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Bauern als Vermieter?

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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Bauern als Vermieter?

Beitragvon basstoelpel » So Mai 19, 2013 18:00

Liebe Landmenschen,

auch heute habt Ihr wieder keinen wirklichen Feiertag. Kenne das, denn ich arbeite am Flughafen in Berlin. Trotzdem wünsche ich einen zufriedenen bis glücklichen Tag.

Seit längerem denke ich über alternative Lebens- und Wohnmöglichkeiten nach. Als Hamburgerin bin ich mit dem Segeln auf der Elbe und Ostsee großgeworden. Stets hatte ich ein arbeitsreiches Leben, das meist sehr viel Spaß gemacht hat. Vier Jahre im Ausland gearbeitet und 2008 wieder nach D vielmehr, wegen der sozialen Kontakte, nach Berlin zurück. Und ab dann traf mich der Schlag:

Auf dem Arbeitsmarkt hier in Berlin nur noch Hungerlöhne (6,50 bis 8,00 brutto die Stunde) für hochwertige Arbeit, wie zum Beispiel im Verkauf, oder Check-in oder oder oder. Die Mieten für kleinste Wohnungen in den derbsten Vierteln fast so hoch wie in Hamburg. So dass man sich abschuften kann, wie man will: Man muss noch beim Job-Center Aufstockung beantragen, wenn man überleben will und wird zudem dort noch so behandelt, als wenn man eine faule Socke wäre.

Gerade war ich zu einem sogenannten Assesment-Center eingeladen, wo eine outsourcing-Firma Flugbegleiterinnen für die Hochsaison für die rot-weiße Airline suchte. Es wurde weder Wasser, Kaffee oder Tee bereitgestellt, obwohl die Auswahlaktion von 10-15:30 dauern sollte. Vertrag nur für 5 Monate zu einem Hungerlohn. Bin, weil ich wohl zu kritische Fragen stellte, nach zwei Stunden rausgeflogen. Überall dasselbe: Menschen werden in der Arbeitswelt total verheizt.

Als Seglerin kann ich sehr gut auf kleinstem Raum klarkommen, da die Natur ja um mich herum Space ohne Ende bietet. Ein Schiff kann ich mir aber nicht leisten. Deshalb denke ich über die Alternative nach, einen Bauwagen zu kaufen und darin zu leben. Einen Teilzeitjob zu suchen, der netto so um 700-800 Euro bringt und mit wenig Geld aber mehr Zeit sowas wie eine Selbsversorgerin auf dem Land zu werden. Einen grünen Daumen habe ich. Ob Tomaten- oder Paprikakern, den ich in einen Topf mit Erde stecke: Nach ein paar Monaten habe ich kleine Früchte. Nur, wo stelle ich den Bauwagen ab?

Gibt es hier Landwirte, die eine kleine Fläche günstig vermieten würden?
Der Traum wäre natürlich nahe am Meer.

Liebe Grüße aus Berlin vom basstoelpel
basstoelpel
 
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon basstoelpel » Do Mai 30, 2013 11:01

177 Aufrufe, aber keine einzige Antwort? Hm. Habe ich zu weit ausgeholt und den Leser gelangweilt? Oder bin ich mit meiner Idee mal wieder der Zeit zu weit voraus? Nun, ich habe einen neuen Job ab 1. Juni gefunden, bleibe aber mit meiner Idee, dass Bauern ein Stück ihres Landes an kreative Menschen verpachten könnten, am Ball. Eine Bauwagenkolonie muss ja nicht immer aus HartzIV-Empfängern oder Alkoholikern bestehen. Es gibt durchaus gebildete und fleißige Menschen, die diese Alternative ganz bewusst wählen.

Grüße aus Berlin
basstoelpel
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon Kaninchen » Do Mai 30, 2013 11:21

Dann nenn mal einen Grund, warum ein Bauer das tun sollte? Nächstenliebe? :roll:

Bauern als Vermieter gibt es. Meist sind es die alten Gesindehäuser, die vermietet werden. Ist auch immer ein Stück Land dabei.
Vielleicht solltest du dich lieber nach so was umschauen. :klug:

Allerdings wirst du etwas Günstiges wohl mehr im ländlichen Raum finden. Dort gibt es aber nicht unbedingt viele Jobs. :?
Grüßle,
Birgit
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon JackHorner » Do Mai 30, 2013 12:41

meld dich doch mal in selbstversorger foren an. ich denke dort sind die leute offener und erfahrener ;)

z.b hier : selbstvers.org

viel glück!
JackHorner
 
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon basstoelpel » Mo Jun 03, 2013 21:45

Danke für die Tipps. Bin hier gelandet, da im Selbstversorgerforum "ZiehmitdemWind" hauptsächlich Tramper und unter freiem Himmel Wanderer unterwegs sind. Dachte, dass ich hier eher fündig werde. Das mit dem Gesindehaus klingt gut. Nur wo findet man so einen Bauern? Dachte, dass dies der richtige Ort im Internet sein könnte.

