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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1164 Beiträge • Seite 6 von 78 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 78

Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon xyxy » Do Apr 29, 2010 11:26

Ja nu, komm grad ausm Ort...
Läden voll, Strassen voll, Handwerker unterwegs, Banken/Schulen geöffnet und Sprit einsfuffzig, scheinbar durchlebt D grad die schlimmste Krise seit dem Urknall...
Mann, Mann
Der Grieche kam nach D als Gastarbeiter und nun wirft man im vor, das er keine blühende Industrie vorzuweisen hat!
Dann muss er herhalten gegen die Türken und gerät beim Balkankrieg zwischen die Fronten. Und schliesslich beutet die deutsche Touristikindustrie eines der besten Urlaubsgebiete aus.
Dafür hat er die Errorwährung bekommen und muss auf unsere Grenzen aufpassen....
Fifty shades of green
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon kalumet » Do Apr 29, 2010 12:10

meyerwiemüller
oder vielleicht irgendeinanderer:
Wer kann mir erklären, warum Schulden nicht im gleichen Umfang wie Guthaben im Fall des Falles (Währungsreform oder ähnliches) gestutzt werden?

Ich meine natürlich private oder auch betriebliche Schulden.
Interessiert mich brennend!!!


Gruss
Hans
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon CarpeDiem » Do Apr 29, 2010 12:51

@kalument, das ist schon so, dass im Falle einer richtigen Währungsreform Guthaben und Schulden in gleichem Masse gestutzt werden und Realvermögen ungeschoren davonkommt.

Die Dummen sind nur diejenigen die überwiegend oder ausschliesslich Guthaben unterhalten, die sind dann den überwiegenden Teil ihrer Kohle los. Damit es den Haus- Land- und Aktienbesitzern nicht zu Wohl wird, trägt man in aller Regel dort eine Zwangsabgabe ein. Soweit wie gesagt die Theorie.

Das wird aber bei uns nicht kommen. Die Schulden des Staates werden weginflationiert und jeder Bürger zahlt über höhere Preise die Zeche. In kleinem Umfang hat man dies bereits bei der Euro Einführung getan.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon hans g » Do Apr 29, 2010 12:55

kalumet hat geschrieben:Wer kann mir erklären, warum Schulden nicht im gleichen Umfang wie Guthaben im Fall des Falles (Währungsreform oder ähnliches) gestutzt werden?

wenn eine währung abgewertet wird,gehören auch kredite(schulden)dazu---letztendlich wird ja der wert der betreffenden währung im verhältnis zu anderen währungen verringert.
bei den griechen wäre es so,dass bei einer rückehr zur drachme,die schulden in euro gleich bleiben würden.
hans g
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon meyer wie mueller » Do Apr 29, 2010 13:32

Hallo

das mit den Vermögen und den Krediten beim Währungsschnitt war wie folgt (zur Bestätigung mal die jetzt 85- oder 90-jährigen fragen. Die offizielle Geschichtsschreibung weicht von den Schilderungen ab!)
Nach der Währung bekam jeder sein Kopfgeld, aber die Sparguthaben, Lebensversicherungen und kaptitalgedeckten Rentenversicherungen waren faktisch wertlos oder nicht verfügbar (das Guthaben konnte erst mal nicht umgetauscht werden). Die Kredite mussten jedoch weiter bedient werden, nämlich aus den Kopfgeld.

Und nach der Währung nach dem 1.Weltkrieg bekamen die Besitzenden eine Zwangsanleihe aufgedrückt. So geht das. Und damit hat der "kleine Mann" das Gefühl gehabt, dass zwar sein Erspartes weg war, er aber seine Schulden behalten hat.

Privatguthaben bleiben eben nach einer Währung oft gesperrt.

Gruß
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Do Apr 29, 2010 16:26

Info aus "Sicheres Geld" vom 29.4.

Goldpreis auf Rekordhoch
Last but not least ist es angesichts der Zuspitzung der Euro-Krise nicht verwunderlich, dass Gold in Euro täglich neue Rekordhochs markiert. Eine Unze Krügerrand konnte am Mittwoch nicht mehr unter 900 Euro erstanden werden. Der Goldpreis lag am Abend bei 882 Euro, das Tageshoch war bei 890 Euro.

Skeptischer Roubini
Untergangsprophet Nouriel Roubini ist indes weit skeptischer. Möglicherweise gebe es schon in ein paar Tagen keine Eurozone mehr. Griechenland könne kaum ein radikales Ausgabenkürzungsprogramm, welches die Staatsausgaben um zehn Prozent reduziert, implementieren. Und selbst wenn die Regierung ein solches Programm durchziehen würde, wären die ökonomischen Folgen katastrophal.

Argentinische Verhältnisse
Prof. Roubinis Basis-Szenario für Griechenland ist schließlich ein Bankrott wie Argentinien im Jahr 2001. Möglicherweise komme es für die Hellenen noch schlimmer, zumal das Verhältnis der Staatsschulden zum BIP, des Haushaltsdefizits zum BIP und das Leistungsbilanzdefizit weit schlimmer seien als damals bei Argentinien.

Da frage ich mich ernsthaft, wie möchte die Merkel einen Wirtschaftswachstum erzielen? Das ist doch illusorisch, oder?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon brainfart » Do Apr 29, 2010 17:46

> Glaubt irgendjemand noch, dass irgendein Saat seine Schulden irgendwann TILGEN wird oder kann?

