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Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Alla gut » Mo Feb 16, 2026 8:44

Hallo
Hat da jemand einen Plan wie das in Zukunft gefördert werden soll in Baden Württemberg ?
Was für Gehölze/Hecken sollen das sein ?
Welche Pflegearbeiten in welchen Zeitabständen müssen durchgeführt um eine Förderung zu bekommen ?

Danke Gruß
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon allgaier81 » Mo Feb 16, 2026 8:59

Moin, du musst auf jeden Fall schon mal klar sagen was du willst.

Ein Agroforst ist kein Feldgehölz und dann gibt es auch noch neue Förderprogramme für Erstaufforstung.
Über ÖR3 bekommst du auch in BW die 600€/ha, aber es gibt anscheinend keine Förderung für die Erstanlage eines Agroforst wie in Niedersachsen.
Gruß, allgaier
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Alla gut » Mo Feb 16, 2026 9:37

Was macht Sinn im Schwarzwald ?

Auf den ebenen Sumpfwiesen entlang der Gräben denk ich da an Schwarzerle zur Hackschnitzelproduktion .
Da braucht man nur nicht sauber den Graben ausmähen mit dem Mähwerk und die Erle sprießt und wächst von ganz alleine .
Pappel auch aber Erle find ich besser .

An den sonnigen trockenen Steilhängen denk ich an Kirsche , Nuss oder Edellaubhölzer .
Äpfel oder Birne Streuobst will ich nicht mehr .
Brombeeren :D werden die auch gefördert ?
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon allgaier81 » Mo Feb 16, 2026 12:48

und genau das ist bei Agroforst nicht möglich, du musst mindestens 20m Abstand zu den Feldrändern bzw. Wald haben.
Gruß, allgaier
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Fendt 308 ci » Mo Feb 16, 2026 19:08

Alla gut hat geschrieben:Hallo
Hat da jemand einen Plan wie das in Zukunft gefördert werden soll in Baden Württemberg ?
Was für Gehölze/Hecken sollen das sein ?
Welche Pflegearbeiten in welchen Zeitabständen müssen durchgeführt um eine Förderung zu bekommen ?

Danke Gruß


Die ersten Worte der Kleinkinder von Bauern:
1) Mama
2) Papa
3) Förderung

:lol: :lol:

Hab hier genügend Hecken an den Böschungen, die teils aufwändig entfernt werden müssen, aber dass es für die Pflanzung noch Förderung gibt.... n8
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Alla gut » Mo Feb 16, 2026 19:13

Die 20m ist nicht das Problem aber wo ist denn eigentlich der Sinn an so einem Käse ?

Ich kann irgend eine schlecht bewirtschaftbare Fläche ein paar Jahre verwildern lassen und dann komm ich an und sage oberwichtig das ist jetzt mein
Agroforstsystem , da will ich jetzt Förderung dafür !

Wer Hecken und Verbuschung /Verwaldung will muss nur ein paar Jahr nix tun auf der Fläche dann gibt das von alleine "Agroforst " :D
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Alla gut » Mo Feb 16, 2026 19:26

Fendt 308 ci hat geschrieben:
Alla gut hat geschrieben:Hallo
Hat da jemand einen Plan wie das in Zukunft gefördert werden soll in Baden Württemberg ?
Was für Gehölze/Hecken sollen das sein ?
Welche Pflegearbeiten in welchen Zeitabständen müssen durchgeführt um eine Förderung zu bekommen ?

Danke Gruß


Die ersten Worte der Kleinkinder von Bauern:
1) Mama
2) Papa
3) Förderung

:lol: :lol:

Hab hier genügend Hecken an den Böschungen, die teils aufwändig entfernt werden müssen, aber dass es für die Pflanzung noch Förderung gibt.... n8


Ja das denk ich auch wenn ich ab und zu mal den Texaspass am Kaiserstuhl überquere .
Vor ein/zwei Generationen vor uns war das Verständnis für Flurhygiene noch ganz anders .
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon allgaier81 » Mo Feb 16, 2026 20:48

Der Sinn ist Erosion und Verdunstung auf einem 100ha Schlag in Brandenburg zu verringern.
Da passt das gut.

