http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2012/kw05/0202/02_antibiotika.jsp
Der Link zu dem Beitrag des WDR Fernsehen" Gefährliches Gemüse "
Auszug zu dem o. g. Beitrag:
Antibiotika und Keime im Gemüse
In Deutschland werden jedes Jahr Hunderte Tonnen Antibiotika an Nutztiere verfüttert. Mit der Gülle aus der Tiermast landen Rückstände davon auf den Äckern. Dass Pflanzen, die auf belasteten Böden wachsen, Antibiotika enthalten können, ist bekannt. Schon vor sechs Jahren hat die Servicezeit darüber berichtet. Neu ist allerdings, dass immer öfter auch multiresistente Keime eben nicht nur auf Hähnchenfleisch, sondern auch auf Gemüse gefunden werden. Erschreckend dabei ist: Diese Keime wachsen sogar ins Gemüse hinein.
Multiresistente Keime wachsen inzwischen sogar in Salat und Gemüse hinein.
Risiko Massentierhaltung
Bei der Intensivmast von Hähnchen oder Schweinen bekommen die Tiere teils mehrere Male in ihrem kurzen Leben Antibiotika verabreicht. Wie groß das Ausmaß der Medikamentengabe ist, drang mit dem Geflügelfleischskandal im Januar 2012 an die Öffentlichkeit und sorgte für Empörung. Zwar müssen die Bauern und Viehmäster in der Europäischen Union seit 2006 gänzlich ohne Antibiotika als leistungs- und wachstumsfördernde Mittel im Tierfutter auskommen, jedoch sind sie als Arzneimittel auch weiterhin zugelassen. Haben etwa einzelne Tiere eines Stalls eine Infektion, kann es gut sein, dass aus Vorsorgegründen der gesamte Bestand Antibiotika verabreicht bekommt. Dieser großflächige und kontinuierliche Einsatz des eigentlich sehr wirkungsvollen Medikaments hat einen extremen Nachteil: Es entstehen multiresistente Keime, gegen die kaum ein Antibiotikum wirkt. Diese Erreger finden sich laut neuerer Untersuchungen auf einem großen Teil des konventionell erzeugten Fleisches.....
