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Amflora-Kartoffel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Amflora-Kartoffel

Beitragvon fridolin » Di Mär 02, 2010 14:18

Die Zulassung der Gentech-Kartoffel Amflora ist eine schlechte Nachricht für die europäische
Landwirtschaft. Erneut hat die EU-Kommission im Interesse der Agrarkonzerne gehandelt, anstatt sich für
ein gentechnikfreies Europa einzusetzen!

Die für die industrielle Stärkeproduktion gentechnisch veränderte Kartoffel braucht niemand. Längst gibt es
gentechnikfreie Alternativen mit den gleichen Eigenschaften. Die Erträge sind unattraktiv gering und die
Verarbeitungstechnik nicht darauf eingestellt. Trotzdem erhält diese Kartoffel nicht nur eine Zulassung zum
Anbau, sondern auch für die Verwendung als Futtermittel. So landet Gentech auf den Äckern und in den
Futtertrögen, Fleisch oder Milch von so gefütterten Tieren dann auch bei uns auf dem Teller.
DIE LINKE ist gegen die Anwendung der Agro-Gentechnik. Die Abhängigkeit von Konzernen ist bei der
Amflora-Kartoffel wie beim Genmais MON 810 wieder einmal Riesengroß. Viele Fragen zu gesundheitlichen und ökologischen Risiken sind weiterhin offen, diese hat die Fraktinon DIE LINKE vor zwei Wochen in einer Kleinen Anfrage 17/755 an die Bundesregierung übermittelt. Eine Antwort steht noch aus.“
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon voro » Di Mär 02, 2010 21:37

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:Die Zulassung der Gentech-Kartoffel Amflora ist eine schlechte Nachricht für die europäische
Landwirtschaft.


Soso. Warum kannst du das so bestimmt sagen?

Ich lese hier nur 'nen kopierten, platten Standardtext von dir.

anstatt sich für ein gentechnikfreies Europa einzusetzen!


Wach doch bitte mal auf.
Mach dir bitte mal klar, was "gentechnikfrei" bedeutet.

DIE LINKE ist gegen die Anwendung der Agro-Gentechnik.


Ach, daher weht der Wind.
Die Leute, die vor einiger Zeit schon einen Staat bankrott bekommen haben, ihre Gegner umgebracht und weggeschlossen haben, die Leute, die auf den landwirtschaftlichen Betrieben ihres Staates Umweltfrevel in gigantischem Ausmaß betrieben haben - genau diese Leute geben jetzt vor, sich für Umweltschutz und _für_ die Landwirtschaft einzusetzen?
Sind eigentlich genau die Leute, die einige Zeit davor den Landwirten ihr Land weggenommen haben ...
war bestimmt auch nur zu deren Wohl :)

Warum wird hier eigentlich Parteipropaganda geduldet?
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon SHierling » Mi Mär 03, 2010 8:16

Voro: reg Dich ab - die Grünen, die *Zensur* und die Linken haben die Landwirtschaftlichen Ziele eh nur kopiert.
Mußt mal googlen, steht überall das selbe drin.


Was die Freisetzung von GVO angeht, bin ich (ausnahmsweise mal) Fridolins Meinung, das ist ein völlig überflüssiges und nicht zu verantwortendes Risiko und abgesehen davon ja auch nicht aus "landwirtschaftlicher Not" entschieden sondern nur, damit BASF endlich mitspielen darf in der globalen Liga der Grünen Gentechniker.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon RS 36 » Mi Mär 03, 2010 11:05

die Leute, die auf den landwirtschaftlichen Betrieben ihres Staates Umweltfrevel in gigantischem Ausmaß betrieben haben


Das halte ich für ein Gerücht,hast du da irgendwelche Beweise für als nur Berichte von Medien.
„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann Gnade Euch Gott!“
(Theodor Körner 1791-1813)
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon voro » Mi Mär 03, 2010 12:27

Nö - aber ich war nach der Wende oft genug im Osten - und ich habe Augen im Kopf.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon SHierling » Mi Mär 03, 2010 12:32

voro hat geschrieben:Nö - aber ich war nach der Wende oft genug im Osten - und ich habe Augen im Kopf.

