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Befahren fremder Flächen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Befahren fremder Flächen

Beitragvon Nordhesse » So Aug 26, 2012 14:11

Hallo ich hatte unter off Topic eine Begebenheit mit einem Berufskollegen eingestell, auf dessen Flächen ich mich mit dem schlepper gedreht hatte.

Auf Grund der vielfältigen Reaktionen will ich es hier als eigenes Thema einstellen.

Wie wird das bei euch gehandhabt? Kann man sich auf des Nachbarn Flächen drehen? Oder beim Maishäckseln- kann man beim anhäckslen auf dem Stoppelland des Nachbarn herfahren? Oder sagt ihr: Ich drehe mich nicht bei anderen, also die auch nicht bei mir?

Ich habe auf jedenfall schon mal gemerkt, das es da von Gemarkung zu Gemarkung Unterschiede gibt.
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon Nordhesse » So Aug 26, 2012 14:42

Mit was wird eine Besitzstörung geahndet? :D

Ich denk da an einen Berufskollegen, dem haben die Kleingärtner seinen Zug Carbokalk eimerweise geklaut- als er es anzeigen wollte kam die Frage: was kostet denn so ein Eimer- als er umgerechnet hatte hat die Polizei gesagt das wäre ne Bagatelle
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon schweinefreund » So Aug 26, 2012 15:35

Jupp1303 hat geschrieben:Der Begriff "Besitzstörung" ist ein Begriff aus dem Zivilrecht und nicht aus dem Strafrecht

Mir hat mal einer ( so ein richtiger bauernfresser ) Maiskolben geklaut und wurde gesehen. der es gesehen hat, hat mir aber nur die Autonummer sagen können. Also hab ich die Rennleitung angerufen und den gesagt, an dem Mais habe ich eine Insektenbekämpfung durchgeführt und die Bitte geäußert, der Dieb möge sein Diebesgut im Zuge der "Gefahrenabwehr", da nicht genusstauglich, wieder bei mir abliefern. Auf einen Strafantrag hab ich verzichtet. Aber das Abliefern war Strafe genug und die Bullerei konnte nicht IGNORE schalten.

Gute Lösung! :D
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon angus25 » So Aug 26, 2012 15:39

man befährt keine fremde Fläche,wenn man das fahren kann,muss man auch nicht.Ich sage nichts wenn der Mähdrescher mal ne Abkürzung nimmt(Tisch umbauen) aber der Schlepper fährt den OCHSENWEG.
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon Guido78 » So Aug 26, 2012 15:42

Nordhesse hat geschrieben:Mit was wird eine Besitzstörung geahndet? :D

Ich denk da an einen Berufskollegen, dem haben die Kleingärtner seinen Zug Carbokalk eimerweise geklaut- als er es anzeigen wollte kam die Frage: was kostet denn so ein Eimer- als er umgerechnet hatte hat die Polizei gesagt das wäre ne Bagatelle


Getreu dem Motto:
"Her Wirt, was kostet ein Tropfen Bier?"
"Nichts!"
"Dann tröpfel mir mal das Glas voll"
:prost: n8
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon kimba1809 » So Aug 26, 2012 15:48

Bei uns ist das befahren frmder Flächen eigentlich ein Problem. Ein Beispiel ist da anbauen des Schneidwerks auf einem freigemähtem Schlag des Berufkollegen wenn ein eigener freier Schlag in der Nähe. Auch ist es üblich in den Ecken bei der Bearbeitung die Grenze zu überfahre, sofern möglich. Wenn noch eine Frucht seht natürlich nicht. Auch beim säen ist das befahren des bereits eingesäten Nachbarschlages kein Problem um richtig in die Ecken zu kommen.
Es sind immer die Bodenverhältnisse zu berücksichtigen, sollte es allerdings zu nass sein und (tiefe) Spuren geben, so sollte ein befahren unterbleiben. Beim Rübenroden kann es sogar mal vorkommen das ein Schlag befahren wird beim anroden der noch durch einen Weg vom eigentlichen Schlag getrennt ist.
Um von A nach B zu kommen wir dann aber immer ein Weg genutz und nicht durch Nachbars-Acker abgekürzt.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon Epxylon » So Aug 26, 2012 18:04

