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Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Paule1 » Do Dez 10, 2015 23:05

Wann erheben sich die Bauern nun wirklich mal gegenüber den ständigen Gängelung von Politk-EU und sonstigen Besserwissern, es geht nun wirklich auf keine Kuhhaut mehr wie der Schwachsinn sich ständig weiter enwickelt.

Sind wir Bauern soo Schwach und Blöd und lassen uns endlich immer mit ein paar Euros abspeißen um weiter die Deppen der Nation und Europas zu bleiben :?:

Die Bauer müssen wenn sie Eier haben aufstehen, bloß Wie :roll: :roll:


Umweltbundesamt empfiehlt 'Klimasteuer' auf Fleisch

http://www.agrarheute.com/news/umweltbundesamt-empfiehlt-klimasteuer-fleisch

Haltungsverordnung für Milchkühe gefordert

https://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Haltungsverordnung-fuer-Milchkuehe-gefordert-2631190.html
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon T5060 » Do Dez 10, 2015 23:11

Gibt für den Fall Johanniskraut... nicht für die Kuh, sondern für bauern und UBA
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Paule1 » Do Dez 10, 2015 23:19

Ich denke da wird vielen Bauern noch das Lachen vergehen, b.z.w. die Motivation.

Fakt ist bei uns wird Tierschutz über Menschenschutz gestellt, das ist das Ende jeder Zivilisation, Gott stellt immer den Menschen über das Tier. :idea: :idea:

08.12.15Tierschutz im Stall
10.000 Liter Milch – ist eine Kuh dann ausgepowert?

Mehr Platz im Stall, Weidegang, Sachkundenachweise für Bauern: Tierschützer fordern detaillierte Vorschriften für die Haltung von Kühen. Denn diese werden heute vor allem wie Milchmaschinen behandelt. Von Claudia Ehrenstein



Bislang können Bauern mit ihren Milchkühen so ziemlich machen, was sie wollen. Natürlich gelten für sie allgemeine Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Aber es gibt keine spezifischen Detailvorschriften, wie sie die Tiere zu halten haben. Wenn sie dennoch viel Geld in moderne Laufställe investieren, so tun sie das freiwillig.

Auf diese Freiwilligkeit will sich Leif Koch von der Welttierschutzgesellschaft nicht länger verlassen. Zusammen mit der Organisation Pro Vieh hat er sich vorgenommen, verbindliche Standards für die Haltung von Milchkühen durchzusetzen. Keine Ökostandards, sondern Mindestanforderungen für die konventionelle Landwirtschaft. "Das muss jetzt angegangen werden", sagt Koch.

Eine entsprechende Online-Petition (Link: http://welttierschutz.org/kampagnen/petition/) für mehr Tierschutz im Kuhstall haben schon fast 170.000 Unterstützer unterzeichnet: "Damit Kühe wieder Kühe sein dürfen – und keine Milchmaschinen", wie es darin heißt. Hochleistungszucht und Kraftfuttereinsatz hätten sich in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt.

Und weiter: Es sei keine Seltenheit mehr, dass ein Tier im Jahr bis zu 10.000 Liter Milch liefere. Viel zu viel, wie die Tierschützer meinen. Diese Milchkühe seien schnell "ausgepowert", werden kaum noch älter als fünf bis sechs Jahre. Früher dagegen waren es zehn und mehr.

Möglichst bald will Koch die gesammelten Unterschriften nun an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) (Link: http://www.welt.de/themen/christian-schmidt/) übergeben, zusammen mit seinem gerade erarbeiteten Entwurf für eine sogenannte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung. In dem Papier, das der "Welt" vorliegt, heißt es: Ställe müssen funktional getrennte Bereiche aufweisen – zum Fressen, zum Schlafen, zum Kalben und auch Boxen für kranke Tiere.

Gänge im Stall sollen so breit sein, dass zwei Tiere ungehindert aneinander vorbeigehen können. Stallböden müssen rutschfest und trittsicher sein, damit sich die Tiere nicht verletzen. Neubauten sollen eine "Fressplatzbreite" von mindestens 75 Zentimetern bieten. Und: Alle Tiere müssen sich jederzeit gleichzeitig hinlegen können.