Auf kleinere Flächen macht es dann zur Holzproduktion noch Sinn aber die Verschattung im Verhältnis zur verbliebenen Nutzfläche wird eben immer größer.
Gruß, allgaier
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Steyrer8055 » Di Feb 17, 2026 7:23

Hallo Alla gut!
Nach neuen EU Förderrichtlinien von 2025 gibt es für die Biodiversität von Waldrändern u. Graben eine Förderung. Die sind wahnsinnig erpicht, daß dort Sträucher wachsen, rein wegen dem Getier als Rückzugs-Ort. Wird bei uns ein Graben gemäht, darf man nur eine Seite mähen, u. im nächsten Jahr die andere Seite, das fördern sie so. Ich wäre nicht beleidigt Holz aus Gräben so für HG zu nutzen, wenn es noch gefördert wird.

mfg Steyrer8055
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Alla gut » So Mär 15, 2026 12:54

Hallo
Habe das Thema nochmal hochgeholt und durchdacht .
Will das mal zusammenfassen und Euch fragen ob ich das richtig verstanden habe .
Gerne lese ich Eure Kommentare zum Thema .

Eine Naturhecke ist kein Agroforst und somit auch nicht förderfähig .
Eine Naturhecke entsteht durch komplettes unterlassen von Pflege , Mähen ,Beweidung , Pflanzung .
Sie entsteht durch Naturverjüngung .
Wenn man da nie was macht wird da früher oder später ein Dauerwald daraus .
Es wird laut Lehrbuch aber trotzdem ein "Hochwald ".

Ein Agroforst ist eine "Kulturhecke ".
Sie entsteht durch Planzung geeigneter Sträucher/Bäume die hauptsächlich auch stockausschlagfähig sind .
Eine Kulturhecke muss früher oder später auch mal gepflegt und geschnitten werden bzw auf den Stock gesetzt werden .
Wird das nicht gemacht entsteht da sonst früher oder später auch ein "Hochwald ".
Wird nach auf den Stock setzen nichts mehr gemacht entsteht früher oder später ein "Niederwald " .
Bzw eine alte gepflegte Naturhecke ist immer auch ein Niederwald .

Korrekt so ?

Danke Gruss
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon langholzbauer » So Mär 15, 2026 14:50

Ich fürchte, Du bringst da etwas wesentliches durcheinander.
Hoch- oder Niederwald sind Bewirtschaftungsformen von Wald.

Wenn es soweit ist, bekommst du weder LE noch Agroforst über den Mehrfachantrag gefördert.
In umweltsensibelen Gebieten kann es sogar zu Strafen oder Auflagen kommen, wenn man ohne Genehmigung LF solange der Sukzession überlässt bis es Wald ist und diesen plötzlich zur Holznutzung wieder in Bewirtschaftung nimmt.
Praktischer Weise klärt man solche Flächen rechtzeitig ab und lässt sich deren gezielte Umwandlung in ähnliche Ökosysteme über Naturschutz oder Ökopunkte finanzieren.
Denn für lw Förderung gilt Mindestbewirtschaftung.
Wer die nicht nachweisen kann, läuft Gefahr , bereits erhaltene Fördermittel zurückzahlen zu müssen und obendrauf noch sanktioniert zu werden.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Alla gut » So Mär 15, 2026 17:09

Danke für die Infos .
Ich wollte das Thema nur mal mit anderen vertiefen um es besser zu verstehen .
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Mär 16, 2026 7:19

Hallo Alla gut!
Besteht bei euch von Jemanden her ein Interresse, daß das stärkere Flur-Gehölz o. Hecken in Gräben wegkommt, bzw. genutzt wird?

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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Alla gut » Mo Mär 16, 2026 9:17

Habe nur Interesse dran meine Böschungen zu bepflanzen und das Holz selbst zu nutzen .
Das geht auch an eigenen Gewässern mit Selbstwerbung .
Bei größeren Gewässern nicht in Privatbesitz muss halt das abgeklärt werden mit der Gemeinde oder Wasserwirtschaftsamt ob man da einfach so was wegschneidet .
Zum Teil werden solche Maßnahmen dort auch noch vergütet wenn es in Eigenleistung erfolgt .
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Re: Baden Württemberg Förderung Feldgehölze/Agroforst

Beitragvon Motwin » Di Mär 17, 2026 7:45

Die Umweltbehörden freuen sich über jeden bepflanzten Graben. Denn dieser ist kein Agroforst, da der Abstand nicht passt. Somit wird er irgendwann Biotop und darf nicht mehr weg!
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