Also wenn auf dem Nachbarschlag abgeerntet wurde, dann fahre ich mal 1 oder 2m drauf beim pflügen oder so.
Sobald dort was gearbeitet wurde nicht mehr.
Mein Nachbar macht es ähnlich. Wenn bei mir leer ist fährt er auch mal ein Stück rüber um in die Ecken zu kommen.

Ich denke das stellt auch kein Problem dar, solange keiner Gleise reinzieht oder wilde Sau spielt.
Bei meinem Onkel stellt es sich mit den Nachbarn ähnlich dar.


Schlimmer finde ich es wenn Leute beim Spritzen des Getreides noch beim Nachbarn in die Rüben fahren oder so.
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon ratzmoeller » So Aug 26, 2012 19:46

"Was du nicht willst das man dir tut-das füge auch keinem andern zu!" Also im Normalfall kein Problem und tolerierbar.
Leider halten sich nicht alle dran und wenn die Folgen das ganze Jahr zu sehen sind oder mit unnötiger Arbeit verbunden sind werde ich richtig sauer.
Als Beispiel:
2010-Mehrmaliges vorsätzliches Befahren eines meiner Stoppeläcker mit vollem Güllebomber um wenige hundert Meter Fahrweg einzusparen und das unter zu nassen Bedingungen.Die Bodenverdichtungen waren in der Folgekultur deutlich zu sehen.
2011-Eine am Rand des Nachbarschlags liegender Misthaufen wurde von und auf meinem Acker auf den Streuer geladen und unter den zu nassen Bedingungen mehrere hundert qm zerfahren.Hier waren ebenfalls die Bodenverdichtungen bis zur diesjährigen Ernte der Folgekultur zu sehen.
2012-Feldnachbar läßt vom Feldwegeverband einen Graben zwischen seinem Acker und meiner Wiese freibaggern.Der die Wiesenzufahrt querende weiterverlaufende Graben ist an dieser Stelle immer nur eine flache Mulde gewesen,wurde aber vom nicht ausreichend unterwiesenen Baggerfahrer ohne nachzudenken auf einen halben Meter Tiefe ausgebaggert.

Bei Ignoranz,Bequemlichkeit,mangelhafte Unterweisung von Aushilfen und Fahrern von Lohnunternehmern wie in den drei Beispielen kommt das tolerierte gegenseitige Befahren fremder Flächen an seine Grenzen.
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon forenkobold » So Aug 26, 2012 21:36

Zuckerrübenbauern akzeptieren es bei uns in der Regel, dass der Holmer beim Anroden in den Nachbarschlag muß. Da muß man dann auch mal ein Auge zudrücken, wenn ne Wintergerstensaat plattgedrückt und teilweise vernichtet wird.
Was mir aber mal zu weit ging: Der Acker eines Kollegen stößt gegen eine Wiese von mir. Da hat er dann nur 6 Reihen (eine Maschinenbreite) Vorgewende gesät. Also schon beim Säen drauf angelegt, dass auf meiner Wiese gewendet werden muß. Jedesmal. Für den ist Grünland und der Aufwuchs scheinbar ne drittklassige Feldfrucht und auf den Gedanken, dass dort evtl für mehrere Jahre Schaden angerichtet wird, kam er erst garnicht.
Ich hab es dann der Geschäftsführung der Rodegemeinschaft gesagt:
Ihr dürft jederzeit rückwärts in die Wiese stoßen, soweit es für die Rodung eines ordnungsgemäßen Vorgewendes notwendig ist. Aber bei diesem Acker schaut ihr mal zu, wie ihr es macht.. von mir aus lasst auch was stecken. Aber bei mir wird jedenfalls NICHt gewendet.
Der betreffende Landwirt spricht jetzt nach 3 Jahren Glotzen und bei anderen Leuten übermichmotzen auch wieder mit mir...
Womöglich liest jemand von der gegend mit.. dann bin ich hier die anonymität los. Weil die story zog weite kreise.. :wink:
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon Schrat » So Aug 26, 2012 21:46

forenkobold hat geschrieben:Der betreffende Landwirt spricht jetzt nach 3 Jahren Glotzen und bei anderen Leuten übermichmotzen auch wieder mit mir...


