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„Auf dem Weg in die Hölle“

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1164 Beiträge • Seite 1 von 78 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 78

„Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Paule1 » Do Apr 22, 2010 23:20

Wenn der Recht hat, geht es erst richtig los :mrgreen:


Börsen-Untergangspropheten:„Auf dem Weg in die Hölle“


Tausend mal schlimmer als Dubai. Inflation wie in Simbabwe. Europa ist Ground Zero. Wenn man sich anhört, was Jim Rogers, James Chanos oder Kenneth Rogoff den Finanzmärkten prophezeien, kann einem nur angst und bange werden. Handelsblatt Online stellt die düstersten Prognosen und die dazu gehörenden Propheten vor.



"China ist Tausend mal schlimmer Dubai"

China, alle reden immer nur über China; über die schier unendlichen Investmentmöglichkeiten in der Volksrepublik. China werde sich in den kommenden Jahren zur größten Wirtschaftsmacht aufschwingen und die USA übertrumpfen, sagen viele Fondsmanager. Ohne oder besser: gegen Peking laufe an den internationalen Finanzmärkten nichts mehr. Investoren müssten sich entsprechend aufstellen.

James Chanos sieht das ganz anders. "Die Chinesen sind auf dem Weg in die Hölle", sagt der bekannte Leerverkäufer und Hedgefonds-Manager von Kynikos Associates. Chanos spielt auf das rasante Kreditwachstum in den vergangenen Monaten und Jahren an. Viel von dem billigen Geld ist auf den Immobiliemarkt geflossen. "Sie kommen nicht von dem Heroin los", sagt Chanos. "Die Blase wird eher früher als später platzen. China ist Tausend mal schlimmer Dubai."


"Dann könnte Panik ausbrechen"

Die aktuelle Wirtschaftskrise wird oft mit der von 1929 und der folgenden Großen Depression verglichen. Die Mehrheit der Ökonomen glaubt, dass die Regierungen und Notenbanken mit ihrem frühzeitigen Eingreifen diesmal Schlimmeres verhindert haben - und sich deshalb die Geschichte nicht wiederholt. Es sieht fast so, als kämen wir diesmal vergleichsweise glimpflich davon.

Falsch, sagt Franck Biancheri, Gründer des europäischen Netzwerkes Leap/E2020. "Kredite und insbesondere Verbraucherkredite waren der Treibstoff des Wirtschaftswachstums der letzen Jahrzehnte. Also wird auch die Kreditkernschmelze unsere Gesellschaft stärker treffen als dies noch in den 30er-Jahren der Fall war. Die Welt wird erkennen, dass diese Krise schlimmer ist als die Weltwirtschaftskrise 1929. Dann könnte Panik ausbrechen.


"Europa ist Ground Zero"

Die Hilfen der EU-Staaten reichen aus, um die Lage in Griechenland vorerst zu stabilisieren. Mag sein. Das Problem ist: Griechenland ist nicht allein. Die Schulden sind überall, nicht nur in Athen.

"Die Lage ist völlig außer Kontrolle; das Wachstum wird vielleicht sehr gering ausfallen", sagt Kenneth Rogoff. Rogoff wurde bekannt als Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF). Heute lehrt er Wirtschaftswissenschaften an der renommierten Harvard-Universität in Cambridge "Die meisten Länder werden den Gürtel enger schnallen müssen. Europa ist Ground Zero. Es sind große Anpassungen nötig, in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Lettland, Ukraine und so weiter", sagt Rogoff.

"Die größten Probleme stehen noch bevor"

Georg Soros ist bekannt wie ein bunter Hund, insbesondere für seine Devisenspekulationen. Das britische Pfund hat er bereits zu Fall gebracht; zuletzt hieß es, der Hedgefonds-Manager würde sich gegen den Euro in Stellung bringen. Allzu viel scheint er der Europäischen Union und ihrer Währung jedenfalls nicht zu zu trauen.

"Der Euro-Zone stehen die größten Probleme erst noch bevor", sagt Soros. "Für Griechenland dürfte eine Notfallhilfe reichen. Aber dann gibt es ja noch Spanien, Italien, Portugal und Irland. Sie haben zusammen einen Anteil am Euro-Land, der zu groß ist, als dass man auf diese Weise helfen könnte


"Horrende Inflation, weltweit!"

