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Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon Schauerschrauber » Sa Okt 20, 2012 20:29

Hallo

Habe heute zum ersten mal die Drille neu abgedreht nachdem wir nun die Weizensorte gewechselt haben.

Die ganze Zeit lief Potential , abgedreht wurde 190 kg/ha. bei Skalastellung 33 (AmazoneAD)

Nun die dicke Überraschung beim Meister , 280 kg/ha. bei Skala 33 - um auf 190 kg zu kommen mußte ich runter bis
Skalawert 20 :shock:

Ist da solch ein heftiger Unterschied im TKG - Potential liegt wohl bei 40 und Meister um die 50 :?:

Nun hat mein Vater vergangene Woche zwischendurch schon etwas Orcas gesät - welcher ja beim TKG auch bei über 50 liegt :?

Befürchte das da dann wohl mit knapp 300 kg/ha gesät wurde :klug:

MfG
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon Franzis1 » Sa Okt 20, 2012 20:36

Eigentlich sollte man jede Lieferung sofern der Lieferant sich änderrt neu abdrehen,gibt doch großße unterschiede in der Korngröße.Ich säe immer einen Teil(habe Sackware) und überprüfe dann am Hektarzähler wie es in etwa hinhaut.
Zuletzt geändert von Franzis1 am Sa Okt 20, 2012 20:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon automatix » Sa Okt 20, 2012 20:38

und bei Gerste kann auch die Kornform viel ausmachen - wobei man ja nach der ersten Maschine merken sollte, wenn man zu weit oder zu wenig weit kommt...
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon Schauerschrauber » Sa Okt 20, 2012 20:42

automatix hat geschrieben:- wobei man ja nach der ersten Maschine merken sollte, wenn man zu weit oder zu wenig weit kommt...



Hallo

ja - natürlich , es wurde genau eine Drille mit Orcas befüllt - danach kam wieder Potential hinein .

Wie gesagt ich vermute nur das da viel zu viel in den Boden kam .

Am Dienstag werde ich nochmal von Meister zu Orcas umstellen - dann weiß ich es genau .

Was wären denn die Folgen für eine Saatstärke um die 300 kg/ha. :?:

MfG
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon Franzis1 » Sa Okt 20, 2012 20:58

Ihr bestellt dann bei Landhandel die Menge 300 Körner/qm ?
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon Welfenprinz » Sa Okt 20, 2012 21:17

naja, man guckt zumindest was für ein TKG die Partie hat, die man abholt. Bei WEizen sind da schliessslich Schwankungen zwischen 40 und 55 drin.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon Franzis1 » Sa Okt 20, 2012 21:26

Welfenprinz hat geschrieben:naja, man guckt zumindest was für ein TKG die Partie hat, die man abholt. Bei WEizen sind da schliessslich Schwankungen zwischen 40 und 55 drin.


und den rest lässt beim Händler
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon 818er » So Okt 21, 2012 6:48

Abdrehen beim wechsel der Sorte ist PFLICHT!!
Selbst wenn du die selbe Sorte hast, nur mit einer anderen Beize ist abdrehen PFLICHT!!
Selbe Sorte und selbes TKG und KF, aber andere Charge: ABDREHEN PFLICHT!!

Als wenn das Saatgut nix kostet :roll:

Bei der Saatgutbestellung beim Landhandel werden immer die gewünschten Kö/m² angegeben, anders geht das ja garnicht. Ich bestelle meine Saat ja schon mindestens 8 Wochen vor der Aussaat und da weiß der Landhandel ja noch garnicht was er für Ware bekommt.

Mfg kai
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon elchtestversagt » So Okt 21, 2012 8:14

Das mit den ewigen kg/ha...
das wird ausschliesslich mit Kö/qm ausgedrillt.
Und das auch Sortenbedingt.
Einen Asano z.B. mit 400 Kö/qm kann man bei gutem Frühjahr auch gleich in die BGA fahren; den hält man nimmer...
Einen Biscay mit 200 Kö/qm bringt dagegen nichts; oder ein Tabasco oder oder.
Wenn ich einen Weizen mit TKG 40 habe; und einen mit TKG 50; dann drille ich von erstgenanntem gleich mal 20% mehr aus; obwohl die kg/ha dieselben sind( wenn ich nach der zweiten Sorte abdrehe; wenn nach der ersten Sorte mit dem niedrigen TKG abgedreht wird; dann passiert genau das; worüber hier geredet wird..)
Es würde Zeit werden; wenn das Saatgut bei Triti; Weizen und Gerste auch so wie bei Raps und Hybridroggen in keimfähige Einheiten verkauft wird.
Ich hab dieses Jahr schon 65 kg/ha Roggen gedrillt; als auch 105 kg Roggen/ha; beides mit 220 Kö/qm.
Zudem; das Abdrehen dauert keine fünf minuten; zumindest bei unserer AD 303.
Ausserdem; ganz wichtig die Hinweise zu den Bodenklappen.
Dort steht; bei Getreide TKG unter 50 auf 1; darüber auf 2.
Das macht eine ganze Menge aus; auch wenn beim Abdrehen auf 2 mit TKG unter 50 die Menge noch halbwegs passt; durch die Jukelei kommt dennoch wesentlich mehr Saatgut in die Erde...
Und wenn man das so einstellt; hat man schonmal einen Blick auf den Sackaufkleber werfen müssen...
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon 2810 » So Okt 21, 2012 8:31

elchtestversagt hat geschrieben:Einen Asano z.B. mit 400 Kö/qm kann man bei gutem Frühjahr auch gleich in die BGA fahren; den hält man nimmer...
Einen Biscay mit 200 Kö/qm bringt dagegen nichts; oder ein Tabasco oder oder.