Das ganzjährige Anbinden soll verboten werden

Ein solches Regelwerk mit detaillierten Vorschriften, wie ein Stall auszusehen hat, gibt es unter anderem für Legehennen, Schweine und Mastkälber, nicht aber für Milchkühe. Dabei werden in Deutschland rund 4,3 Millionen Milchkühe (Link: http://www.welt.de/136013256) gehalten, etwa ein Viertel davon – so der Stand im Jahr 2010, neuere Daten werden gerade ermittelt – wird noch zu bestimmten Zeiten oder auch ununterbrochen im Stall angebunden und kann sich nicht frei bewegen.

Zumindest die ganzjährige Anbindehaltung wollen die Tierschützer ab 2020 verbieten. Dafür nehmen sie dann auch in Kauf, dass einige Betriebe aufgeben müssen. "Für uns steht die Kuh im Mittelpunkt", sagt Koch. Dass einige, meist kleinere Milchbetriebe nicht zukunftsfähig seien, gehöre eben auch zur Wahrheit.

Grundsätzlich müssten Ställe so gestaltet werden, dass es den Tieren möglich ist, "sozial miteinander zu interagieren". Kühe sind nämlich sehr soziale Tiere. In einer Herde bilden sie eine strenge Hierarchie; der Status jeder einzelnen Kuh ist genau geregelt: welche Kuh zum Beispiel als erste in den Melkstand geht, und in welcher Reihenfolge die anderen hinterherkommen dürfen. Es gibt zudem kleinere Sozialverbände, regelrechte Cliquen.

Auch die besondere Biologie der Kühe wird in dem Verordnungsentwurf berücksichtigt. Die Tiere sind Wiederkäuer und verbringen normalerweise die meiste Zeit des Tages grasend auf der Weide – was heute aber nur noch selten der Fall ist.

Die Tierschützer (Link: http://www.welt.de/themen/tierschutz/) fordern daher, dass jeder Milchkuh an mindestens 120 Tagen im Jahr mindestens sechs Stunden Weidegang ermöglicht werden. Jeden Tag soll jedes Tier vom Milchviehhalter "unmittelbar in Augenschein" genommen werden, um den Gesamtzustand zu überprüfen; dazu gehören unter anderem Kontrollen der Klauen und des Euters. Die Züchtung der Tiere ist auf Milchleistung ausgerichtet, weniger auf Robustheit.

Deutsche Tierhaltung hat in ihrer jetzigen Form keine Zukunft

Koch und seine Mitstreiter stützen sich mit ihren Forderungen nach mehr Tierschutz im Kuhstall auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik. Im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums hatte das Expertengremium die Haltungsbedingungen für Nutztiere untersucht und war im März dieses Jahres zu einem schockierenden Urteil gekommen.

Die Tierhaltung in Deutschland, so das Fazit des Gutachtens, sei in ihrer jetzigen Form nicht zukunftsfähig. So werden etwa noch immer die Schwänze von Schweinen kupiert und Millionen männlicher Küken getötet. Immer mehr Verbraucher stören sich an diesen Praktiken und wollen sie nicht länger akzeptieren, bewusst verzichten sie auf Fleisch und sogar auf Milchprodukte. Das Thema Tierwohl gewinnt zunehmend an Bedeutung

Was die Haltung von Rindern betrifft, stellt das Gutachten zwar fest, dass Ställe in den vergangenen Jahrzehnten schon komfortabler und tiergerechter geworden sind. Dennoch sehen die Experten erhebliche Mängel. Die Tiere haben Probleme mit Beinen und Gelenken, leiden an Eutererkrankungen und sozialem Stress.

Eine tierschutzgerechte Haltung der Milchkühe hängt nicht allein von Stallbauten ab, sondern auch vom direkten Umgang der Bauern mit den Tieren. "Oft hapert es am Management", sagt Koch. Daher fordern die Tierschützer einen umfangreichen Sachkundenachweis für Milchviehhalter.