WIE DENN??? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt mehr Schulden als Geld. Weil Geld durch Kreditaufnahme "erzeugt" wird, dummerweise dann aber Zinsen anfallen und dadurch die Schuldenmenge erhöht wird, nicht jedoch die vorhandene Geldmenge.
Brain, du bist echt... wäh, lol.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Do Apr 29, 2010 17:51

Es wird jetzt immer klarer wie überschuldet wir sind! Ich bin nur gespannt wer mal Deutschland rettet, wenn wir dauernd für andere Geld aufnehmen müßen und dadurch unser eigene Kreditwürdigkeit leidet?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon hans g » Do Apr 29, 2010 18:16

Quattro hat geschrieben:Es wird jetzt immer klarer wie überschuldet wir sind! Ich bin nur gespannt wer mal Deutschland rettet...

NA---DU und ich und nen paar andere :D
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon hans g » Do Apr 29, 2010 18:20

brainfart hat geschrieben:> Glaubt irgendjemand noch, dass irgendein Saat seine Schulden irgendwann TILGEN wird oder kann?

WIE DENN??? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt mehr Schulden als Geld. Weil Geld durch Kreditaufnahme "erzeugt" wird, dummerweise dann aber Zinsen anfallen und dadurch die Schuldenmenge erhöht wird, nicht jedoch die vorhandene Geldmenge.

....gibt genug GLÄUBIGER,die geld geben---warts ab,wenn sich der "sturm"gelegt hat,prügeln se sich um griechenland anleihen :idea:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon DLBW » Do Apr 29, 2010 18:42

Deutschland wird dieses Jahr auch bei 1,69 Billionen Euro Staatsschulden liegen.
Davon werden wir nie wieder runterkommen.
Den letzten ausgeglichenen Haushalt gab es vor 40 Jahren! :(
Gruß!
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon brainfart » Do Apr 29, 2010 19:03

> Deutschland wird dieses Jahr auch bei 1,69 Billionen Euro Staatsschulden liegen.

Eben. Das vergessen die lieben Landtreffstammtischler gern mal zu erwähnen, wenn sie beim "Doitschland schiebt dem Rest von Oiropa unser hartverdientes Geld in den Arsch"-Palaver sind.
Ratet mal, wo unser Exportüberschuß herkommt: weil Resteuropa uns ne Menge abkauft.
Teilweise sieht man das im europäischen Ausland schon etwas überspitzt formuliert so, daß wir mit der EU das erreichen, was wir im 2WK nicht erreicht haben. Bei allem Gejammer bringt die EU den großen drei (FR, D und GB) nämlich weit mehr Vorteile als anderen, kleineren Mitgliedsstaaten.

Wenn die Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise in den Keller gehen, dann juckt uns (als Land insgesamt) das kaum. Weil Deutschland ein "Veredler" von Rohstoffen ist. Wir kaufen für 1000€ was ein und verkaufen es fürs 10fache. Andere Nationen, die eben mehr auf der Agrar- oder Rohstoffschiene fahren, an denen geht sowas nicht spurlos vorüber, wenn die Preise für Rohstoffe und Nahrungsmittel in den Keller gehen. Und dann kommts zur Verschuldung. Geht ratzfatz. Wir hatten schließlich auch gerade ein Rekorddefizit. (Schon lustig, daß immer unter Schwarz/Gelb die Schulden gemacht werden).
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Meini » Do Apr 29, 2010 19:18

Heute Abend sind es schon 1,7 Zuwachs pro sec.4.481€
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon amwald 51 » Do Apr 29, 2010 19:30

servus mitanand
brainfart hat geschrieben:> Deutschland wird dieses Jahr auch bei 1,69 Billionen Euro Staatsschulden liegen.

.. das sind die schulden nicht nur des bundes, sondern des bundes, aller bundesländer und aller kommunen und landkreise zusammen.
s'gibt vor allem in ländlichen gegenden, zumindest in bayern, auch kommunen =gemeinden, die keine schulden haben. die werden durch die kreisumlage von anderen kommunen des landkreises ausgehalten und ihre bürgermeister brüsten sich, sie würden so gut wirtschaften, dass sie keine schulden machen müßten.
grüße vom alpenrand
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon wäldervieh » Do Apr 29, 2010 19:46

brainfart hat geschrieben:> Deutschland wird dieses Jahr auch bei 1,69 Billionen Euro Staatsschulden liegen.

Eben. Das vergessen die lieben Landtreffstammtischler gern mal zu erwähnen, wenn sie beim "Doitschland schiebt dem Rest von Oiropa unser hartverdientes Geld in den Arsch"-Palaver sind.
Ratet mal, wo unser Exportüberschuß herkommt: weil Resteuropa uns ne Menge abkauft.
Teilweise sieht man das im europäischen Ausland schon etwas überspitzt formuliert so, daß wir mit der EU das erreichen, was wir im 2WK nicht erreicht haben. Bei allem Gejammer bringt die EU den großen drei (FR, D und GB) nämlich weit mehr Vorteile als anderen, kleineren Mitgliedsstaaten.

Wenn die Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise in den Keller gehen, dann juckt uns (als Land insgesamt) das kaum. Weil Deutschland ein "Veredler" von Rohstoffen ist. Wir kaufen für 1000€ was ein und verkaufen es fürs 10fache. Andere Nationen, die eben mehr auf der Agrar- oder Rohstoffschiene fahren, an denen geht sowas nicht spurlos vorüber, wenn die Preise für Rohstoffe und Nahrungsmittel in den Keller gehen. Und dann kommts zur Verschuldung. Geht ratzfatz. Wir hatten schließlich auch gerade ein Rekorddefizit. (Schon lustig, daß immer unter Schwarz/Gelb die Schulden gemacht werden).

Warum verkauft der Staat sein Vermögen(Ländereien,Wald,die Autobahnen) zum Teil nicht an Privatpersonen :?: :?: :?:
Wenn Ihr so schlau seit könnt ihr das auch erklären? In Frankreich oder Italien z.b. ist doch ein Grossteil der Autobahnen privatiesiert :!:
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