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Anbauhäcksler für große Schlepper

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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47 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Anbauhäcksler für große Schlepper

Beitragvon lagavulin » Mi Jun 29, 2005 20:13

Hallo,
ich kann mich noch zurück erinnern als die Anbauhäcksler noch eine Kongurenz für die Selbstfahrer waren.
Vor ca. 25 Jahren wurde noch mit einreihern gehäckselt später kamen die mehrreiher am Schlepper und seit rund 10 Jahren lässt mein Bruder vom Selbstfahrer häckseln.
Mittlerweile ist die Leistung der Selbstfahrer manchen Bauern zu hoch.
An einen Xerion, 930 oder anderen vergleichbaren Schlepper sollte es doch auch möglich sein einen Anbauhäcksler für die hohe Leistung anzubieten. Kürzlich war in der dlz zu lesen, dass der Champion 3000 mit Cracker nur bis ca. 260PS geeignet ist, d.h. er kann die zusätzlich Leistung nicht verarbeiten.
Für mich wäre interessant zu erfahren, ob jemand weiß ob neuere Maschinen in Entwicklung sind, die für Leistungen oberhalb des Champion 3000 angesiedelt ist. Dies könnte ein zusätzlicher Anreiz sein einen großen Schlepper zu kaufen und es könnte sich eine kostengünstigere Alternative zum Selbstfahrer werden.
Wie seht ihr das, die ihr aus der Praxis kommt?
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Beitragvon Jason » Mi Jun 29, 2005 20:33

vredo bietet für seinen systemschlepper ja nen häckselaufbau an, mit dazu passendem vorbauhäcksler, der offensichtlich die 350 ps verträgt!
faklt ist aber auch, das die kombination niemals an einen selbstfahrhäcksler rannkommen kann, und als landwirt würde ich mir son geschütz auch nicht auf den hof stellen, weil man es ja eh nicht auslasten kann! denke also das die variante lohnunternehmer und dann gleich mit richtig schlagkräftigem selbstfahrhäcksler die beste, und wahrscheinlich sogar preisgünstigste lösung sein wird!

mfg, jason
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Beitragvon KarlGustav » Do Jun 30, 2005 7:38

Hör mir auf mit Lohnunternehmer.

Ich durfte vor ein paar Tagen wieder mal beobachten wie ein Mitarbeiter eines Lohnunternehmers mit einem Vario und einem wasweissichwievielKreiselWender bei der Heuernte das fast komplett durchgetrocknete Gras vergewaltigt hat. Ist ja schon beeindruckend gewesen was der für eine breite Bahn durch das Feld gezogen hat. Aber ein Tempo hat der draufgehabt ... geh mir fort. Die Kreisel haben bei der Geschwindigkeit das trockene Gras in viel zu kleine Halmstücke zerschlagen und zudem einen solche Menge Dreck und Staub aufgewirbelt, der sich dann in das Heu gesetzt hat, dass ich wirklich nicht mehr hingucken konnte. Neeee.

Mir ist schon klar, dass die Jungs gerade in solchen Erntesituationen hohe Belastungsspitzen haben, aber wenn deswegen das Erntegut derart vergewaltigt und qualitativ verschlechtert wird, dann sollte man andere Wege überdenken. Zudem hocken da oft Jungs auf dem Bock, die nicht die meiste Ahnung von der Bewirtschaftung des Landes haben und sehr oft auch noch die Maschinen treten.

Eine schlechte Rechnung die da in vielen Fällen im Namen des Geldes aufgemacht wird.

Qualität vor Quantität.

Karl
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Beitragvon 1060Premium » Do Jun 30, 2005 10:42

Hallo Karl,

ich kann dir da nur zustimmen.
Zum einen gibt es sehr viele Grünschnäbel auf den Maschinen die weder auf die Grasnarbe noch auf das Futter Rûchsicht nehmen , da sie null Ahnung von der Landwirtschaft haben.
Zum anderen haben wir hier in der Region dass Problem dass man den LU nicht bekommt wenn man möchte und dadurch die Erntequalität stark leidet.