Zu den Lehrinhalten sollten unter anderem "Tiergerechtes Melken", "Geburt des Kalbes und alternative Aufzuchtformen", "Hochleistung und Tiergesundheit" sowie "Tierschutzrechtliche Vorschriften" gehören. Milchviehhalter sollen zudem dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter über entsprechende Kenntnisse verfügen und sich mindestens zwölf Stunden im Jahr fortbilden.
© WeltN24 GmbH 2015. Alle Rechte vorbehalten

http://www.welt.de/politik/deutschland/article149756067/10-000-Liter-Milch-ist-eine-Kuh-dann-ausgepowert.html?config=print#
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Paule1 » Do Dez 10, 2015 23:34

Das alles wird auf die Tierhalter in den nächsten Jahren einprasseln, wenn nicht ein Atonkrieg alles wegpußtet, was man aus Sicht der Landwirte fast hoffen darf

Welttierschutzgesellschaft und PROVIEH fordern gemeinsam gesetzliche Mindeststandards für Milchkühe

8. Dezember 2015

Wir fordern:

regelmäßigen Auslauf im Freien auf einer Weide und/oder einem Laufhof
Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung
tierbezogene Indikatoren mit messbaren Grenzwerten – denn nur am Tier kann direkt festgestellt werden, ob die Kuh lahmt oder eine Euterentzündung hat
Begrenzung des Kraftfutteranteils in der Fütterung – damit die Aktivität des Wiederkäuens gewährleistet wird
Sachkundenachweis für Landwirte – denn das Management ist mitentscheidend für die Gesundheit und das Wohl der Milchkühe
Verbot elektrischer Viehtreiber und elektrischer Treibhilfen
Extra-Boxen für kranke Tiere
Extra-Abkalbeboxen
u.v.m.

http://www.kuhplusdu.de/aktuelles/3187-welttierschutzgesellschaft-und-provieh-fordern-gemeinsam-gesetzliche-mindeststandards-fuer-milchkuehe
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon oberländer » Fr Dez 11, 2015 6:38

@paule
es geht auf Weihnachten zu , die Spendenschmarotzer gehen auf Beute Jagd , da ist ihnen
jedes Mittel recht um sich irgend wie zu profilieren. Du musst bedenken das sie dieses Jahr
mit den Flüchtlingen um die Spendengelder konkurieren müssen,da ist dieser Bande jedes Mittel
recht.
Und bei der Hetze gegen die Bauern haben sie von niemandem was zu befürchten.
Der Regierung ist es vielleicht sogar recht wenn dadurch der Wahlmob etwas abgelenkt wird von dem
was in Berlin produziert wird.

nichts desto trotz deine Aufforderung ist richtig , aber wird bei den etablierten Verbänden kaum
wirksame Aktionen hervor rufen.
ich werd die Tage noch 2 Einschreiben verfassen, anderst werde ich nicht gehört.
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon "schwabe" » Fr Dez 11, 2015 22:16

ich werd die Tage noch 2 Einschreiben verfassen, anderst werde ich nicht gehört.


Einschreiben an wenn ?

Bauern steht endlich auf Vergiss es - Nicht die deutschen Bauern - niemals niemals -
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon ExLW » Do Dez 24, 2015 13:48

Inzwischen kann ich die Kritik an der sog. "modernen" Landwirtschaft immer besser verstehen.... ich bin selbst zum Kritker geworden.

Die Bauern können sich erheben, das ist ihr gutes Recht, keine Frage.
Ich finde allerdings, die Steuerzahler haben weit mehr Anlass, das zu tun.
Sie füttern die Landwirtschaft durch, ohne es zu merken oder zu wissen.
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Terreblanche » Do Dez 24, 2015 14:19

ExLW hat geschrieben:Inzwischen kann ich die Kritik an der sog. "modernen" Landwirtschaft immer besser verstehen.... ich bin selbst zum Kritker geworden.

Die Bauern können sich erheben, das ist ihr gutes Recht, keine Frage.
Ich finde allerdings, die Steuerzahler haben weit mehr Anlass, das zu tun.
Sie füttern die Landwirtschaft durch, ohne es zu merken oder zu wissen.



Das ist doch wirklich Quatsch.

Die beim deutschen Landwirt ankommenden Ausgleichszahlungen sind lächerlich wenig, dafür, daß er die weltweit mit höchsten Standarts in Tier- Umwelt- und Verbraucherschutz einhält und nebenbei noch schönste Kulturlandschaft erhält.

Der deutsche Steuerweltmeister subventioniert doch alles, was es gibt, Scheinflüchtlinge, Klimaänderungsbekämpfung, Bankenrenditen, "Demokratie" in Russland, "Menschenrechte" in China, amerikanische Wirtschaftsinteressen am Hindukusch, amerikanische Soldaten, inkl. Atombomben in Deutschland, etc, etc....

