Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 4:52

Ausbildung zum Landwirt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Tom272 » Mi Okt 04, 2017 19:23

Hallo,
wollte mal um Rat fragen.
Folgende Situation: Ich bin 24 habe eine Ausbildung als Elektroniker gemacht und arbeite seit 4 Jahren als Geselle im Ausbildungsbetrieb. Jetz will ich allerdings den elterlichen Hof übernehmen.(im Haupterwerb) Welche Ausbildung ist zu empfehlen? Was ist da Bila Programm und welche Vorraussetzungen braucht man dafür und bracht man dafür das Praxisjahr in einem anderen Betrieb?
Tom272
 
Beiträge: 11
Registriert: Mi Okt 04, 2017 19:18
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Obsti » Mi Okt 04, 2017 19:44

Hallo Tom 272
für die Ausbildung ist Landwirtschaftskammer zuständig. Mache dort einen Termin und lasse dich beraten.

Gruß Obsti
Probleme sind vom Kopf erdacht.
Er hat auch immer die Lösung dafür.
Du siehst den Sonnenuntergang und bist erschrocken weil es plötzlich Nacht ist.
Obsti
 
Beiträge: 1102
Registriert: Mo Jan 18, 2010 12:08
Wohnort: Rheinhessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon langer711 » Do Okt 05, 2017 11:45

Ich gebe mal zu bedenken, das eine Tätigkeit als Elektroniker wirklich gut bezahlt wird.
Immer mehr, was früher mechanisch, hydraulisch oder sonst wie geregelt wurde, übernimmt heute die Elektronik.

Eine Zweite Ausbildung als Landwirt zu machen ist sicher nicht schlecht, aber hak die Elektronik nicht komplett ab ;)

Der Lange
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7265
Registriert: Di Aug 23, 2005 15:01
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon HL1937 » Do Okt 05, 2017 19:59

Mich würde eher interessieren, wie der "Vollerwerbsbetrieb" aufgestellt ist.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
HL1937
 
Beiträge: 4681
Registriert: Mi Feb 14, 2007 20:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Tom272 » Fr Okt 06, 2017 6:10

HL1937 hat geschrieben:Mich würde eher interessieren, wie der "Vollerwerbsbetrieb" aufgestellt ist.

Darüner mach dir keine Sorgen. Der Hof wurde so aufgebaut von meinen Eltern, dass es zum Leben reicht.
Tom272
 
Beiträge: 11
Registriert: Mi Okt 04, 2017 19:18
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Manfred » Fr Okt 06, 2017 11:44

Eine andere Frage zum Thema:
Wie schaut es heute allgemein mit dem Alter der Lehrlinge in der Landwirtschaft aus?
Mein Neffe ist 14. Schließt nächstes Jahr die Hauptschule (oder wie auch immer das heute heißt...) ab.
Daheim keine Landwirtschaft, aber hat schon als Grundschüler mehrfach die Woche vor der Schule frühmorgens erstmal bei seinem Nachbarn im Milchviehstall geholfen und hält Geflügel und Karnickel.
Die Schulbank drücken ist nicht seins. Trotz guter Noten will er nicht in die 10. Klasse, sondern eine Lehre machen. Am liebsten in der Landwirtschaft.

Aber kriegt man in der schönen neuen Maschinenwelt einen Lehrling in dem Alter überhaupt noch sinnvoll unter?
Seine Eltern drängen ihn zu einer Lehre in der Industrie. Sein Herz schlägt nicht dafür...
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
Manfred
 
Beiträge: 13540
Registriert: Di Jun 13, 2006 18:26
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon stamo » Fr Okt 06, 2017 12:02

Tom272 hat geschrieben:
HL1937 hat geschrieben:Mich würde eher interessieren, wie der "Vollerwerbsbetrieb" aufgestellt ist.

Darüner mach dir keine Sorgen. Der Hof wurde so aufgebaut von meinen Eltern, dass es zum Leben reicht.