Schönen Abend

basstoelpel :regen:
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon Kaninchen » Mo Jun 03, 2013 21:54

Ich wohne selbst in einem Gesindehaus und das stand ganz normal unter den Immobilienanzeigen in der Zeitung.
Ich wohne hier schon seit fast 11 Jahren und fühle mich wohl.
Im dörflichen Bereich kann man eben auch einfacher mal Tiere halten als in der Stadt.
Und die Mietpreise sind deutlich günstiger. Ich kam aus Lübeck und hätte dort niemals etwas zu dem Preis gefunden.
Auch waren die Objekte dort im Umkreis immer so, dass man regelmäßig Rasen mähen und Hecke schneiden hätte machen müssen.
Hier wird das je nach Bedarf gemacht - und alle fassen mit an.
Grüßle,
Birgit
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jun 04, 2013 7:02

@basstoepel, wie stellst Du Dir das vor, denkst Du wirklich ein LW kann Dir einfach ein Stück Grünland abstecken
wo Du Dir Dein Bauwagen, Dieselgenerator und Deine Camping Toilette raufstellst? :roll:
So einfach geht das nicht.

Ich würde Dir eine Alternative Land WG vorschlagen, es gibt viele die sich zusammen schließen umso ihre Illusionen umsetzen. :wink:
Hier für Leute ab 50+
http://www.pluswgs.de/WG-auf-dem-Land_S ... g-Holstein

Musst mal googlen :wink:
Frau Emmy Müller
 
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon basstoelpel » Mi Jun 05, 2013 12:51

Ganz lieben Dank Kaninchen und Frau Emmy Müller,
natürlich ohne Dieselgenerator, sondern mit Solarpaneel. Hatte selber Solarpaneele in Spanien an Segelyachtbesitzer verkauft. Reicht wunderbar für Kühlschrank und Licht. Natürlich ist dies eine letzte Option. Und warum sollte ein Bauer nicht ein kleines Stückchen seines Landes untervemieten an nette Menschen, die vielleicht sogar im Hof mithelfen. Sind nicht viele Bauern vereinsamt und würden sich über neue Impulse freuen???

Gesindehäuser sind meist wunderschön, auch wenn die Deckenhöhe niedrig ist. Wichtig für mich ist immer Holzfußboden, ohne fühle ich mich nicht wohl. In Lübeck war ich gerade im April auf Stellensuche und Wohnungen sind dort sehr klein und verhältnismäßig teuer. Nun ist es doch Berlin geblieben. Mal sehen, wie lange noch. Aber vielen Dank für den interessanten Link. Fühle mich aber nicht wie über 50 und sehe auch nicht so aus. Trotzdem sehr gut zu wissen, dass es so etwas gibt.

Liebe Grüße aus dem heute sonnigen Berlin

basstoelpel
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jun 05, 2013 14:08

basstoelpel hat geschrieben: Und warum sollte ein Bauer nicht ein kleines Stückchen seines Landes untervemieten an nette Menschen,
Basstoelpel, es geht nicht weil es ist Grünland und kein Campingplatz oder Gemüsebeet,
es wäre schön wenn es alles so leicht wäre wie Du es Dir vorstellst.


Sind nicht viele Bauern vereinsamt und würden sich über neue Impulse freuen???
Wo hast Du denn das her? Aus dem Fernsehen?

Aber vielen Dank für den interessanten Link. Fühle mich aber nicht wie über 50 und sehe auch nicht so aus.
Das mit dem link war nur so ein Beispiel, ich weiß ja nicht wie alt Du bist.
Aber es gibt ganz viele WG`s in verschiedenen Konstellationen.


Hier kannst Du Dich durch arbeiten, vielleicht verstehst Du es dann. :wink:

http://www.wagendorf.de/index.php/Recht ... gen_wohnen
Frau Emmy Müller
 
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon kärnten » Mi Jun 05, 2013 16:22

Hmmh,
ich würde das machen, hätte keine Probleme damit, aber.....

ich glaube die Bürokratie würde da wieder einen gewaltigen Strich durch die Rechnung ziehen (zumindest bei uns in Österreich).

mal ein Beispiel....

