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Antibiotika und Keime im Gemüse

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon fridolin » Do Feb 02, 2012 18:35

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2012/kw05/0202/02_antibiotika.jsp

Der Link zu dem Beitrag des WDR Fernsehen" Gefährliches Gemüse "

Auszug zu dem o. g. Beitrag:
Antibiotika und Keime im Gemüse
In Deutschland werden jedes Jahr Hunderte Tonnen Antibiotika an Nutztiere verfüttert. Mit der Gülle aus der Tiermast landen Rückstände davon auf den Äckern. Dass Pflanzen, die auf belasteten Böden wachsen, Antibiotika enthalten können, ist bekannt. Schon vor sechs Jahren hat die Servicezeit darüber berichtet. Neu ist allerdings, dass immer öfter auch multiresistente Keime eben nicht nur auf Hähnchenfleisch, sondern auch auf Gemüse gefunden werden. Erschreckend dabei ist: Diese Keime wachsen sogar ins Gemüse hinein.
Multiresistente Keime wachsen inzwischen sogar in Salat und Gemüse hinein.
Risiko Massentierhaltung
Bei der Intensivmast von Hähnchen oder Schweinen bekommen die Tiere teils mehrere Male in ihrem kurzen Leben Antibiotika verabreicht. Wie groß das Ausmaß der Medikamentengabe ist, drang mit dem Geflügelfleischskandal im Januar 2012 an die Öffentlichkeit und sorgte für Empörung. Zwar müssen die Bauern und Viehmäster in der Europäischen Union seit 2006 gänzlich ohne Antibiotika als leistungs- und wachstumsfördernde Mittel im Tierfutter auskommen, jedoch sind sie als Arzneimittel auch weiterhin zugelassen. Haben etwa einzelne Tiere eines Stalls eine Infektion, kann es gut sein, dass aus Vorsorgegründen der gesamte Bestand Antibiotika verabreicht bekommt. Dieser großflächige und kontinuierliche Einsatz des eigentlich sehr wirkungsvollen Medikaments hat einen extremen Nachteil: Es entstehen multiresistente Keime, gegen die kaum ein Antibiotikum wirkt. Diese Erreger finden sich laut neuerer Untersuchungen auf einem großen Teil des konventionell erzeugten Fleisches.....
Zuletzt geändert von fridolin am Do Feb 02, 2012 18:39, insgesamt 2-mal geändert.
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon JohnDeere3040 » Do Feb 02, 2012 18:37

Könnten die resistenten Bakterien auch vom Menschen kommen? Immerhin wird Gemüse ja nicht mit Gülle gedüngt, aber reichlich Menschen hantieren damit. Der Ehec Skandal kam ja auch von nem Bio-Veganen Hof.
Übrigens ist das Schnitzel sicher, es wird gut gegart, im Gegensatz zum Salat.
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 02, 2012 19:09

JohnDeere3040 hat geschrieben:Könnten die resistenten Bakterien auch vom Menschen kommen? Immerhin wird Gemüse ja nicht mit Gülle gedüngt, aber reichlich Menschen hantieren damit. Der Ehec Skandal kam ja auch von nem Bio-Veganen Hof.

Wie könnte es auch anders sein? Einen Zusammenhang mit der konventionellen Landwirtschaft zu konstruieren ist böswilliger Sensationsjournalismus. Immerhin ist der Konvi-Bauer die Hand die selbstlos und aufopferungsvoll den dummen Verbraucher füttert und daher ist auch nur der Hauch von Kritik an seinem Tun eine Art Majestätsbeleidigung die mit Entzug der täglichen Essensration geahndet werden sollte.
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon SHierling » Do Feb 02, 2012 19:38

Zumindest wäre es mal interessant, einen Vergleich zu den Zuständen in den USA zu ziehen, oder zu irgendeinem der vielen anderen Länder, in denen Fütterungsantibiotika als Leistungsförderer dauerhaft eingesetzt werden und völlig legal und gang und gäbe sind.