Wenn sich die charakterlose Hetze gegen die deutschen Landwirte nicht bald ändert, dann werden wir in Zukunft sehen, wer hier wen "durchfüttert". Pöbler wie du, füttern mich hart arbeitenden Menschen sicher nicht.
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon ExLW » Do Dez 24, 2015 14:45

Mir ist klar, dass ich provoziere. Dafür ist ein Forum da, und gut. Pöbler ist o.k. für mich.

Ich weiss, dass 95 % der Bauern/Bäuerinnen hart arbeiten. Sehr hart in viel zu vielen Fällen. Das würde ich nie kritisieren.
Mein Punkt ist, warum ist das so, wie es ist?

Was ich kritisiere ist der Sektor insgesamt, seine Einbindung in die Volkswirtschaft. Wenn man so will, seine politische Rolle. Die Ausgleichszahlungen, die für D knapp 5 Mrd. ausmachen, sind ja nur ein kleiner Teil der Subventionen. Schon der Agrarbericht der BReg. zeigt da einiges mehr auf. Dadurch entstehen Fehlanreize. Der Sektor glaubt, er sei wichtig, und das was er tut, sei gut, und gesellschaftlich gewollt. Aber genau das wird von immer mehr Menschen hinterfragt. Schlimm finde ich, dass der Einzelne Bauer/Bäuerin in die Schußlinie gerät, und nicht das Agrarsystem dahinter als Ursache gesehen wird. Wenn ich noch aktiver Landwirt wäre, und den Strukturwandel bis hierher überlebt hätte, würde ich genau so wirtschaften wie anderen auch, und genauso die Prämien verteidigen.
Ich bin aber nur ein kleiner Steuerzahler. Ich habe andere Interessen als die Bauern.

Nicht richtig finde ich, auf andere Subventions- und Unterstützungsempfänger zu verweisen. Dieses hier ist ein Agrarforum. Es geht um kritisches Hinterfragen, und auch darum, Kritik anzunehmen, und zu reflektieren, was meint der andere, was will er?
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Paule1 » Do Dez 24, 2015 15:52

Die meisten Bauern 3-5% Jährlich Setzten mit der Aufgabe der Viehhaltung ein sehr Ruhiges Zeichen ,was keiner sofort merkt, doch in den Dörfern wird es sehr still werden wenns keine Bauern merh gibt, die nächste Generation tut mir echt leid.

Es wird die Zeit kommen da müssen dann unsere jungen Leute auch wieder in andere Länder zum Arbeiten ziehen, denn es gibt nichts neuers unter der Sonne :klug:

Schöne Weihnachten 2015
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon "schwabe" » Fr Dez 25, 2015 22:34

Inzwischen kann ich die Kritik an der sog. "modernen" Landwirtschaft immer besser verstehen.... ich bin selbst zum Kritker geworden.

Die Bauern können sich erheben, das ist ihr gutes Recht, keine Frage.
Ich finde allerdings, die Steuerzahler haben weit mehr Anlass, das zu tun.
Sie füttern die Landwirtschaft durch, ohne es zu merken oder zu wissen.


Richtig - sie (die Gessellschaft) füttern die Bauern durch mit Subventionen, damit diese (die Bauern) wiederum günstige Nahrungsmittel für sie anbauen ! MERKEN SIE WAS :roll: Fragen sie mal zehn Bauern was sie von den Subventionen halten, ich denke da hat sich die Meinung in den letzten 5 Jahren extrem gewandelt !

Ganz ehrlich: Ich denke wir sind in unserer Wohlstandsgesellschaft an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht mehr zurück können zur sogennanten "gewünschten Bäuerlichen Landwirtschaft." Der Kapitalismus zwingt jeden Einzelnen zu immer effizienteren Arbeitsabläufen so auch die LW.
Wir sind nicht mehr nur daran interresiert satt zu werden, sondern wollen auch noch das das Schwein etc. ethisch korrekt gehalten wurde das ich gerade so günstig im Discounter gekauft habe.
Diese Entwicklung begann bereits nach dem 2. Weltkrieg als der Bauer vom Selbstversorger langsam zum Unternehmer "gezwungen" wurde anhand des Kapitalismus mit all seinen VOR und Nachteilen.