Die Frage ist aber berechtigt, denn damit ist auch verbunden, ob die Ausbildung zum Landwirt überhaupt sinnvoll ist und falls ja, in welchem Rahmen die Ausbildung möglich ist. Ein paar Fakten können nicht schaden. Die Aussage "lass es bleiben und mach weiter deinen alten Beruf" kam schon und wird von Marius (einem der hautberuflichen Forenclowns hier) auch noch kommen. Die Ausbildung kannst du evtl. auch in der Nebensaison theoretisch machen oder du bist irgendwo Knecht/sammelst praktische Erfahrungen. Wichtig ist aber: Brauchst du die Ausbildung überhaupt? Die normale Ausbildung bringt dir nichts in den wirklich wichtigen Bereichen, höchstens wenn du Chancen auf Zuschüsse beim Bauen haben möchtest, aber das ist auch bundeslandabhängig und je nach deiner Ideologie u.U. nur Wunschdenken.

Aber für brauchbare Tipps musst du ein paar Fakten geben.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
stamo
 
Beiträge: 2459
Registriert: So Okt 12, 2008 16:13
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Pegasus_o » Fr Okt 06, 2017 12:26

Je nach Bundesland kann man den Abschluß Landwirt auch erwerben, ohne eine entsprechende Lehre absolviert zu haben. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine Mindestzeit der eigenverantwortlichen Tätigkeit auf dem eigenen Betrieb.

Der Wisch hatte für mich noch keinen praktischen Nutzen außer daß ich bei Fragen einfacher "beweisen" konnte, "richtiger" Landwirt zu sein. Für Pferdehalter leider gelegentlich notwendig. Das benötigte Wissen, gerade das spezielle für die eigene Ausrichtung, muß man sich anderweitig besorgen.

Gruß,
Pegasus
Pegasus_o
 
Beiträge: 1710
Registriert: Mi Feb 11, 2015 22:35
Wohnort: Mittelhessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Hans Söllner » Fr Okt 06, 2017 12:32

Manfred hat geschrieben:Eine andere Frage zum Thema:
Wie schaut es heute allgemein mit dem Alter der Lehrlinge in der Landwirtschaft aus?
Mein Neffe ist 14. Schließt nächstes Jahr die Hauptschule (oder wie auch immer das heute heißt...) ab.
Daheim keine Landwirtschaft, aber hat schon als Grundschüler mehrfach die Woche vor der Schule frühmorgens erstmal bei seinem Nachbarn im Milchviehstall geholfen und hält Geflügel und Karnickel.
Die Schulbank drücken ist nicht seins. Trotz guter Noten will er nicht in die 10. Klasse, sondern eine Lehre machen. Am liebsten in der Landwirtschaft.

Aber kriegt man in der schönen neuen Maschinenwelt einen Lehrling in dem Alter überhaupt noch sinnvoll unter?
Seine Eltern drängen ihn zu einer Lehre in der Industrie. Sein Herz schlägt nicht dafür...


Bis er seine Lehre beginnen würde (also September 2018) wäre er ja fast 16, der T-Schein ist natürlich Pflicht. Es gibt eben 2 Arten von Betrieben. Bei den einen ist der Lehrling nur die billige Arbeitskraft und bekommt an verantwortungsvollen Aufgaben- eben auch mit der Landtechnik- fast nichts übertragen und dann gibts eben noch die Sorte von Lehrbetrieb, wo er auch was lernen wird und der Meister von sich aus mal den Mund aufmacht und was erklärt. Einen Lehrling bekommt amsonsten jeder sinnvoll unter, wenn dieser keine 2 linken Hände hat und eben auch zeigt dass er einen Willen hat etwas zu erlernen. Das Gegenteil davon ist die Sorte ,,Traktorgeil´´ die die Weisheit schon mit dem Löffel gefressen hat und meint, Landwirt sein besteht aus Traktorfahren und eine Futterration kann man einfach in den Futtermischwagen reinschlampern, Hauptsache die Kühe haben irgendwas da liegen. Ich hatte früher auch gelegentlich mal Praktikanten und zukünftige Lehrlinge unter mir. Vom unreifen Trottel den man keine Minute mit einem modenen Traktor alleine lassen kann ohne dass er den Macker spielen will bis zum vernünftigen Kerl aus dem man was machen kann, war da alles dabei. Es gibt auch Betriebe mit sehr angespannter Arbeitskraftsituation, da kann dann zu viel Handarbeit als Ausgleich auch viel Traktorfahren dazukommen.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
Hans Söllner
 