Die müssen ja alle kurz vor dem Aussterben sein?!
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon JohnDeere3040 » Do Feb 02, 2012 19:40

@jochen:Ne sinnvolle Antwort hab ich von dir nicht erwartet. Aber mal ehrlich, es ist doch an den Haaren herbeigezogen, anstatt nach den Ursachen zu suchen nur die bösen 'Massentierhalter' zu beschuldigen, oder?!
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon forenkobold » Do Feb 02, 2012 19:41

Die öffentlich rechtlichen sind mittlerweile schlimmer als die privaten.
GEZ-finanzierte Volksverhetzung.
http://www.animal-health-online.de/print/keime.htm

Auffällig ist aber, Vegetarier deutlich mehr resistente Keime im Darm tragen als Fleischesser (8,9).


http://www.iuv.uni-bremen.de/iuv/index. ... &Itemid=75

Keine anderen Kulturen werden so intensiv bewässert wie Gemüse.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Feb 03, 2012 8:04

JohnDeere3040 hat geschrieben:@jochen:Ne sinnvolle Antwort hab ich von dir nicht erwartet. Aber mal ehrlich, es ist doch an den Haaren herbeigezogen, anstatt nach den Ursachen zu suchen nur die bösen 'Massentierhalter' zu beschuldigen, oder?!

Sorry, hatte vergessen den Beitrag als Satire zu kennzeichnen. Trotzdem ist da etwas dran. Es dürfte einen Zusammenhang zwischen der Anzahl Tiere pro Stall und dem AB-Einsatz geben, ähnliche Hygienemaßnahmen vorausgesetzt. Diese Aussage belege ich u.a. damit dass hier auf den Philippinen ca. 70% aller Nutztiere in Hinterhofställen aufwachsen und nie irgendwelche Medikamente (außer Impfungen) bekommen und die Ausfallrate dennoch extrem gering ist.

Nur weil AB-Rückstände auch durch menschliche Ausscheidungen und Krankenhäuser in die Umwelt gelangen muß man die Problematik der Massenhaltung nicht herunterspielen. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind kontraproduktiv, dazu ist die Problematik der multiresistenten Keime viel zu ernst. Es muß vielmehr darum gehen das Problem auf allen Ebenen gleichzeitig und wirksam anzugehen.
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon forenkobold » Fr Feb 03, 2012 8:35

Der WahrheitsDreherRundfunk stellt Zusammenhänge zwischen Keimen auf Gemüse und der Tierhaltung her, obwohl es in diesem Fall als sicher gilt, dass die meisten Keime übers Bewässerungswasser aus Kläranlagen kommen.
DAS ist der Skandal.
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon Meini » Fr Feb 03, 2012 9:00

Jochens Bruder hat geschrieben:
JohnDeere3040 hat geschrieben:@jochen:Ne sinnvolle Antwort hab ich von dir nicht erwartet. Aber mal ehrlich, es ist doch an den Haaren herbeigezogen, anstatt nach den Ursachen zu suchen nur die bösen 'Massentierhalter' zu beschuldigen, oder?!

Sorry, hatte vergessen den Beitrag als Satire zu kennzeichnen. Trotzdem ist da etwas dran. Es dürfte einen Zusammenhang zwischen der Anzahl Tiere pro Stall und dem AB-Einsatz geben, ähnliche Hygienemaßnahmen vorausgesetzt. Diese Aussage belege ich u.a. damit dass hier auf den Philippinen ca. 70% aller Nutztiere in Hinterhofställen aufwachsen und nie irgendwelche Medikamente (außer Impfungen) bekommen und die Ausfallrate dennoch extrem gering ist.

Nur weil AB-Rückstände auch durch menschliche Ausscheidungen und Krankenhäuser in die Umwelt gelangen muß man die Problematik der Massenhaltung nicht herunterspielen. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind kontraproduktiv, dazu ist die Problematik der multiresistenten Keime viel zu ernst. Es muß vielmehr darum gehen das Problem auf allen Ebenen gleichzeitig und wirksam anzugehen.


Jochen wir hatten auch probleme mit 15 Zuchtsauen und der Mast und auch mit 18 Kühen beides mehr wie heute mit 1000 Mastschweine meine Verlustquote liegt unter 1%
und ich versuche weiter meinen AB einsatz zu senken,weiter zu senken wunsch ist null leider bin ich da noch nicht ganz. Das Prob. was wir haben ist das alle ihren Finger erheben inkl. Politik statt Lösungen auf allen ebenen in Zusammenarbeit zu suchen wird gedroht. Neue blödsinnige Kontrollen eingführt, siehe CC Doppelbestrafung werden zu keiner Lösung führen, Amtsvets werden zu Polizisten, statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wichtiger wäre erstmal festzustellen wo und welcher Betrieb Keime hat und dann sie zu sanieren das Prob ist nicht neu, nur getan wird nichts, als mal auf Bauern mal auf Krankenhäuser zu schimpfen. Die Problem sind vielseitig der AB verbrauch ist auch im Humanbereich gewaltig gestiegen, was sicher nicht zu einer Verbesserung der Gesamtsituation führt.
Und wenn du Glaubst das mit Hinterhoftierhaltung der Nahrungsbedarf gedeckt werden könnte oder die Gesundheitsituation sich verbessern würde träum weiter. Krankheiten wie die Spanischegrippe sind genau in diesen katstrophalen Haltungsbedingungen entstanden, wo Menschen mit Haustieren auf engsten Raum gehalten wurden.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon SHierling » Fr Feb 03, 2012 11:22

