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Befreiung von Beiträgen zu LAK?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Befreiung von Beiträgen zu LAK?

Beitragvon Bardame » Mo Mai 14, 2007 16:39

Hallo zusammen

Die LAK hat entdeckt, dass ich einen Landwirt geheiratet habe und will von mir nun natürlich Geld.

Es geht nur um einen kleinen Zeitraum, in dem ich nicht beschäftigt war, aber mein Hauptwohnsitz auch nicht Deutschland war.Kann das rechtens sein,wenn ich nicht mal hier angemeldet war?

Ok, ich habe durch mehrere Beiträge im I-Net festgestellt, dass ich wahrscheinlich um diese Zahlung nicht herumkomme.
Was bekomme ich für eine Leistung dafür? Einfach mal angenommen, ich zahle jetzt diese zwei austehenden Monatsbeiträge und dann nie wieder etwas, weil ich immer meinen eigenen Beruf als Angestellte ausübe. Sehe ich jemals wieder etwas von diesem Geld??

Gibt es eigentlich niemand, der es geschafft hat, gegen die Mühlen der Bürokratie anzukommen?Wenn ja, sag´mir wie!!


Danke für Antworten

B
Bardame
 
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Beitragvon 2810 » Mo Mai 14, 2007 18:07

Hallo , Beratung bekommtst Du bei der Kreisgeschäftsstelle des Bauernverbandes , ob sie neural ist weiß ich nicht. Aber falls Dein Mann Mitglied im Bauernverband ist , sollte er dort zumindest eine kostenlose Beratung bekommen.
Die 2 Monate sind wahrscheinlich futsch, Rentenbegründend wären Kindererziehungszeiten. Früher gab´s pro Kind ein Jahr Rentenbeitrag gutgeschrieben heute ist´s glaube ich mehr ?
Für einen eigenen Rentenanspruch braucht man 60 Monate.

Mfg 2810
2810
 
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Beitragvon pergachris » Di Mai 15, 2007 9:42

2810 hat geschrieben:....... Aber falls Dein Mann Mitglied im Bauernverband ist , sollte er dort zumindest eine kostenlose Beratung bekommen.
.....

Mfg 2810


Hallo,

mit dem kostenlos wäre ich vorsichtig.
Ich bin auch von kostenlos ausgegangen, als wir ein Beratungsgespräch hatten.
Ein paar Wochen später haben wir eine saftige Rechnung erhalten.
wir sind auch Mitglied im Bauernverband.



Eine Grundsätzliche Lösung, um aus den Fängen der LAK zu kommen gibt es wohl nicht, ausser Kinderzeit und Beschäftigung ausserhalb der Landwirtschaft.

Man muss im Einzelfall nach Möglichkeiten suchen. (Ich habe es geschafft!)



Gruß
pergachris
 
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Beitragvon Bardame » Di Mai 15, 2007 12:28

Hallo

Danke erstmal!

@pergachris
Wie hast du was geschafft?

Es kann doch nicht sein, dass es nur so wenige gibt, denen es so geht wie mir.
Ich bin voll berufstätig als Angestellte, habe eigentlich nichts mir der Landwirtschaft zu tun und stehe nun als Landwirtin da, nur weil ich einen Landwirt geheiratet habe.
Das wäre ja nicht schlimm. Mich ärgert es aber, der LAK 400 Euro für 2 Monate zu bezahlen, die ich nie wieder sehen werde und für die ich keine, aber auch gar keine Leistung erhalte.Dazu wird man noch auf unverschämte Art und Weise ausgefragt.
Dieses Gesetz hat für mich keinen logischen Hintergrund( ausser ich wäre "mitarbeitende Familienangehörige") und man muss sich doch gegen solchen Unsinn wehren können.

Tut mir leid ,dass ich so Dampf ablasse.

Bitte, an diejenigen, denen es noch so geht, meldet euch. Wie müssen kämpfen!!

Danke für den Tip mit dem Bauernverband. Da gehen wir morgen hin und ich werde denen sicher nicht noch mehr Geld in den Rachen werfen.

