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bauamt

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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bauamt

Beitragvon karl01 » Do Nov 22, 2007 7:11

hallo zusammen
bin neu hier im forum und hoffe das ihr mir etwas helfen könnt
also es geht darum,habe ein brennholz gewerbe angemeldet,dann dauerte es auch nicht lange bis der erste vom immisionsschztzamt bei mir vor der türe stand um zu schauen wo ich denn das
holz verarbeite(vom freundlichen nachbar angeschwärzt)
ok.da es nicht bei mir zuhause im wohn gebiet war auch weiterhin kein problem mit dem guten mann.
so 3tage später stand dann das bauamt bei mir vor der tür,ich zeigte ihm die produktionsstätte die sich auf einer von mir angepachteten wiese befindet
er meinte es gäbe da probleme,ich müsste einen flächenänderungsantrag stellen auf gewerbliche fläche,hinzu kam das er sagte dies sei ausgleichsfläche für ein baugebiet.er machte paar fotos und sagte er gibt es dem sachbearbeiter weiter und er schicke einen anhörungsbogen,sooo auf diesem wege ist es jetzt auch und das ist gut 7monate her
hab weder von denen noch vom finanzamt was gehört also was meint ihr soll ich jetzt tun???????
hab wieder neues holz bekommen und mach auch weiter damit
schon mal danke
karl01
 
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Bauamt

Beitragvon landyjoerg » Do Nov 22, 2007 8:17

Hallo Karl,

herzlich willkommen. Zu Deinem Thread noch ein paar Fragen, da ich diese "Amtsgeschichten" immer wieder interessant finde, zu Mal sie von Amt zu Amt variieren können und anderen mit so einem Thema evtl. auch geholfen wird.
Welches Bundesland und welches Bauamt?
Hast Du einen Holzhandel angemeldet oder Holzeinschlagunternehmen?

Das mit dem Flächennutzungsplan habe ich schon öfter gehört. Wenn Dir das Bauamt so ein "Angebot" macht, für Dein Grundstück, bzw. die gepachtete Wiese, eine Nutzungsänderung zu beantragen und dieser Antrag tatsächlich Aussicht auf Erfolg hat, würde ich mich nach den Kosten erkundigen und das ggf. machen. Bei uns sind die Nutzungen im Bebauungsplan ziemlich festgelegt. Wenn da einer im W-Gebiet mit Gewerbe anfängt, dann höchstens Zeitungskiosk oder Kleines Büro oder so. Etwas besser ist es im MI.
Den Flächennutzungsplan kannst Du bei Deinem Stadtbauamt einsehen und bei der Gelegenheit gleich Mal mit einem reden, wie die Chancen sind für eine Nutzungsänderung und was möglich ist. Das Du 7 Monate nichts gehört hast, muss nicht heissen, dass da nichts mehr kommt.
Vom Finanzamt hört man - bei uns zumindest - erst Mal nichts, muss natürlich die Anlage Einkünfte aus Gewerbe bei der Steuererkärung für das betreffende Jahr ausfüllen.


Gruss Jörg
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Beitragvon karl01 » Do Nov 22, 2007 9:10

servus jörg
meine fläche ist in rlp
das zuständige amt in ingelheim
also ich hab nur ein holzhandel angemeldet und ´machs auch nur als nebenerwerb.
er hat mir das gesagt mit dem änderungsantrag die kosten würden so bei 100-150euro liegen und damit könnte ich auch leben,dazu meinte er noch
wenn es von deren seiten gehnemigt werden würde,werde als nächstes das landespflegeamt da stehen,wohl wegen dem thema ausgleichsfläche...
mein holzplatz befindet sich ja auch nicht im ort sondern etwa 800-1000m von dem nächsten wohnhaus im feld entfernt
und bis jetzt(3jahre)hat sich noch niemand beschwert
weiss jetzt nur nicht was ich machen soll,weiter rühren oder erst mal still halten!!???
hab auch keine ahnung ob mich irgendeine strafe erwartet wenn ich dort
ca 400 meter holz lagere
was ja sowieso nicht erlaubt ist
gruss karl
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Re: bauamt

Beitragvon 2810 » Do Nov 22, 2007 12:38

karl01 hat geschrieben:,hinzu kam das er sagte dies sei ausgleichsfläche für ein baugebiet.er machte paar fotos und sagte er gibt es dem sachbearbeiter weiter und er schicke einen anhörungsbogen,


