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Ausbildung zum Landwirt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Tom272 » Fr Okt 06, 2017 21:48

Tom272 hat geschrieben:Darüner mach dir keine Sorgen. Der Hof wurde so aufgebaut von meinen Eltern, dass es zum Leben reicht.

Finde ich ein wenig pampig die Antwort, schließlich fragst du nach Rat und dazu muss man schon ein wenig Infornation preisgeben, sonst ist das alles nur Kaffeesatzleserei.
Es stellt sich auch die Frage, ob du die Ausbildung willst oder deine Eltern?

sorry so sollte es nicht rüberkommen
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Family Guy » Fr Okt 06, 2017 22:11

stamo hat geschrieben: Wichtig ist aber: Brauchst du die Ausbildung überhaupt? Die normale Ausbildung bringt dir nichts in den wirklich wichtigen Bereichen, höchstens wenn du Chancen auf Zuschüsse beim Bauen haben möchtest, aber das ist auch bundeslandabhängig und je nach deiner Ideologie u.U. nur Wunschdenken.

Ausbildung ist die Grundlage für eine vernünftige Berufsausübung. Tut mir leid Stamo, aber deine Ansicht finde ich ziemlich hinterwäldlerisch, fehlt nur noch, dass du ergänzt "es reicht das, was du von deinem Vater lernst"
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Jörken » Sa Okt 07, 2017 7:22

Gibts bei euch in Deutschland landwirtschaftliche Fachschulen? In Österreich machen eher weniger eine Lehre, sondern gehen 3-4 Jahre Fachschule (oder Abendschule). Oder die Leut machen gleich eine 5 jährige höhere Schule mit Matura (Abi) als Abschluss.

Ich finde das System ganz gut. Die Schulen vermitteln halbwegs umfassendes Wissen, es gibt immer auch einen Betrieb an der Schule für viele Praktika, und im Sommer kommen noch Praktika außerhalb der Schule und außerhalb des eigenen Betriebes dazu. Eine Lehre kann doch schnell sehr einseitig werden, wie oben andere schon beschrieben haben.

Das "BiLa-Programm" hat zumindest sehr ähnliche Inhalte wie bei uns die Fachschulen. Ich würde also das machen. Mir hat die Fachschule etwas gebracht. Natürlich weiß man viel schon, aber wenn pro Abend in der Schule 2-3 neue Details dabei sind, passt das. Zudem kann man schnell und direkt einen Lehrer was fragen, ich nutze diese Kontakte heute noch.

Und eins möcht ich noch zu Toms Betrieb los werden. Ob der Vollerwerb ist oder nicht, ist ziemlich egal. Sobald er hier zb schreibt seine Eltern bewirtschaften 38.5 Hektar und haben 500 Schafe, biegt doch gleich die übliche Truppe ums Eck und referiert Seiten lang warum sein Betrieb ein Scheiß ist und 42.3 Hektar besser wären. Lasst es einfach.
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Ede75 » Sa Okt 07, 2017 7:43

langer711 hat geschrieben:Eine Zweite Ausbildung als Landwirt zu machen ist sicher nicht schlecht, aber hak die Elektronik nicht komplett ab ;)


Sehe ich auch so. Wenn du gut bist in deinem Beruf, könntest du neben der Landwirtschaft ein (Klein-)Gewerbe aufbauen und E-Boxen reparieren. Das wird mMn immer mehr benötigt. Guck dir Ilgenfritz z.B. an...

Gruß
Ede
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon stamo » Sa Okt 07, 2017 9:03

Family Guy hat geschrieben:
stamo hat geschrieben: Wichtig ist aber: Brauchst du die Ausbildung überhaupt? Die normale Ausbildung bringt dir nichts in den wirklich wichtigen Bereichen, höchstens wenn du Chancen auf Zuschüsse beim Bauen haben möchtest, aber das ist auch bundeslandabhängig und je nach deiner Ideologie u.U. nur Wunschdenken.

Ausbildung ist die Grundlage für eine vernünftige Berufsausübung. Tut mir leid Stamo, aber deine Ansicht finde ich ziemlich hinterwäldlerisch, fehlt nur noch, dass du ergänzt "es reicht das, was du von deinem Vater lernst"


Was lernt man in der Ausbildung, was man sich nicht anlesen könnte? Die Ausbildung ist wichtig, um an das Agrarinvestitionsporgramm zu kommen. Die Pflanzenschutzsachkunde ist wichtig, die kann man aber auch ohne Ausbildung erwerben.