Das kleinere Einheiten zu einer Verbesserung führen würden, ist doch auch bloß Augenwischerei, das rechnet Dir jede Vetamt im Schlaf vor.

Lieber einmal 1000 Mastplätze am Stück, als statt dessen 20 Betriebe mit 50 Plätzen, 20x mehr Gefahr, irgendwas einzuschleppen, 20x mehr Kontrolle der Handels- und Futterwege, 20 unterschiedliche Bedingungen und in Folge dann im blödesten Fall 20TÄ, die unterschiedliche Mittel einsetzen müssen deswegen, zu unterschiedlichen Zeiten. Rein rechnerisch kommt dann raus, daß jeder einzelne Betrieb "weniger Ab einsetzt", und rein biologisch bereitet man den Bakterien damit den Himmel auf Erden.
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon estrell » Fr Feb 03, 2012 14:57

Von der "Kontrolleursseite" gesehen durchaus stimmig - leider in der Realität im Hof durchaus nicht immer und überall so.
Klar kontrolliert der Amtsvet lieber einmal 1000 Tiere an einem Platz als 100x Höfe besuchen zu müssen um die gleiche Anzahl Tiere irgendwann auch kontrolliert zu haben.
Klar finden die das auch lustiger, wenn es nur EINEN Riesenschlachthof in XYZ gibt, wohin alle ihre Tiere einer Art zu karren haben, als an vielen kleinen Orten viele kleine Schlachthöfe zu haben, die einem nicht nur Rind, sondern auch Schwein, Schaf und Geflügel schlachten würde, mal eben so um die Ecke und ohne große Fahrtkosten.
Klar ist es besser, wenn es einen großen Vetrerinärbetrieb gibt, bei dem 50 Tierärzte rund um die Uhr arbeiten, und darauf getrimmt sind in ihrem eigenen Labor ihre eigenen Proben zu untersuchen um dann eine einzige, gemeinsame Versorgungsstrategie zu entwickeln.

Tut mir leid - wäre nichts für mich. Ich für meinen Teil hab lieber einen Metzger, der mir mein Fleisch so zerlegt, wie ICH es in der Küche haben will. Ich möchte meine Tiere dort schlachten lassen, wo es mir passt, sie solange halten, wie ich das für ein bestimmtes Produkt haben möchte, sie mit dem füttern, was ihnen am Besten tut, und nicht auf das einzige, irgendwann noch erhälltliche Futter angewiesen sein, wo man dann reintut, was billig ist um es dann teuer zu verkaufen. Ich will die Rassen halten die ICH will, will die Farben haben die ICH mag, Einheitsbrei mag ICH nicht - nicht mal in der tierärtztlichen Versorgung.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon estrell » Fr Feb 03, 2012 15:01

Im Thema ging es aber um die Dummheit der Verbraucher, die Gemüse ab Hof einfach so essen ohne es zu waschen - und die alles gesünder finden, wenn es roh ist.
Und eigentlich hat das doch nix mit mangelnden Kontrollen zu tun, sondern nur mit dem Mangel an "Opperator Headspace". 8)
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon SHierling » Fr Feb 03, 2012 17:24

ch möchte meine Tiere dort schlachten lassen, wo es mir passt, sie solange halten, wie ich das für ein bestimmtes Produkt haben möchte, sie mit dem füttern, was ihnen am Besten tut, und nicht auf das einzige, irgendwann noch erhälltliche Futter angewiesen sein, wo man dann reintut, was billig ist um es dann teuer zu verkaufen. Ich will die Rassen halten die ICH will, will die Farben haben die ICH mag, Einheitsbrei mag ICH nicht - nicht mal in der tierärtztlichen Versorgung.


Hat ja auch keiner was dagegen, im idealfall richtet sich die Herdengröße nach dem Tier, das gabs ja alles schon mal.