Mfg,

Werner
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Beitragvon Jason » Do Jun 30, 2005 12:09

Naja,
in den meisten regionen in deutschland ist die lohnunternehmedichte wohl so hoch das man sich sowas nur einmal anschauen muss!
sicherlich kann die alternative zu einem schlechten lohnunternehmer die eigenmaschinisierung sein, oder aber ein besserer lohnunternehmer!?!
mir braucht beim beispiel durchschnittlich großem milchviehbetrieb keiner die rechnung aufmachen, das sich eine eigenmaschinisierung lohnt, das kann einfach nicht gehen, ausser ihr habt geld zu verschenken!

grüße, jan
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Beitragvon 1060Premium » Do Jun 30, 2005 12:39

Hallo Jan ,

das was du da schreibst ist sicherlich richtig.
Allerdings wohne ich in der belgischen Eifel. Hier gibts bis auf einzelne Ausnahmen nur kleine bis mittlere Milchviehbetriebe (bis 80 Milchkühe) mit entsprechend kleine Parzellen. Daher ist das Angebot an LU auch begrenzt. Und die Landwirte die mit Lu arbeiten streiten sich dann in der Erntezeit weil alle zur zur gleichen Zeit bedient werden wollen.
Was die Rentabilität der Eigenmechanisierung angeht muss man , denke ich, differnzieren. Man muss ja nicht übermechanisiert sein oder das ultimative Gerât kaufen. Dazu kommt dann auch noch , wenn man etwas vernünftig mit seinem Maschinen umgeht , hat man ja auch ne lange Zeit davon . Denn einen oder 2 Trekker hat jadoch jeder .Und mit einem 100er oder 120er kannst du schon verdammt viel Arbeit bewâltigen. Und dann rechnet sich auch ne Stunde mehr die man vielleicht länger braucht.

Mfg,

Werner
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Beitragvon Jason » Do Jun 30, 2005 14:06

Dann kauft euch doch gleich ne schlagkräftige maschine und bedient noch die anderen unzufriedenen kunden ;)
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Beitragvon lagavulin » Do Jun 30, 2005 17:34

Hallo, ich wollte keine Diskussion pro und contra Lohnunternehmer anzetteln. Die Eigenmechanisierung wird mehr und mehr durch LUs abgelöst, geht auch bei vielen Milchbauern nicht mehr das ganze Futter selbst einzufahren.
Ich denke ein Anbauhäcksler könnte vielleicht einen Kostenvorteil fpr den LU und dem Kunden sein. Natürlich sollte der Anbauhäcksler einen Korn-Cracker haben um auch eine vergleichbare Qualität zum Selbstfahrer zu liefern.
Ich wollte wissen wie ihr die Sache seht.

@ Jason, der Vredo auf der Homepage hat eine Kemper Champion 3000 angebaut mit den oben beschriebenen Nachteil.
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Rüfa

Beitragvon lappie » Do Jun 30, 2005 17:51

hallo.
Für son Anbauhäckler braucht man ja nen Rückfahreinrichtung (oder nen steifen Nacken :roll: ). Kann man eigentlich ne Rüfa nachrüsten?
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Beitragvon Jason » Do Jun 30, 2005 18:17

ja stimmt, wir sind nen bischen vom thema abgekommen ;)
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Beitragvon Heiliger Mann » Fr Jul 01, 2005 17:59

Bekannter hat vor etlichen Jahren mit einem 4-reiher Anbauhäcksler von Mengele gearbeitet. Der fuhr nicht viel langsamer als ein New Holland 1800!
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Beitragvon lagavulin » Sa Jul 02, 2005 14:00

Der New Holland 1800 ist nich mit einem modernem Selbstfahrer vergleichbar. Ein Schlepper mit Häcksler mit 300 PS kann natürlich nicht mit einem Selbstfahrer mit 500PS mithalten.