Wenns mal so wäre - aber im Ergebnis ist es leider genau umgekehrt: HIERher kommen die ganzen Sch... Naturfuzzis, die Störchezähler, die Ortolansucher, die Trappenvermehrer, die Biberfreaks, die Adlergucker, sogar die Wölfe fühlen sich hier wohler als nebenan.

Kann also so falsch nicht alles gewesen sein.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon Meini » Mi Mär 03, 2010 12:36

RS 36 hat geschrieben:
die Leute, die auf den landwirtschaftlichen Betrieben ihres Staates Umweltfrevel in gigantischem Ausmaß betrieben haben


Das halte ich für ein Gerücht,hast du da irgendwelche Beweise für als nur Berichte von Medien.


Ein Freund von mir kam aus Brandenburg der erzählte das die Lpg noch ende der 80 ziger ihre Gülle in einen nahen See geleitet hat bis der durch Verdunstung vollkommen verfüllt war, nur ein Beispiel :wink:
Kennst du Bitterfeld war sich ein grüne Oase vor 20 jahren
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon voro » Mi Mär 03, 2010 12:42

SHierling hat geschrieben:Wenns mal so wäre - aber im Ergebnis ist es leider genau umgekehrt: HIERher kommen die ganzen Sch... Naturfuzzis, die Störchezähler, die Ortolansucher, die Trappenvermehrer, die Biberfreaks, die Adlergucker, sogar die Wölfe fühlen sich hier wohler als nebenan.

Kann also so falsch nicht alles gewesen sein.



Nein, - es ist nie ALLES falsch.

Aber es gab schon SEHR krasse Vorgehensweisen - sowohl in den ACZ's als auch wie von Meini beschrieben die Güllelagerung.

Und dass der Wolf sich wohlfühlt, liegt ja ehr daran, dass der Osten sehr viel dünner besiedelt ist als der Westen. - Und, dass er halt weiter im Osten liegt - schliesslich wandert er langsam von dort aus wieder ein.

Blümchenzähler und Adlergucker gibts hier übrigens auch en masse -
hier werden sogar nicht vorhandene, vorgeblich gesehene seltene Vögel dazu verwendet,
Bauvorhaben jahrzehntelang abzublocken.

Aber, - wir kommen ganz vom Thema "Amflora" ab.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon RS 36 » Mi Mär 03, 2010 13:00

Aber, - wir kommen ganz vom Thema "Amflora" ab.


Seh ich auch so,können ja ein neues Thema dazu erstellen.

Nö - aber ich war nach der Wende oft genug im Osten - und ich habe Augen im Kopf.


Und was hast du gesehen? Verseuchte Felder?

Kennst du Bitterfeld war sich ein grüne Oase vor 20 jahren


Da stimme ich zu,aber das war die Industrie nicht die Landwirtschaft.Und mal ganz ehrlich wie sah es denn im Ruhrpott aus. :wink:

Ein Freund von mir kam aus Brandenburg der erzählte das die Lpg noch ende der 80 ziger ihre Gülle in einen nahen See geleitet hat bis der durch Verdunstung vollkommen verfüllt war, nur ein Beispiel


Und das zweifele ich wieder an weil es wieder nur vom hören und sagen ist.Selbst in der DDR hätte man die Verantwortlichen dafür zur Verantwortung gezogen,weil Gülle nun mal Dünger war der nicht ausreichend vorhanden war und sie darum auf Feld soll.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon SHierling » Mi Mär 03, 2010 14:14

Das mit der Gülle ist tatsächlich eine urban legend. Die haben imho die ersten Besucher in die Welt gesetzt, weil sie kaum Güllelagunen kannten, erst recht keine mit derartigen Ausmaßen ;-)

Und was die Fauna und Flora angeht, kann man sich eigebntlich bei jedwedem Vogelrfitzen schlau machen - die schicken nahezu alle ihre Studenten in den Osten, um anhand der Ergebnisse dann zB NRW wieder zu besiedeln.