Schulden, nichts als Schulden, überall. Europa ist nicht allein. Auch in anderen großen Industriestaaten, in den USA und Japan beispielsweise, wächst der Schuldenberg unaufhaltsam weiter. Für Anleger und Investoren hat das Folgen.

"Die meisten Regierungen sind bankrott", sagt >Douglas Casey, Gründer von Casey Research und Buchautor. "Die Defizite werden immer häufiger an die Zentralbanken abgegeben und monetarisiert. In den kommenden Jahren erwarte ich horrende Inflation, weltweit."


"Nicht realer als der spekulative Boom"

Es geht wieder bergauf mit der Wirtschaft, die Konjunktur springt an, das Schlimmste der Krise ist überstanden. David Karsbol ist da ganz anderer Meinung: Die aktuelle Verbesserung der BIP-Daten und Verbraucherstimmung an den Finanzmärkten? "Ist nicht realer als der spekulative Boom, der durch das leichte Geld in den Jahren 2003 bis 2006 begünstigt wurde", sagt der Chefvolkswirt der dänischen Saxobank.

"Die Industrieländer werden seit Mitte der 1990er Jahre von kreditinduzierten Blasen dominiert, und bei jeder auftretenden Schwierigkeit bzw. Krise wird versucht, dieser mit Zinssenkungen und Schuldenaufnahme zu begegnen. Niedrige Zinsen haben neben wilder Spekulation und moralischer Versuchung Über- und Fehlinvestitionen begünstigt und dabei zu einer Schuldenlast geführt, die nicht mehr bedienbar ist", sagt Karsbol.


"Das wird in einem Desaster enden"

Jim Rogers ist bekannt für markige Worte. Das größte Problem für die Finanzmärkte sieht der Rohstoffguru nicht in Südeuropa, sondern deutlich weiter westlich, in den USA

"Wenn sich die Probleme in den USA weiter verschärfen, haben die Politiker keine Mittel mehr zum Geld ausgeben. Dann werden die internationalen Investoren sagen: Wir werden euch kein Geld mehr geben. Das wird in einem Desaster enden", sagt Rogers.

"Die finale Krise steht erst noch bevor"

Die Hypothekenkrise war erst der Anfang. "Die finale Krise steht erst noch bevor", sagt Marc Faber, König des Untergangs. "Ihre Kinder und die in der westlichen Welt werden einen niedrigeren Lebensstandard haben als Sie." Fabers Börsenbrief "Gloom, Boom & Doom" ist bei seinen Anhängern legendär.

Die Ursache der großen Krise sind Kredite. "Wenn die reich machen würden, wäre Simbabwe das reichste Land der Welt", sagt Faber

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/boersen-untergangspropheten-auf-dem-weg-in-die-hoelle;2566384
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon hans g » Fr Apr 23, 2010 7:07

Paule1 hat geschrieben:Wenn der Recht hat, geht es erst richtig los :mrgreen:

wer sich ERNSTHAFT mit BÖRSE beschäftigt,wird analysieren und kalkulieren,aber sich WENIGER mit PROPHETEN beschäftigen 8)
hans g
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon brainfart » Fr Apr 23, 2010 7:22

Wer nicht ein TOTAL MERKBEFREITER SCHREIHALS ist, merkt irgendwann, dass das ganze ein Schneeballsystem ist.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon steel » Fr Apr 23, 2010 8:14

Die Hypothekenkrise war erst der Anfang. "Die finale Krise steht erst noch bevor", sagt Marc Faber, König des Untergangs. "Ihre Kinder und die in der westlichen Welt werden einen niedrigeren Lebensstandard haben als Sie." Fabers Börsenbrief "Gloom, Boom & Doom" ist bei seinen Anhängern legendär.

Ist Faber nicht dieser schweizer Experte der bisher sämtliche Krisen richtig vorhergesagt hat ?
Hatte überlegt mal einen kleinen Teil Aktien Testweise zu kaufen, aber da lass ich mal die Finger von. :regen:
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Elsaer » Fr Apr 23, 2010 9:38

brainfart hat geschrieben:Wer nicht ein TOTAL MERKBEFREITER SCHREIHALS ist, merkt irgendwann, dass das ganze ein Schneeballsystem ist.

Beziehst du dich auf die oben erwähnten Experten oder auf das oben beschriebene weltweite Finanzsystem?
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon liddle_tomtom » Fr Apr 23, 2010 9:41

steel hat geschrieben:
Die Hypothekenkrise war erst der Anfang. "Die finale Krise steht erst noch bevor", sagt Marc Faber, König des Untergangs. "Ihre Kinder und die in der westlichen Welt werden einen niedrigeren Lebensstandard haben als Sie." Fabers Börsenbrief "Gloom, Boom & Doom" ist bei seinen Anhängern legendär.

