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Antennenmast für Handynetz am Hof

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon SHierling » Di Nov 29, 2011 14:01

Also das Strahlung "nichts tut", ist schon mal grundsätzlich falsch. Natürlich "tut die was", sie bewegt ein technisches Gerät, zB ein Handy, dazu, Dinge zu tun, zu Bimmeln, und Strahlung in Töne umzuwandeln, das ist ganz sicher nicht "nichts". Andere Strahlung läßt sich in Bilder umwandeln, und dann prasseln einem jede Menge Photonen in die Augen und rufen Reaktionen im Gehirn hervor, und je nach Zusamensetzung der Photonen guckt man dann grade Bauer sucht Frau oder kriegt epileptische Anfälle (es geht auch beides). Und noch wieder andere Strahlung macht braune Haut, oder Krebs.
Strahlung macht also Reaktionen, sowohl im technischen wie im physiologischen Bereich.

Das einzige, was man bei sowas diskutieren kann, ist also die Art der Strahlung, deren Intensität, und die mögliche Wirkung über die jeweils erwünschte Wirkung hinaus, und da gibts eben solche und solche: bei einigen "Strahlungsquellen", die wir schon sehr lange nutzen, geht man inzwischen davon aus, daß die unschädlich sind, und bei anderen, die wir hoffentlich demnächst zu nutzen aufhören, geht man inzwischen davon aus, daß die schädlich sind. Und Handy liegt irgendwo in der Mitte, weil es ein "inzwischen" noch gar nicht gibt und Langzeitfolgen noch gar nicht dokumentiert sein können.

Muß also jeder selber wissen, wie viel oder wenig er dem derzeitigen Stand des Wissens über den Weg traut, aber eine Einstellung der Art : "So wenig wie möglich, und so viel wie nötig" ist sicher nicht falsch. Ich würds wohl nicht tun.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon ober_lenker » Di Nov 29, 2011 14:36

Da sieht man wieder, wie unwissend manche die Technik verunglimpfen. Was viele nicht wissen: Die elektrische Feldstärke mit der Einheit Volt pro Meter ist durch einfaches Handy an den Kopf halten während dem Telefonieren um ein vielfaches höher als die "abgekriegte Strahlung" während des Aufenthaltes in unmittelbarer Nähe eines Sendemastes.
Ebenso steigt die "Strahlenbelastung" (die el. Feldstärke) immens an, wenn im geschlossenen Auto telefoniert wird (im Vergleich zum Freien). Aber NATÜRLICH ist allein der böse böse Sendemast in der Nachbarschaft schuld, wenn Jahre später Krebs diagnostiziert wird (unabhängig davon, inwieweit Mobilfunk allgemein für Krebs verantwortlich ist). Solchen Leuten würde ich vorrangig raten, Röntgenaufnahmen zu verweigern und Transatlantikflüge zu meiden. Hierbei handelt es sich zwar um eine andere Art der "Strahlung", jedoch ist mittlerweile lange bewiesen dass diese tatsächlich (!) Krebs verursacht bzw. mit verursachend ist / sein kann.
Und wer meint heutzutage gänzlich ohne Funk auskommen zu können, sollte eh zurück in die Höhle ziehen. Oder wer besitzt kein Radio, Funkwecker, DECT-Telefon, WLAN, Bluetooth, KFZ-Funkschlüssel .....
Kurzum: Ich würde mir um eine Sendeanlage auf meinem Dach keine großen Gedanken machen.
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon Altmeister » Di Nov 29, 2011 18:30

rebenhopser88 hat geschrieben:Hallo hat jemand Erfahrung damit, bei mir möchten die gerne einen Mast mit Sende- und Empfangsantennen installieren.
Es gibt 3000 € + Mwst. im Jahr mind. 15 Jahre mit Option zum verlängern.
Die Bestrahlung gibts gratis dazu.
Was würdet Ihr machen ?
Grüße von rebenhopser88


Hallo,

wenn ein Unternehmen auf Anhieb ein Angebot von € 3000,00 macht,
dann ist auch noch mehr zu haben.

Warum haben sie sich Dein Grundstück ausgesucht und nicht den Acker umzu?
Eine Stromversorgung ist in unmittelbarer Nähe vorhanden.
Nach Deiner Beschreibung rundum freie Fläche.
Keine Einsprüche irgendwelcher Nachbarn.