B
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Beitragvon Ernstfried » Di Mai 15, 2007 12:33

was wäre denn, wenn Du in den zwei Monaten als Angestellte gearbeitet hättest, und zwar als Angestellte auf dem Betrieb Deines Mannes ?
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Mai 15, 2007 12:45

dafür kannst du dich bei den landfrauen bedanken, die haben sich dafür eingesetzt weil sie auch eine altersversorgung haben wollten, der blödsinn an der sache ist nur das jetzt beide zusammen auch nicht viel mehr bauernrente bekommen als vorher der "nur"bauer .
du hättest dich vor deiner heirat von der beitragspflicht befreien lassen müssen, nachträglich geht das nicht, ich habe damals sogar vor dem landesozialgericht dagegen geklagt und verloren .
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Beitragvon freischütz » Di Mai 15, 2007 18:56

Ehepartner sind automatisch auch Landwirte
Besonders absurde Auswirkungen hat die Regel, derzufolge Ehepartner von Landwirten seit 1995 automatisch Zwangsmitglied der Alterskasse sind - sie müssen extra einzahlen. Dies ist dann der Fall, wenn sie keinen anderen Beruf ausüben oder eine bestimmte Einkommensgrenze unterschreiten. Jutta Thierer aus Nellingen (Baden- Württemberg) startete 2003 ihren Gemüsehandel. Sie investierte und hatte Anlaufkosten, folglich war ihr Einkommen gering. Da ihr Ehemann Landwirt war, rutschte sie automatisch und gegen ihren Willen in die Alterskasse. Angesichts der hohen Startkosten kam die Forderung der Rentenkasse über 2.500 Euro völlig zur Unzeit: "Ich hatte ein Einkommen von weniger als 335 Euro monatlich. Es ist sonderbar, dass ich gerade deswegen 200 Euro abführen musste. Das Geld hätte ich lieber in den Betrieb gesteckt." In den Folgejahren machte Thierer zwar ein ordentliches Plus und konnte dadurch weiteren Sozialbeiträgen entgehen, genervt ist sie allerdings von den jährlichen Schreiben der Kasse, in denen nach ihrem Einkommen gefragt wird. "Ich habe mit dieser Versicherung nichts zu tun. Außerdem ist der Ton unverschämt und frech. Mir werden Fristen gesetzt, und ich muss mich durch Formulare arbeiten", ärgert sie sich. Nachdem Thierer wieder aus der Kasse raus ist, sind die eingezahlten Beiträge von 2.500 Euro wohl für immer verloren. Denn eine Rente gibt es erst, wenn man 15 Jahre lang eingezahlt hat. Thierer protestierte und schrieb an Politiker, doch von ihnen ist sie nun enttäuscht: "Ich habe Landwirtschaftsminister Peter Hauk geschrieben, doch aus der Antwort ging nicht hervor, dass er mein Problem verstanden hat."

Ruth Pfisterer aus Enzweihingen (ebenfalls Baden-Württemberg) muss als Ehefrau sogar Rentenbeiträge zahlen, weil sie gar kein Geld verdient: Seit 1993 ist die verbeamtete Lehrerin vom Dienst beurlaubt, weil sie ihre drei Kinder aufzieht. Da sie keinen Cent Einkommen hat, ihr Mann aber als Hobby 15 Hektar Rübenacker bearbeitet und somit offiziell Nebenerwerbslandwirt ist, muss sie in die Rentenkasse einzahlen. Freizeitbeschäftigung und Elternzeit schlagen nun mit 204 Euro Minus im Monat zu Buche "Ich kümmere mich um meine Kinder und verlange keine staatlichen Leistungen, aber ich will im Gegenzug auch vom Staat in Ruhe gelassen werden", fordert die 46-jährige Pfisterer. 2005 hat sie vorm Landessozialgericht einen entsprechenden Prozess verloren, sie will nun höhere Gerichte anrufen.

mehr : http://www.umweltbund.eu/deutsch/sozial.html
freischütz
 
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Beitragvon pergachris » Mi Mai 16, 2007 8:22

Bardame hat geschrieben:Hallo

Danke erstmal!

@pergachris
Wie hast du was geschafft?


Da gibt es kein Patentrezept. Die Möglichkeit, die ich genutzt hatte, war das Ergebnis von mehreren Telefonaten und Briefen. Eine Einzelfallgeschichte.
Die wird bei dir nicht funktionieren.