So what - wir können es nicht ändern - wir sind inzwischen leider auch zu wenige und haben auch nicht mehr das notwendige Selbstvertrauen wie z.b. unsere französischen Berufskollegen.
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Paule1 » Fr Dez 25, 2015 23:18

Solange ein Bauer Pachtflächen bewirtschaftet paßts doch für die Gesellschaft, ich selber will dahin kommen nur noch meine eigene Flächen "Sinnnvoll" zu bewirtschaften und wenn es sein muß als Hobby. :idea:
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Königstiger2 » Fr Dez 25, 2015 23:25

Das ganze fing doch schon viel füher an.
Vor ca. 40 Jahren hatten die damals noch sehr vielen Bauern in allen Dörfern fast jeder 20 bis 30 Hühner (einige auch schon mehr). Die Eier wurden als Zahlungsmittel oder Tauschware beim Bäckerwagen, der wöchentlich immer um die gleiche Zeit seine Tour von Hof zu Hof machte, genommen.
Und wenn es auch keiner mehr glauben mag, man bekam oft auch noch Geld raus. Wo laufen heute noch Hühner? Es lohnte irgendwann einfach nicht mehr
Das ist alles schon lange Geschichte.
Bis vor ca. 30 Jahren hatten fast alle aktiven Landwirte noch eine Ackerfläche mit Kartoffeln um die Haushaltskasse ein bisschen aufzubessern. Was davon übriggeblieben ist, dürfte allen bekannt sein.
Im Hühnerstall wurden 2 Abferkelställe untergebracht und die Kartoffelscheune eignete sich für Mastplätze.
Als nächster Schritt stand für die kleineren Höfe die Entscheidung an, ob Milchvieh oder Schweine. Mit "kleinen Mengen" :D war kein Gewinn mehr zu erwirtschaften. Der Strukturwandel hatte schon lange begonnen und die Schritte sollten bis heute immer länger werden.
Wachsen oder Weichen war begonnen und es lässt sich jetzt garantiert nicht mehr aufhalten.
Es wird über kurz oder lang knallen. Selbst die ganz Großen werden die momentane Lage nicht aushalten.
Das Problem ist aber, das Hofe, die einmal aufgehört haben, nie wieder anfangen.
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Ferengi » Sa Dez 26, 2015 1:12

ExLW hat geschrieben:Inzwischen kann ich die Kritik an der sog. "modernen" Landwirtschaft immer besser verstehen.... ich bin selbst zum Kritker geworden.

Die Bauern können sich erheben, das ist ihr gutes Recht, keine Frage.
Ich finde allerdings, die Steuerzahler haben weit mehr Anlass, das zu tun.
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Bist du eigentlich nur ein grüner Troll, ders Forum aufmischen will,
oder biste einer der selbst gescheitert ist,
und jetzt allen anderen Landwirten die Schuld fürs eigene Versagen geben will?

:roll: :roll: :roll:

Carsten, bitte werf den Typen raus!
Außer Gestänker gegen uns und unseren Beruf wird von dem vermutlich eh nichts kommen!
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Re: Bauern steht endlich auf:Klimasteuer-Sachkunde Milchkühe

Beitragvon Paule1 » Sa Dez 26, 2015 9:40

Das Problem ist aber, das Hofe, die einmal aufgehört haben, nie wieder anfangen.

Es gibt auch immer wieder ander, ich kenne einen Jungen gelernten Straßenbauer der hat als Wiedereinrichter bereits 23 Wbl. Mastrinder im Tiefstall in seinem als Maschinenhalle gebauten Stall.

Er hat sämtlich verpachteten Flächen eingezogen 23ha Grünland 7 ha Ackerfläche und sich wieder alle Maschinen gekauft.

Er hat monentan ein Bauantrag für einen Tretmiststall mit 150 Plätzen laufen, ob er Bullen mästet oder doch bei den wbl. Rinder bleibt weiß er noch nicht, er möchte sich auch ein Mutterkuhherde aufbauen, hierzu hat er bereits 3 Wbl. Rinder besamt.

PS.Allerdings kenne ich auch ein Mastbetrieb mit 200Plätzen welcher dicht gemacht hat :mrgreen:
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