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Arabisches Vollblut

Testweise auch Forum für die Pferdhalter
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10 Beiträge • Seite 1 von 1
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Arabisches Vollblut

Beitragvon svantje » Mi Nov 29, 2006 2:27

Leichter auszubilden als jede andere Rasse, aber empfindlich, vor allem im Rücken und an den Beinen, das sind so meine Erfahrungen.

Seit einem halben Jahr hab ich die Pferde (Ägypter) eines Züchters in Westernausbildung. Die Pferde lernen durchweg sehr schnell, wenn man mit mehr Motivation als Druck arbeitet. Prima für Leute, die keine Lust haben, sich über sture oder hysterische Pferde zu ärgern.

Liegts nun an dieser Zucht, daß sie mir so empfindlich vorkommen, oder ist das bei allen so? Z.B. hat schon der Regen im August für reichlich Rückenverspannungen gesorgt, so daß sich die Pferde nicht lösen ließen.

Schreibt mal Eure Erfahrungen, bin gespannt.

Gruß Svantje
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Beitragvon l_andy » Mi Nov 29, 2006 9:44

moin...


haha ... ägypter und regen, das verträgt sich nun mal gar nicht...

die können zwar zur not (!) stundenlang im regen stehen, aber anfassen oder gar arbeiten ist dann ... igittigitt ... kein wunder, dass sie sich da verspannen

gerade ägypter haben halt diesen "senkrücken", den du nur durch intensives vorwärts/abwärts reiten in den griff bekommst

ich vermute mal, dass ein tierarzt oder ein ostheopat schon mal nach ausgerenkten wirbeln geschaut hat ? wenn nicht, wäre das mal ne möglichkeit zu checken, ob die tiere nicht vielleicht unter schmerzen gehen
munter bleiben

andy

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Beitragvon l_andy » Mi Nov 29, 2006 9:45

...ach so :
im juni/juli diesen jahres, ward ihr bei 35° doch bestimmt die schnellsten?

:lol:
munter bleiben

andy

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Beitragvon fendt59 » Mi Nov 29, 2006 14:11

Hallo Svantje
Ich habe schon seid 20 Jahren Araber,unter anderem auch einen " Ägypter ".Gewisse Probleme beim Rücken und und punkto korrektes
Fundament kann ich bei einigen durchaus bestätigen.Die Neigung zu
einem gewissen Senkrücken und eine leichte Kuhhässigkeit sind dort doch
schon auffallend.Mein Wallach wird jetzt 21 Jahre alt und er hat in seinem
Leben schon einiges an Kilometer gelaufen.Ich habe aber immer Wert
darauf gelegt,daß der Sattel ( am besten kurzer Baum ) dem Pferd gut
anliegt und der Hufschmied die Eisen dem Pferd anpasst und nicht umgekehrt.Mit dieser Einstellung haben wir mehrere lange Ritte unbeschadet überstanden.Ich mußte allerdings in den 20 Jahren bisher
öfter die Sättel wechseln,da er sich halt im Körperbau verändert hat.Mein
2 ter Wallach ist russischer Abstammung und ist im Gebäude wesentlich
korrekter.Dies liegt meiner Meinung halt daran,daß in Rußland oder auch
in Polen,Türkei die Pferde auf Leistung beim Reiten selektiert werden und
nicht wie einige in Deutschland,USA,Italien auf Schönheit,was immer dies
bedeuten mag.Ich halte meine Pferde im Winter im Offenstall mit seperaten Boxen und Auslauf,im Sommer gibt es Koppel satt.Im Umgang
mit Arabern,gilt eigentlich auch für andere Rassen,muß man halt ein Hauptaugenmerk auf die Sättel legen.Die müssen primär dem Pferd passen,der Reiter kommt erst an 2ter Stelle.Ob ein Sattel gut für`s Pferd
ist kann ich am Besten daran erkennen,wenn ich mehrere Stunden täglich
reite und nicht mal kurz eine halbe Stunde Programm abspule.
Gruß Ralph :lol:
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Beitragvon svantje » Do Nov 30, 2006 2:09

Jo, danke für Eure Antworten!

Und ich dachte eher, es läge an dem Züchter...
Der jetzige Deckhengst ist mir persönlich auch zu zierlich, der vorige hatte mehr Kaliber, aber auch dessen Nachkommen haben teilweise Probleme.
Die Haltung ist dort auch nicht so, wie sie sein sollte, aber das reichte mir als Erklärung nicht.

@ landy: Die Pferde, die ich einreite, sind zwischen 3 und 7 Jahren alt, ich arbeite etwa einen Monat an der Longe, bevor ich mich das erste Mal draufsetze. Und das oft ohne Sattel, weil nix passendes da ist. Ich kann ordentlich Sättel anpassen, aber Chef ist bald vom Stuhl gefallen, als ich ihm erzählt hab, daß jedes Pferd seinen Sattel haben sollte und der vielleicht schon bald nicht mehr paßt. Er hat dann seinen Tierarzt gefragt und der sagt, daß Westernsättel mit zwei Decken immer passen. Weißt Bescheid?
Gut, daß es so liebenswürdige Pferde sind, die bringen einen ohne Sattel fast nie in Raumnot...

Mein Eindruck: absolut top für kluge Freizeitreiter, aber besser nicht in den Sport.
Das gilt ausdrücklich nur für "meine"- mir fehlt der Vergleich.

