrechte. Die sind nicht umsonst "wettbewerbsfähiger" als Quelle. das A-loch, dem der Laden gehört (Jeff Bezos) ist mittlerweile einer der reichsten Amis... Ich kann mich mit solchen "Erfolgsgeschichten" einfach nicht anfreunden. Nach außen der schöne Schein eines hippen und aufstrebenden "New Economy" Unternehmens und gleichzeitig die asoziale Arbeitnehmerpolitik... Dann schon lieber die biedere Quelle, aber die ist ja nicht mehr "zeitgemäß" ...


Der Verbraucher will "Amazon & Co." und nicht Quelle.

Der Verbraucher unterstütz durch sein handeln überall "asoziale Arbeitnehmerpolitik" und fördert diese. Und hat kein Problem damit.

Der Verbraucher will egoistisch und rücksichtslos billig. Siehe die Skandale bei Schlecker, Lidl usw. oder bei der Textilproduktion in China. Das interessiert den Verbraucher alles nicht. Hauptsache billig.

Man kann Quelle und Opel nicht gegen den Willen "der Verbraucher / der Kunden" am leben erhalten. Das geht in einer Marktwirtschaft nicht.

Grüße
Obelix
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Re: Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Beitragvon Oberpfälzer » Do Okt 22, 2009 9:14

Ihr zwei oder ich können solche Unternehmen natürlich nicht am Leben erhalten. Wir können auch den Strukturwandel in der LW nicht aufhalten. Wir können allerdings von unseren Politikern verlangen, dass sie (auch auf internationaler Ebene) Bemühungen anstrengen, die den ungezügelten Kapitalismus ausbremsen und solche Entwicklungen zu verhindern suchen. Sich permanent damit rauszureden, dass der internationale Wettbewerb zu diesen sozialen Härten führt, kann es nicht sein, da es in anderen Ländern ja die gleichen Probleme gibt.
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Re: Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Beitragvon Oberpfälzer » Do Okt 22, 2009 9:20

Ob dafür eine Systemänderung notwendig ist, weiß ich nicht. Aber Versuche etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen (bspw. mit einem Mindestlohn) werden ja gar nicht erst unternommen.
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Re: Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Beitragvon Meini » Do Okt 22, 2009 10:39

Obelix hat geschrieben:
merk hat geschrieben:Seit wieviel jahrzehnten regiert die CDU in Baden-Württemberg und die CSU in Bayern?
Wie geht es den Milchbauern in Baden-Württemberg und Bayern heute?
Wieviel Milchbauern haben bei der Bundestagswahl wieder CDU und CSU gewählt oder über die FDP an die Regierung geholfen? ...


Hallo,

die Politik spricht mit den Interessenverbänden.

Wer sitzt in den Interessenverbänden? Irgendwelche Großbauern und Massentierhalter, die primär Ihre eigenen Interessen vertreten. (Oder hab ich eine falsche Wahrnehmung und es sind doch Durchschnitts- und Kleinbauern in den Interessensverbänden vertreten?)

Daher wurden kleine Viehbestände immer unwirtschaftlicher und nur noch auf Groß gesetzt. Groß finden alle gut. Teuer finden alle gut. Bauern sind wie Manta-Fahrer. Je dicker der Schlappen, der gefahren wird, desto mehr Ansehen.

Solange sich nichts in den landwirtschaftlichen Interessensverbänden ändert, wird sich auch nichts in der Politik ändern. Das ist halt nun mal so. Wenn mich als Nebenerwerbsbauer nichts interessiert und ich nicht mit anderen aktiv werde, brauche ich mich nicht zu wunderen, dass keiner meine Interessen vertritt.

Grüße
Obelix



@ Obelix das klingt wirklich nach Wahrnehmungs Störung. Oder was sind für dich Massentierhalter oder was sind kleine oder was große. Bitte deffinier das mal,danke.
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Re: Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Beitragvon hans g » Do Okt 22, 2009 10:47

Oberpfälzer hat geschrieben:Aber Versuche etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen (bspw. mit einem Mindestlohn) werden ja gar nicht erst unternommen.

gerechtigkeit ist ein THEORETISCHER begriff und mindestlohn zieht das lohnniveau nach UNTEN.
hans g
 
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Re: Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Beitragvon Meini » Do Okt 22, 2009 11:01

hans g hat geschrieben:
Oberpfälzer hat geschrieben:Aber Versuche etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen (bspw. mit einem Mindestlohn) werden ja gar nicht erst unternommen.

gerechtigkeit ist ein THEORETISCHER begriff und mindestlohn zieht das lohnniveau nach UNTEN.


Nein Hans aber auch du kapierst es ja nicht, um Gerechte Löhne, Preise zu bekommen bedarf es ein Machtgleichgewicht und nicht .....................
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Beitragvon merk » Do Okt 22, 2009 15:33

hans g hat geschrieben:
Oberpfälzer hat geschrieben:Aber Versuche etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen (bspw. mit einem Mindestlohn) werden ja gar nicht erst unternommen.

gerechtigkeit ist ein THEORETISCHER begriff und mindestlohn zieht das lohnniveau nach UNTEN.


Warum ist das in all den mehr als 20 Ländern in der EU nicht passiert in denen es einen gesetzlichen Mindestlohn gibt? Nicht jeder Schwachsinn den die BILD erzählt stimmt!
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Re: Als die grüne SPD in Lederhosen noch eine CSU war

Beitragvon hans g » Do Okt 22, 2009 15:41

merk hat geschrieben:
hans g hat geschrieben:
Oberpfälzer hat geschrieben:Aber Versuche etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen (bspw. mit einem Mindestlohn) werden ja gar nicht erst unternommen.

gerechtigkeit ist ein THEORETISCHER begriff und mindestlohn zieht das lohnniveau nach UNTEN.


Warum ist das in all den mehr als 20 Ländern in der EU nicht passiert in denen es einen gesetzlichen Mindestlohn gibt? Nicht jeder Schwachsinn den die BILD erzählt stimmt!

weil die vom niveau des lebensstandards nicht vergleichbar sind---erst informieren.
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