Aber ok, Kartoffel. Voro: siehst Du denn in dem Dingen irgendwelche Vorteile?
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon voro » Mi Mär 03, 2010 15:49

Nunja --- ich sehe die als Testballon oder so.
Ich denke, das geht da gar nicht mal so um die Eigenschaften dieser einen Sorte.

Natürlich ist es interressant für die Industrie, nachwachsende Rohstoffe mit Eigenschaften zu erhalten, die so in der Form vorher noch nicht vorhanden waren. Ich denke, es gibt da einige Stärkederivate, die interressant sein könnten - für die verschiedensten Anwendungsfelder.

Auf "normalem" züchterischem Weg kommt man halt sehr schwierig dazu, Pflanzen mit entsprechende Eigenschaften zu finden.

Ob es tatsächlich schon "herkömliche" Sorten mit gleichen Sorteneigenschaften gibt, das habe ich bislang noch nicht gehört und wage ich zu bezweifeln.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon Brownie » Mi Mär 03, 2010 18:10

Bei uns war heute in der Rheinpfalz auch ein artikel zum Thema "Amflora". Da hat doch so ein Krawattenträger vollmundig erklärt, er hätte die Kartoffel probiert: "mit eh bissle Salz und Pfeffer gehts schon". Er kenne zwar bessere Sorten aber es wäre doch schade die Kartoffel nur zu Futterzwecken anzubauen!!!!
D.h. also mit etwas gutem Willen und genügend Geschmacksstoffen von der gleichen Firma gibts die dann neben Aktimel im Suppermarkt.
n8 :gewitter:
gruss brownie
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon voro » Mi Mär 03, 2010 18:20

Naja - dafür ist die ja nun wirklich nicht gedacht :)

Es ist eben eine reine Stärkekartoffel, gedacht zur Verarbeitung in der Stärkeindustrie - mit besonderen Eigenschaften dieser Stärke, um neue Anwendungsfelder zu ermöglichen.

Sie wird weder für Futter- noch für Speisezwecke ihren Einsatz finden - auch wenn sie als Viehfutter zugelassen ist.

Ich denke, der Sortenschutzinhaber wird dafür sorgen, dass die Züchterlizenzen hoch genug liegen - wird sicherlich als Pflanzgut (sobald ausreichend davon vorhanden ist) nicht unbedingt ein Sonderangebot sein.

Von daher sind andere Sorten sicherlich zu bevorzugen - wenn der Abnehmer (Stärkeindustrie) nicht ausdrücklich diese Sorte verlangt / höher bezahlt, kann ich mir nicht vorstellen, dass deren Anbau weitere Verbreitung erfährt.
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon Meini » Mi Mär 03, 2010 20:28

SHierling hat geschrieben:Das mit der Gülle ist tatsächlich eine urban legend. Die haben imho die ersten Besucher in die Welt gesetzt, weil sie kaum Güllelagunen kannten, erst recht keine mit derartigen Ausmaßen ;-)

Und was die Fauna und Flora angeht, kann man sich eigebntlich bei jedwedem Vogelrfitzen schlau machen - die schicken nahezu alle ihre Studenten in den Osten, um anhand der Ergebnisse dann zB NRW wieder zu besiedeln.

Aber ok, Kartoffel. Voro: siehst Du denn in dem Dingen irgendwelche Vorteile?


Mein Onkel hatte schon vor 30 jahren eine Ammerland und ich schrieb ein Freund der ist dort aufgewachsen :wink:
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Re: Amflora-Kartoffel

Beitragvon lohnknecht » Mo Mär 08, 2010 20:44

http://www.projektwerkstatt.de/gen/filz/ausstellung.pdf
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