Ist Faber nicht dieser schweizer Experte der bisher sämtliche Krisen richtig vorhergesagt hat ?
Hatte überlegt mal einen kleinen Teil Aktien Testweise zu kaufen, aber da lass ich mal die Finger von. :regen:


Laut WIKIPEDIA: JA
Faber gilt als pessimistischer Börsenguru, da er vergangene Crashs, nämlich die Japan-Baisse, den Börsencrash von 1987, die Asienkrise und das Platzen der Technologie-Blase 2000 richtig prognostizierte.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Faber


Elsaer hat geschrieben:
brainfart hat geschrieben:Wer nicht ein TOTAL MERKBEFREITER SCHREIHALS ist, merkt irgendwann, dass das ganze ein Schneeballsystem ist.

Beziehst du dich auf die oben erwähnten Experten oder auf das oben beschriebene weltweite Finanzsystem?


Ich denke eher er meint hans g. :wink:

Gruß

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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon brainfart » Fr Apr 23, 2010 12:24

Unser derzeitiges Finanzsystem ist ein Pyramidenspiel.
Es gibt mehr Schulden, als es Geld gibt. Weil Geld durch Schulden "gemacht" wird. Dummerweise aber Zinsen für die Schulden anfallen.
Das, was Groß- und Staatsbanken machen ist zu Recht eine Straftat, wenn Normalsterbliche das machen. A übergibt B einen Scheck, der den dann an C weitergibt, welcher bei A damit bezahlt. Lass das Spiel ein paar Runden laufen und alle Beteiligten haben in Wirklichkeit nix als warme Luft und Schulden produziert, die sie niemals wieder zurückzahlen können, während nach außen hin der Eindruck entsteht, bei den Leuten "geht was".
Dummerweise stecken die meisten den Kopf in den Sand oder erkennen das erst gar nicht. Solange wie das Spiel läuft, will jeder mitmachen und davon profitieren. Dummerweise ist halt irgendwann Schluss.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon hans g » Fr Apr 23, 2010 13:06

brainfart hat geschrieben:Unser derzeitiges Finanzsystem ist ein Pyramidenspiel.
Es gibt mehr Schulden, als es Geld gibt. Weil Geld durch Schulden "gemacht" wird. Dummerweise aber Zinsen für die Schulden anfallen.
Das, was Groß- und Staatsbanken machen ist zu Recht eine Straftat, wenn Normalsterbliche das machen. A übergibt B einen Scheck, der den dann an C weitergibt, welcher bei A damit bezahlt. Lass das Spiel ein paar Runden laufen und alle Beteiligten haben in Wirklichkeit nix als warme Luft und Schulden produziert, die sie niemals wieder zurückzahlen können, während nach außen hin der Eindruck entsteht, bei den Leuten "geht was".
Dummerweise stecken die meisten den Kopf in den Sand oder erkennen das erst gar nicht. Solange wie das Spiel läuft, will jeder mitmachen und davon profitieren. Dummerweise ist halt irgendwann Schluss.

das finanzsystem basiert darauf,dass KREDITE aufgenommen werden,da ja immer noch genug GLÄUBIGER geld geben und ein ende nicht abzusehen ist---gleichzeitig muss aber der KONSUM laufen,damit das WIRTSCHAFTSWACHSTUM nicht gefährdet ist und hier muss die politik eingreifen.
wenn dann natürlich sone geschichte, wie mit den "faulen" HAUSKREDITEN aus AMILAND oder GRIECHENLAND dazwischen kommen,ist "holland" in not---weil die BÖRSE höchst sensibel und emotional reagiert.
die GROSSBANKEN können NICHT machen,was sie wollen---die LEHMÄNNER sind pleite und GOLDMAN SACHS haben sie wegen BETRUGSVERDACHT ran gekriegt.
hans g
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Avicenna » Fr Apr 23, 2010 13:21

steel hat geschrieben:
Hatte überlegt mal einen kleinen Teil Aktien Testweise zu kaufen, aber da lass ich mal die Finger von. :regen:


Kaufe lieber Gold oder Silber als Altschmuck oder wenn scho Aktien, dann solche von Goldminen u.Ä.
Ich habe schon letztes Jahr alles "Papiergeld" wie LV, umgewandelt. Von mir aus kann der Zusammenbruch kommen!
Niemand weis genau wann es soweit ist, aber lass mal Spanien den Griechen folgen. Deutschland ist jetz schon bedient mit den 8,5 Miliarden. Und wenn noch die Engländer die Hand aufhalten, wird die Schose zusammen brechen.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon hans g » Fr Apr 23, 2010 13:37

Avicenna hat geschrieben:Kaufe lieber Gold oder Silber als Altschmuck oder wenn scho Aktien, dann solche von Goldminen u.Ä.

