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Aussaat am Vorgewende

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Aussaat am Vorgewende

Beitragvon rvolk » Do Aug 23, 2012 6:56

Hallo,

wie drillt ihr das Vorgewende mit Fahrgasse?

Genug Platz lassen und am Ende drillen, oder zunächst das Vorgewende drillen und darauf dann wenden?

Danke für die Antworten.

Gruß
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon automatix » Do Aug 23, 2012 7:48

kommt aus die Saattechnik an - mit gezogenen Drillen wird ja empfohlen, erst außenrum zu drillen und danach auf dem gesäten Vorgewende zu wenden.
Mit einer Säkombination würde ich das nie machen, weil ich da dann ewig die häßlichen Spuren anschauen muß.
Bei uns machens viele so, daß sie das Vorgewende erst nach dem Drillen pflügen um da keine (wenig) Verdichtung zu haben
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Fossi » Do Aug 23, 2012 7:49

oder zunächst das Vorgewende drillen und darauf dann wenden?

Das habe ich ja beim DRILLEN noch nie gesehen.

Bei der Einzelkornsaat schon.

Kommt immer drauf an, wie wendig und schwer der Gefährt ist...
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Holmer 91 » Do Aug 23, 2012 8:18

Hallo,

wenn du s ultragenau haben möchtest, und der Boden dabei nicht zu fein wird, kannst du ja vorab 3 mal (bei 15m Fahrgassen und 3m Drille) mit der Kreiselegge außenrum fahren, dann hast du ne gute Orientierung.

mfg, Holmer
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Nordhesse » Do Aug 23, 2012 14:26

Vorgewende: Bei kleineren Schlägen wir erst mal 7 mal außenrum gedrillt- also 1 Spur weiter als die erste Fahrgassse. Bei größeren Schlägen wird das Vorgewende separat gepflügt. Dann auch 30 m breit also eine komplette spritzbreite. Was bei 30 m Fahrgasse nicht geht, ist ein zu schmales Vorgewende beim Pflügen- dann hast du nämlich die erste Fahrgasse genau da, wo der Pflug aus- und eingesetzt wird.

Im Nachbarort gibts am Vorgewende keine Fahrgasse- die drehen alle auf dem Weg und zum schluss gibts max 2 Spuren, die quer gedrillt werden :D
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Epxylon » Do Aug 23, 2012 17:31

Also ich mache es so das ich aussen herum drille und dann auf dem Vorgewende drehe.

Wenn es passt pflüge ich erst den Schlag und drille, dann pflüge ich das Vorgewende und drille es.
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Holgi1982 » Do Aug 23, 2012 21:00

Ich drille auch erst das Vorgewende und Wende dann auf diesem.
Der Grund ist das ich keine Fahrgassenschaltung habe und anhand der Reifenspuren auf dem Vorgewende abzählen muss wo ich mit der Spritze/Streuer fahren muss. Ich hab es einmal andersherum Versucht und habe später bei der Herbizidbehandlung Probleme gehabt die richtige Fahrspur zu finden/zu erkennen. Ergebniss waren später zwei drei "grüne 50 cm streifen" (Unkraut) :twisted:
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Rübenbauer » Do Aug 23, 2012 21:02

Meistens drille ich 6mal rundherum(27m Spritze) und drehe dann auf dem Vorgewende; Vorteil: weniger Doppelsaat am Vorgewende und bei Spitzen. Bei Spätsaaten (Rübenweizen) wird Vorgewende zum schluss gedrillt, vorher mit Pflug oder Grubber bearbeitet.

Zitat non Nordhesse: Im Nachbarort gibts am Vorgewende keine Fahrgasse- die drehen alle auf dem Weg und zum schluss gibts max 2 Spuren, die quer gedrillt werden :D

Solche Experten haben wir auch die versauen die ganzen Wege, meißt sind es kleinere Betriebe. Ein größerer Betrieb hat durch dieses Feldweg drehen mal seine 4000l Spritze auf Kreuz gelegt, "super Einspar Maßnahme" :wink:
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Landwirt_R » Do Mär 28, 2013 15:29

Warum empfiehlt man bei gezogenen zuerst das Vorgewende säen und danach erst das Feld? Wieso klappt das mit der Säkombi KE + Sämaschine nicht ganauso?