Die Knechtarbeit in der Ausbildung hat man auf dem elterlichen Betrieb elernt, das theoretische kann man anlesen, und das wirklich wichtige, lernt man nicht. Erst im Meiserkurs kümmert man sich um Zahlen. Lernt man in der Ausbildung, den Antrag auszufüllen oder irgendeinen anderen? Kann man Rechnungen schreiben und hat man einen Überblick über das steuerliche?
An Kuhtitten zupfen ist keine Kunst.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon yogibaer » Sa Okt 07, 2017 10:10

Wenn man eine Berufsschule kann man, wenn man will, dieses alles lernen. (Außer Kuhtitten zupfen)
Gruß Yogi
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Sa Okt 07, 2017 11:35

Also ich habe es hier doch schon 100 mal geschrieben: Ich habe meinen Sohn Landwirtschaftsverbot erteilt. Er soll was richtiges lernen! Acker- und Grünland haben wir zum Großteil an einen Biogaser zu 800 Euro/Hektar verpachtet. Nur einen kleinen Teil bewirtschafte ich noch selber. Hör so schnell mit der Landwirtschaft auf wie du kannst. Du verbrennst damit nur Geld. Geh wie bisher in deine Arbeit und lerne ja nichts mit Landwirtschaft!
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Family Guy » Sa Okt 07, 2017 17:25

stamo hat geschrieben:Die Knechtarbeit in der Ausbildung hat man auf dem elterlichen Betrieb elernt, das theoretische kann man anlesen, und das wirklich wichtige, lernt man nicht. Erst im Meiserkurs kümmert man sich um Zahlen. Lernt man in der Ausbildung, den Antrag auszufüllen oder irgendeinen anderen? Kann man Rechnungen schreiben und hat man einen Überblick über das steuerliche?
An Kuhtitten zupfen ist keine Kunst.

Du bringst einige Dinge durcheinander, die landwirtschaftliche Lehre dient dazu, den Gesellenbrief zu erlangen und nicht, Betriebsleiter auszubilden.
Das heißt, es sollen die Kenntnisse erlangt werden, um über Helferniveau in der Landwirtschaft zu arbeiten. Ich verstehe ja, du hast mit 16, 17 Jahren schon 10 Jahre Berufserfahrung und hast mit 13 den Agrarantrag ausgefüllt, schön für dich.
Andere Leute müssen eben landwirtschaftliche Tätigkeiten als Lehrling erlernen, machen Fehler, machen auch Sachen richtig und sollten sie zum erstenmal in ihrem Leben mal von Muttis Rockzipfel wegkommen, erlernen sie auch ein wenig soziale Kompetenz, deiner Meinung nach auch überflüssig. Am Ende zeigen Sie in der Prüfung, das sie dieses oder jenes können.
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Fassi » Sa Okt 07, 2017 18:32

Und genau dieses können sie mit BiLa oder wie auch immer die Kurse im Bundesland heißen auch. Man hat dann auch Berufsschule (mehr oder weniger freiwillig) und macht am Ende genau dieselbe Abschlussprüfung wie die "normalen" Lehrlinge. Nur halt die praktische Ausbildung findet nicht auf einem Lehrbetrieb statt. Am Ende steht ebenfalls ein Gesellenbrief als Abschluss, ist übrigens auch keine Besonderheit für Landwirtschaft sondern in vielen Berufen möglich.

Ich kenne einige Betriebsleiter (und auch Meister), die eine Handwerkslehre (Landmaschinenmechaniker, Elektriker, Maurer usw) gemacht haben und den Abschluss als Landwirt über den o.g. zweiten Weg.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon wastl90 » Mi Okt 11, 2017 8:34

Die Lehre vermittelt dir sowieso nur Grundkenntnisse in Betriebswirtschaft, Produktion und Technik. Ich würfe behaupten, dass diese nur ca. 50% vom wirklichen Wissen, das du brauchst, vermittelt. Gezielte Kurse, Lehrgänge, Feldbegehungen und ähnliches bringen dich später weiter.
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