Beiträge: 8437
Registriert: Di Mai 20, 2008 12:26
Wohnort: Oberfranken Mitte
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Estomil » Fr Okt 06, 2017 13:39

Manfred hat geschrieben:Eine andere Frage zum Thema:
Wie schaut es heute allgemein mit dem Alter der Lehrlinge in der Landwirtschaft aus?
Mein Neffe ist 14. Schließt nächstes Jahr die Hauptschule (oder wie auch immer das heute heißt...) ab.
Daheim keine Landwirtschaft, aber hat schon als Grundschüler mehrfach die Woche vor der Schule frühmorgens erstmal bei seinem Nachbarn im Milchviehstall geholfen und hält Geflügel und Karnickel.
Die Schulbank drücken ist nicht seins. Trotz guter Noten will er nicht in die 10. Klasse, sondern eine Lehre machen. Am liebsten in der Landwirtschaft.

Aber kriegt man in der schönen neuen Maschinenwelt einen Lehrling in dem Alter überhaupt noch sinnvoll unter?
Seine Eltern drängen ihn zu einer Lehre in der Industrie. Sein Herz schlägt nicht dafür...


Ich würde in jedemfal raten die zehnte Klasse zuende zu machen. Ein Realschulabschluss öffnet so manche für noch ein Stück weiter.
Ganz grundsätzlich kann man Landwirt durchaus lernen. Gute Gesellen steigen hier nach der Lehre mit rund 13€/h brutto ins Berufsleben ein. Spezialisierte Mitarbeiter im Bereich der Tierhaltung oder bei lohnunternehmen kommen auch mal Richtung 16-18€. Wenn's drüber gehen soll muss wird aber schwierig. Das Trift dann nurnoch auf Mitarbeiter mit betriebsleiterfunktion zu.

Zum Vergleich zb ein Elektriker kommt hier wenn er was kann sehr schnell nach der Ausbildung auf seine 18€. Das gleiche gilt für Leute im metallbau wie zb CNC fräser etc aber auch schlosser zb.

Ein gutes Gehalt ist somit in der Industrie sowie im Handwerk deutlich einfacher zu verdienen. Besonders wenn Papierkram des jungen keine Stärke ist und somit jobs im landwirtschaftlichen Umfeld schwierig zu kriegen sind.
Estomil
 
Beiträge: 4094
Registriert: So Dez 19, 2010 16:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Tom272 » Fr Okt 06, 2017 14:11

stamo hat geschrieben:
Tom272 hat geschrieben:
HL1937 hat geschrieben:Mich würde eher interessieren, wie der "Vollerwerbsbetrieb" aufgestellt ist.

Darüner mach dir keine Sorgen. Der Hof wurde so aufgebaut von meinen Eltern, dass es zum Leben reicht.

Die Frage ist aber berechtigt, denn damit ist auch verbunden, ob die Ausbildung zum Landwirt überhaupt sinnvoll ist und falls ja, in welchem Rahmen die Ausbildung möglich ist. Ein paar Fakten können nicht schaden. Die Aussage "lass es bleiben und mach weiter deinen alten Beruf" kam schon und wird von Marius (einem der hautberuflichen Forenclowns hier) auch noch kommen. Die Ausbildung kannst du evtl. auch in der Nebensaison theoretisch machen oder du bist irgendwo Knecht/sammelst praktische Erfahrungen. Wichtig ist aber: Brauchst du die Ausbildung überhaupt? Die normale Ausbildung bringt dir nichts in den wirklich wichtigen Bereichen, höchstens wenn du Chancen auf Zuschüsse beim Bauen haben möchtest, aber das ist auch bundeslandabhängig und je nach deiner Ideologie u.U. nur Wunschdenken.

Aber für brauchbare Tipps musst du ein paar Fakten geben.