Ein Vertrag ist eine beiderseitige Willenserklärung.
Ich würde jetzt € 5000,00 verlangen, mit einer Laufzeit von 10 Jahren.
Keinen Vertrag ohne unabhängigen Fachberater.
Wie groß ist denn die Fläche, die dafür vereinnahmt wird.
Es muß ja auch ein Zugang für die Wartungsarbeiten vorhanden sein.

In 10 Jahren sind Deine € 3000,00 aufgrund der Inflation nur noch ein Appel und ein Ei wert.
Wie das mit der Steuer aussieht, mußt Du einen Experten fragen, davon habe ich keine Ahnung.


Altmeister
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon meyer wie mueller » Di Nov 29, 2011 19:31

Hallo

den schlechtesten Handyempfang hat man UNTER dem Sendemast! Also wahrscheinlich auch die niedrigste Strahlung.

Das wäre mal eine Überlegung wert.
#

Gruß
MwM
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon keinbauer » Di Nov 29, 2011 19:34

Noch ein kleiner Tipp zum Errichten von Funkmasten: Erstmal nur den Mast errichten, dann ein paar Monate in der Landschaft stehen lassen bevor die Funktechnik in Betrieb genommen wird. Ein Großteil derjenigen, die in dem Mast die selbstverständliche Ursache für Krebs, Kopfweh, Schweißfüsse und sexuelle Frustration sehen, erkrankt schon in dieser Zeit, obwohl da noch gar nichts "strahlt". :shock:
Wenns dann hinterher noch Ärger gibt, sind die Chancen größer, mit vernünftigen Menschen zu diskutieren, der Deppenanteil unter den modernen Wutbürgern ist dann wegen der Klatsche eher ruhig.

Soll sich so auch bei der gerade laufenden flächendeckenden Errichtung neuer Digitalfunknetze für die Sicherheitsdienste bewährt haben... :wink:
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon rebenhopser88 » Di Nov 29, 2011 20:04

Also die brauchen ca. 6 qm Stellfäche auf dem Dach oder für einen Neuen Mast ca. 50qm
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon Matz » Di Nov 29, 2011 20:32

Hallo Hopser,

wenn Du dir schon die geringsten Gedanken machst, würde ich es bleiben lassen, denn dann wirst Du sowieso jeden Schnupfen, jeden Kopfschmerz, jeden Kater nach dem Dorffest dem Sendemasten zuschreiben.
Viele unserer Zivilisationskrankheiten sind psychosomatischer Natur, wenn man sich nur lange genug einredet, irgendeine Erkrankung zu bekommen, dann klappt das auch irgendwann. Die Menschen haben heutzutage einfach zu viel Zeit, dann passiert es eben, dass man aus Langeweile die Apothekenumschau liest und erfährt, an was man so alles erkranken kann......
Viele Grüße, M a t t h i a s
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon Altmeister » Di Nov 29, 2011 21:13

rebenhopser88 hat geschrieben:Also die brauchen ca. 6 qm Stellfäche auf dem Dach oder für einen Neuen Mast ca. 50qm


Hallo,

von einer Montage auf dem Dach kann nur dringends abgeraten werden.

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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon rebenhopser88 » Di Nov 29, 2011 21:42

Hallo,

warum nicht auf` s Dach an der Halle ?

Gruß
hopser
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon Schrat » Mi Nov 30, 2011 17:07

ihc833 hat geschrieben:Weiter solltest Du auf die Bienen achten ...


Na die Bienen werden schon wissen warum... Die sind ja auch nicht blöde. :lol:

Was wird schon als von staatlicher und industrieller Seite als gefährlicher erachtet wenn es wirtschaftlichen Interessen entgegensteht?!
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon Altmeister » Mi Nov 30, 2011 17:57

rebenhopser88 hat geschrieben:Hallo,

warum nicht auf` s Dach an der Halle ?

Gruß
hopser

Hallo,

die Halle bzw. das Dach ist die Basis für die Antennenanlage, die
Du vertraglich zur Verfügung stellen mußt.

Sollte in den 10-15 Jahren das Dach oder die Halle nicht mehr aus
irgend welchen Gründen zur Verfügung stehen, mußt Du für einen
Ersatz sorgen.

Fazit: In einem Rechtsstreit bist Du den Betreibern oder was es sein mag
juristisch total unterlegen. Bei einem Antennenmast hast Du eine eindeutige
Sachlage.