Hallo karl ,wenn das eine Ausgleichfläche ist, so müßte sie doch der Gemeinde gehören :?:
Von wem hast Du sie gepachtet ,oder hat sich der Mitarbeiter in der Örtlichkeit gar nicht ausgekannt :?:
Schau mal den entsprechenden Bebauungsplan an und lass Dir die Flst-Nr
der Ausgleichsfläche geben.
Ist das Flst im Wasserschutzgebiet oder Überschwemmungsgebiet :?:

MfG 2810
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Beitragvon karl01 » Do Nov 22, 2007 12:59

neee mit wasser haben wir bei uns nichts zu tun ist auch kein wasserschutzgebiet..
ausgleichsfläche heisst ja:eine fläche die zum ausgleich dient wo nicht mehr gebaut werden darf......wo in einer anderen ortslage ein baugebiet
mit der selben grösse entstanden ist oder so ungefähr..
oder irre ich mich da???
ich weiss das auf dem nachbar acker wo auch der ausgleichsfläche angehört das der landwirt dort eine gehnehmigung bekommen hat eine maschienen halle zu bauen
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Beitragvon LKW-Stefan » Do Nov 22, 2007 13:08

Prima Sache mit den Lieben Herren von den Ämtern :twisted:

Mich hat hat im Sommer auch ein ganz netter Nachbar beinahe zum
Wahnsinn gebracht. Der Bauer nebenan im Wald hat ab und zu am
Sonntag Holz gemacht, hatte halt weiter keine Zeit. Was macht der
Nachbar von nebenan entweder nicht richtig gesehen hat, oder er wollte
es nicht sehen - jedenfalls hat er mich bei der Stadt, beim Landratsamt und
wo auch immer angezeigt wegen Gewerblicher Tätigkeit am Sonntag und
Holzlagerung im Außenbereich usw. :twisted:

Und dann ging das Theater los. Stadtbauamt, Landratsamt, fehlende
Baugenehmigung für einen gewerblichen Holzlagerplatz und und und....

Nu hab ich alles ausgelagert auf nen Holzlagerplatz im Wald, dort kommt
normal keiner hin, wohnt auch keiner in der näheren Umgebung und ich
hoffe dass es dort keinen stört...

Sobald du in Deutschland selbstständig bist, bzw. ein Gewerbe hast bist
du eigentlich überall der Depp fängt schon beim Finanzamt an und hört
beim Verfahren von Gartenabfällen auf :x
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Beitragvon 2810 » Do Nov 22, 2007 13:18

karl01 hat geschrieben:ausgleichsfläche heisst ja:eine fläche die zum ausgleich dient wo nicht mehr gebaut werden darf......wo in einer anderen ortslage ein baugebiet
mit der selben grösse entstanden ist oder so ungefähr..
oder irre ich mich da???
ich weiss das auf dem nachbar acker wo auch der ausgleichsfläche angehört das der landwirt dort eine gehnehmigung bekommen hat eine maschienen halle zu bauen

Na , die sehen das mit der Ausgleichsfläche recht locker , mit darauf Bauen ist da nichts mehr :!:
Die Kommunalaufsicht schläft :?:
Vielleicht sollte man sie wecken :idea:
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Beitragvon karl01 » Fr Nov 23, 2007 7:04

ja ich muss mich mal mit dem landwirt unterhalten
der grundstückeigentümer meinte er hat nix bekommen von wegen ausgleichsfläche
normal sollten die eigentümer ja benachrichtigt werden
also mal schauen!!!!!
und wie sieht es aus von wegen,weil ich gute 400meter holz drauf liegen habe
können die mich da an den a. kriegen????
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Beitragvon 2810 » Fr Nov 23, 2007 9:00

karl01 hat geschrieben:und wie sieht es aus von wegen,weil ich gute 400meter holz drauf liegen habe
können die mich da an den a. kriegen????


Du solltest Gewissheit haben , ob Deine Fläche tatsächlich als Ausgleichfläche im Bebauungsplan existiert . Also den Bebauungsplan
durcharbeiten , oder einen Gemeinderat Deines Vertrauens befragen , ob sich er in der Sache auskennt . Weitere Möglichkeit wäre das LRA.

Sollte es sich als wahr herausstellen mit der Ausgleichfläche , so sind Deine Aussichten auf einen legalen Lagerplatz gering .

Trifft der Sachverhalt auf Deine Fläche nicht zu , so bist Du trotzdem auf die Gnade der Gemeinde angewiesen , da Du einen Gewerbebetrieb im Außenbereich betreiben möchtest . Das beginnt dann mit Erschließung
und Achslasten und hört bei der Optik/ Eingrünung usw noch nicht auf .
Du mußt Seelenmassage bei den Fraktionssprechern des Gemeinderates machen.