Aber besser so als alles in sich rein zu fressen... :wink:
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon automatix » So Aug 26, 2012 22:15

naja, es gibt Dinge, die müssen nicht sein mein ich.

Bei einem Kollegen haben z.b. auf 2 ha beim Rapsdreschen die Experten gemeint, mit zwei Mähdrescher auflaufen zu müssen - und in meien gegrubberten Wintergerstenschlag an und abgebaut - und mir überall Raps in den Acker gebracht und von den vielen Spuren gar nicht zu reden.
Ich mein, wenn er mit einen kommt für das bissl sag ich ja nichts, da hab ich kein Problem, wenn er da in meinem Acker umbaut, weils halt auch nicht anders geht, aber zwei, das muß nicht sein.

Aber ansonsten läufts bei uns halt auch so, wenn am Eck ein bissl zum Nachbarn reinfährt ist ok, wenn man keinen Schaden hinterläßt.

Aber man muß auch sagen, daß bei uns eigentlich auch keiner ist, der da groß negativ auffällt.
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon Cairon » Mo Aug 27, 2012 8:24

Der Ton macht die Musik, wenn es wirklich eng ist wird bei uns keiner was sagen, wenn ein Acker als Autobahn missbraucht gibt es Ärger. Man kann im Notfall ja auch mal fragen und genau so schlimm wie durch fremde Schläge zu fahren ist es bei Wind auf dem Nachbarschlag Round up zu spritzen und gleich 2 m beim Nachbarn mit zu bekämpfen. Ist der Schlag leer kann man gerne rüber halten aber nicht wenn da Getreide wächst.
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon Nordhesse » Mo Aug 27, 2012 9:25

Auch schon erlebt:
Nachbar hatte sein Getreide schon geerntet. Wir dreschen abends und fahren die erste Bahn an ihm runter. Packen so nen halben m über die Grenze mit dem Schneidwerk, stand ja nichts drauf. Mit einem Mal, Knall, Messer steht. Hatte der Depp bei den Grenzstein auf halber Schlaglänge ein 12er Baustahl eingeschlagen, 1 m lang :oops:
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon Cairon » Mo Aug 27, 2012 9:39

Nordhesse hat geschrieben:Auch schon erlebt:
Nachbar hatte sein Getreide schon geerntet. Wir dreschen abends und fahren die erste Bahn an ihm runter. Packen so nen halben m über die Grenze mit dem Schneidwerk, stand ja nichts drauf. Mit einem Mal, Knall, Messer steht. Hatte der Depp bei den Grenzstein auf halber Schlaglänge ein 12er Baustahl eingeschlagen, 1 m lang :oops:


Baustahl ist ja auch der Kracher, vor allem sieht man einen 12er Baustahl auf 100 m ja nicht mal bei Tag. Wir setzten da alte Leitpfähle neben die Steine, die bekomme ich von der Straßenmeisterei. Wenn man da gegen oder drüber fährt leidet nur der Pfahl, nicht die Maschine.
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Re: Befahren fremder Flächen

Beitragvon Nordhesse » Mo Aug 27, 2012 9:44

Das mit den Leitpfosten ist ne gute Idee, ich werde mir auch mal welche besorgen. Gelegentlich ist man ja froh, wenn man den Grenzstein noch findet. Was ich schade finde ist, dass sie hier in der Flurbereinigung auch wieder Steine setzen- da müsste es doch was moderneres geben. Viele liegen dann nach 2 Jahren doch wieder draußen.
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