Das ist doch ganz simpel: Bakterien werden üblicherweise eingeschleppt, und über Viehzeug weiterverbreitet, Vögel, Ratten, Menschen, Autoreifen, was auch immer.
Bei 1000 Mastplätzen am Stück hast Du EINEN Zaun, EINE Belegschaft, die da rein und rausduscht, EINEN Hof und EINE Betriebsflora. Bei 20 Kleinbetrieben hast Du 20 verschiedene "Einzugsbereiche", 20 verschiedene Familien, die mit ihren Autos fahren, (oder womöglich sogar in Urlaub) , 20 verschiedene betriebseigene Keimzusammensetzungen etc etc etc.
Einfach ausgedrückt: das Risiko einer Einschleppung ist 20x so groß, und die Bekämpfung im Seuchenfall mit Pech 20x aufwändiger. Genauere Daten und Zahlen und Untersuchungen dazu guckst Du zB in Tierhygiene-Büchern aus den 60er bis 80er Jahren: man hat die großen Anlagen ja nicht nur aus Jux und Dollerei erfunden.
Du kannst auch einfach "noch kleiner gucken" - etliche längst ausgestorben geglaubte Krankheiten und Tierseuchen feiern bei den Allerkleinsten - den Hobbyhaltern - gerade nach genau dem selben Prinzip fröhliche Wiederauferstehung.
Warte ab bis die nächste Impf-Aktion ansteht - mit wievielen Leuten möchtest Du lieber diskutieren? Mit einem Betriebsleiter, dem sein Bestand etwas wert ist, oder mit 20 Hobbyhaltern, die wieder bis zum Erbrechen um jede Spritze herumzicken und zur Not wie bei den Hühnern ihre Viecher noch im Keller verstecken?