Gruß Altmeister
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon keinbauer » Mi Nov 30, 2011 18:03

Naja, die Quelle des Bienen-pdf ist schon etwas...

Wer durch die Landschaft rennt, und die Nutzung von mindestens 1,5m langen Kochlöffeln und mindestens 1,2m langen Pfannenstielen an Induktionsherden als Rettung der Menschheit verkündet, und die Nichtexistenz von Statistiken, wieviele ungeborene Kinder von Köchinnen mit Induktionsherd in den letzten 5 Jahren infolge Missbildungen abgetrieben werden mussten, als Beweis für die Schadhafitgkeit der Magnetfelder von solchen Herden ansieht, braucht sich nicht wundern, wenn selbst die Bienen ihnen abhauen...
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon Woldbua61 » Mi Nov 30, 2011 19:35

Alle Lebewesen sind schon seit anfangan kosmischer Strahlung ausgesetzt ,auch Neutronenstrahlung,Gammastrahlung,Radiostrahlung usw. sind ununterbrochen vorhanden. Da ist das bischen Gigahertz vom Handysender ein Klacks.Am meisten bist du durchs eigene Handy selber am meisten belastet!!!! :twisted: Ich war selber Elektriker 40 Jahre in Schaltanlagen etc. rumgekrebst hat auch nichts gemacht.Die Belastung direkt unter dem Sender ist gleich null.Die Wellen werden waagerecht abgestrahlt,dann ist die Belastung hauptsächlich in gleicher Höhe z. hohe Gebäude in ca . 200 bis 500m am größten da sich die wellen auch schräg nach unten ausbreiten :gewitter:

Viele Grüße !
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Saufst Du zuviel Bier ,wirst du bald zum Saurier !Woldbua61
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon westfale2030 » Do Dez 01, 2011 15:26

Ich habe seit 2002 einen Sendemasten für das D1 Netz in der Scheune. Die Vergütung liegt bei monatlich 421€ incl.Ust. Heftig waren zu Beginn die Anfeindungen einiger Nachbarn bzw Dorfbewohner. Das ging bis zu Leserbriefen in unserer Tagesszeitung. Herhalten für die Antistimmung mußten die damals noch kleinen Kinder, die heute mittlerweile auch fleißige Handynutzer sind. Die Eltern haben selbstverständlich auch damals schon mobil telefoniert, wollten aber keinen Masten vor der eigenen Haustür haben. Andere Dorfbewohner waren hingegen dankbar für den nun guten Netzempfang.
Das Ganze zeigt nur die Verlogenheit solcher Diskussionen, möglicherweise ist auch Neid dabei gewesen. Seit einigen Jahren ist Gras darüber gewachsen und alles hat sich normalisiert.
Die Telekom selber ist bisher als seriöser Partner aufgetreten, man höre und staune.

Ich rate dir nur in deinem Ort offen mit dem Thema umzugehen.
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Re: Antennenmast für Handynetz am Hof

Beitragvon Lohnfilter » Do Dez 01, 2011 16:01

Kann Westfale2030 nur zustimmen. Das war bei uns genauso. Nach eienm hlaben Jahr war das ganze Thema sowieso durch und seitdem hört man rein gar nix mehr.
Interresant sind aber auch folgende zwei Fakten:
Die Anwohner klagten natürlich direkt nach der Errichtung gegen Kopfschmerzern. Läßt sich ja auch ganz gut erkläten obwohl die zu istallierende Sendtechnik mit 3 Monaten verspätung über die Weltmeere angeschifft kam. Die Leute habe ich dann öffentlich ins Messer laufen gelassen. Es sind imho nur diejenigen die neidisch sind oder einen schon immer auf dem Kieker haben.

Nach einem Leserbrief mit falschen Fakten (angeblich 20.000 DM Jahresverdienst) habe ich versucht mit der Verfasserin zu reden und einen Widerruf in die Zeitung zu stellen. Nach Drohung mit dem Rechtsanwalt teilte sie mir dann den wahren Schreiber des Briefes mit. Interresanterweise war die laut Aussage von Vodafone auch ein Mitbewerber um den Standplatz der Mobilfunkanlage. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Die meisten Handynutzer sind auf jeden Fall mit dem verbesserten Empfang zufrieden. Auf die ewig gestrigen und die anderen Dummköpfe kannst du drauf .......

Markus
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