Ich denke aber im Kostenvergleich könnte er im Vorteil sein. Er kann die Rüfa auch zum Mähen hernehmen und im Acker kann er auch für normale Arbeit hergenommen werden. Ein Selbstfahrer wird wenn es hoch kommt im Herbst 3 Wochen und wenns gut geht die gleiche Zeit für Gras hergenommen. Ich hatte mal in einem Vergleich gelesen, dass die Ladewagenkette viel günstiger ist als eine Häckslerkette. Also könnte er an dem Schlepper einen Ladewagen hängen und den Anbauhäcksler nur im Mais nehmen, bei Gras ist der Verschleiß um einiges höher.
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Beitragvon Heiliger Mann » Sa Jul 02, 2005 14:49

lagavulin hat geschrieben:Der New Holland 1800 ist nich mit einem modernem Selbstfahrer vergleichbar. Ein Schlepper mit Häcksler mit 300 PS kann natürlich nicht mit einem Selbstfahrer mit 500PS mithalten.


500PS Häcksler gabs vor 20 Jahren noch nicht. Das höchste der Gefühle war der Jaguar 690 und bei uns inner Gegend fuhren meist noch Mengele SF3000, New Holland 1800/1900 oder Jaguar S70. Ausser dem Class 690 brauchte man keinem Häcksler nen 6reiher Maisgebiss geben.

lagavulin hat geschrieben:Ich hatte mal in einem Vergleich gelesen, dass die Ladewagenkette viel günstiger ist als eine Häckslerkette. Also könnte er an dem Schlepper einen Ladewagen hängen und den Anbauhäcksler nur im Mais nehmen, bei Gras ist der Verschleiß um einiges höher.


Jub, wenn die Flächen nah beim Silo sind fährst du mit Ladewagen günstiger. Ich glaub ab Feld-Hof Entfernung mehr als 3km ist der Häcksler wieer günstiger bzw. schlagkräftiger. Wer sehr kurz geschnittenes Futter will kommt um den Häcksler nicht drumrum; obwohl die Schnittlängen beim Ladewagen auch immer kürzer werden.
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Beitragvon lagavulin » Sa Jul 02, 2005 16:08

Der Vergleich Ladewagen Selbstfahrer kann auf der dlz-Homepage nachgelesen werden, link http://www.dlz-agrarmagazin.de .

Mit der Kundennummer kann man in den Exklusivbereich den Vergleich nachlesen.
Hier wurde ein Kette mit zwei Ladewagen,eine Kette mit BigX und zwei Abschiebewagen und eine Kette mit Claas Jaguar mit zwei Doppelzügen vergleichen. Bis 1000ha ist die Ladewagenkette immer günstiger.
Die Transportkapazitäten sind auch vergleichbar.
Die Qualität war in allen Ketten vergleichbar. Zu kurz sollte die Silage eh nicht sein.
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Beitragvon schorsch » Sa Jul 02, 2005 20:42

nabend

ich bin für den Traktor mit Rüfa! Vor 20 Jahren gabs von STEYR eine art "xerion" wo nur der Sitz gedreht werden musste und man konnte in Zug, oder Schubfahrt fahren...

Das der Traktor universeller Einzusetzen ist, ist ein entscheidender Vorteil! Wenn man jetzt einen 280PS Valtra S kauft, kann man diesen nicht nur zum häckseln, sondern zum Saatbettbereiten, oder sonstiges benutzen!
Und wenn dieser der größte Schlepper auf dem Betrieb ist, oder in einer Gemeinschaft gekauft wird, ist es natürlich günstig, weil man ihn auch dementsprechend auslasten kann!

uns außerdem: es gibt auch kleinere traktoren mit RüFa, z.B.: STEYR cvt, Valtra T...
der springende hirsch überholt alles...jaaaa sogar varios!

lg georg
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