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Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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31 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon lenchy » So Mai 01, 2011 12:19

wie haben die letzten Jahre sehr viel Mais angebaut und müssen mal wechseln um nicht nur monokultur anzubauen.
Das waren immer knapp 8 ha
Problem:
Wir sind in Mecklenburg. Die letzten Jahre immer sehr trockene Phasen.
Auch jetzt wieder ein sehr trockenes Frühjahr. Außerdem teilweise sandige Böden.
Welches Pflanze kann man anbauen?
Also es sollte sich rechnen.
Daher:
1. Nicht zu teures Saatgut.
Gerne auch Pflanzen, die nicht jedes Jahr neu gesät werden müssen.
2. Pflanze muss zeitweise mit Trockenheit klarkommen und dananch wieder sofort weiter wachsen können.
3. Schmackhaft für Rinder und wenn machbar auch für Schweine. Gerne zum Silieren in Siloballen. Vieleicht eine süssschmeckende Pflanze

Rinder fressen zuzeit das meiste Maissilo. Für die Schweine kann man auch notfalls auch weiterhin 2 ha Mais anbauen. Wir haben Acker, der auch bei Trockenheit noch genug Feuchtigkeit (Maisanbau) zum Wachstum bietet.
ich dachte schon an Zuckerhirse, aber hier ist das Saatgut sehr teuer und der muss auch jedes Jahr neu gelegt werden. Zuckerhirse ist aber sehr trockentolerant

Wir wissen eins: Wir brauchen Alternativen auf lange Zeit, das geht nicht ewig gut mit Mais. Und Maisanbau wird auch deutlich teurer in Zukunft.
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon Heggo » So Mai 01, 2011 14:23

Schmackhaft für Rinder.....süssschmeckende Pflanze....Weidelgras?
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon lenchy » So Mai 01, 2011 16:52

Heggo hat geschrieben:Schmackhaft für Rinder.....süssschmeckende Pflanze....Weidelgras?



wie hoch ist denn der Ertrag /ha?
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon JohnDeere3040 » So Mai 01, 2011 17:06

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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon Grimli » So Mai 01, 2011 18:03

lenchy hat geschrieben:
Heggo hat geschrieben:Schmackhaft für Rinder.....süssschmeckende Pflanze....Weidelgras?



wie hoch ist denn der Ertrag /ha?


das ist halt die entscheidende Frage ! Wie viel MJ NEl und wie viel Eiweiss bekommst du von Weidelgras bei ausgesprochener Trockenheit : Antwort so gut wie gar nichts wenn der Boden keine entsprechende Wasserspeicherkapazität hat und kein Wasser nachliefert dann kommt es einzig auf die Niederschläge im Frühjahr und Sommer an. Für den 1 Schnitt mag das reichen danach kann Mais aus der selben Wassermenge sehr viel mehr heraus holen...bei extremen Sandböden fällt bei Feldgras im Sommer schnell mal der 2 und 3 Schnitt komplett aus...

Alternativen sind aber auf jeden Fall :
-W-Getreide (Stroh kann auch als Rinderfutter verwendet werden sehr gute Strukturwirkung) - Weidelgraszwischenfrucht (1-2 mal Herbst / 1mal Frühjahr (über 6,4 MJ Nel) - später Mais -
-Grünroggen (Ernte in EC 49 bis zu 6,8 MJ NEl) - Mais-
-Getreide GPS (etwas über 6 MJ NEl ) - Weidelgraszwischenfrucht-Mais
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon lenchy » Mo Mai 02, 2011 11:49

Grimli hat geschrieben:
lenchy hat geschrieben:
Heggo hat geschrieben:Schmackhaft für Rinder.....süssschmeckende Pflanze....Weidelgras?



wie hoch ist denn der Ertrag /ha?


das ist halt die entscheidende Frage ! Wie viel MJ NEl und wie viel Eiweiss bekommst du von Weidelgras bei ausgesprochener Trockenheit : Antwort so gut wie gar nichts wenn der Boden keine entsprechende Wasserspeicherkapazität hat und kein Wasser nachliefert dann kommt es einzig auf die Niederschläge im Frühjahr und Sommer an. Für den 1 Schnitt mag das reichen danach kann Mais aus der selben Wassermenge sehr viel mehr heraus holen...bei extremen Sandböden fällt bei Feldgras im Sommer schnell mal der 2 und 3 Schnitt komplett aus...