Bardame hat geschrieben:Ich bin voll berufstätig als Angestellte, habe eigentlich nichts mir der Landwirtschaft zu tun und stehe nun als Landwirtin da, nur weil ich einen Landwirt geheiratet habe.
Das wäre ja nicht schlimm. Mich ärgert es aber, der LAK 400 Euro für 2 Monate zu bezahlen, die ich nie wieder sehen werde


Wenn du berufstätig bist, ist es kein Problem sich befreien zu lassen.
Problem ist, das die Befreiung erst ab Antragstellung gilt.

Du hast vielleicht eine Befreiung beantragt?
Und das zwei Monate zu spät? So dass man nun für 2 Monate die Beiträge haben möchte?


Gruß
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Beitragvon Bardame » Mo Mai 21, 2007 8:56

Hi

Ja, ich bin befreit ab dem Zeitpunkt,wo ich nachweislich hier in Deutschland genügend Geld verdient habe. Aber für 2 Monate , wo ich im Ausland war, möchte die Kasse nun 400 Euro von mir.

Ich werde nun versuchen einen Arbeitnachweis von meinem ausländischen Arbeitgeber zu bekommen.Das wird schwierig und ich denke, die Kasse will einfach das Geld und lässt keinen Widerspruch gelten.


B
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Beitragvon freischütz » Mo Mai 21, 2007 13:24

die Kasse will einfach das Geld und lässt keinen Widerspruch gelten.


Richtig und fast alle damit befassten Sozialrichter sind mehr als befangen !
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Beitragvon freischütz » Mo Mai 28, 2007 10:51

Hallo alf, die LSV denkt sich überhaupt nichts dabei, wenn diese Lebensgrundlagen von Familien zerstört . Dies ist ein politisches Problem.

Selbst die EU- Kommission hat die deutsche Bundesregierung mehrfach und eindeutig darauf gedrängt die LSV- Gesetzgebund dem europ. Recht anzupassen. Dies wurde jedoch auf Drängen des Deutschen Bauernverbandes immer wieder verhindert.

Grundsätzlich gilt in allen europ. Mitgliedsstaaten der Grundsatz :

Wo nach Gewinn- und Verlustrechnung kein Gewinn, da auch kein Beitrag in irgendwelche Zwangskassen !

Vielmehr werden dann die Beiträge in diesen Fällen von staatlichen Institutionen gezahlt. Dafür werden auch keine solch überhöhten Subventionen für die landwirtschaftlichen Fllächen ausgezahlt !
freischütz
 
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Beitragvon automatix » Mo Mai 28, 2007 11:30

es gibt zumindest für die lak einen zuschuß, der mit sinkenden einkommen steigt - so ist es also dann auch nicht.
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Beitragvon freischütz » Mo Mai 28, 2007 15:21

Automatix, ich glaube Du machts Dich lustig über die Problematik der LSV. Wenigstens gerierst Du Dich mit Deinem Beitrag als ahnungsloser ?? Witzbold. Was Du Zuschuß nennst ist nichts weiter als ein Feigenblatt, also Peanuts. Darum geht es auch garnicht. Es geht darum das die LSV auf reine Vermutungen und Unterstellungen hin, irgendjemanden zu Landwirten bzw. zu Landwirtschaftsgattinen erklären kann. Auf Grund dieser Vermutungen und Unterstellungen kann und wird die LSV rechtskräftige Titel ( Mahnbescheide, Lohnpfändungen usw. ) erstellen. Kein Gericht in Deutschland hat überhaupt geprüft ob diese Veranlagungen der LSV überhaupt rechtens sind. Nein kraft Gesetz darf sich die LSV sogar über das Bürgerliche Gesetzbuch stellen und tun und lassen was sie will !
Die für die LSV zuständigen Kammern der Sozialgerichte bis hin zum Bundessozialgericht, sind in der Regel befangen, weil die Richter und oder deren Beisitzer von der interessierten Politik ( Deutscher Bauerverband etc. ) bestimmt werden.
freischütz
 
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Beitragvon automatix » Mo Mai 28, 2007 15:26

der Zuschuß beträgt bis zu 60% und ich hatte keine Probleme, meine Frau von der LAK befreien zu lassen.
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