Es handelt sich um einen Betrieb mit Hähnchenmast (30.000) + Ackerland (Weizen, Raps, Körnermais)
komme aus Bayern
Tom272
 
Beiträge: 11
Registriert: Mi Okt 04, 2017 19:18
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon wastl90 » Fr Okt 06, 2017 14:36

Hans Söllner hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Eine andere Frage zum Thema:
Wie schaut es heute allgemein mit dem Alter der Lehrlinge in der Landwirtschaft aus?
Mein Neffe ist 14. Schließt nächstes Jahr die Hauptschule (oder wie auch immer das heute heißt...) ab.
Daheim keine Landwirtschaft, aber hat schon als Grundschüler mehrfach die Woche vor der Schule frühmorgens erstmal bei seinem Nachbarn im Milchviehstall geholfen und hält Geflügel und Karnickel.
Die Schulbank drücken ist nicht seins. Trotz guter Noten will er nicht in die 10. Klasse, sondern eine Lehre machen. Am liebsten in der Landwirtschaft.

Aber kriegt man in der schönen neuen Maschinenwelt einen Lehrling in dem Alter überhaupt noch sinnvoll unter?
Seine Eltern drängen ihn zu einer Lehre in der Industrie. Sein Herz schlägt nicht dafür...


Bis er seine Lehre beginnen würde (also September 2018) wäre er ja fast 16, der T-Schein ist natürlich Pflicht. Es gibt eben 2 Arten von Betrieben. Bei den einen ist der Lehrling nur die billige Arbeitskraft und bekommt an verantwortungsvollen Aufgaben- eben auch mit der Landtechnik- fast nichts übertragen und dann gibts eben noch die Sorte von Lehrbetrieb, wo er auch was lernen wird und der Meister von sich aus mal den Mund aufmacht und was erklärt. Einen Lehrling bekommt amsonsten jeder sinnvoll unter, wenn dieser keine 2 linken Hände hat und eben auch zeigt dass er einen Willen hat etwas zu erlernen. Das Gegenteil davon ist die Sorte ,,Traktorgeil´´ die die Weisheit schon mit dem Löffel gefressen hat und meint, Landwirt sein besteht aus Traktorfahren und eine Futterration kann man einfach in den Futtermischwagen reinschlampern, Hauptsache die Kühe haben irgendwas da liegen. Ich hatte früher auch gelegentlich mal Praktikanten und zukünftige Lehrlinge unter mir. Vom unreifen Trottel den man keine Minute mit einem modenen Traktor alleine lassen kann ohne dass er den Macker spielen will bis zum vernünftigen Kerl aus dem man was machen kann, war da alles dabei. Es gibt auch Betriebe mit sehr angespannter Arbeitskraftsituation, da kann dann zu viel Handarbeit als Ausgleich auch viel Traktorfahren dazukommen.


Gebe dir zu 100% Recht!
wastl90
 
Beiträge: 4589
Registriert: So Aug 04, 2013 16:04
Wohnort: Dachauer Hinterland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon wastl90 » Fr Okt 06, 2017 14:38

Estomil hat geschrieben:
Ich würde in jedemfal raten die zehnte Klasse zuende zu machen. Ein Realschulabschluss öffnet so manche für noch ein Stück weiter.
Ganz grundsätzlich kann man Landwirt durchaus lernen. Gute Gesellen steigen hier nach der Lehre mit rund 13€/h brutto ins Berufsleben ein. Spezialisierte Mitarbeiter im Bereich der Tierhaltung oder bei lohnunternehmen kommen auch mal Richtung 16-18€. Wenn's drüber gehen soll muss wird aber schwierig. Das Trift dann nurnoch auf Mitarbeiter mit betriebsleiterfunktion zu.

Zum Vergleich zb ein Elektriker kommt hier wenn er was kann sehr schnell nach der Ausbildung auf seine 18€. Das gleiche gilt für Leute im metallbau wie zb CNC fräser etc aber auch schlosser zb.

Ein gutes Gehalt ist somit in der Industrie sowie im Handwerk deutlich einfacher zu verdienen. Besonders wenn Papierkram des jungen keine Stärke ist und somit jobs im landwirtschaftlichen Umfeld schwierig zu kriegen sind.


