Ich fahre immer 5 - 6 mal rundherum mit einer 3 m gezogen Direktsämaschine. Das gibt mir genügend Platz zum Kehren ohne dass ich sehr zirkeln muss. Am Traktor montiere ich immer Doppelräder. Hab so noch nie Auflaufprobleme gehabt, im Gegenteil. Häufig laufen sogar die Quersaaten besser auf. Fahrgassen mache ich keine an den Anhäuptern. Die Gassen ergeben sich dann alleine beim ersten Mal spritzen. Muss dazu aber noch sagen, dass ich in einem regenarmen Gebiet wohne und die Nässe nur ausnahmsweise ein Problem ist. Das Problem ist bei uns eher die Trockenheit in normalen Jahren.
Viel wichtiger als die Frage Vorgewende vor oder nach dem Hauptteil zu säen ist für mich, dass am Vorgewende an selber Stelle ausgehoben wird wie dann auch wieder eingesetzt wird. Bei uns ergibt sich dass, wenn man ca.1m vor dem Rand stehen bleibt, aushebt, in einem zurückschiebt und dann wieder beim nach vorne fahren einsetzt. So hab ich ca. 8m Vorgewende wo ich dann mit 3 mal bei 3 Meter AB fahre und nur kleine Überlappungsbereiche habe.
Bei uns gibt es aber auch Landwirte (meist mit den gezogenen pneumatischen Drillen) die viel später wieder einsetzen als sie ausgehoben haben und somit an der Stelle wo ausgehoben wurde nur mehr 3 mal quer fahren müsste und an der Stelle wo sie einsetzen müssen sie 5 mal fahren.
Das ganze kann ich durch vorheriges drillen der Vorgewende ändern oder ich mach den letzten Arbeitsgang vor dem Drillen ein so breites Vorgewende wie ich dann später auch haben will.