ich habe ein Almhütte (auf Bauland) und darf sie laut Gesetz nicht augenscheinlich bewohnen bzw. als Wohnsitz anmelden. Will ich aber nun da wohnen, so müsste ich Kanalanschluss (ca. 2.000 Euro), Mülltone, sowie Wasserversorgung bezahlen.
Weiters wäre eine neue Bewertung der Parzelle seitens des Finanzamtes erforderlich, da es sich ja nun nicht mehr um leeres Bauland, sondern um bebautes Bauland handelt.
So ein Vorhaben auf Land- oder Waldgrund zu realisieren, wäre bei uns schlichtweg illegal. Da kämen die Behörden bereits nach einer Woche angetanzt.
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon basstoelpel » Sa Jun 08, 2013 21:20

Mensch Frau Emmy Müller, vielen Dank für den Wahnsinnslink. Was in Bramsche möglich ist, sollte auch in anderen Gegenden möglich sein. Einen Flächennutzungsplan zu ändern ist eben doch möglich, wenn die (Wohnungs)Not zu groß geworden ist oder eine Gegend einen touristischen Anziehungspunkt durch eine Bauwagen- oder noch besser - Floathome-Kolonie in Aussicht stellt.

Und was ein Bauer auf seinem privaten Grundstück macht, dürfte die Behörden eigentlich nichts angehen. Aber ach, ich vergaß, wir leben im überregulierten Deutschland oder wie Kärnten beschreibt, scheint es in Österreich nicht anders zu sein. Traurig. ich möchte so leben, wie die Menschen am Fraser River, British Columbia, Canada. Aufgenommen im Jahr 1995. Nichts ist unmöglich.
Schönes Wochenende.

FraserRiver_0002.jpg
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon TLH » So Jun 09, 2013 4:33

kauf Dir ein passendes Grundstück und starte durch; wie Du schon sagst: es braucht ja bloß einen geänderten Flächennutzungsplan ...

warum sollte ein Landwirt seine Energie in so ein Projekt stecken nur damit er ein bißchen Mieteinnahmen hat?
Gibt es hier Landwirte, die eine kleine Fläche günstig vermieten würden
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon kärnten » So Jun 09, 2013 17:28

Natürlich wird bei uns sehr viel reguliert, aber es macht durchaus Sinn.
Stell Dir vor jedes Land kann nun zur beliebigen Nutzung verwendet werden.
Es entsünden dann doch tausende Fragen und Ungerechtigkeiten.

Es wäre doch dann ungerecht wenn manche auf teurem Bauland ihr Haus hätten, wenn doch manche irgendwo auf dem Acker bauen dürfen?
Wie soll das Problem mit der Abwässer und Müllentsorgung gelöst werden?
Eines Tages entstehen dann Infrastrukturwünsche und jedes beliebige Gründstück müsste dann versorgt werden.

Also ich kenne sehr viele Länder dieser Erde, aber in jedem herrschen ähnliche Regelungen wie bei uns. Nicht mal in Kambodscha darf man bauen wo man will.
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon basstoelpel » So Jun 09, 2013 21:31

In Canada darf oder durfte jedenfalls in den 90er jahren Jeder sein Haus bauen, wie er will. Ob im Wald oder als Floathome. Wenn es denn über dem Kopf zusammenbricht - selber Schuld. Ein wenig mehr Eigenverantwortung sollte auch bei uns möglich sein. Schau Dir mal die Bauvorschriften in D an. Jeder Architekt, jeder Ingenieur könnte spucken vor so viel Paragraphen, Einschränkungen und Papierkrieg. In canada war es auch armen Menschen möglich, ihr Floathome selber zu bauen. Es geht mir nicht um Eigentum an Land, die Erde gehört allen, es ist absurd, dass nur die Menschen mit ordentlich Kohle auf der Bank sich Eigentum erwerben können. Es sollte auch Menschen mit wenig Geld, aber mit viel Phantasie und manpower oder Muskelhypothek möglich sein, auf einer kleinen Fläche in der Natur als Selbstversorgen zu leben und wohnen, wie es gefällt. Natürlich immer mit Rücksicht auf die Nachbarn. Kommt mal nach Wedding in Berlin, dann wisst ihr, dass Kaputniks nicht bis 4 Uhr morgens in ihren Bauwägen randalieren, sondern Spieler und Zocker jede Nacht bis 4 Uhr morgens Bambule machen, so dass kein Mensch schlafen kann, Wer weiß, ob die nicht sogar engagiert sind, um die Mieter zu vertreiben und endlich Eigentumswohnungen aus den Altbauten zu machen. Suche auch bei google über eine Sendung auf phoenix: Wir kaufen Berlin. Deshalb auf mittelfristige Sicht: Nix wie weg hier.
Liebe Grüße vom
basstoelpel, der gern mal absichtlich gegen einen Leuchtturm fliegt :roll:
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Re: Bauern als Vermieter?

Beitragvon Kaninchen » So Jun 09, 2013 22:03

Das sind Träume! Du bist grad am falschen Ort in einer falschen Welt: :wink:
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