Das wird immer auf die Gegend ankommen zu welchen Preis man für seine Arbeitsleistung bekommt.

Ich würde auch sagen, dass er die 10. Klasse machen soll. Aber wenn es eben nicht funktioniert, dann ist es auf keinen Fall eine Katastrophe. Ich kenne ehemalige Hauptschüler die es durch ihre fachliche Kompetenz und den Willen sich im Beruf zu engagieren, sehr weit gebracht haben - so weit wie es Marius sich nicht erträumen kann....
wastl90
 
Beiträge: 4589
Registriert: So Aug 04, 2013 16:04
Wohnort: Dachauer Hinterland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Welfenprinz » Fr Okt 06, 2017 16:40

Also wenn es richtig zu spüren ist -und nicht nur so aus Unlust daher gesagt-,dass er wirklich will,dann hat es mit “mach aber die zehnte Klasse noch“ keinen Sinn.
Hab ich bei einem Nachbarsjungen und meinem Ältesten durch. Es gibt solche. Da wird Schule zur Quälerei und für einen 15jährigen ist ein Jahr verdammt lang. Da kann u.U. mehr kaputt gehen als dass es nutzt.
Besagter Nachbar hat mit Bravour die Meisterschule in seinem Beruf gemacht und mein Sohn kommt von jedem Kurs oder Weiterbildung als Lehrgangsbester zurück. Weil sie es mit Begeisterung machen.

Unser Ausbildungssystem ist inzwischen so vielfältig ausgelegt,dass man diesen Schulabschluss gar nicht mehr so in den Vordergrund rücken sollte.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
Benutzeravatar
Welfenprinz
 
Beiträge: 5854
Registriert: So Mär 27, 2011 10:22
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ausbildung zum Landwirt

Beitragvon Family Guy » Fr Okt 06, 2017 18:57

Estomil hat geschrieben:
Ganz grundsätzlich kann man Landwirt durchaus lernen. Gute Gesellen steigen hier nach der Lehre mit rund 13€/h brutto ins Berufsleben ein. Spezialisierte Mitarbeiter im Bereich der Tierhaltung oder bei lohnunternehmen kommen auch mal Richtung 16-18€. Wenn's drüber gehen soll muss wird aber schwierig. Das Trift dann nurnoch auf Mitarbeiter mit betriebsleiterfunktion zu.

Schließe mich den Vorrednern an, die Aussichten, ein Job zu finden, werden immer besser, wir haben jetzt schon einen großen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern, die Löhne steigen deswegen und werden sich zwangsläufig dem Industrieniveau angleichen- für die guten Leute. Man muss einfach in die Gegenden gehen, in denen Leute gesucht werden.
Es ist aber auch so, wie Hans Söllner sagt, Landwirtschaft ist mehr als nur mit dem neusten Vario durch die Gegend zu heizen, es gibt auf jedem Betrieb eine Menge Verantwortung und der Wille zur Weiterbildung muss auch bei Mitarbeitern vorhanden sein, sonst bleiben sie eben immer nur Schlepperkutscher und werden nie Mitarbeiter.
Aber auch mit 16 Jahren muss einem bewust sein, dass auf Ackerbaubetrieben der Arbeitstag in der Saison 12 oder 13 oder mehr Stunden haben wird, für Junggesellen meist kein Problem, kommt eine Partnerin hinzu, kann es ein Problem werden.

Tom272 hat geschrieben:Darüner mach dir keine Sorgen. Der Hof wurde so aufgebaut von meinen Eltern, dass es zum Leben reicht.

Finde ich ein wenig pampig die Antwort, schließlich fragst du nach Rat und dazu muss man schon ein wenig Infornation preisgeben, sonst ist das alles nur Kaffeesatzleserei.
Es stellt sich auch die Frage, ob du die Ausbildung willst oder deine Eltern?
Benutzeravatar
Family Guy
 
Beiträge: 1480
Registriert: Fr Nov 04, 2016 14:26
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki