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Behördenkompetenz

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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40 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon Gockel » Sa Dez 08, 2012 17:38

schimmel hat geschrieben:Neues Schreiben vom Veterinäramt Diepholz zum Bau eines Boxenlaufstalles:

Zum vorliegenden Antrag zur Erweiterung eines Boxenlaufstalles kann aus veterinärfachlicher Sicht nicht abschließend Stellung genommen werden. Folgende Angaben werden benötigt:
....
....
....
Punkt 6 von 12: Gesamtlänge des Futtertisches und Berechnung des Tier- Fressplatzverhältnis
Punkt 7 von 12: Verkehrsfläche der Kühe: Berechnung der Gesamtfläche und der daraus resultierenden m²/Kuh
Punkt 8 von 12: Lauf- und Fressgänge: Länge, Breite, Fläche
Punkt 9 von 12: Reine Laufgänge: Länge, Breite, Fläche
...
...


Warum mache ich überhaupt Zeichnungen und bemaße diese? Wozu gibt es Lineale und Taschenrechner? Was prüfen diese Spacken? Soll ich mal andere Werte angeben, als es sie rechnerisch ergeben? Was soll der Humbug?


Wer schon mal einen Bauantrag erfolgreich beim Bauamt abgeschlossen hat, der weiß genau mit welch fachlich dümmlichen neuen Auflagen dar Sachdienstleiter seinen Arbeitsplatzberechtigungsnachweis erbringen will. Da fachliche Fragen schon ausgelutscht sind, werden jetzt zur Weihnachtsfeier der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die dümmlichsten Auflagen mit eienm Sonderpreis geehrt und sich halb tot gelacht. Der jenige der Bauen will möchte möglichst schnell seine Genehmigung und versucht alles damit das schnell funktioniert.
Ich höre Sie schon lachen vor lauter Häme.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
Gockel
 
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon schweinefreund » Sa Dez 08, 2012 17:40

4:4 hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Neues Schreiben vom Veterinäramt Diepholz zum Bau eines Boxenlaufstalles:

Zum vorliegenden Antrag zur Erweiterung eines Boxenlaufstalles kann aus veterinärfachlicher Sicht nicht abschließend Stellung genommen werden. Folgende Angaben werden benötigt:
....
....
....
Punkt 6 von 12: Gesamtlänge des Futtertisches und Berechnung des Tier- Fressplatzverhältnis
Punkt 7 von 12: Verkehrsfläche der Kühe: Berechnung der Gesamtfläche und der daraus resultierenden m²/Kuh
Punkt 8 von 12: Lauf- und Fressgänge: Länge, Breite, Fläche
Punkt 9 von 12: Reine Laufgänge: Länge, Breite, Fläche
...
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Warum mache ich überhaupt Zeichnungen und bemaße diese? Wozu gibt es Lineale und Taschenrechner? Was prüfen diese Spacken? Soll ich mal andere Werte angeben, als es sie rechnerisch ergeben? Was soll der Humbug?

Jo, so ist das in Deutschland.
Aber sei froh, in anderen Ländern musst du ein "paar Scheinchen" dem Sachbearbeiter zukommen lassen. Dann doch lieber noch so.

Und seid wann werden Sachbearbeiter in Deutschland nicht bezahlt? Hab ich was verpasst ? 8)
schweinefreund
 
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon Kyoho » Sa Dez 08, 2012 23:12

schweinefreund hat geschrieben:
4:4 hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Neues Schreiben vom Veterinäramt Diepholz zum Bau eines Boxenlaufstalles:

Zum vorliegenden Antrag zur Erweiterung eines Boxenlaufstalles kann aus veterinärfachlicher Sicht nicht abschließend Stellung genommen werden. Folgende Angaben werden benötigt:
....
....
....
Punkt 6 von 12: Gesamtlänge des Futtertisches und Berechnung des Tier- Fressplatzverhältnis
Punkt 7 von 12: Verkehrsfläche der Kühe: Berechnung der Gesamtfläche und der daraus resultierenden m²/Kuh
Punkt 8 von 12: Lauf- und Fressgänge: Länge, Breite, Fläche
Punkt 9 von 12: Reine Laufgänge: Länge, Breite, Fläche
...
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Warum mache ich überhaupt Zeichnungen und bemaße diese? Wozu gibt es Lineale und Taschenrechner? Was prüfen diese Spacken? Soll ich mal andere Werte angeben, als es sie rechnerisch ergeben? Was soll der Humbug?

Jo, so ist das in Deutschland.
Aber sei froh, in anderen Ländern musst du ein "paar Scheinchen" dem Sachbearbeiter zukommen lassen. Dann doch lieber noch so.

Und seid wann werden Sachbearbeiter in Deutschland nicht bezahlt? Hab ich was verpasst ? 8)

Legal über Steuern und Gebühren, Bestechung ist damit nicht gemeint, das ist illegal, zumindest in D.
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon 4:4 » So Dez 09, 2012 9:49

Kyoho hat geschrieben:
schweinefreund hat geschrieben:
4:4 hat geschrieben:Jo, so ist das in Deutschland.
Aber sei froh, in anderen Ländern musst du ein "paar Scheinchen" dem Sachbearbeiter zukommen lassen. Dann doch lieber noch so.

