Also das Strahlung "nichts tut", ist schon mal grundsätzlich falsch. Natürlich "tut die was", sie bewegt ein technisches Gerät, zB ein Handy, dazu, Dinge zu tun, zu Bimmeln, und Strahlung in Töne umzuwandeln, das ist ganz sicher nicht "nichts". Andere Strahlung läßt sich in Bilder umwandeln, und dann prasseln einem jede Menge Photonen in die Augen und rufen Reaktionen im Gehirn hervor, und je nach Zusamensetzung der Photonen guckt man dann grade Bauer sucht Frau oder kriegt epileptische Anfälle (es geht auch beides). Und noch wieder andere Strahlung macht braune Haut, oder Krebs.
Strahlung macht also Reaktionen, sowohl im technischen wie im physiologischen Bereich.
Das einzige, was man bei sowas diskutieren kann, ist also die Art der Strahlung, deren Intensität, und die mögliche Wirkung über die jeweils erwünschte Wirkung hinaus, und da gibts eben solche und solche: bei einigen "Strahlungsquellen", die wir schon sehr lange nutzen, geht man inzwischen davon aus, daß die unschädlich sind, und bei anderen, die wir hoffentlich demnächst zu nutzen aufhören, geht man inzwischen davon aus, daß die schädlich sind. Und Handy liegt irgendwo in der Mitte, weil es ein "inzwischen" noch gar nicht gibt und Langzeitfolgen noch gar nicht dokumentiert sein können.
Muß also jeder selber wissen, wie viel oder wenig er dem derzeitigen Stand des Wissens über den Weg traut, aber eine Einstellung der Art : "So wenig wie möglich, und so viel wie nötig" ist sicher nicht falsch. Ich würds wohl nicht tun.