Ich säe mit 3m, hab jetzt von 12 auf 21 umgestellt. Da wir viele Keilbereiche haben, würde ich am liebsten mit meiner Säkombi erst 4x (FG) oder 5x (eine mehr) außenrum, dann weiß ich (gerade in der Nacht) wo ich am VG und auch an den Seiten, Spitzen, Keilen... einsetzen und ausheben muss. Wenns aber recht feucht ist und man das VG platt fährt siehts danach wohl schlecht aus mit dem Feldaufgang, aber wo ist hier der Unterschied zu der gezogenen? Auch hier fährt man doch das VG platt! Wenns trocken ist, sind die Spuren nur ein Schönheitsfehler oder?

Wie machen diejenigen das, die erst das Feld pflügen, dann heim, umbauen, Saatgut holen, heim, Sämaschine holen, säen, wieder heim, Pflug holen, wieder heim, Sämaschine holen... Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen...
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Mad » Do Mär 28, 2013 15:48

Landwirt_R hat geschrieben:Warum empfiehlt man bei gezogenen zuerst das Vorgewende säen und danach erst das Feld? Wieso klappt das mit der Säkombi KE + Sämaschine nicht ganauso?

Ich säe mit 3m, hab jetzt von 12 auf 21 umgestellt. Da wir viele Keilbereiche haben, würde ich am liebsten mit meiner Säkombi erst 4x (FG) oder 5x (eine mehr) außenrum, dann weiß ich (gerade in der Nacht) wo ich am VG und auch an den Seiten, Spitzen, Keilen... einsetzen und ausheben muss. Wenns aber recht feucht ist und man das VG platt fährt siehts danach wohl schlecht aus mit dem Feldaufgang, aber wo ist hier der Unterschied zu der gezogenen? Auch hier fährt man doch das VG platt! Wenns trocken ist, sind die Spuren nur ein Schönheitsfehler oder?

Wie machen diejenigen das, die erst das Feld pflügen, dann heim, umbauen, Saatgut holen, heim, Sämaschine holen, säen, wieder heim, Pflug holen, wieder heim, Sämaschine holen... Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen...



Beim pflügen musst du ja ohnehin erst die Furchen zumachen. Und wenn man am Vorgewende nicht den Packer mitgeschleppt hat, muss man sowieso einmal vorarbeiten. Da kannste dann auch direkt, bei 21m, 5 Bahnen vorkreiseln. So handhabe ich das immer. Aber nur, wenn gerade keiner da ist, den ich zum Furchen zukreiseln schicken kann.

Bei meinen Mulchsaatflächen habe ich das mittlerweile sehr gut im Griff. Ich messe per Spuranreißer 15m ab (Maschine an Maschine) und fahre dann einmal mit der Kreiselegge solo vor her. Dadurch habe ich die Markierung zum ausheben.

Habe es im August 2011 bei Raps auch einmal mit rundum säen gemacht. Das ging aber nur, weil es einfach nur saumäßig trocken war. Im Normalfall halte ich nichts davon. Durch das hohe Gewicht der Drillkombination kratzt du dir beim wenden die ganzen Körner wieder obendrauf und/oder drückst die Erde zu sehr an und es gibt, wie du bereits sagst, Probleme beim Feldaufgang.

Bei den gezogenen Sämaschinen herrscht einfach eine ganz andere Gewichtsverteilung, welche gerade beim Wenden bodenschondender ist.