Und seid wann werden Sachbearbeiter in Deutschland nicht bezahlt? Hab ich was verpasst ? 8)

Legal über Steuern und Gebühren, Bestechung ist damit nicht gemeint, das ist illegal, zumindest in D.

Jo doch, habe das schon so oder so ähnlich gemeint.
Hier wurde über sämtliche Aus- und Abmessungen und Erklärungen, die weder praxis- noch planungsrelevant sind gestöhnt.

In anderen Ländern wird nicht auf soviel Kleinkram geachtet, hier wird eher wert auf kleinere "größere" Geldgeschenke gelegt.
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon 4:4 » So Dez 09, 2012 11:25

Kreuzschiene hat geschrieben:Ein wenig sollte man aber auch vesuchen, die Behörden zu verstehen...
Stallbauprojekte geraten zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Laufend werden Bürgerinitiativen gegründet, die nur darauf warten, dass bei der Genehmigung irgendetwas falsch gemacht wurde. Deshalb hat kein Behördenmensch Lust darauf, für irgendwas seinen A... hinzuhalten, und lässt sich dafür ein wenig mehr Daten und Fakten liefern, auf die er sich im Zweifelsfall dann berufen kann. Das fällt dann wohl unter Ermessensspielraum.
Klar ist auch, dass es für den Antragsteller dadurch nicht schöner wird. Andererseits gibts dann meistens hinterher keinen Ärger...
Also lieber so, als andersrum!

Das sehe ich auch so. Lieber eine wasserdichte Planung durchlaufen, als nachher massenhaft Ärger, der den eigentlichen Planungsaufwand bei weitem übersteigt. Von eventuellen Klagen und Gerichtskosten mal ganz abgesehen.
Andererseits sollte man die betroffenen Bürger auch verstehen. Ich denke, das kann man nur zugut.
Denn solch große Ställe, mit der anfallenden Gülle und Mist, setzen eine gewisse und unvermeidbare Geruchsbelästigung frei und mindern die (gefühlte) Lebensqualität nachhaltig.
Weitergehend würden auch die Mieten vor Ort und dadurch auch die Immobilienpreise sinken.
Das nur mal Rande.
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon 4:4 » So Dez 09, 2012 11:48

Jo, aufjedenfall gibt es viele Flachpfeifen auf den Behörden und Ämtern. Insofern hast du natürlich Recht wenn man fachliche Kompetenz auf Augenhöhe verlangt.
Ich sehe das ganze aber auch aus Wahlpolitischer Sicht. Wenn ein ganzes Heer von Anwohnern ständig dagegen anläuft, muss die Gemeindeverwaltung, Bürgermeister und der Gemeinderat in derem Interesse handeln, sonst wirds nichts mit der Wiederwahl.

Und dann, dann kommt natürlich so ein Irrsinn dabei heraus.
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon Gockel » So Dez 09, 2012 12:58

4:4 hat geschrieben:Jo, aufjedenfall gibt es viele Flachpfeifen auf den Behörden und Ämtern. Insofern hast du natürlich Recht wenn man fachliche Kompetenz auf Augenhöhe verlangt.
Ich sehe das ganze aber auch aus Wahlpolitischer Sicht. Wenn ein ganzes Heer von Anwohnern ständig dagegen anläuft, muss die Gemeindeverwaltung, Bürgermeister und der Gemeinderat in derem Interesse handeln, sonst wirds nichts mit der Wiederwahl.

Und dann, dann kommt natürlich so ein Irrsinn dabei heraus.


Wenn es denn die Anwohner sind könnte man sich doch mit Ihnen einigen. Aber vielfach sind es entfernt wohnende sich langweilende weltrettende Berufs Bürgerinitiativen. Und in der Tat es geht ums wieder gewählt werden. Der Landrat des Emslandes hat deswegen eine 180° Wendung hinter sich gebracht.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon 4:4 » So Dez 09, 2012 13:19

Gockel hat geschrieben:Aber vielfach sind es entfernt wohnende sich langweilende weltrettende Berufs Bürgerinitiativen.

"Berufs Bürgerinitiativen", gibts das wirklich?
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Re: Behördenkompetenz

Beitragvon 4:4 » So Dez 09, 2012 13:38

Nein, ich meine wenn es heist Berufs Bürgerinitiative, verstehe ich, dass Leute ihren Lebensunterhalt damit verdienen. So was kann ich mir nicht vorstellen. Wer sollte das finanzieren?

Wenn es ans eingemachte geht, wird ein Anwalt, gegen Bezahlung versteht sich, beauftragt und nicht eine bezahlte Bürgerinitiative. Die fern ab vom Ort des Geschehens ist. So habe ich das gemeint.
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