Nur sollte man dann eben auch immer DAZUSAGEN, welche Risiken man damit ebenfalls "haben will", und nicht so tun, als würde der Wille zum Bambiland gleich die ganze Natur außer Kraft setzen. Und das hat nichts mit "bequemeren Kontrollen" der Amtsvets zu tun, sondern das ist ganz simple Biologie.
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon estrell » Fr Feb 03, 2012 22:25

Ok - welche Risiken gehe ich mehr ein, wenn ich meine Tiere auf meinem Hof schlachten lasse als sie ins Schlachthaus zu fahren?
Welche Risiken sind das, wenn ich eine Niederleistungsrasse halten will, wenn meine Ochsen eben nicht nur 2 sondern 4 Jahre alt werden und ich meine paar Hühner in einem Hühnerwagen halte im Sommer, von wo aus sie in Wechselausläufe dürfen. Welche Risiken, wenn ich durch die Haltungsform inzwischen weit weniger Antibiotika brauche, weit bessere Zellzahlen in der Milch habe, weit weniger fußkranke Kühe...
Welche Risiken bitte, wenn meine 5 Schweine einen Sommer im Freien verbringen und dann hier sterben?
Welche Risiken, wenn ich mir einen ganz großen Teil meines Futters selber anbaue? Die Schweine zB zusätzlich mit Eiern und Milch füttere und fleischlosen Küchenabfällen, die zu fast 90% auch hier auf dem Hof erzeugt wurden? Wo sind die Risiken, wenn die Hühner zusätzlich Schweineschlachtabfälle meiner Schweine bekommen und die Schweine die der Hühner?

WO sind die Risiken? Ich kutsche nichts rum, die Tiere leben und sterben hier - WO sind die Risiken???

Das einzige Risiko ist, das ich alles selber essen muß. Ich nutze viel weniger "Spaßgesellschaft" als andere, da darf ich mir den Luxus den ich habe gönnen, von meiner Hände Arbeit zu leben. Tut mir leid, wenn ich nicht so viele Menschen per Ha füttere wie andere, aber ich brauch im Gegenzug auch weit weniger dafür. Ich denk wir sind damit Quit - die Gesellschaft und ich.
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Re: Antibiotika und Keime im Gemüse

Beitragvon Meini » Fr Feb 03, 2012 23:12

estrell hat geschrieben:Ok - welche Risiken gehe ich mehr ein, wenn ich meine Tiere auf meinem Hof schlachten lasse als sie ins Schlachthaus zu fahren?
Welche Risiken sind das, wenn ich eine Niederleistungsrasse halten will, wenn meine Ochsen eben nicht nur 2 sondern 4 Jahre alt werden und ich meine paar Hühner in einem Hühnerwagen halte im Sommer, von wo aus sie in Wechselausläufe dürfen. Welche Risiken, wenn ich durch die Haltungsform inzwischen weit weniger Antibiotika brauche, weit bessere Zellzahlen in der Milch habe, weit weniger fußkranke Kühe...
Welche Risiken bitte, wenn meine 5 Schweine einen Sommer im Freien verbringen und dann hier sterben?
Welche Risiken, wenn ich mir einen ganz großen Teil meines Futters selber anbaue? Die Schweine zB zusätzlich mit Eiern und Milch füttere und fleischlosen Küchenabfällen, die zu fast 90% auch hier auf dem Hof erzeugt wurden? Wo sind die Risiken, wenn die Hühner zusätzlich Schweineschlachtabfälle meiner Schweine bekommen und die Schweine die der Hühner?

WO sind die Risiken? Ich kutsche nichts rum, die Tiere leben und sterben hier - WO sind die Risiken???

Das einzige Risiko ist, das ich alles selber essen muß. Ich nutze viel weniger "Spaßgesellschaft" als andere, da darf ich mir den Luxus den ich habe gönnen, von meiner Hände Arbeit zu leben. Tut mir leid, wenn ich nicht so viele Menschen per Ha füttere wie andere, aber ich brauch im Gegenzug auch weit weniger dafür. Ich denk wir sind damit Quit - die Gesellschaft und ich.


Trichinenbeschauer der 5 mal kommt, dann hiese das, das an jeder Ecke eine Kleinstherde stehen würde, also das die Ratten,Luft etc. Keime weiter tragen. Als weitere ein Virenpingpong zwischen Huhn,Schwein , Mensch was die Grundvorraussetzung für Viren wie der Spanischen, Mexicanischengrippe sind bzw.waren. Als weiteres vergisst du das solche Ernährungsweisen eine Bevölkerungsdichte, Wohlstand wie in Europa ausschliesen.
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