Also ich sehe es so : es ist leichter einen zu dichten Bestand zu haben/zu führen , wie einen zu dünnen (siehe dieses Frühjahr )
Bei zu dichten Beständen nimmt man Striegel/Egge und gut ist :idea:
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon Mad » So Okt 21, 2012 8:41

Wenn man die Sorten kennt, weiß man beim Dreschen schon, in welchem Bereich das TKG liegen könnte. Ich habe bisher immer gut schätzen können und wenn, dann bleiben am Ende von einer Sorte vielleicht 100kg übrig. Die säe ich dann im nächsten Jahr.

Es wird wirklich Zeit, dass die Händler auf Einheiten umstellen. Mein Onkel hat definitiv zu wenig Saatgut bestellt und meint nun, dass ich zu viel säen würde. Dabei rechnet er immer mit zu wenig, weil seine Zahlen aus Jahren stammen, wo die Körner einfach kleiner waren. Ein TKG von 42 beim Linus war dieses Jahr das leichteste. Danach eins von 46 beim Arrezzo Die restlichen Sorten liegen alle über 50.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon 818er » So Okt 21, 2012 11:27

Jupp1303 hat geschrieben:Stimmt die beizung verändert die Fließeigenschaft des Korns, besonders wenn Beize durch Rote-Beete-Saft ersetzt wurde.


Wenn man keine Ahnung hat .... Merkst selbst nä.

Hat man dieses Jahr besonders bei der Gerste gesehen. Sorte Meridian einmal Landor gebeizt, das lief fast garnicht aus dem Big bag. Mit Rubin gebeizt lief das wie Wasser.
MfG kai
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon kimba1809 » So Okt 21, 2012 14:10

Abdrehen ist Pflicht

Hier wurde bisher immer von TKG und Kö/qm geschrieben, aber viel wichtiger ist das hl-Gewicht. Alle mir bekannten Sämaschinen dosieren die Menge über das Volumen. Verstelle ich die Einstellung bei einer anderen Sorte nicht so kommt bei gleichem hl-Gewicht auch die gleiche Menge raus.
Allerdings sät man heute nicht mehr pauschal nach kg/ha, sondern ermittelt man die Saatmenge wie oben beschrieben mit dem TKG, der Keimfähigkeit und den Körner/qm.
So kann es vorkommen das man die eine Sorte A (z.B. 165 kg/ha) in Einstellung X sät, die andere Sorte B (z.B. 180 kg/ha) aber auch in Einstellung X säen, weil diese unterschiedliche hl-Gewichte haben.
Ich habe einen ha-Zähler an der Maschine, so kann ich immer nachkontrollieren ob meine Saatmenge stimmt. Denn über die Schlagfläche gerechnet ergibt sich immer eine Abweichung.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Bei jeder Weizensorte Drille neu abdrehen !

Beitragvon Crazy Horse » So Okt 21, 2012 14:25

Mad hat geschrieben:Wenn man die Sorten kennt, weiß man beim Dreschen schon, in welchem Bereich das TKG liegen könnte. Ich habe bisher immer gut schätzen können und wenn, dann bleiben am Ende von einer Sorte vielleicht 100kg übrig. Die säe ich dann im nächsten Jahr.

Es wird wirklich Zeit, dass die Händler auf Einheiten umstellen. Mein Onkel hat definitiv zu wenig Saatgut bestellt und meint nun, dass ich zu viel säen würde. Dabei rechnet er immer mit zu wenig, weil seine Zahlen aus Jahren stammen, wo die Körner einfach kleiner waren. Ein TKG von 42 beim Linus war dieses Jahr das leichteste. Danach eins von 46 beim Arrezzo Die restlichen Sorten liegen alle über 50.


Die KWS vertreibt ja seit diesem Jahr ihre neuen Sorten nur noch in Einheiten. Ich kann Dir aber versprechen, dass das Saatgut durch diesen Mehraufwand deutlich teurer wird bzw. dass Du für das gleiche Geld weniger Körner erhälst.
Damit die Mehrkosten nicht so auffallen wird eben so getan, als würden 250 Kö/qm beim Weizen ausreichen, so dass man mit 2,5 Einheiten à 1 Mio Körner auskommen soll. Bei ner kleinkörnigen Sorte wie dem Dekan (TKG 42g) und ner Keimfähigkeit von 98% darf man für das Saatgut in diesen neuen Einheiten wohl noch (geschätzt) 10€/dt mehr zahlen, obwohl man aufgrund des geringen TKG gute 14% weniger erhält (die Einheit wiegt ja dann nicht 50kg, sondern nur 42,86kg).
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