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon Homer S » Do Mär 28, 2013 16:25

Hallo,

ich drille erst das Feld komplett und dann in der Regel zwei mal Vorgewende. Fahrgassen fahre ich mir bei Bedarf (ab drei Fahrgassen im Feld) rein. Bei weniger fahre ich auf den Weg. Ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber habe keine Lust 5 mal Quer zu fahren bei 21m (4+1 damit man die Fahrgasse auch sieht und nicht mit dem längsgedrilltem zudrillt).
Damit keine fragen kommen: Die normalen Fahrgassen drille ich rein.
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon moneymaker » Do Mär 28, 2013 17:35

Also wir drillen mit einer 3m Amazone D8 und einem Brockmöller Kompaktor davor. Obwohl wir vorher gepflügt haben sieht man nicht, dass wir zuerst außenrum 4x Drillen (12m FG) und dann halt normal weiter, unser IHC hinterlässt echt fast keine Spuren, hat aber auch 500er Reifen drauf. Funktioniert richtig gut. Evtl. macht der Kompakor da viel aus, obwohl der auch nur Schleppzinken hat.
MfG moneymaker
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon landcruiser » Fr Mär 29, 2013 8:08

Guten morgen,
wir drillen seit ein paar Jahren gezogen ( 3 Meter Rapid), im ersten Jahr haben wir noch versucht aus alter Gewohnheit und optischen Gründen das VG hinterher zu sähen, ist nicht praktikabel, zum zügigen Wenden braucht es mindestens 21 Meter VG, ein "Bock" wie der 720" Deutz eigentlich 27 Meter, die schätzt keiner mehr ab und 9 mal rumkreiseln bzw Grubbern wolte ich auch nicht.. Jetzt wird eine volle Fahrgasse (21m)rundherum angelegt und los gehts. Kleine Brocken sind dann schon gleich fertig. Bei normalen bis günstigen Aussatbedingungen sieht das VG oft am besten aus bzgl. Auflaufen, bei (zu)nassen Bedingungen und bindigen Böden hat das Verfahren natürlich Nachteile. Die lustigen Kringel auf dem Vorgewende sind erstmal gewöhnugsbedürftig, Spuren gibt es aber praktisch keine und auch der Bodendruck ist bei der gewählten Sähtechnik m.E. günstiger als bei einer angebauten Lösung.
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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon ackerbauer80 » Fr Mär 29, 2013 10:24

Guten Morgen.

Bei der Mulchsaat und beim Säen von vorgepflügten Flächen, säen wir zunächst drei Bahnen (12 m) aussen um den Schlag herum. Beim Säen der Längsbahnen wird ausgehoben wenn die Forderräder das gesäte Vorgewende erreichen, beim Wendevorgang wird fast nur mit den Vorderrädern auf dem Gesäten gefahren. Zum Schluss wird die Fahrgasse (4. Bahn) und noch eine Bahn gesät um die Ansätze der Drillkombi glatt zu ziehen. Wenn man die Grundsätze, Reifendruck runter, nicht zuviel (unnötiger) Frontballast und Bearbeiten der Flächen bei Nässe vermeiden, beachtet, sind keine Unterschiede beim Feldaufgang festzustellen. Man erspart sich allerdings das Abschätzen der Vorgewendebreite (20m), eine Menge Überlappung und die Fahrgassen im Vorgewende werden nicht so schnell zugesät.
Nach Mais arbeiten wir meitens im Paralleverfahren, einer plügt einer sät. Hier werden die Vorgewende erst gepflügt, wenn der Rest des Schlags schon gesät ist.
Ach ja wir drillen mit einer 4m Kreiseleggenkombination und haben eine Spritzbreite von 28m.

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Re: Aussaat am Vorgewende

Beitragvon moneymaker » Fr Mär 29, 2013 11:41

Aber mich stört ja echt, dass die Schleppschare öfter mal verstopfen, vorallem wenn chefe fährt. Der ist immer etwas schnell mit umdrehen :D Unsere alte Isaria, die steht immer noch bei uns, hatte das besser gelöst als alle heutigen Schleppschardrillen. Da werden erst die Sähschare ausgehoben und dann die Drille. Und die Dosierung ist zugegebener Maßen auch wesentlich exakter. Aber da die nur 2.5m hat Drillen wir nun mit einer neuen D8.
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