Alternativen sind aber auf jeden Fall :
-W-Getreide (Stroh kann auch als Rinderfutter verwendet werden sehr gute Strukturwirkung) - Weidelgraszwischenfrucht (1-2 mal Herbst / 1mal Frühjahr (über 6,4 MJ Nel) - später Mais -
-Grünroggen (Ernte in EC 49 bis zu 6,8 MJ NEl) - Mais-
-Getreide GPS (etwas über 6 MJ NEl ) - Weidelgraszwischenfrucht-Mais


der Mais wächst auf dem sandigen Boden schlecht, weil er trockene Phasen nich schadlos übersteht.
Und wenn es dann regnet, kommt der Mais nicht mehr voll in Gange.
Es gibt Pflanzen, die das besser wegstecken.
Gerade letztes Jahr war wieder sehr trocken und der Mais war auf dem sandiegen Boden eine Katatrophe, während auf besseren Böden ein Bombenmais stand. Die besseren Böden haben mehr Wasser gespeichert.
Und der Mais musste sich kaum einrollen, da auch der Tau morgens sehr geholfen hat
Letztes Jahr war 20-30 weniger Ertrag durch Trockenheit, aber immer noch besser als kleinwüchsige Gräse oder sonstiges.
Hinterher haben wir doch noch gestaunt, wieviel wir trotz Dürre siliert haben.
Aber hier in Südwestmecklenburg war überall zu wenig Regen.
Gleiches galt für Brandenburg.
Südlicher war es deutlich besser
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon 1055 » Mo Mai 02, 2011 16:50

aus diesem grund bin ich auch am überlegen was ne alternative zum mais wär...

http://www.energiepflanzen.info/pflanze ... sudangras/


hört sich doch nicht schlecht an :)
im herbst energieroggen und bis zur milch/teigreife wachsen lassen, und dann eben mais oder sudangras, oder zuckerhirse...

naja, bin aber wahrscheinlich nicht so der freund von experimenten :o
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon lenchy » Mo Mai 02, 2011 17:02

1055 hat geschrieben:aus diesem grund bin ich auch am überlegen was ne alternative zum mais wär...

http://www.energiepflanzen.info/pflanze ... sudangras/


hört sich doch nicht schlecht an :)
im herbst energieroggen und bis zur milch/teigreife wachsen lassen, und dann eben mais oder sudangras, oder zuckerhirse...

naja, bin aber wahrscheinlich nicht so der freund von experimenten :o


Haben uns heute für Zuckerhirse entschieden.
Wir werden ihn auf 1 ha anbauen und dann mal schauen im herbst zu Ernte.
Wird mit dem Mais zusammen siliert.
Und wenn er auf sandigen Boden zurechtkommt, darf er die nächsten Jahre bei uns Einzug halten.
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon 1055 » Mo Mai 02, 2011 17:29

na auf das ergebnis bin ich gespannt, besonders auf die erträge, es muss sich ja schließlich lohnen, aber bei zweimal ernten ist das hoffentlich kein problem.
interessant ist es auch weil man sich die kosten für den LU (mähdrusch) spart, das wären bei mir knappe 3000€.
unsere BGAs übernehmen das häckseln.
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon 1055 » Mo Mai 02, 2011 17:32

1055 hat geschrieben:na auf das ergebnis bin ich gespannt, besonders auf die erträge, es muss sich ja schließlich lohnen, aber bei zweimal ernten ist das hoffentlich kein problem.
interessant ist es auch weil man sich die kosten für den LU (mähdrusch) spart, das wären bei mir knappe 3000€.
unsere BGAs übernehmen das häckseln.



was hast den fürs saatgut bezahlt?
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon lenchy » Mo Mai 02, 2011 18:07

Saatgut war nur 2/3 so teuer wie Maissaatgut.
Daher riskieren wir es-
Wir wollen versuchen den Hirse zu drillen, ich glaub nich das unser Nachbar andere Lochscheiben für die Maislegemaschine hat.
Aber ich werde ihn trotzdem fragen
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon lenchy » Mo Mai 02, 2011 18:08

1055 hat geschrieben:na auf das ergebnis bin ich gespannt, besonders auf die erträge, es muss sich ja schließlich lohnen, aber bei zweimal ernten ist das hoffentlich kein problem.
interessant ist es auch weil man sich die kosten für den LU (mähdrusch) spart, das wären bei mir knappe 3000€.
unsere BGAs übernehmen das häckseln.


wie gesagt, wir sind mit dem Mais am Limit.
Daher muss eine Alternative her.
Ob Mais oder Hirse häckseln.
Wir bezahlen 200 €/ha
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon stamo » Mo Mai 02, 2011 18:32

kannst du mir ein paar Körner verkaufen?
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon Fendt Favorit 612er » Do Okt 16, 2014 16:11

Ich hol mal den Thread wieder hoch, wie sind eure Praxiserfahrungen ?
Denke mal dass solche " Energiepflanzen" durchaus Potenzial haben.
Haben die Tiere die Silage gut und gerne gefressen ?
Dank im vorraus :wink:
Gruß Fendt Favorit 612er
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Re: Alternative zum Mais? was rechnet sich?

Beitragvon Grenzwächter » Do Okt 16, 2014 19:27

Ich baue für eine Biogas Szavasi Graß an, soll bei zwei Schnitte den selben Ertrag bringen wie Mais bei recht zurück geschraubter Düngung. Nächstes Jahr weiß ich mehr habe es diesen Sommer erst gedrillt. Ist auf jedenfall eine Dauerkultur kann angeblich länger als fünf Jahre stehen bleiben ohne das die Fläche ihren Status verliert.
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