Die konventionelle Landschwirtschaft bildet in deutschsprachigen Ländern die Norm. Ökologische Landwirtschaft ist in Deutschland mit etwas über 6% vertreten, in der Schweiz mit etwas über 12% und in Österreich um die 20%.
Es gibt gibt die Biologisch-Dynamische-Landwirtschaft (Demeter), die kosmische Kräfte in ihren Anbau miteinbezieht. Aber auch alte Bauernregeln haben dies vorgegeben.
So wurde z.B. bei der Aussaht die Sternenstellung, aber auch der zu- oder abnehmenden Mond berücksichtigt.
Da heißt es beispielsweise:
Anweisungen zum Säen und Ernten von Gemüse
- Getreide soll im Sternzeichen der Waage bei Vollmond ausgesät werden. Geerntet werden und
eingelagert werden soll das Getreide dagegen bei abnehmendem Mond, da es sonst wieder zu
schnell keimt.
- Salat soll im Sternzeichen Waage bei abnehmenden Mond ausgesät werden. Bei Aussaat unter
zunehmendem Mond würde der Salat ins Kraut schießen und keine Köpfe bilden.
- Saubohnen werden im Sternzeichen Krebs bei abnehmendem Mond in die Erde gesteckt.
- Weißkohl soll bei abnehmendem Mond unter dem Sternzeichen Waage ausgesät werden. Zu Sauerkraut wird es dann geschnitten und in Fässer eingelagert unter dem Zeichen des Steinbocks bei abnehmendem Mond.
- Zwiebeln sollen bei Vollmond im Sternzeichen Vollmond gesetzt werden, dann bleiben die Schalen hart und faulen nicht.
..........
Es finden sich auch solche Anweisungen:
Nicht ganz ernst zu nehmen, ist wohl eine Anweisung, die sich auf das Aussäen von Rettich bei
abnehmendem Mond bezieht. So soll der Bauer, wenn er auf eine reiche Rettichernte Wert legt,
seine Magd anweisen, beim Säen einen breitkrempigen Hut zu tragen und leise vor sich hin zu
murmeln: ? I will koan, i brauch koan.?
Hier gibt es noch mehr:
http://gartenkalender.floristik24.de/in ... 848&cId=72
Nun die Frage, ist das alles Humbug?
Waren unsere Großeltern Deppen oder hatten sie noch ein Wissen, was heute verloren ging?
Es würde mich interessieren, was Ihr denkt.