Nicht das mich nun jemand falsch versteht: ich mag sie sehr und da geht nach kurzer Zeit schon mancher für mich durchs Feuer.

Gruß Svantje
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Beitragvon l_andy » Do Nov 30, 2006 9:15

svantje hat geschrieben:J....Er hat dann seinen Tierarzt gefragt und der sagt, daß Westernsättel mit zwei Decken immer passen. Weißt Bescheid?
...


... ja nee schon klar...

kannst ihm ja mal birkenstocks 2 nummern zu klein oder zu gross geben und ihn damit auf ne wanderung schicken :roll:

ein sattel muss passen !!! und wenn ihr die pferde in ausbildung habt, sollen sie doch auch hinterher geritten werden oder ? dann koennte vielleicht der besitzer seinen sattel drei oder vier monate zur verfuegung stellen, bzw einen sattel um die zeit der ausbildung frueher kaufen...

klar aendert sich auch des gebaeude des pferdes mit zunehmenden alter/trainingsfortschritts...
aber dann muss man halt mal in den sauren apfel beissen und einen anderen sattel besorgen.

wir haben besonders gute erfahrungen mit den saetteln von american flex
der grand-premier ist zwar kein western sattel, aber man braucht nicht unbedingt einen knauf und tolle verzierungen um "western" zu reiten.

wenn du einen westernsattel finden solltest, der fuer kurze senkruecken geeignet ist, lass es uns wissen... wir haben keinen gefunden !
munter bleiben

andy

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Beitragvon SHierling » Do Nov 30, 2006 10:34

Hallo,

wenn es nichts passendes gibt, kann man sich auch passendes machen lassen, z.B. da: http://www.hodiamont.com/ Vielleicht nichts für 0815-Pferde, aber verdient hat es eigentlich jedes Tier, und gerade Western ist ja für einige "Bauarten" (des Pferdes, nicht des Sattels) ne ziemliche Belastung (nein, ich will mich jetzt nicht darüber streiten)
Ich werb sonst ja eher nicht, aber den kann ich guten Gewissens "weiterreichen" ;-)

Grüße
Brigitta
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Beitragvon fendt59 » Do Nov 30, 2006 14:05

Hallo
In Punkto Flexsättel gebe ich euch Recht,diese Sättel passen sich bis zu einem gewissen Punkt ganz gut dem Pferd an.Die Länge ist halt wirklich
oft das Problem.Ich habe mir vom Sattler einen Sattel anfertigen lassen,welcher einen Baum vom Kiefer hat,ansonsten die Verschnallung
wie ein Westernsattel.Die Ringe zur Bauchgurtverschnallung sind bei dem
Sattel mit Riemen am Baum befestigt,so daß ich die Ringe im begrenzten Maß vor und zurück schieben kann.Übrigens mein bester Flexsattel war ein Orthoflex aus USA,schön kurz gibt es auch als Westernausführung.
Die Aussage des Tierarztes ist leider wieder typisch,möchte den mal sehen
wenn er Schuhe an hat,welche zu groß oder zu klein sind und abgepolstert
mit denen laufen soll.Übrigens Landy ihr habt im Hunsrück einen wirklich
Top Tierarzt für Pferde,speziell auch für Araber.
Gruß Ralph :lol:
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Beitragvon l_andy » Do Nov 30, 2006 18:53

fendt59 hat geschrieben:...Übrigens mein bester Flexsattel war ein Orthoflex aus USA,schön kurz gibt es auch als Westernausführung...


... meines wissens, ist der "american flex" der nachfolger vom orthoflex... ich glaube die haengen irgendwie zusammen...

fendt59 hat geschrieben:....Übrigens Landy ihr habt im Hunsrück einen wirklich
Top Tierarzt für Pferde,speziell auch für Araber....
Gruß Ralph :lol:


... echt wer ? wir haben zwar einen sehr guten tierarzt, und eine noch bessere ostheopatin(die uebrigens "araber"-spezialistin ist), aber dass der arzt einen ruf als araberspezialist hat, waere mir neu
munter bleiben

andy

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Beitragvon svantje » Do Nov 30, 2006 21:08

Der beste Sattel ist immer der, der am besten paßt... nach 8 Wochen Training hat ein Pferd (Mensch im Fitness-Studio auch) meist schon ordentlich Muckies gekriegt und für solche Zeiträume reicht dann auch mal ne "Bratpfanne".
Bei meinen Berittpferden bringt's mich nicht weiter, die sollen erst geritten werden, dann angeboten. Die vorige Bereiterin hat vom Chef einen Full-Quarter Sattel kaufen lassen, brettgrade im Baum, damit hat sie alle geritten. Ist schon etwas her, sie hatte in etwa das Gewicht einer Elfe und ein Pferd ist komplett ruiniert im Rücken.
Also beschränkt sich meine Ausbildung dort auf krisenfest machen, viel Longe, Trail usw.. die Anlage erlaubt zurzeit ohnehin kein großes Training.

Westernsättel für Pferde mit kurzem Senkrücken gibts, bloß nicht für billig (Chef findet bspw. schon 400,- richtig teuer, mehr darf ein Sattel nicht kosten!).
Näheres per PM, will hier keine Schleichwerbung machen.

Gruß Svantje
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