DAS ist mal ne EMPFEHLUNG :D
hans g
 
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon amwald 51 » Fr Apr 23, 2010 16:00

servus mitanand
hans g hat geschrieben:.... die GROSSBANKEN können NICHT machen,was sie wollen---die LEHMÄNNER sind pleite und GOLDMAN SACHS haben sie wegen BETRUGSVERDACHT ran gekriegt.

... noch machen die großbanken was sie wollen, vor allem staaten wie DE erpressen. in der sache ist überhaupt noch nicht der hauch einer änderung zu bisher eingeleitet, außer leerem blabla von usa über gb, francaise bis änschie und konsorten. und die goldmänner in eigener sache werden der sec ihre hilflosigkeit aufzeigen, indem sie mit bankrottdrohung wiederum ihr erprobtes erpresserpotential ausspielen werden.
grüße vom alpenrand
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon brainfart » Fr Apr 23, 2010 17:33

> das finanzsystem basiert darauf,dass KREDITE aufgenommen werden...

Danke hänschen.
Du hast GAR NIX begriffen, z.B. wie Geld entsteht und gemacht wird. Und weil das so ist, bringt es auch nix mit Dir über sowas reden zu wollen. Is wie gegen 'ne Wand reden.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon liddle_tomtom » Fr Apr 23, 2010 17:47

brainfart hat geschrieben:> das finanzsystem basiert darauf,dass KREDITE aufgenommen werden...

Danke hänschen.
Du hast GAR NIX begriffen, z.B. wie Geld entsteht und gemacht wird. (...)


Ich mach das immer SO, nur, dass da bei mir EURO Scheine rauskommen. :D

Gruß

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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Quattro » Fr Apr 23, 2010 19:45

Natürlich gehört es auch dazu Schulden zu machen und Zinsen zu zahlen. Solange das Geld durch ein Goldreservoir gedeckt war, hielt sich die Spekulation mit Aktien und Ähnlichem in Grenzen. Da aber die Druckerpressen in letzter Zeit auf Hochtouren laufen, wird mit billigem Geld (teilw. zu 1% Zinsen) auf alles mögliche spekuliert. Diese Wettgemeinschaft hat lange Länder wie Island, GB und USA sehr gut leben lassen. Seit dem aber diverse Blasen geplatzt sind, ist einiges durcheinander geraten und viele Gläubiger bedienen die Kredite nicht mehr und schwächere Banken gehen daran kaput. Und anstatt den Markt bereinigen zu lassen, wird seitens der Regierungen immer mehr Geld gedruckt und Banken und Wirtschaft wird mit Subventionen gestützt. Damit wird aber meiner Ansicht der Zusammenbruch nur nach später verschoben, weil keine Reinigungskräfte vorhanden sind und die Schulden so immens sind, dass ich an eine Erholung nicht glaube.
Leute bereitet euch auf die Hölle vor! Frage ist nur wie lange die Stützen der Regierungen halten werden. Ein großer Zusammenbruch noch und der Dominoeffekt tritt ein. Spätestens wenn Spanien oder ein größeres Land auch nicht genug Geld auftreibt um weiter Schulden aufzunehmen, wird das System kolabieren. Wie das aussehen wird weis der Kuckuck und der wird auf vielen Türen kleben.
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Re: „Auf dem Weg in die Hölle“

Beitragvon Ackerlöwe » Fr Apr 23, 2010 20:22

Glaube auch, dass es irgendwann soweit kommen wird.

Einerseits wäre es schon reizvoll, jetzt alles was man kriegen kann auf Kredit zu kaufen, wenn man sicher sagen könnte, dass dann alles zusammenbricht, der Euro nix mehr Wert ist und somit auf einen Schlag alle Schulden weg sind...doch da müsste man scho sehr eiskalt sein dazu...
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