MfG 2810
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Beitragvon karl01 » Fr Nov 23, 2007 10:30

na da werd ich mal mit den leuten im bauausschuss reden
und dann mal weitersehen....
aber so richtig wurde meine frage mit dem holz wo ich jetzt schon dort habe nicht beantwortet von wegen ob die mich da anp...en können!!???
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Beitragvon 2810 » Fr Nov 23, 2007 10:54

karl01 hat geschrieben:na da werd ich mal mit den leuten im bauausschuss reden
und dann mal weitersehen....
aber so richtig wurde meine frage mit dem holz wo ich jetzt schon dort habe nicht beantwortet von wegen ob die mich da anp...en können!!???

Na ist doch klar , du wirst an´s Scheunentor genagelt :mrgreen:

IM Ernst ,was soll denn groß passieren, Holz ist doch kein umweltgefährdender Stoff . Ziehe mal diskret die Erkundigungen ein, ganz nebensächlich , keinen Staub aufwirbeln .
Du hast auch nicht darauf geantwortet , ob Dein Lagerplatz eine Erschließung durch öffentliche Wege hat ,oder ob Du Überfahrtslasten brauchst , Achslasten usw .
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Ärger vermeiden

Beitragvon landyjoerg » Fr Nov 23, 2007 11:11

Hallo Karl,

du hasst ja schon eine ganze Menge dort liegen. Ich würde die "Vor-Ort-Ermittlungen" der Beamten schon Mal so als Warnzeichen sehen. Wenn Du die Möglichkeit hast, schaff das Holz wo anders hin, evtl. an Käufer ausliefern. Bis die Sache geklärt ist bzw. Du eine Genehmigung hast, vielleicht erst Mal im Wald lagern?
Wenn es mit der Holzplatzgenehmigung nicht klappt, in Zukunft im Wald bearbeiten. Wenn wieder einer kommt und nach Deiner "Produktionsstätte" fragt, machst Du eben alles im Wald und lieferst von dort direkt aus. Ich weiss jetzt nicht´, ob das só geht bei Dir.

Die Frage, ob die dich "ans Scheunentor nageln" wird wohl je nach Bundesland und Gemeinde unterschiedlich ausfallen. Das geht von "Baugenehmigung für Holzlagerplatz" bis hin zu "30 RM auf eigenem Grundstück gelten als Eigenbedarf und dürfen gelagert werden".


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Beitragvon karl01 » Fr Nov 23, 2007 11:13

ja werd mich mal so langsam durch fragen ohne staub aufzuwirbeln
der platz ist über normal asphaltierte strasse zu erreichen,wobei er dafür durch den ort fahren muss,
gibt aber noch einen geschotterten weg dort hin,wo er bis jetzt immer fährt,und wenn mal ein schlagloch drinnen ist,hau ich paar schippen schotter rein
und gut iss!!!normal ist der weg für den landwirtschaftlichen verkehr glaub
bis 6t.frei!!!aber was fürn landwirt hat schon noch soo kleine masch.
also von daher klappt das schon mit dem bauernverband
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Beitragvon Tajfun » Mo Nov 26, 2007 22:29

Moin!

Verzeiht mir die vermutlich dumme Frage:Wie ist denn ein Holzlagerplatz überhaupt genau definiert?
Geht es um die Lagerung von Stammholz oder Scheitholz oder Beidem?

Bei mir stellt sich das so dar:Das Stammholz wird per LKW geliefert.Anschließend landet es per Sägespalter in der Scheune.Also lagert es nicht mehr draussen.....

War wegen der Thematik auch vor kurzem beim Amt(Ordnungsamt)Die Scheune liegt in einer sog. "Wohnbaufläche",trotzdem aber im Aussenbereich.Der Herr vom Ordnungsamt hat sich mit einem Sachbearbeiter des Bauamtes kurz besprochen.Dann bekam ich zu hören:"Machen Sie mal,das gibt keine Probleme,Sie müssen nur Ihren Gewerbeschein erweitern!"Das hat 26€ gekostet,bin allerdings skeptisch in der Sache........
Welche Meinung habt ihr dazu?
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Beitragvon karl01 » Di Nov 27, 2007 13:52

na bei mir ist das so das ich die stämme per lkw
gelietert bekomme,sie dann auf meter stücke schneide und spalte,
dann werden sie aufgesetzt und können trocknen...
werd mich später mal mit dem bauamz in verbindung setzen,nachdem
ich heute erfahren habe das es eine evtl.ausgleichsfläche geben sollte
also mal schauen wie es dann weiter geht
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